{"id":1405315,"date":"2021-07-25T12:30:20","date_gmt":"2021-07-25T11:30:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1405315"},"modified":"2021-07-26T13:10:37","modified_gmt":"2021-07-26T12:10:37","slug":"engere-zusammenarbeit-zwischen-klimaaktivistininnen-im-norden-und-sueden-ist-noetig","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/07\/engere-zusammenarbeit-zwischen-klimaaktivistininnen-im-norden-und-sueden-ist-noetig\/","title":{"rendered":"Engere Zusammenarbeit zwischen Klimaaktivistin:innen im Norden und S\u00fcden ist n\u00f6tig"},"content":{"rendered":"<p><strong>Alassane Dicko lebt in der malischen Hauptstadt Bamako und ist in dem transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact aktiv. In dem Gespr\u00e4ch berichtet er dar\u00fcber, welche Rolle der Klimawandel in der Arbeit von Afrique-Europe-Interact spielt. Zudem geht es darum, wie Gruppen aus dem Norden und dem S\u00fcden im Bereich Klimawandel enger zusammenarbeiten k\u00f6nnten. Die Fragen hat Dorette F\u00fchrer gestellt. Sie lebt in Bremen und ist ebenfalls bei Afrique-Europe-Interact aktiv.<\/strong><\/p>\n<p><em>Interview von Dorette F\u00fchrer f\u00fcr <a href=\"https:\/\/welche-gesellschaft.org\/trossenstek_01\/engere-zusammenarbeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Trossenstek<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>Unter Klima- und Antira-Aktivist*innen in Europa zirkuliert der Slogan \u201eDie Klimakrise ist rassistisch\u201c. Was denkst Du dazu?<\/strong><br \/>\nJa, es stimmt, der Umgang seitens der internationalen Politik ist rassistisch. Denn obwohl die Auswirkungen der Klimakrise vor allem im Globalen S\u00fcden zu sp\u00fcren sind, wird in den politischen Entscheidungen die Situation der betroffenen Menschen kaum ber\u00fccksichtigt. Das hat auch damit zu tun, dass die meisten Entscheidungen im Norden gef\u00e4llt werden. Entsprechend geht es h\u00e4ufig nur um Anpassungen und Verbesserungen in den reichen L\u00e4ndern. Gleichzeitig werden jene Menschen, die wegen der Klimakrise ihre Heimatregion verlassen m\u00fcssen, zu Gefl\u00fcchteten ohne internationale Anerkennung. Schlimmer noch: Aufgrund des europ\u00e4ischen Migrationsregimes wird es immer schwieriger, Grenzen zu \u00fcberschreiten. Und damit meine ich prim\u00e4r Grenzen innerhalb Afrikas, nicht zwischen Afrika und Europa. Denn nur die wenigsten Klimagefl\u00fcchteten verlassen den Kontinent, die meisten migrieren nahr\u00e4umlich oder in ihre jeweiligen Nachbarl\u00e4nder.<\/p>\n<p><strong>Findest Du also, dass wir f\u00fcr die Anerkennung des Titels \u201eKlimagefl\u00fcchteter\u201c eintreten sollten?<\/strong><br \/>\nJa, es sollte weltweit und von allen Seiten \u2013 auch von uns \u2013 daran gearbeitet werden, das Recht auf Klimaflucht als UN-Konvention durchzusetzen und somit einen internationalen Schutz f\u00fcr die Betroffenen herzustellen, jedenfalls f\u00fcr die, die Grenzen \u00fcberschreiten. Genauso wie es das Recht auf Flucht nach der Genfer Fl\u00fcchtlingskonvention oder die Rechte f\u00fcr Wanderarbeiter:innen gibt. Denn die UN und vor allem die westlichen L\u00e4nder lehnen den Begriff ab, weil damit eine T\u00fcr aufginge und viele Migrant:inn:en pl\u00f6tzlich Schutz erhalten m\u00fcssten. Es entst\u00fcnde auch die Pflicht, L\u00e4nder zu identifizieren, die im Klimanotstand sind, was aber bis jetzt trotz der bekannten Beispiele nicht geschehen ist!<br \/>\nUnd klar, mit einer solchen Anerkennung auf UN-Ebene w\u00e4re noch nicht alles getan. Denn auch die seit langem international anerkannten Konventionen werden von den reichen L\u00e4ndern des globalen Nordens immer wieder ausgebremst, indem sie nicht ratifiziert und somit auch nicht in nationales Recht umgesetzt werden \u2013 wie zum Beispiel die Wanderarbeiterkonvention. Trotzdem w\u00fcrde mit diesem Recht auf Klimaflucht eine neue, international geteilte Basis entstehen, sodass die Probleme der Betroffenen ungleich ernster genommen werden m\u00fcssten.