{"id":1404664,"date":"2021-07-24T15:16:31","date_gmt":"2021-07-24T14:16:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1404664"},"modified":"2021-07-24T15:21:27","modified_gmt":"2021-07-24T14:21:27","slug":"die-wurzeln-der-gewalt-episode-3-iran-2001-bis-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/07\/die-wurzeln-der-gewalt-episode-3-iran-2001-bis-2021\/","title":{"rendered":"Die Wurzeln der Gewalt \u2013 Episode 3 \u2013 Iran 2001 bis 2021"},"content":{"rendered":"<p><strong>Willkommen zum dritten Teil unserer Reihe von Interviews, in der wir auf den Nahen Ostens schauen und versuchen, besser zu verstehen, was dort vor sich geht. Aus Sicht des Westens ist es eine Region voller Gewalt und Gefahren. Im Jemen ist nach wie vor Krieg und es gibt einige andere L\u00e4nder, die an der Schwelle zum Krieg zu stehen scheinen. Es gibt erhebliche Menschenrechtsverletzungen und es gibt gescheiterte Staaten. Anders betrachtet jedoch ist diese Region die Wiege der westlichen Zivilisation: Mesopotanien, Persien, \u00c4gypten, Syrien, Pal\u00e4stina und Arabien sind St\u00e4tten von Mythen und Legenden. Gro\u00dfe Mystiker, Mathematiker, \u00dcbersetzer und Geschichtenerz\u00e4hler kommen von dort. Bedeutende Religionen haben dort ihre heiligsten St\u00e4tten. Die westliche Kunst, Musik, Wissenschaft und Nahrung unterliegen dem Einfluss dieser Region.<\/strong><\/p>\n<p>In dieser Interviewreihe, die wir <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/tag\/wurzeln-der-gewalt\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">The Roots of Violence (Die Wurzeln der Gewalt<\/a>) nennen, werden wir versuchen zu verstehen, wo die Ursachen der Gewalt liegen und wer daf\u00fcr verantwortlich ist. Wir versuchen nicht, physische Gewalt zu rechtfertigen, doch sie entsteht nicht aus dem Nichts. Physische Gewalt ist die Explosion, die nach einer langen Phase \u00f6konomischer und psychologischer Gewalt ausbricht.<\/p>\n<p>In unserem dritten Interview sprechen wir mit Emad Kiyaei. Emad ist Iraner. Er ist Direktor der Middle East Treaty Organization, einer zivilgesellschaftlichen Kampagne, die durch innovative politische Lobbyarbeit und Bildungsprogramme versucht, alle Massenvernichtungswaffen aus dem Nahen Osten zu beseitigen. Er ist Co-Autor des Buches &#8222;Weapons of Mass Destruction: a New Approach to Nonproliferation&#8220; (Massenvernichtungswaffen: Ein neuer Ansatz zu Nichtverbreitung) und studierte an der Princeton und Columbia Universit\u00e4t in den USA.<\/p>\n<p><strong>Pressenza:<\/strong> Willkommen zum dritten Teil unserer Interviewreihe &#8222;Die Wurzeln der Gewalt&#8220;. Diese Woche sind wir wieder mit Emad Kiyaei, Direktor der Middle East Treaty Organisation, auf der Suche nach den Wurzeln der Gewalt in der Nahostregion.<\/p>\n<p>Die ersten beiden Teile unserer Serie f\u00fchrten uns in den Iran, als US-amerikanische und britische Geheimdienste 1952 den Sturz der iranischen Regierung organisierten, um ihren Marionettenk\u00f6nig zu installieren, der 1979 selbst gest\u00fcrzt wurde. Die amerikanisch-iranischen Beziehungen sind seitdem belastet, doch in den 90er Jahren wurde der Irak zum Hauptinteresse der USA. Schlie\u00dflich, nach den Anschl\u00e4gen vom 11. September 2001, die nichts mit dem Irak oder dem Iran zu tun hatten, zogen die USA in den Krieg gegen Afghanistan, um sich dann wieder Saddam Hussein zuzuwenden, was zu seinem Tod und einem Regierungswechsel f\u00fchrte.<\/p>\n<p>Ironischerweise haben sowohl die US-Kriege im Irak als auch in Afghanistan zu Regierungen gef\u00fchrt, die dem Iran gegen\u00fcber viel wohlwollender sind als ihre Vorg\u00e4nger. Die USA haben deren regionalen Einfluss effektiv ausgebaut, anstatt ihn zu untergraben.