{"id":1438930,"date":"2021-10-01T21:34:55","date_gmt":"2021-10-01T20:34:55","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1438930"},"modified":"2021-10-01T21:34:55","modified_gmt":"2021-10-01T20:34:55","slug":"besatzungsoekonomie-ohne-besatzer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/10\/besatzungsoekonomie-ohne-besatzer\/","title":{"rendered":"Besatzungs\u00f6konomie ohne Besatzer"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Afghanistans Wirtschaft liegt nach 20 Jahren westlicher Besatzung am Boden und steht nach dem Stopp westlicher Hilfszahlungen vor dem Kollaps.<\/strong><\/p>\n<p>Nach dem Abzug des Westens aus Afghanistan suchen die Vereinten Nationen die Bev\u00f6lkerung des Landes mit dem N\u00f6tigsten zu versorgen. Eine UN-Geberkonferenz in Genf konnte am gestrigen Montag Hilfszusagen von mehr als einer Milliarde US-Dollar einwerben; die Bundesrepublik stellte 100 Millionen Euro in Aussicht. Hintergrund ist, dass es dem Westen w\u00e4hrend der 20-j\u00e4hrigen Besatzungszeit nicht gelungen ist, die afghanische Wirtschaft aufzubauen: Sie blieb von umfangreichen Zahlungen aus dem Ausland abh\u00e4ngig, die bestimmte Sektoren aufbl\u00e4hten &#8211; etwa Dienstleistungen f\u00fcr westliches und Regierungspersonal -, aber nicht f\u00fcr den Aufbau einer auch nur ann\u00e4hernd eigenst\u00e4ndigen Produktion sorgten. W\u00e4hrend korrupte Regierungsfunktion\u00e4re unter den Augen des Westens Milliardensummen nach Dubai schleusten, verarmte die Bev\u00f6lkerung zusehends; bereits vor dem Abzug des Westens war gut die H\u00e4lfte der Afghanen auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen. Dass die Hilfsgelder nach der Macht\u00fcbernahme der Taliban nicht mehr flie\u00dfen und die USA Sanktionen in Kraft gesetzt haben, versetzt der afghanischen Wirtschaft den Todessto\u00df.<\/p>\n<p><strong>In Abh\u00e4ngigkeit von Hilfsgeldern<\/strong><\/p>\n<p>Afghanistans wirtschaftliche Lage war bereits vor der blitzartigen \u00dcbernahme der Macht durch die Taliban katastrophal. Nach fast 20 Jahren westlicher Besatzung machten laut Berechnungen der Weltbank humanit\u00e4re Hilfe, westliche Entwicklungsgelder und westliche Ausgaben f\u00fcr das Milit\u00e4r immer noch rund 43 Prozent des afghanischen Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus; drei Viertel der Regierungsausgaben wurden aus Unterst\u00fctzungsprogrammen finanziert.[1] Der hohe Mittelzufluss hielt die afghanische Wirtschaft in Abh\u00e4ngigkeit: Er bl\u00e4hte diejenigen Sektoren auf, die, etwa Dienstleistungen, von westlichem Personal genutzt und vom Westen finanziert wurden, f\u00fchrte aber dazu, dass andere wichtige Branchen, vor allem industrielle, vernachl\u00e4ssigt wurden. Zugleich war die W\u00e4hrung, der Afghani, wegen des stetigen Mittelzuflusses \u00fcberbewertet, was sowohl Exporte verteuerte und damit erschwerte als auch Importe erleichterte; auch das schw\u00e4chte die afghanische Produktion. Hinzu kam, dass die afghanische Renten\u00f6konomie Korruption beg\u00fcnstigte, wogegen wiederum die westlichen M\u00e4chte nicht ernsthaft einschritten: Die Regierung in Kabul wie auch die in den Provinzen herrschenden Warlords waren in der Lage, aus den ausw\u00e4rtigen Hilfszahlungen stets gewaltige Summen f\u00fcr sich abzuzweigen.<\/p>\n<p><strong>Krasse Korruption, bittere Armut<\/strong><\/p>\n<p>Diese Summen haben Analysen zufolge Milliardenbetr\u00e4ge erreicht. Schlagzeilen machten zuletzt Berichte, Ex-Pr\u00e4sident Ashraf Ghani habe bei seiner Flucht aus Kabul in die Vereinigten Arabischen Emirate gro\u00dfe Mengen an Bargeld mit sich gef\u00fchrt; von weit \u00fcber 100 Millionen US-Dollar war die Rede. Ghani streitet dies ab. Tatsache ist jedoch, dass bereits zuvor F\u00e4lle bekannt geworden waren, bei denen afghanische Regierungsfunktion\u00e4re mit Millionenbetr\u00e4gen etwa nach Dubai einreisten. Laut einer Untersuchung, die im Juli 2020 von der Carnegie Endowment for International Peace mit Hauptsitz in Washington publiziert wurde, sind in den vergangenen zwei Jahrzehnten im Kontext mit Korruption Milliarden US-Dollar aus Afghanistan nach Dubai abgeflossen.