{"id":1425656,"date":"2021-09-08T06:11:58","date_gmt":"2021-09-08T05:11:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1425656"},"modified":"2021-09-08T06:11:58","modified_gmt":"2021-09-08T05:11:58","slug":"deutsche-buerokraten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/09\/deutsche-buerokraten\/","title":{"rendered":"Deutsche B\u00fcrokraten"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Berlin hat nur 1,6 Prozent seiner Ex-&#8222;Ortskr\u00e4fte&#8220; und ihrer Familienangeh\u00f6rigen vom Flughafen Kabul abgeholt und stellt nun eine halbe Milliarde Euro zur Fl\u00fcchtlingsabwehr bereit.<\/strong><\/p>\n<div class=\"lead\">\n<p>Zum wiederholten Mal werden schwere Vorw\u00fcrfe gegen die Bundesregierung wegen der Blockade der Aufnahme afghanischer Ortskr\u00e4fte der Bundeswehr laut. Demnach hat Berlin bei den milit\u00e4rischen Evakuierungsfl\u00fcgen aus Kabul lediglich 138 fr\u00fchere afghanische Mitarbeiter der deutschen Streitkr\u00e4fte sowie weiterer deutscher Stellen in die Bundesrepublik geholt &#8211; zuz\u00fcglich Familienangeh\u00f6rigen insgesamt 634 Personen. Dies sind lediglich 1,6 Prozent der &#8211; inklusive Familienangeh\u00f6rigen &#8211; ungef\u00e4hr 40.000 Afghanen, die laut Regierungsangaben prinzipiell einreiseberechtigt sind. Zudem beklagt die Initiative &#8222;Luftbr\u00fccke Kabul&#8220;, das Ausw\u00e4rtige Amt habe sie &#8222;aktiv&#8220; daran gehindert, per Charterflug knapp 200 Afghanen aus dem Land zu bringen; die Fl\u00fcchtlinge h\u00e4tten letzten Endes mit einem US-Milit\u00e4rflugzeug ausgeflogen werden m\u00fcssen. Zugleich bem\u00fcht sich das Ausw\u00e4rtige Amt mit aller Kraft um die systematische Abwehr afghanischer Fl\u00fcchtlinge. Au\u00dfenminister Heiko Maas, der aktuell auf einer Rundreise durch Afghanistans Nachbarstaaten ist, hat daf\u00fcr gut eine halbe Milliarde Euro in Aussicht gestellt.<\/p>\n<\/div>\n<h3>Ausreise verhindert<\/h3>\n<p>Schwere Vorw\u00fcrfe gegen das Ausw\u00e4rtige Amt erhebt ein B\u00fcndnis zahlreicher NGOs, die sich unter dem Namen &#8222;Luftbr\u00fccke Kabul&#8220; zusammengeschlossen haben, um Afghanen, die vor den Taliban fliehen wollen, zu evakuieren. Wie die Vereinigung mitteilt, hatte sie in der vergangenen Woche ein Flugzeug gechartert und in Absprache mit dem Ausw\u00e4rtigen Amt, der Bundeswehr sowie der Botschaft von Qatar den Bustransport f\u00fcr etwa 200 Personen zum Flughafen in Kabul organisiert. Von dort sollten sie umgehend ausgeflogen werden. Trotz gegenteiliger \u00f6ffentlicher \u00c4u\u00dferungen habe das Ausw\u00e4rtige Amt den Evakuierungsflug &#8222;mehrfach &#8230; blockiert&#8220;, berichtet die &#8222;Luftbr\u00fccke Kabul&#8220;; so habe das Ministerium sich geweigert, eine erforderliche &#8222;E-Mail zu schreiben, um den Transport freizugeben&#8220;, und zudem &#8222;offenbar klar an die US-Beh\u00f6rden kommuniziert&#8220;, eine erfolgreiche Evakuierung durch die &#8222;Luftbr\u00fccke&#8220; sei unerw\u00fcnscht.[1] Mit massivem Einsatz sei es letztlich gelungen, 18 Afghanen ins Flugzeug und anschlie\u00dfend ins sichere Ausland zu bringen. Wegen der Obstruktionen des Au\u00dfenministeriums seien jedoch &#8222;180 Sitze leer&#8220; geblieben. In der Nacht von Samstag auf Sonntag habe man es mit US-Hilfe geschafft, 189 weitere Menschen an den Flughafen zu geleiten, von wo sie mit einer US-Milit\u00e4rmaschine ausgeflogen worden seien &#8211; trotz der &#8222;b\u00fcrokratische[n] und politische[n] Verhinderungstaktik&#8220; Berlins.