<\/p>\n<p>Emad, willkommen zur\u00fcck bei &#8220; Wurzeln der Gewalt&#8220;, beginnen wir mit einer Frage, die dort ankn\u00fcpft, wo wir das letzte Mal stehen geblieben sind, bei den Ereignissen im Jahr 2001. Die USA begannen den schrecklichen Krieg gegen den Terror, der, wie gesagt, die Regierungen im Irak und in Afghanistan st\u00fcrzte. Pr\u00e4sident Bush schloss den Iran in eine angebliche &#8222;Achse des B\u00f6sen&#8220; ein, zu der auch Nordkorea geh\u00f6rt, und es wurden Ger\u00fcchte \u00fcber ein iranisches Atomprogramm laut.<\/p>\n<p><strong><em>Kannst Du uns also zun\u00e4chst etwas \u00fcber das iranische Atomprogramm erz\u00e4hlen? Warum hat es begonnen, was war der Gedanke dahinter, wie weit hat es sich entwickelt, und wie hat der Rest der Welt darauf reagiert?<\/em><\/strong><\/p>\n<p><strong>Emad Kiyaei: <\/strong>Vielen Dank, Tony, dass ich wieder dabei sein darf. Wir beginnen also Anfang 2003. Wir sollten uns daran erinnern, dass zu diesem Zeitpunkt, wie Du bereits erw\u00e4hnt hast, ein Krieg mit Beteiligung der USA in Afghanistan und im Irak zugange war. Und der Grund, warum Pr\u00e4sident Bush es geschafft hat, die USA in den Irak zu bringen, war in erster Linie eine gro\u00dfe L\u00fcge, aber dann wurde sie als Vorwand benutzt, um in den Krieg mit Saddam Hussein einzutreten, und das war wegen seiner &#8222;Massenvernichtungswaffen&#8220; (MVW).<\/p>\n<p>Hier sehen wir also, wie die Frage der Nichtverbreitung und der MVW in den Vordergrund r\u00fcckt. Und als die Vereinigten Staaten, gegen die Entscheidungen des UN-Sicherheitsrates, in den Krieg gegen den Irak eintraten, f\u00fchrte dies dazu, die Frage der MVW in einer anderen Angelegenheit zu stellen, in diesem Fall war es bez\u00fcglich des Irans. Anfang 2003 h\u00f6ren wir, dass es wieder Bedenken wegen des iranischen Atomprogramms gibt. Und zu diesem Zeitpunkt hat es der Iran geschafft, etwas ziemlich Bemerkenswertes zu tun. Er hat es geschafft, Uran anzureichern. Nun, die Anreicherung von Uran, erlaubt es dem Iran, in einen Club von Nationen einzutreten, in dem man die Technologie und das Know-How hat, Uranerz als nat\u00fcrlich vorkommendes Element zu nehmen und in der Lage zu sein es f\u00fcr Energiezwecke anzureichern, f\u00fcr andere Industrien und durch diese Entwicklung m\u00f6glicherweise auch f\u00fcr eine milit\u00e4rische Dimension auf viel h\u00f6heren Ebenen.<\/p>\n<p>Es gelang den Iran, die Anreicherung von Uran zu betreiben und das System zu durchbrechen. Dies verursachte eine Menge Unruhe in der Welt\u00f6ffentlichkeit und brachte das iranische Atomprogramm wieder einmal ins Rampenlicht. Zu diesem Zeitpunkt wurde dem Iran, wiederum im Rahmen seiner Rechte als Mitglied des Atomwaffensperrvertrags, als Unterzeichner dieses Vertrags, und der IAEA (International Atomic Energy Agency) \u2013 der Atomaufsichtsbeh\u00f6rde der Vereinten Nationen \u2013 die Anreicherung erlaubt, aber es verursachte die Sorge vor Verbreitung. Die Vereinigten Staaten und andere L\u00e4nder haben das Thema des iranischen Atomprogramms hochgespielt und es erreichte einen Siedepunkt, an dem die Atomaufsichtsbeh\u00f6rde der Vereinten Nationen die Akte des Irans vorlegte und sie in ihren Vorstand brachte. Und sie entschieden, dass der Iran gegen seine Vereinbarungen mit der internationalen Atomaufsichtsbeh\u00f6rde verst\u00f6\u00dft. Das ist das, was bekannt ist, ich werde nicht ins Detail gehen, aber es ging um eine m\u00f6glicherweise milit\u00e4rische Dimension seines Atomprogramms. Das bedeutet im Grunde, dass es einige Technologien gibt, die der Iran verfolgt, die sowohl f\u00fcr zivile Zwecke genutzt werden k\u00f6nnen, aber auch, m\u00f6glicherweise, in ein militarisiertes verdecktes Programm umgeleitet werden k\u00f6nnen. Und an diesem Punkt musste der Iran der internationalen Gemeinschaft beweisen, dass er keine Atomwaffen will und auch nicht danach strebt. Er begann im Jahr 2003 Verhandlungen mit den so genannten EU3: drei