[2] Gleichzeitig nahm die Armut im Land immer mehr zu. Der Bev\u00f6lkerungsanteil der Afghanen, die unterhalb der Armutsschwelle lebten, stieg von 33,7 Prozent im Jahr 2007 auf 54,5 Prozent im Jahr 2016.[3] Bereits im Juli appellierten die Vereinten Nationen an wohlhabende Staaten, zus\u00e4tzliche Mittel f\u00fcr Afghanistan zur Verf\u00fcgung zu stellen: Rund 18 Millionen Afghanen, die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung, seien auf humanit\u00e4re Hilfe angewiesen. Ein Drittel der Bev\u00f6lkerung sei unterern\u00e4hrt, die H\u00e4lfte der Kinder unter f\u00fcnf Jahren sogar akut.[4]<\/p>\n<p><strong>Ausbleibende Geh\u00e4lter<\/strong><\/p>\n<p>Der Abzug des Westens trifft die afghanische Wirtschaft, die ohnehin unter einer der schlimmsten D\u00fcrrekatastrophen und der Covid-19-Pandemie leidet, in gleich mehrfacher Hinsicht schwer. Zum einen waren westliche Soldaten, Mitarbeiter von Hilfs- und Entwicklungsorganisationen sowie weiteres Personal schon an sich ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, da sie Unterk\u00fcnfte anmieteten, Dienstleistungen in Anspruch nahmen und anderes mehr. Unmittelbar weggefallen sind die Mittel, die der Westen f\u00fcr den Unterhalt der &#8211; offiziell &#8211; rund 300.000 afghanischen Soldaten zahlte; und auch wenn ein erheblicher Anteil von ihnen nur auf dem Papier existierte und ihr Sold abgezweigt wurde: Eine sechsstellige Zahl an Afghanen steht nun ohne Einkommen da. \u00c4hnliches gilt, dies beschreibt das Afghanistan Analysts Network (AAN) in einer umfassenden Analyse, f\u00fcr viele der rund 420.000 Staatsangestellten, denen die Taliban ohne ausl\u00e4ndische Hilfe keine L\u00f6hne zahlen k\u00f6nnen.[5] Dies hat Folgen f\u00fcr den gesamten Dienstleistungssektor, der sich zu erheblichen Teilen aus ihren Ausgaben finanzierte. Die AAN-Analyse zitiert eine Studie der Weltbank, der zufolge rund 2,5 Millionen Afghanen zuletzt im Dienstleistungs- oder im Baugewerbe t\u00e4tig waren &#8211; gut 77 Prozent aller Besch\u00e4ftigten in den St\u00e4dten.<\/p>\n<p><strong>US-Sanktionen<\/strong><\/p>\n<p>Hinzu kommen von den Vereinigten Staaten verh\u00e4ngte Strafma\u00dfnahmen sowie Sanktionen gegen die Taliban. Die Biden-Administration hat bereits im August die afghanischen Devisenreserven, soweit sie Zugriff auf sie hat, eingefroren. Von den insgesamt neun Milliarden US-Dollar liegen allein sieben &#8211; in Form von Bargeld, Gold oder Anleihen &#8211; bei der US-Zentralbank; \u00fcber sie kann Kabul nun nicht mehr verf\u00fcgen.[6] Dies gilt auch f\u00fcr weitere im Ausland gelagerte Gelder. Den Taliban werde es allenfalls gelingen, 0,2 Prozent der Devisenreserven anzuzapfen, hei\u00dft es. Weil Washington zudem Sanktionen gegen die Taliban aufrechterh\u00e4lt, sind alle Lieferungen nach Afghanistan, insbesondere auch humanit\u00e4re, durch US-Repressalien bedroht; und auch wenn die Biden-Administration bekundet hat, humanit\u00e4re Hilfe sei von den Sanktionen ausgenommen, so wird dennoch, \u00e4hnlich wie bei Hilfslieferungen nach Iran [7], von schwerer Verunsicherung berichtet. Das wiegt besonders schwer, da Afghanistan aufgrund der spezifischen \u00f6konomischen Entwicklung unter westlicher Besatzung massiv von Importen abh\u00e4ngig ist: \u00dcber ein Viertel des Reisbedarfs, bis zu 40 Prozent der Zutaten f\u00fcr Brot und mehr als drei Viertel des elektrischen Stroms m\u00fcssen laut AAN durch Einfuhren gedeckt werden.