<\/p>\n<h3>Die Visa-H\u00f6lle<\/h3>\n<p>Bereits zuvor waren gravierende Vorw\u00fcrfe gegen die Bundesregierung laut geworden, die deren vollkommen unzul\u00e4nglichen Einsatz f\u00fcr die ehemaligen afghanischen Mitarbeiter der Bundeswehr und anderer deutscher Stellen betrafen. Offiziell stehen ihnen ein Visum f\u00fcr die Einreise in die Bundesrepublik und eine Aufenthaltserlaubnis zu. Praktisch ist dies jedoch durch penible Detailvorschriften eingeschr\u00e4nkt. So m\u00fcssen die ehemaligen &#8222;Ortskr\u00e4fte&#8220; zweifelsfrei nachweisen, dass sie explizit wegen ihrer T\u00e4tigkeit f\u00fcr deutsche Stellen ernsthaft bedroht sind. Von den rund 4.200 sogenannten Gef\u00e4hrdungsanzeigen, die seit Anfang Juli eingegangen waren, hatte das zust\u00e4ndige Bundesamt f\u00fcr Migration und Fl\u00fcchtlinge (BAMF) bis Mitte August nur 236 positiv entschieden, 329 hingegen abgelehnt und den Rest, gut 3.600, noch nicht einmal fertig bearbeitet. Die Visa mussten zudem bei der Botschaft im pakistanischen Islamabad oder unmittelbar in Berlin beantragt werden.[2] Erst am 13. August hat das Bundesinnenministerium es erm\u00f6glicht, dass die Visaantr\u00e4ge bei Ankunft gestellt und bearbeitet werden (&#8222;visa on arrival&#8220;) &#8211; unmittelbar vor der \u00dcbernahme der Macht in Kabul durch die Taliban.[3] Selbst in allgemein staatstragenden Medien wird mittlerweile davon gesprochen, die Bundesregierung habe die Afghanen, die ihr oft lange Jahre loyal gedient h\u00e4tten, einer &#8222;Visa-H\u00f6lle&#8220; ausgesetzt.[4]<\/p>\n<h3>Nur 1,6 Prozent<\/h3>\n<p>Hat die Bundesregierung die Einreise der Ortskr\u00e4fte zun\u00e4chst auf b\u00fcrokratischem Wege blockiert, so folgte mit Beginn der milit\u00e4rischen Evakuierung ein umfassendes praktisches Versagen. Die Bundeswehr hat laut Eigenangaben insgesamt 5.347 Personen vom Flughafen Kabul ausgeflogen. Laut Regierungsangaben befanden sich darunter lediglich 138 afghanische Ortskr\u00e4fte, denen mit 496 Familienangeh\u00f6rigen die Einreise nach Deutschland erm\u00f6glicht wurde &#8211; insgesamt nur 634 Personen.[5] Zur\u00fcckgelassen wurden gleichfalls laut Regierungsangaben rund 10.000 prinzipiell einreiseberechtigte Afghanen, darunter neben Ortskr\u00e4ften auch einige Menschenrechtler und Journalisten &#8211; zusammen mit ihren Familienangeh\u00f6rigen wohl gut 40.000 Personen. Demnach hat die Bundesregierung gerade einmal 1,6 Prozent derjenigen, denen sie die Aufnahme zugesagt hat, nach Deutschland geholt. Das ist vor allem aus humanit\u00e4rer, zudem aber auch aus strategischer Perspektive verh\u00e4ngnisvoll: Wer jetzt und in Zukunft in anderen Einsatzgebieten der Bundeswehr vor der Frage steht, ob er eine T\u00e4tigkeit f\u00fcr die deutschen Streitkr\u00e4ften annehmen soll, wei\u00df eins ganz genau &#8211; im Ernstfall wird er von Berlin v\u00f6llig skrupellos im Stich gelassen.<\/p>\n<h3>Kein T\u00fcrsteher<\/h3>\n<p>W\u00e4hrend die Bundesregierung bei der Aufnahme ihrer afghanischen Mitarbeiter auf ganzer Linie versagt, arbeitet Au\u00dfenminister Heiko Maas mit aller Kraft an der systematischen Abwehr afghanischer Fl\u00fcchtlinge. Der Minister ist am Sonntag zu einer Reise aufgebrochen, die ihn nicht nur in die T\u00fcrkei und nach Qatar, sondern vor allem in drei Nachbarstaaten Afghanistans f\u00fchrt &#8211; nach Usbekistan, Tadschikistan und Pakistan. Bereits seit einiger Zeit wird spekuliert, die drei Nachbarstaaten k\u00f6nnten afghanische Fl\u00fcchtlinge in gro\u00dfer Zahl aufnehmen, um sie an der nicht erw\u00fcnschten Weiterreise nach Europa zu hindern. Maas hielt sich gestern zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die Fl\u00fcchtlinge in der usbekischen Hauptstadt Taschkent auf. Berlin sei bereit, zus\u00e4tzlich zu den 100 Millionen Euro, die man Hilfsorganisationen zur Versorgung von Fl\u00fcchtlingen in Afghanistans Nachbarstaaten bereits zur Verf\u00fcgung gestellt habe, weitere 500 Millionen Euro zu zahlen, sagte Maas in Taschkent.