europ\u00e4ische M\u00e4chte, Gro\u00dfbritannien, Frankreich und Deutschland. Und diese Verhandlungen, eigentlich \u00fcberraschend, worauf wir sp\u00e4ter noch eingehen werden, was das iranische Atomprogramm betrifft, aber bis 2005 hatten die europ\u00e4ischen M\u00e4chte und der Iran ein Abkommen getroffen, wonach das iranische Atomprogramm auf eine Handvoll Zentrifugen begrenzt wurde, die nuklearen Anlagen und Einrichtungen des Irans auf ein oder zwei Standorte verteilt wurden und alles unter Aufsicht und \u00dcberwachung stand. Aber ratet mal was. Sie brachten das nach Washington, die Europ\u00e4er, und Pr\u00e4sident Bush, immer noch begeistert von seinem Krieg im Irak und dem Sturz von Saddam Hussein und begierig darauf, seine milit\u00e4rische Macht in der Region einzusetzen und den Krieg \u00fcber Afghanistan und den Irak hinaus auszudehnen und den Iran fertig zu machen, war gegen diese diplomatische Ann\u00e4herung und das Abkommen zwischen den Europ\u00e4ern und dem Iran. Und diese Vereinbarung, 2005, bekannt als das Pariser Abkommen, scheiterte.<\/p>\n<p><strong><em>Also, gib uns ein bisschen mehr Kontext zum iranischen Atomprogramm, denn damals im Jahr 2003 in der Region war der Iran nicht das einzige Land mit einem Atomprogramm. Wer experimentiert sonst noch mit Kernenergie, Atomkraft, und wie verh\u00e4lt sich das zu den internationalen Vertr\u00e4gen \u2013 dem Atomwaffensperrvertrag und der Beziehung zur Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde? <\/em><\/strong><strong><em>Denn es gibt da etwas, das den Iran als Ausnahme von dem darstellt, was sonst in der Region vor sich geht.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ich denke, es ist am besten, wenn wir uns schnell einen \u00dcberblick verschaffen. Im Nahen Osten, alle L\u00e4nder im Nahen Osten, das sind 22 arabische L\u00e4nder plus Iran und Israel. Also 24 L\u00e4nder, um die wir uns Sorgen machen, wenn es um eine MVW-freie Zone im Nahen Osten geht. Also lasst es uns geographisch auf dieses Gebiet bringen. Von diesen 24 L\u00e4ndern sind alle, mit Ausnahme Israels, Unterzeichner des Atomwaffensperrvertrags, der einer der wichtigsten Vertr\u00e4ge ist, die auf globaler Ebene ausgehandelt wurden, der die Verbreitung und Ausbreitung von Atomwaffen in einem gro\u00dfen Abkommen einschr\u00e4nkt, der Regierungen und L\u00e4ndern die friedliche Nutzung der Atomtechnologie erm\u00f6glicht, solange sie versprechen, keine Atomwaffen zu bauen. Und die L\u00e4nder, die urspr\u00fcnglich \u00fcber Atomwaffen verf\u00fcgten, haben versprochen, abzur\u00fcsten und ihre Waffen loszuwerden. Nun, das ist lange her, es war 1970, als dieser Vertrag in Kraft trat und von all diesen L\u00e4ndern unterzeichnet wurde. Aber, im Nahen Osten, hat Israel ihn nicht unterschrieben. Und Israel fuhr fort, ein verdecktes Atomwaffenprogramm zu haben, das von westlichen L\u00e4ndern gesteuert und unterst\u00fctzt wurde, und die Vereinigten Staaten dr\u00fcckten dabei ein Auge zu. Und warum? Wieder geht es um die Frage: &#8222;Wer ist mein Freund, wer ist mein Verb\u00fcndeter und wer ist mein Feind?<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"The Roots of Violence, episode 3, interview with Emad Kiyaei, of the Middle East Treaty Organization\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lIoc5PFO-6s?