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><\/figure>\n<p><strong>Aber hast Du nicht die Sorge, dass damit die anderen Gr\u00fcnde, weshalb Menschen fliehen oder migrieren, abgewertet werden?<\/strong><br \/>\nIm Gegenteil, mit dem Recht auf Klimaflucht k\u00f6nnen wir als Aktivist:innen schlagkr\u00e4ftiger im \u00f6ffentlichen Diskurs auftreten, um die bestehende rassistische Ignoranz zu durchbrechen. Auch die anderen Probleme k\u00f6nnten thematisiert werden, die direkt damit zusammenh\u00e4ngen: Armut, schlechte Regierungsf\u00fchrung, fehlender Zugang zu Land, das Recht auf Leben \u2013 all das w\u00fcrde st\u00e4rker sichtbar werden. Denn der Klimagefl\u00fcchtete w\u00e4re nicht mehr der junge Mann aus der Sahara mit einem Rucksack. Vielmehr w\u00fcrde es dann auch darum gehen, woher er kommt, und vor allem warum. Es h\u00e4tte einen Mehrwert, wenn wir das im Paket diskursivieren w\u00fcrden.<\/p>\n<p><strong>Du hast schon \u00f6fter die D\u00fcrre im Sahel in den 1970er und 1980er Jahren erw\u00e4hnt, von der heute bekannt ist, dass sie eine der ersten Folgen der Klimakrise war. Damals hast du in der Region Mopti im Zentrum Malis gelebt. Welche Erinnerungen hast du?<\/strong><br \/>\nDie Situation war sehr hart, die meisten Tiere starben und Millionen Heuschrecken fra\u00dfen die wenige Hirse, die die Familien anbauten. Internationale NGOs gaben viel Geld aus, aber das Ergebnis war null. Ich war ein Teenager und sah zu, wie die Flugzeuge die Kisten mit Weizen abwarfen \u2013 wir bezeichneten sie in unserer Sprache als \u201eAlkama\u201c, etwas das unbekannt ist. Und das war es in der Tat: ein unbekanntes unbrauchbares Nahrungsmittel. Denn normalerweise a\u00dfen die Menschen im Zentrum Malis Hirse oder Mais, was mit Steinen kleingemahlen wurde. Aber der Weizen ist 10 Mal h\u00e4rter, und es gab eben keine M\u00f6rser, wie im S\u00fcden des Landes! Die Frauen waren sehr schwach, zudem brauchte es viel Brennholz f\u00fcr die Zubereitung von Weizen, doch auch das gab es kaum. Nichts ging, letztendlich wurde der Weizen stehengelassen.<\/p>\n<p><strong>Sie haben die Leute also nicht wirklich gefragt, was sie wollen?<\/strong><br \/>\nGenau, es ist, als w\u00fcrde man jemandem Rindfleisch geben, der normalerweise nichts anderes als Spaghetti isst. Es gab dann viele Tote. Von den jungen Tuareg, die ungef\u00e4hr ein Drittel der Bev\u00f6lkerung im sp\u00e4rlich besiedelten Norden ausmachen, gingen viele nach Libyen, um als S\u00f6ldner bei Gaddafi anzuheuern. Die gleichen Tuareg kamen nach dem Sturz von Gaddafi 2011 zur\u00fcck und begannen Anfang 2012 im Norden Malis einen Aufstand. Insofern sind die heutigen Konflikte im Norden Malis auch eine indirekte Folge der Klimakrise in den 1970er und 1980er Jahren und der unangemessenen internationalen Hilfe.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-1405342\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/2_IMG_2403-1024x768-1-820x615.jpeg\" alt=\"Engere Zusammenarbeit zwischen Klimaaktivistin:innen im Norden und S\u00fcden ist n\u00f6tig\" width=\"821\" height=\"616\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/2_IMG_2403-1024x768-1-820x615.jpeg 820w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/2_IMG_2403-1024x768-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/2_IMG_2403-1024x768-1.jpeg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px\" \/><\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><\/figure>\n<p><strong>Lass uns \u00fcber unser gemeinsames Netzwerk Afrique-Europe-Interact sprechen: Was hat unsere Arbeit mit der Klimakrise zu tun?