[6] Usbekistan ist freilich nicht dazu bereit, f\u00fcr Deutschland und die EU die Rolle eines T\u00fcrstehers bei der Fl\u00fcchtlingsabwehr zu \u00fcbernehmen, wie sie die T\u00fcrkei im Falle der Fl\u00fcchtlinge aus Syrien innehat. Taschkent habe sich lediglich bereit erkl\u00e4rt, Fl\u00fcchtlinge zur Weiterreise nach Deutschland ins Land zu lassen, die &#8211; so etwa Ortskr\u00e4fte &#8211; die Genehmigung zur Aufnahme in der Bundesrepublik bereits bes\u00e4\u00dfen, teilte Maas gestern mit.<\/p>\n<h3>Neue Abh\u00e4ngigkeiten<\/h3>\n<p>Davon abgesehen hat Maas zugesagt, Ortskr\u00e4fte k\u00fcnftig mit zivilen Maschinen aus Kabul in die Bundesrepublik auszufliegen &#8211; dann, wenn der Flugbetrieb dort wieder regul\u00e4r l\u00e4uft. Wann dies der Fall ist, ist g\u00e4nzlich ungewiss. Gegenw\u00e4rtig verhandelt die T\u00fcrkei mit den Taliban dar\u00fcber, eine tragende Rolle bei der Sicherung des Flughafens sowie bei der Gew\u00e4hrleistung des Flugbetriebs zu \u00fcbernehmen. Ob die Taliban einer derartigen Kooperation mit Ankara zustimmen, ist jedoch nicht klar. \u00dcberlegungen, die EU k\u00f6nne diese Aufgabe erledigen, waren vergangene Woche am Rande gestreift, aber &#8211; unabh\u00e4ngig von der Frage, ob die Taliban das gestatten w\u00fcrden &#8211; umgehend ad acta gelegt worden: &#8222;Schon die internen Prozeduren&#8220; in Br\u00fcssel seien &#8222;viel zu langwierig&#8220;, hie\u00df es.[7] Gelingt es der T\u00fcrkei, von den Taliban die Erlaubnis zur Sicherung des Flughafens in Kabul zu erhalten, dann w\u00e4re Berlin bei der Einreise seiner ehemaligen Ortskr\u00e4fte nicht nur von den neuen Machthabern in Kabul abh\u00e4ngig, sondern einmal mehr von Ankara, auf das es bereits bei der Abwehr von Fl\u00fcchtlingen aus Syrien abh\u00e4ngig ist.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] kabulluftbruecke.de\/update.<\/p>\n<p>[2] Julia Klaus, Nils Metzger: Die Visa-H\u00f6lle der afghanischen Ortskr\u00e4fte. zdf.de 19.08.2021. S. auch\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8623\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einbahnstra\u00dfe nach Kabul<\/a>\u00a0und\u00a0<a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8681\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einbahnstra\u00dfe nach Kabul (III)<\/a>.<\/p>\n<p>[3] Helene Bubrowski: Der Minister wie gel\u00e4hmt. Frankfurter Allgemeine Zeitung 28.08.2021.<\/p>\n<p>[4] Julia Klaus, Nils Metzger: Die Visa-H\u00f6lle der afghanischen Ortskr\u00e4fte. zdf.de 19.08.2021.<\/p>\n<p>[5] Helene Bubrowski: Rein ins Flugzeug, raus aus Afghanistan. Frankfurter Allgemeine Zeitung 30.08.2021.<\/p>\n<p>[6] Ausreise nur mit Aufnahmezusage. tagesschau.de 30.08.2021.<\/p>\n<p>[7] Jochen Buchsteiner, Thomas Gutschker: Maximale Anstrengung. Frankfurter Allgemeine Zeitung 25.08.2021.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin hat nur 1,6 Prozent seiner Ex-&#8222;Ortskr\u00e4fte&#8220; und ihrer Familienangeh\u00f6rigen vom Flughafen Kabul abgeholt und stellt nun eine halbe Milliarde Euro zur Fl\u00fcchtlingsabwehr bereit. 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