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Im Fall des israelischen Atomwaffenprogramms wissen wir jetzt durch das Informationsfreiheitsgesetz, Whistleblower, Wissenschaftler und Satellitenbilder des fortgeschrittenen Atomwaffenprogramms, das Israel hat, von dem jeder wei\u00df, dass es das am schlechtesten geh\u00fctete offene Geheimnis ist, und die Franzosen halfen beim Bau einer Plutonium-Wiederaufbereitungsanlage f\u00fcr die israelische Regierung, um Plutonium f\u00fcr eine Atomwaffe herstellen zu k\u00f6nnen. Denn, um es kurz zu machen, es gibt zwei wirklich schnelle Wege, Atomwaffen zu bauen. Der eine ist die Anreicherung von Uran auf hohem Niveau, und der andere ist Plutonium, das als Abfallprodukt bei der Verbrennung von Kernbrennstoff in einem Kraftwerk entsteht. Wenn man also diesen Abfall hat, dann ist in diesem Abfall Plutonium enthalten. Und wenn wir das Plutonium extrahieren, wenn wir es aus dem Abfall herausnehmen, ist es bereits waffenf\u00e4hig. Man ist bereit. Die Israelis haben also diesen Weg eingeschlagen, um ihre Atomwaffen zu bauen, w\u00e4hrend im Falle des iranischen Atomprogramms, auch wenn es keine Atomwaffen hat, die Anreicherung vorangetrieben wurde. Das sind die beiden unterschiedlichen Wege. Nun, wenn es um Israels Atomwaffenprogramm geht, gibt es keine Inspektoren, es gibt keinen international verbindlichen Vertrag, an den sich die israelische Regierung halten muss. Es gibt keine M\u00f6glichkeit zu kontrollieren, was auf israelischem Boden geschieht. Wir haben keine Kameras, wir haben keine Inspektoren, wir wissen nicht, was in den Atomanlagen wie Dimona in der Negev-W\u00fcste vor sich geht.<\/p>\n<p>Was wir wissen, wiederum durch diese anderen Mittel, um Informationen zu bekommen, ist, dass Israel irgendwo zwischen 80 und 140 nukleare Sprengk\u00f6pfe besitzt, die durch eine Plutoniumspur weiterentwickelt wurden und bereit und scharfgestellt sind. Und weil Israel \u00fcber hochentwickelte, fortschrittliche konventionelle Waffen und Waffensysteme verf\u00fcgt, ist es in der Lage, sowohl nukleare Sprengk\u00f6pfe auf Kampfflugzeugen, in U-Booten und in ballistischen Raketen zu haben. Dies ist also der einzige Fall im Nahen Osten. Wenn es um den Iran geht, ist der Grund, warum das iranische Atomprogramm immer hochgehalten wird und man es immer wieder in den Nachrichten h\u00f6rt, der, dass der Iran in der Frage des Atomdossiers unter enormen internationalen Druck geraten ist und es ist diese spezielle Frage des Atomdossiers, die es den Weltm\u00e4chten erlaubt hat, dem Staat Iran ihre eigene Politik und Zwangsma\u00dfnahmen aufzuerlegen. Und der Iran muss beweisen, dass er unschuldig ist, dass sein Atomprogramm friedlich ist und, es ist wieder in der Feindseligkeit, dem Missverst\u00e4ndnis und Misstrauen in der Beziehung zwischen dem Iran und der einzigen Supermacht auf dem Planeten, die die Vereinigten Staaten sind, wurzelt. Der Unterschied zwischen Israels Atomprogramm und dem iranischen Atomprogramm beruht in erster Linie auf der Tatsache, dass Israel ein Verb\u00fcndeter der USA und der westlichen M\u00e4chte ist. Zweitens haben sie es zugelassen, dass das Programm in Richtung Bewaffnung fortschreitet, ohne jegliche Vergeltung, ohne jegliche Art von Sanktionen, ohne jegliche Form von Inspektionen und ohne jegliche Form von Druck, damit aufzuh\u00f6ren. Und Nummer drei, es ist wichtig zu bemerken, dass aufgrund Israels historischen Verbindungen zu Europa und der besonderen Beziehung Europas und der USA zu Israel, es dem Land erlaubt hat, diese Politik der Undurchsichtigkeit fortzusetzen, was bedeutet, dass sie weder best\u00e4tigen noch leugnen, Atomwaffen zu haben, obwohl jeder wei\u00df, dass sie sie haben. Und sie sind dar\u00fcber hinaus gegangen, was als die Begin-Doktrin bekannt ist, und haben andere nukleare oder fortgeschrittene Programme in der Region bombardiert, wie den Osirak-Reaktor im Irak und auch einen anderen Reaktor in Syrien. Die israelische Regierung hat also nicht nur nukleare Sprengk\u00f6pfe und einen Atomenergiesektor aufgebaut, der sich internationalen Inspektionen und Kontrollen entzieht, sondern es hat sich bem\u00fcht, durch Sabotage, Attentate und Bombardierungen die Atomanlagen anderer L\u00e4nder zu zerst\u00f6ren. Die j\u00fcngsten Anschuldigungen des Irans gegen Israel und die angeblichen Angriffe israelischer Agenten auf iranische Anlagen, wie die iranische Nuklearanlage in Natanz, die in den letzten Jahren mehrmals sabotiert wurde, lassen uns einen regelrechten Schattenkrieg in der Region sehen, was die Vorg\u00e4nge an dieser Front angeht. Das spielt sich sowohl auf einer konventionellen Ebene ab, als auch leider im Zusammenhang mit Massenvernichtungswaffen oder der M\u00f6glichkeit, welche zu bauen.