{"id":1443103,"date":"2021-10-06T06:50:29","date_gmt":"2021-10-06T05:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1443103"},"modified":"2021-10-06T06:50:29","modified_gmt":"2021-10-06T05:50:29","slug":"global-witness-meiste-morde-an-umweltschuetzerinnen-in-kolumbien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/global-witness-meiste-morde-an-umweltschuetzerinnen-in-kolumbien\/","title":{"rendered":"Global Witness: Meiste Morde an Umweltsch\u00fctzer*innen in Kolumbien"},"content":{"rendered":"<p>Die Ermordung von Umweltsch\u00fctzer*innen hat einen neuen H\u00f6chststand erreicht. In ihrem aktuellen Bericht z\u00e4hlt die Nichtregierungsorganisation Global Witness im Jahr 2020\u00a0<a href=\"https:\/\/www.npla.de\/thema\/umwelt-wirtschaft\/global-witness-227-umweltaktivistinnen-2020-ermordet\/\">weltweit 227 Opfer<\/a>, die meisten davon in Kolumbien und Mexiko.<\/p>\n<p>Fast drei Viertel aller Taten geschahen in Lateinamerika. Allein in Kolumbien waren es 65, was nahezu einem Drittel aller Morde entspricht und das Land bereits das zweite Jahr in Folge zum gef\u00e4hrlichsten Ort f\u00fcr Umweltaktivist*innen weltweit macht. Weitere L\u00e4nder mit einer hohen Zahl registrierter F\u00e4lle sind Mexiko (30), die Philippinen (29), Brasilien (20) und Honduras (17). Die lateinamerikanischen L\u00e4nder Guatemala (13), Nicaragua (12), Peru (6), Costa Rica (1) und Argentinien (1) sind ebenfalls Teil des Berichts.<\/p>\n<p>\u201eDie Umweltsch\u00fctzer*innen sind unsere letzte Verteidigungslinie gegen den Klimakollaps. Dass Menschen auch nach Jahren der Gewalt weiterhin f\u00fcr ihre Heimat, f\u00fcr unseren Planeten k\u00e4mpfen, ist ein Grund zur Freude. Denn in jedem widerst\u00e4ndigen Akt gegen den Diebstahl und den Aufkauf von Land durch gro\u00dfe Unternehmen, gegen Verschmutzung und Umweltkatastrophen steckt auch die Hoffnung, dass wir die Krise aufhalten und lernen k\u00f6nnen, im Einklang mit der Natur zu leben. Bis dies der Fall ist, wird allerdings auch die Gewalt weitergehen\u201c, hei\u00dft es im Bericht von Global Witness.<\/p>\n<p><strong>Bedrohung f\u00fcr Waldsch\u00fctzer*innen<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als ein Drittel der Angriffe auf Aktivist*innen stehen in Zusammenhang mit der Ausbeutung von Ressourcen wie der Holzgewinnung, dem\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/bergbau\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Bergbau&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Kennzeichnend f\u00fcr den Bergbau in Lateinamerika ist die in Folge neoliberaler Politiken implementierte schwache Regulierung dieses wirtschaftlichen Sektors. Dieser generiert kaum Einnahmen f\u00fcr die Regierungen der Region, w\u00e4hrend transnationale Konzerne hohe Gewinne verzeichnen und Industrienationen die knappen Rohstoffe weiter verwerten. Kolumbien ist bspw. der viertgr\u00f6\u00dfte Kohleexporteur der Welt und geh\u00f6rt zu den wichtigsten Lieferanten Deutschlands. Menschen, die nahe der Abbaugebiete leben, leiden an Atemwegserkrankungen und wirtschaftlicher Perspektivlosigkeit. In Peru ist es \u00e4hnlich mit dem Kupferabbau. Trotz des Bergbaus lebt die Bev\u00f6lkerung der Abbaugegenden in Armut, hat kaum Zugang zu \u00f6ffentlichen Dienstleistungen und k\u00e4mpft mit negativen Folgen f\u00fcr Gesundheit und Umwelt.&lt;\/div&gt;\">Bergbau<\/a>\u00a0und der Ausweitung der Agrarindustrie sowie der Errichtung von Staud\u00e4mmen und anderer Infrastruktur.