<\/strong><br \/>\nEs gibt ganz verschiedene Verbindungen, vor allem dort, wo es um Landwirtschaft und Fischerei geht. Zum Beispiel ist in unserem Netzwerk der \u201eVerein der Fischer aus Timbuktu\u201c aktiv. Der Verein ist seit 2010 in Bamako angesiedelt. Die Fischer:innen sind Klimagefl\u00fcchtete, ihre Ertr\u00e4ge wurden wegen des sinkenden Flusswasserspiegels immer kleiner, sie mussten deshalb vom Norden in den S\u00fcden wandern. Als Netzwerk haben wir sie beim Aufbau einer kleinen Fischzucht unterst\u00fctzt, was ihre Position als Migrant:innen in Bamako enorm gest\u00e4rkt hat. Letztlich sollte es immer darum gehen, die Bed\u00fcrfnisse der Betroffenen ins Zentrum zu r\u00fccken, damit ihre Lebensweise nicht noch weiter destabilisiert wird.<\/p>\n<p><strong>Afrique-Europe-Interact arbeitet seit 2014 mit der Bauerngewerkschaft COPON zusammen, wo liegen hier die Verbindungen zur Klimakrise?<\/strong><br \/>\nDie COPON ist im Bew\u00e4sserungsgebiet des \u201eOffice du Niger\u201c aktiv, der Name kommt daher, dass das Office du Niger vom Niger-Strom gespeist wird. Und gerade in Zeiten des Klimawandels ist Bew\u00e4sserung unverzichtbarer denn je. Entsprechend geht es bei einem der Hauptk\u00e4mpfe der COPON um Wasser. Ausgangspunkt ist eine j\u00e4hrliche Geb\u00fchr, die der Staat erhebt, um die Instandhaltung des Kanalsystems zu finanzieren. Die Geb\u00fchr ist jedoch f\u00fcr die meisten b\u00e4uerlichen Haushalte zu hoch. Dennoch wird ihr Land konfisziert, wenn sie nicht fristgerecht zahlen. Zumindest war das in der Vergangenheit so. Mittlerweile haben sich die Bedingungen gelockert, so dass es nicht mehr zur Konfiszierung von Land kommt. Und das ist das Verdienst der COPON, die mit Unterst\u00fctzung von Afrique-Europe-Interact eine jahrelange Kampagne gegen die Wassergeb\u00fchren und den damit zusammenh\u00e4ngenden Landraub gemacht hat. Hierzu haben auch Solidarit\u00e4tsproteste in Deutschland geh\u00f6rt \u2013 sowohl vor der malischen Botschaft als auch vorm Entwicklungsministerium. Gleichzeitig m\u00fcssen wir wachsam bleiben. Denn ausgerechnet in diesem Jahr macht der Staat wieder mehr Druck, obwohl die Haushalte durch die verschiedenen Krisen extrem geschw\u00e4cht sind.<\/p>\n<p><strong>In den Jahren 2019 und 2020 ist es im Office du Niger durch klimawandelbedingten Starkregen zu \u00dcberschwemmungen gekommen \u2013 die Situation wurde zudem durch schlecht gewartete Kan\u00e4le verschlimmert. Aber die Betroffenen haben kaum Unterst\u00fctzung erhalten, auch nicht durch die internationale Gemeinschaft. Sollten wir nicht den Schutz der Bauern und B\u00e4uerinnen im Rahmen von Klimareparationen einfordern?<\/strong><br \/>\nJa, das w\u00e4re gut, wir sollten auch die Einrichtung von umfassenderen Notfall-Fonds fordern, zusammen mit unserem Kampf f\u00fcr die Anerkennung des Rechts auf Klimaflucht.<\/p>\n<p><strong>Welche Fonds meinst du genau?<\/strong><br \/>\nEs gibt diverse Fonds sowohl im Rahmen von Anpassungsgeldern aus dem <a href=\"https:\/\/germanwatch.org\/de\/19794\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">UN-Klimaprozess<\/a> als auch in anderen Programmen. Selbst der im November 2015 aufgelegte <a href=\"https:\/\/www.oxfam.org\/en\/research\/emergency-whom-eu-emergency-trust-fund-africa-migratory-routes-and-development-aid-africa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EU-Nothilfe-Fonds<\/a> zur Bek\u00e4mpfung von Fluchtursachen hat Anpassungs-Programme bez\u00fcglich der Klimakrise. Aber das Geld reicht nicht, zumal es immer wieder zu massiver Veruntreuung durch staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure kommt. Au\u00dferdem flie\u00dfen 40 Prozent der Gelder in die Finanzierung von Migrationskontrolle. Es muss also mehr Geld international zur Verf\u00fcgung gestellt werden und das sollte sich zu 100 Prozent auf die besonders vulnerablen Bev\u00f6lkerungsgruppen und ihre spezifischen Bed\u00fcrfnisse konzentrieren und nicht auf das Interesse der EU, Migration aus afrikanischen L\u00e4ndern zu kontrollieren.<\/p>\n<p><strong>Und wie k\u00f6nnte eine verst\u00e4rkte Zusammenarbeit von Afrique-Europe-Interact mit der Klimabewegung im Norden aussehen?