<\/p>\n<p><strong><em>Du hast erl\u00e4utert, dass im Jahr 2005 die Europ\u00e4er es geschafft haben, einen Deal mit dem Iran zu schlie\u00dfen, der Beschr\u00e4nkungen vorsieht, wie weit sie ihr Atomprogramm entwickeln w\u00fcrden. Und dennoch wurde der Iran-Atomdeal, der Joint Comprehensive Plan of Action, der JCPOA, bis, ich glaube, es war 2016, 2015 nicht unterzeichnet.<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ein Jahrzehnt sp\u00e4ter.<\/p>\n<p><strong><em>Was ist in diesen 10 Jahren passiert, warum konnte nicht fr\u00fcher ein Abkommen unterzeichnet werden?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Ok, ich werde das jetzt wirklich schnell durchgehen. Bitte unterbrich mich, wenn ich zu weit aushole. 2005 das Pariser Abkommen, geht nach Washington. Pr\u00e4sident Bush sagte, wir haben schon Saddam besiegt, wir haben die Taliban vertrieben, die Ayatollahs sind die n\u00e4chsten. Also gab es keine Zustimmung von den Amerikanern und die Europ\u00e4er sind zu den Iranern zur\u00fcckgegangen und sagten, wir haben keinen Deal.<\/p>\n<p>Der Abkommen ist gescheitert und mit ihm der reformorientierte Pr\u00e4sident Khatami, der viel politisches Kapital daf\u00fcr eingesetzt hatte, dass das iranische Atomprogramm als Thema zur Seite geschoben wird. Und ungl\u00fccklicherweise haben wir wegen dieses Versagens Wahlen im Iran. Anstatt dass eine andere reformistische, gem\u00e4\u00dfigte Regierung an die Macht kommt, haben wir Mahmoud Ahmadinejad, der zum Pr\u00e4sidenten des Irans gew\u00e4hlt wurde, mit dem Ruf und den Slogans, dass er den Iranern W\u00fcrde bringt und diese Art von Druck, den die internationale Gemeinschaft auf den Iran aus\u00fcbt, beenden w\u00fcrde. Und warum sollte der Iran \u00fcberhaupt diese Inspektionen zulassen und diese Art von Zugest\u00e4ndnissen machen, wenn er keine Atomwaffen hat.<\/p>\n<p>Khatami, der Reformist, ist also raus, und das Scheitern des Atomabkommens mit der Weltgemeinschaft, speziell den Europ\u00e4ern, wurde zum politischen Selbstmord f\u00fcr die Reformisten und gab den Konservativen im Iran, wie Ahmadinejad, Kanonenfutter und viel mehr Macht, wir haben einen neuen Pr\u00e4sidenten, und f\u00fcr die n\u00e4chsten acht Jahre, gibt es eine andere Art von Politik im Iran.<\/p>\n<p><strong><em>Aber, Moment mal. Du hast eine Behauptung aufgestellt, die wirklich ziemlich ernst ist. Du hast gesagt, dass die Vereinigten Staaten es vorziehen w\u00fcrden, einen totalen Krieg gegen den Iran zu f\u00fchren, einen Regimewechsel gegen die Herrscher in Teheran, anstatt zu verhandeln und ein Abkommen mit einem anderen Land zu haben, das sie wie Gleichgestellte behandelt. M\u00f6chtest du das wirklich sagen?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Was ich damit sagen will, ist, nein, nein, nein, lasst mich das klarstellen. Was ich damit sagen will, ist, dass, als das Atomabkommen zwischen den europ\u00e4ischen M\u00e4chten und dem Iran 2005 vereinbart wurde, dieses St\u00fcck Papier von Washington abgezeichnet werden musste. Nochmals, warum? Weil die Vereinigten Staaten einen enormen Einfluss auch auf ihre europ\u00e4ischen Partner haben. Die Europ\u00e4er gingen also nach Washington und sagten: &#8222;H\u00f6rt zu, wir haben uns mit den Iranern geeinigt, dass sie ihre nuklearen Einrichtungen und Aktivit\u00e4ten einschr\u00e4nken werden, wir werden Inspektionen und \u00dcberwachung durchf\u00fchren, und wenn man sich dieses St\u00fcck Vereinbarung anschaut, das nach Washington gebracht wurde, wird man feststellen, dass es sp\u00e4ter viele \u00c4hnlichkeiten mit dem Interimsabkommen hatte, das unterzeichnet und schlie\u00dflich umfassender wurde und als JCPOA bekannt ist.