<\/p>\n<p>Die Holzindustrie ist hier der Bereich, mit dem die meisten T\u00f6tungsdelikte (23) in Verbindung gebracht werden. Davon geschahen allein neun in Mexiko, was einen deutlichen Anstieg in dem Land darstellt. Fast drei Viertel der in Brasilien und Peru registrierten F\u00e4lle ereigneten sich in den Amazonasregionen der beiden L\u00e4nder. Wenn Aktivist*innen zu Opfern wurden, weil sie f\u00fcr den Erhalt bestimmter \u00d6kosysteme gek\u00e4mpft haben, ging es in 71 Prozent der F\u00e4lle um den Schutz von W\u00e4ldern vor\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/abholzung\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Abholzung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;(spanisch: desmonte) Auch Rodung oder Raubbau an W\u00e4ldern genannt. In Lateinamerika schrumpfen vor allem die sogenannten \u201egr\u00fcnen Lungen\u201c des Kontinents, das Amazonasgebiet und der Gran Chaco, durch Jahrzehnte lange, massive Abholzung. Die W\u00e4lder werden f\u00fcr Sojaanbau oder andere kurzfristig profitable Arten von technisiertem Ackerbau gerodet, meist durch Brandrodung. Die B\u00f6den bleiben nach dieser Art der Nutzung lange unfruchtbar und k\u00f6nnen ohne den Wald kein Wasser speichern. Die langfristigen Folgen sind D\u00fcrren und \u00dcberschwemmungen, die Hungerkatastrophen und Migrationen ausl\u00f6sen.&lt;\/div&gt;\">Abholzung<\/a>\u00a0und industrieller Entwicklung.<\/p>\n<p><strong>Indigene und Frauen besonders stark betroffen<\/strong><\/p>\n<p>Mehr als ein Drittel der registrierten F\u00e4lle waren Angriffe auf Indigene. Eine unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hohe Zahl, denn diese machen nur f\u00fcnf Prozent der Weltbev\u00f6lkerung aus. Ein Beispiel aus Mexiko, wo die Fallzahl im vergangenen Jahr um 67 Prozent gestiegen ist: Die indigene Gemeinschaft der Kumeyaay protestierte in S\u00fcdkalifornien gegen die Abzweigung der regionalen Wasservorr\u00e4te durch ein Brauereiunternehmen. Der Anf\u00fchrer des Protests, Oscar Eyraud, wurde im September 2020 erschossen. Bei f\u00fcnf von sieben im Bericht als Massenmord klassifizierten Delikten waren indigene Gruppen betroffen.<\/p>\n<p>Wie auch in den vorhergehenden Jahren waren fast neun von zehn Todesopfern M\u00e4nner. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Umweltaktivistinnen weniger gef\u00e4hrlich leben. Sie erfahren genderspezifische und somit auch sexuelle Gewalt. Ohnehin ist der Alltag dieser Frauen von zwei Konflikten gepr\u00e4gt: dem \u00f6ffentlich sichtbaren Kampf f\u00fcr den Umweltschutz, den sie aber oft nur f\u00fchren k\u00f6nnen, nachdem sie sich das Recht dazu innerhalb ihrer Gemeinschaften \u2013 und unbemerkt von der \u00d6ffentlichkeit \u2013 erstritten haben.<\/p>\n<p><strong>Die Verantwortung der Unternehmen<\/strong><\/p>\n<p>In der von Global Witness seit 2012 gef\u00fchrten Statistik ist in den vergangenen drei Jahren ein deutlicher Anstieg der Mordf\u00e4lle zu beobachten (167 in 2018 und 212 in 2019). Der Bericht f\u00fcr das Jahr 2020 tr\u00e4gt die \u00dcberschrift \u201eDie Klimakrise verursachende Industrien und Angriffe auf Umweltsch\u00fctzer*innen\u201c. Die Sektoren, mit denen die meisten Mordf\u00e4lle in Verbindung stehen, sind die Holzindustrie (23 F\u00e4lle), der Bau von Staud\u00e4mmen (20), die Agrarindustrie (17) und der Bergbau (17). \u201eDas Verlangen nach gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Profit, (\u2026) nach m\u00f6glichst geringen Kosten f\u00fchrt anscheinend zu der Ansicht, dass alle, die sich dem in den Weg stellen, verschwinden m\u00fcssen\u201c, schreibt der US-amerikanische Umweltsch\u00fctzer Bill McKibben im Vorwort.<\/p>\n<p>Die m\u00e4chtigen Unternehmen treiben somit nicht nur die Klimakrise, sondern auch die T\u00f6tung von Aktivist*innen voran. In vielen L\u00e4ndern, in denen reiche nat\u00fcrliche Ressourcen und gleichzeitig eine f\u00fcr das Klima wichtige\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/biodiversitaet\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Biodiversit\u00e4t&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Biodiversit\u00e4t beschreibt die biologische Vielfalt der Tier- und Pflanzenarten auf der Erde. Darunter versteht man nicht nur die genetische Vielfalt innerhalb einer Spezies, sondern auch die H\u00e4ufigkeit ihres Vorkommens. Der Grad der Artenvielfalt h\u00e4ngt also einerseits davon ab, wie viele Insekten einer Art (bspw. Bienen) vorhanden sind und andererseits davon, wie viele Bienen es im Verh\u00e4ltnis zu anderen Insekten gibt. Das Artensterben verschiebt die Funktion der komplexen \u00d6kosysteme auf Land oder im Meer, die sich durch die Biodiversit\u00e4t entwickelt haben. Die Folgen des Aussterbens von Arten w\u00fcrden unsere komplexen \u00d6kosysteme ins Ungleichgewicht bringen, auch wenn die genauen Folgen vielfach nicht vorherzusehen sind. Im Sinne einer intakten und lebenswerten Umwelt sollte die Biodiversit\u00e4t gesch\u00fctzt werden.