[8]<\/p>\n<p><strong>Hunger, Flucht und Terror<\/strong><\/p>\n<p>Die Lage ist hochbrisant &#8211; vor allem aus humanit\u00e4rer, f\u00fcr den Westen besonders aus politischer Perspektive. Bleiben die Sanktionen gegen die Taliban in Kraft und die westlichen Zahlungen aus, droht eine humanit\u00e4re Katastrophe; die Vereinten Nationen schlossen zuletzt nicht aus, dass 97 Prozent der afghanischen Bev\u00f6lkerung Mitte 2022 unter die Armutsschwelle rutschen k\u00f6nnten.[9] Das br\u00e4chte immenses menschliches Leid. Der Westen sucht, davon unbeeindruckt, sein Geld als Druckmittel gegen die Taliban einzusetzen. Au\u00dfenminister Heiko Maas bekr\u00e4ftigte auf der Afghanistan-Geberkonferenz der Vereinten Nationen am gestrigen Montag in Genf, Berlin werde sich auf &#8222;reine Nothilfe&#8220; f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung beschr\u00e4nken; s\u00e4mtliche weiteren Zahlungen blieben ausgesetzt. Sollte damit die Spekulation verbunden sein, ein Ausbleiben der gewohnten Gelder werde die Bev\u00f6lkerung veranlassen, den Druck auf die Taliban zu erh\u00f6hen und sie wom\u00f6glich zu st\u00fcrzen, dann k\u00f6nnte dies &#8211; darauf weist etwa das AAN hin &#8211; nicht nur zu einer Massenflucht in Richtung Europa f\u00fchren, sondern auch die Bereitschaft der Taliban zunichte machen, Terroristen, etwa diejenigen des ISKP (Islamic State Khorasan Province), von Angriffen auf westliche Ziele abzuhalten.[10]<\/p>\n<p><strong>Kampf um Einfluss<\/strong><\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund haben die Vereinten Nationen gestern Zusagen f\u00fcr Hilfen im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar erhalten; die Bundesrepublik hat einen Beitrag von bis zu 100 Millionen Euro in Aussicht gestellt.[11] Nach UN-Sch\u00e4tzungen w\u00fcrde dies, sofern die Zahlungen tats\u00e4chlich eintreffen &#8211; das ist in vergleichbaren F\u00e4llen oft nicht geschehen -, eine Weile f\u00fcr das N\u00f6tigste reichen. Alles weitere ist Gegenstand von Sondierungen und Verhandlungen, die gerade erst begonnen haben und bei denen nicht die afghanische Bev\u00f6lkerung, sondern das westliche Bestreben, Einfluss auf die neue Regierung in Kabul zu nehmen, im Vordergrund steht.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021.<\/p>\n<p>[2] Brian George: The Kabul to Dubai Pipeline: Lessons Learned From the Kabul Bank Scandal. carnegieendowment.org 07.07.2020.<\/p>\n<p>[3] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8645\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der Zwanzigj\u00e4hrige Krieg<\/a>.<\/p>\n<p>[4] Afghanistan: Funding shortfall amid deepening humanitarian crisis. news.un.org 15.07.2021.<\/p>\n<p>[5] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021.<\/p>\n<p>[6] Taliban ohne Zugriff auf Devisenreserven. tagesschau.de 18.08.2021.<\/p>\n<p>[7] S. dazu\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8529\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf Zeit gespielt<\/a>.<\/p>\n<p>[8] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021.<\/p>\n<p>[9] Rick Gladstone: Afghanistan is at risk of &#8218;universal poverty&#8216; by mid-2022, U.N. warns. nytimes.com 09.09.2021.<\/p>\n<p>[10] Hannah Duncan, Kate Clark: Afghanistan&#8217;s looming economic catastrophe: What next for the Taleban and the donors? afghanistan-analysts.org 06.09.2021.<\/p>\n<p>[11] Milliardenhilfe f\u00fcr Afghanistan zugesagt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 14.09.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Afghanistans Wirtschaft liegt nach 20 Jahren westlicher Besatzung am Boden und steht nach dem Stopp westlicher Hilfszahlungen vor dem Kollaps. 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