<\/p>\n<p>Aber zu diesem Zeitpunkt hatten Pr\u00e4sident Bush und diejenigen um ihn herum, die Dick Cheneys, diejenigen, die pro-hawkish, Kriegstreiber in Washington waren, den Zusammenbruch der Taliban und Saddam Hussein gesehen. Und praktischerweise waren Hunderttausende von US-Milit\u00e4rpersonal und -ausr\u00fcstung um den Iran herum. Und wenn man sich die Rhetorik und die Aktionen der Vereinigten Staaten w\u00e4hrend der Bush-Pr\u00e4sidentschaft ansieht, wird man feststellen, dass sie den Iran im Fadenkreuz hatten. Sie hatten es irgendwie auf den Iran abgesehen, vielleicht w\u00fcrden sie nicht offen von einem Regimewechsel sprechen, aber wenn man sich ihre Handlungen und ihre Politik ansieht, dann wird deutlich, dass die M\u00f6glichkeit besteht, dass es einen weiteren Krieg im Nahen Osten geben wird, und dieser Krieg w\u00e4re der Iran gewesen. Und so gibt es hier eine Menge Ver\u00e4nderungen, die auftreten, weil es irgendwie so ist, dass die Pr\u00e4sidentschaft in Washington glaubte, dass es nicht die Zeit f\u00fcr Diplomatie war. Dass wir sagen: &#8222;Seht her, Saddam ist erledigt, wir haben es au\u00dferhalb der Vereinten Nationen getan, wir haben nach dem 11. September einen Freibrief zu tun, was wir wollen. Warum also nicht? Es besteht die M\u00f6glichkeit, dass wir in den Iran einmarschieren k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Es gab also keinen Willen zur Diplomatie in Washington. Es funktionierte nicht, als der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen mit \u00fcberw\u00e4ltigender Mehrheit gegen den Einmarsch der USA in den Irak war und sie ihre eigene Koalition der Willigen schufen, die sie mit den Briten unter Tony Blair zusammenbrachten, um ebenfalls das Kool-Aid zu trinken und in den Irak einzumarschieren und einen verheerenden Krieg zu verursachen, der Tausende von Menschenleben kostete, auf dem R\u00fccken einer gro\u00dfen L\u00fcge, die wir heute kennen. Wenn man es also in den Kontext des Jahres 2005 setzt, dann ist das, bevor diese Instabilit\u00e4t des Irak und Afghanistans einen Punkt erreicht, an dem die USA darum k\u00e4mpfen, sie \u00fcberhaupt aufrecht zu halten. Aber diese schnellen, w\u00fctenden ersten Invasionswellen, die die Regime zum Einsturz brachten, gaben denjenigen in Washington, die f\u00fcr den Krieg und die Falken waren, Munition und den Pr\u00e4zedenzfall, dass es m\u00f6glich ist, schnelle Siege \u00fcber die L\u00e4nder zu erringen, die wir als Feinde betrachten. Der Iran war also definitiv ein Ziel. Ich w\u00fcrde nicht sagen, dass es umgesetzt wurde, weil es nicht umgesetzt wurde, aber es wurde definitiv in Betracht gezogen.<\/p>\n<p><strong><em>Was ist dann passiert, mit dem Justizministerium \u2013 mit der internationalen Politik, die diesen Regimewechsel-Krieg von der Tagesordnung genommen hat?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Also, ich denke, es sind ein paar Dinge passiert. Also, die Europ\u00e4er waren sehr erpicht darauf, ein neues diplomatisches Abkommen zu schlie\u00dfen, weil sie besorgt waren, dass die Amerikaner die Frage der MVW und die iranische Nuklearakte nutzen w\u00fcrden, um in einen weiteren Krieg einzutreten. Zweitens, als es ein Abkommen gab und die USA nein sagten, gab es auch einen schnellen Regierungswechsel im Iran, weil es kurz vor den Wahlen war. Und mit Ahmadinejad an der Macht, verursachte das eine v\u00f6llig andere Realit\u00e4t, die auf nationaler Ebene innerhalb des Irans eingetreten ist.