<\/strong><br \/>\nEs ist wie gesagt ein offenes Geheimnis, dass der politische Kampf im Westen oft nur f\u00fcr die westliche Welt gef\u00fchrt wird. Im Grunde ist es gut, was getan wird, aber es hat keinen Einfluss auf unsere allt\u00e4gliche Realit\u00e4t im S\u00fcden des Globus. Zum Beispiel sind die Erh\u00f6hung der Temperaturen und die Ver\u00e4nderung der Niederschl\u00e4ge im Sahel \u00fcberwiegend auf die Klimakrise zur\u00fcckzuf\u00fchren. Wir wollen etwas dagegen tun, aber die EU redet haupts\u00e4chlich von den dschihadistischen Gruppen im Sahel und milit\u00e4rischen Interventionen. Und das, obwohl die EU aus ihren eigenen Forschungen wei\u00df, dass sich die Terroristen vor allem deshalb im Sahel festsetzen k\u00f6nnen, weil sie den Hunger und den Mangel der Leute dort ausnutzen. Das ist eigentlich v\u00f6llig klar!<\/p>\n<p><strong>Aber nochmal: Was hei\u00dft das f\u00fcr die Zusammenarbeit mit Klimaaktivist:innen im Norden? Wir reden ja bei Afrique-Europe-Interact schon lange \u00fcber die Schaffung von Klimagerechtigkeit von unten.<\/strong><br \/>\nEine engere Zusammenarbeit in Klimafragen w\u00e4re sehr wichtig, aber die Klimaaktivist:innen m\u00fcssten wirklich bereit sein, sich unsere Themen anzueignen. Denn die meiste Zeit wollen die Zivilgesellschaften des globalen Nordens, dass die Zivilgesellschaften im S\u00fcden sich ihrer Themen annehmen, aber nicht umgekehrt. Wir denken derzeit dar\u00fcber nach, Initiativen anzusto\u00dfen, bei denen sich einzelne D\u00f6rfer oder Gruppen in Mali \u2013 aber auch in anderen Regionen, wo Afrique-Europe-Interact aktiv ist \u2013 jeweils mit Klima-Gruppen aus dem globalen Norden in verbindlichen Kooperationen zusammenfinden. Es geht darum, die K\u00e4mpfe der Gruppen auf der afrikanischen Seite direkt und solidarisch zu begleiten. Zum Beispiel die D\u00f6rfer Sanamadougou und Sahou, die gegen Landraub k\u00e4mpfen oder die COPON. Daf\u00fcr braucht es eine gute gemeinsame Struktur durch regelm\u00e4\u00dfige Treffen und Gruppen per Internet und auch gegenseitige Besuche, soweit es umsetzbar ist, um ein Kennenlernen zu erm\u00f6glichen. Denn eine vertrauensvolle und verbindliche Kommunikation ist ein Schl\u00fcssel-Instrument in diesem Prozess. Dabei k\u00f6nnen wir auf die Erfahrungen von transnationaler Zusammenarbeit aufbauen, wie sie bei Afrique-Europe-Interact schon lange praktiziert wird. Denn klar ist, dass es ein Potenzial f\u00fcr weitergehende Dynamiken gibt \u2013 dieses muss allerdings genutzt werden, um die dringende Verst\u00e4rkung von globalen Synergien zu erm\u00f6glichen, die in den lokalen s\u00fcdlichen Realit\u00e4ten verankert sind.<\/p>\n<p><em>Trossenstek: In welcher Gesellschaft wollen wir leben?!, <a href=\"https:\/\/welche-gesellschaft.org\/trossenstek_01\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ausgabe # 1 | Juli | 2021<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p class=\"has-background\"><em><strong>Afrique-Europe-Interact (AEI)<\/strong> ist ein 2010 gegr\u00fcndetes transnationales Netzwerk mit Mitgliedsgruppen in verschiedenen afrikanischen und europ\u00e4ischen L\u00e4ndern. Mehr Informationen zu unseren Aktivit\u00e4ten finden sich auf unserer Webseite: <a href=\"http:\/\/www.afrique-europe-interact.net\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.afrique-europe-interact.net<\/a>. Zum Thema dieses Interviews haben wir 2019 einen kleinen Artikel in unserer einmal pro Jahr erscheinenden Zeitung ver\u00f6ffentlicht: <a href=\"https:\/\/afrique-europe-interact.net\/1815-0-taz-Beilage-12-2019.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/afrique-europe-interact.net\/1815-0-taz-Beilage-12-2019.html<\/a>. Wir freuen uns \u00fcber Fragen und Anregungen, vor allem aber \u00fcber konkretes Interesse an der Idee von solidarischen Kooperationen zwischen afrikanischen und europ\u00e4ischen Gruppen und Netzwerken! Kommt gerne auf uns zu.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alassane Dicko lebt in der malischen Hauptstadt Bamako und ist in dem transnationalen Netzwerk Afrique-Europe-Interact aktiv. 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