&lt;\/div&gt;\">Biodiversit\u00e4t<\/a>\u00a0vorkommen, operieren Unternehmen oftmals straffrei. Wenn die Machtverh\u00e4ltnisse zugunsten der Konzerne ausgerichtet sind, wird kaum jemand f\u00fcr einen Mord an Aktivist*innen zur Rechenschaft gezogen. Und falls es doch dazu kommt, sind die Angeklagten diejenigen, die den Abzug gedr\u00fcckt oder die Waffen bereit gestellt haben, nicht jedoch diejenigen, die im Hintergrund direkt oder indirekt in die Verbrechen verwickelt sind.<\/p>\n<p><strong>Die Regierungen sollten die Gewalt aufhalten<\/strong><\/p>\n<p>Global Witness kommt zu dem Schluss, dass die Regierungen der im Bericht genannten L\u00e4nder versuchen, sich der Verantwortung zu entziehen und einer ihrer Kernaufgaben, der Wahrung von Menschenrechten, nicht nachkommen. Zum Teil seien es sogar die Regierungen selbst, von denen die Gewalt ausgeht. In anderen F\u00e4llen wird zumindest eine Komplizenschaft von Regierungen und Unternehmen vermutet. Die Situation hat sich im vergangenen Jahr noch verschlimmert, als viele Staaten die Corona-Pandemie genutzt haben, um harte Ma\u00dfnahmen zur Kontrolle ihrer B\u00fcrger*innen durchzusetzen und der Zivilgesellschaft weniger Raum zu geben.<\/p>\n<p><strong>Empfehlungen<\/strong><\/p>\n<p>Global Witness spricht sich daf\u00fcr aus, dass die Vereinten Nationen das \u201eRecht auf eine gesunde Umwelt formal anerkennen.\u201c Dies w\u00fcrde eine eklatante L\u00fccke in der Gestaltung internationaler Menschenrechte f\u00fcllen. Dabei sollte die Organisation sicherstellen, dass auch bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens Menschenrechte eingehalten werden. Weiterhin sollten alle Empfehlungen der Sonderberichterstatterin der Vereinten Nationen f\u00fcr die Situation von\u00a0<a class=\"glossaryLink\" style=\"box-sizing: inherit; background-color: transparent; color: #000000 !important; text-decoration: none !important; border-bottom: 1px dotted #000000 !important;\" href=\"https:\/\/www.npla.de\/lexikon\/menschenrechtsverteidigerinnen\/\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Menschenrechtsverteidiger*innen&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Oberbegriff f\u00fcr Aktivist*innen, die f\u00fcr Menschenrechte, das Recht auf gewerkschaftliche und politische Organisierung, freie Meinungs\u00e4u\u00dferung, Diversit\u00e4t, Feminismus, Nachhaltigkeit, Umweltschutz etc. eintreten.&lt;\/div&gt;\">Menschenrechtsverteidiger*innen<\/a>\u00a0und der Arbeitsgruppe f\u00fcr Wirtschaft und Menschenrechte umgesetzt werden.<\/p>\n<p>Auf nationaler Ebene fordert Global Witness alle Staaten auf, Aktivist*innen zu sch\u00fctzen, indem sie solide Umweltschutzgesetze erlassen und Gesetze, die Aktivismus kriminalisieren, f\u00fcr nichtig erkl\u00e4ren. F\u00fcr Unternehmen sollten sie eine Sorgfaltspflicht einf\u00fchren, die in den globalen Gesch\u00e4ftsbeziehungen die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltschutz garantiert. Zus\u00e4tzlich sei die Untersuchung und strafrechtliche Verfolgung der Gewalttaten notwendig.<\/p>\n<p><em>\u00dcbersetzung: Patrick Sch\u00fctz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Ermordung von Umweltsch\u00fctzer*innen hat einen neuen H\u00f6chststand erreicht. In ihrem aktuellen Bericht z\u00e4hlt die Nichtregierungsorganisation Global Witness im Jahr 2020\u00a0weltweit 227 Opfer, die meisten davon in Kolumbien und Mexiko. Fast drei Viertel aller Taten geschahen in Lateinamerika. 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