<\/p>\n<p>Die iranische Politik ver\u00e4nderte sich und wurde aggressiver. Es war, als ob Bush aggressiv w\u00e4re und die iranischen Pr\u00e4sidenten sagten: &#8222;Ok, gut. Ihr wollt einen Krieg, wir wollen auch einen Krieg. Dann kommt schon und lasst uns den Einsatz erh\u00f6hen. Der Druck erreichte den Siedepunkt. Und die Pr\u00e4sidentschaft des Iraners Ahmadinedschad war gepr\u00e4gt von populistischen Parolen, davon, dass der Iran sich von der internationalen Zusammenarbeit entfernte und sein Atomprogramm ausbaute. Und dann geschah hier auch noch etwas auf regionaler Ebene. Sowohl Afghanistan als auch der Irak waren, aufgrund der Feindseligkeit zwischen dem Iran und den USA, die anf\u00e4nglich eine Ebene der Zusammenarbeit war, die den USA half, wie wir in einer fr\u00fcheren Diskussion dar\u00fcber sprachen, den Taliban und Saddam Hussein ein Ende zu bereiten, aufgrund der Form der Sprache und der Politik Washingtons und wiederum im Iran unter Ahmadinejad, das Blatt gewendet. Der Iran sagte: &#8222;Ok, wir k\u00f6nnen das nicht durch einen konstruktiven Dialog und Diplomatie erreichen, also werden wir es den Vereinigten Staaten extrem schwer machen, ihre Stellung und Pr\u00e4senz im Irak und in Afghanistan aufrechtzuerhalten. Und es gab ein enormes Ma\u00df an iranischer Unterst\u00fctzung f\u00fcr Milizen und andere Gruppen im Irak und in Afghanistan, um dann die Bedingungen zu schaffen, unter denen sich die Vereinigten Staaten in extremer Bedr\u00e4ngnis befanden. Was meine ich damit? Indirekte Unterst\u00fctzung von Gruppen, die amerikanische Milit\u00e4reinrichtungen und Personal angreifen w\u00fcrden, die im Inneren des Landes eine Menge Verw\u00fcstung anrichten w\u00fcrden, damit die Amerikaner \u00fcberhaupt eine Stabilit\u00e4t haben k\u00f6nnten. Und die eigene Politik der Amerikaner nach dem Zusammenbruch von Saddam Hussein hat dies noch beschleunigt, denn die Vereinigten Staaten wussten auch nicht sehr gut, wie sie auf diesen beiden Kriegsschaupl\u00e4tzen, Afghanistan und Irak, operieren sollten, indem sie Tausende und Zehntausende von irakischen Soldaten und Milit\u00e4rangeh\u00f6rigen aufl\u00f6sten, die dann von verschiedenen Gruppierungen absorbiert wurden, die im Irak Unruhen auf dem Niveau eines B\u00fcrgerkriegs verursachten. Und hier verstrickten sich die Vereinigten Staaten in Afghanistan und im Irak in einem solchen Ausma\u00df, dass jegliche abenteuerlichen, expansionistischen Ideen einer Invasion oder eines Angriffs auf den Iran sehr schnell abfielen. Dies wurde zu einem unpopul\u00e4ren Krieg in den Vereinigten Staaten und die Regierung der Vereinigten Staaten befand sich in einer extrem negativen Position, als diese Leichens\u00e4cke in die Vereinigten Staaten zur\u00fcckkamen.<\/p>\n<p>Der Krieg begann also viel zu kosten, in Afghanistan und im Irak, und die iranische Pr\u00e4sidentschaft von Ahmadinedschad erh\u00f6ht den Einsatz und bringt die Temperatur nach oben, und es gibt Unstimmigkeiten innerhalb der internationalen Arena. Und an diesem Punkt erkennen der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen und andere Weltm\u00e4chte, nachdem sie gesehen haben, dass Washington dieser europ\u00e4ischen Initiative mit den Iranern nicht zugestimmt hat, dass sie sich wirklich zusammentun m\u00fcssen, oder die USA werden einfach denken, dass sie sich im Wilden Westen befinden und einfach tun, was sie wollen. Es gab also eine konzertierte, gemeinsame Anstrengung auf der globalen B\u00fchne, um diese unkontrollierte Macht der Vereinigten Staaten zu z\u00fcgeln. Und hier ist der Zeitpunkt, an dem das iranische Atomdossier und der Umgang damit zwischen 2005, der Pr\u00e4sidentschaft Ahmadinedschads, bis 2013, als er aus dem Amt scheidet, und der Wahl und Pr\u00e4sidentschaft Obamas eine neue \u00c4ra der internationalen Politik einleitet. Mit dem Amtsantritt Obamas sind die Jahre der Bush-Kriegshetzer und Falken in Washington vorbei, es gab eine Abl\u00f6sung \u2013 zumindest auf dem Papier \u2013 von jemandem, der sich f\u00fcr internationale Zusammenarbeit, Multilateralismus und Diplomatie einsetzt. Das iranische Atomprogramm durchl\u00e4uft also diese drei Phasen. Eine ist vor Ahmadinejad, dieses Abkommen mit den Europ\u00e4ern, das von den Amerikanern abgeschossen wurde. Von 2005 bis 2013 haben wir Ahmadinejad an der Macht, der das iranische Atomprogramm ausweitet und es extrem schwierig macht, mit der internationalen Gemeinschaft zu kooperieren. Sie haben die USA, die in diese Kriege verwickelt sind, sie m\u00fcssen sich dann wieder auf der internationalen B\u00fchne zeigen und vergessen, was sie in der Bush-\u00c4ra gemacht haben, mit der Wahl von Pr\u00e4sident Obama. Und hier ist von 2009 bis 2013 eine neue Seite, wo die USA wieder als kooperativ innerhalb der Vereinten Nationen und des Multilateralismus gesehen werden. Und dies f\u00e4llt wiederum mit der Ausweitung des iranischen Atomprogramms und der Verh\u00e4ngung der umfassendsten Sanktionen durch den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gegen den Iran zusammen, die durch die Bem\u00fchungen der Obama-Administration und der damaligen Au\u00dfenministerin Hilary Clinton zustande kamen, eine globale Einheit zu schaffen.<\/p>\n<p>Wenn sie in der Lage waren, eine der umfassendsten Koalitionen der Willigen zu schaffen, und zwar unter dem Deckmantel der Verh\u00e4ngung von Sanktionen und anderen Ma\u00dfnahmen, ohne dass es zu einem Krieg mit dem Iran kommt. Hier haben wir also einen Stimmungswandel in Washington, einen Stimmungswandel in Teheran, und so prallen diese Welten aufeinander.<\/p>\n<p><strong><em>Hat also die Sanktionspolitik der USA, der Obama-Regierung, etwas Positives bewirkt? Hat das dem Iran geholfen oder ihn ermutigt, an den Verhandlungstisch zu kommen? Was brachte den Iran zur\u00fcck an den Verhandlungstisch? Es gab offensichtlich einen Wechsel in der F\u00fchrung, aber es gibt immer noch eine Menge Hardliner im Iran. Was geschah im Iran?<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Tony, Sanktionen auf globaler, regionaler und nationaler Ebene schaden den Menschen und nicht ihren Regierungen. Sie f\u00fcgen Schmerz zu, wirtschaftlichen Schmerz, sozialen Schmerz, und sie machen jeden Fortschritt an den sozio\u00f6konomischen und politischen Fronten zunichte. Und ungl\u00fccklicherweise haben diese Jahre umfassender Sanktionen, die bis heute andauern, das iranische Volk nur zur\u00fcckgehalten und ungl\u00fccklicherweise die Bev\u00f6lkerung um die Fahne geschart und die Zentralregierung und ihr eigenes Prisma, durch das sie die Welt sieht, gest\u00e4rkt, und das ist eines, das gegen globale M\u00e4chte k\u00e4mpft, die nicht wollen, dass es \u00fcberlebt. Was wir also leider sehen, ist, dass diese Jahre der Sanktionen der Diplomatie nicht geholfen haben. Tats\u00e4chlich haben sie nicht nur die iranische \u00d6ffentlichkeit verletzt, sondern auch das iranische Atomprogramm erweitert. Im Jahr 2005 hatte der Iran etwas \u00fcber 100 Zentrifugen am Laufen. Im Jahr 2013, als die Verhandlungen mit dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen wieder aufgenommen wurden, hatte der Iran \u00fcber 20.000 Zentrifugen in Betrieb. Und das ist der Grund, warum man eine Regierung, ein Land wie den Iran, nicht mit Sanktionen zwingen kann, seinen Arm zu verdrehen, damit er an den Verhandlungstisch kommt. Anstatt dass der Iran sein Atomprogramm einschr\u00e4nkt, weitet er es aus. Anstatt dass der Iran sozial offener wurde, hat er sich verschlossen. Anstatt dass der Iran noch fortschrittlicher wurde, wurde er noch konservativer. Es gab also eine Umkehrung, alle Ziele der Sanktionen wurden nicht erreicht, aber in Washington hat sich etwas ge\u00e4ndert. Was geschah in Washington?<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident Obama w\u00e4hlte einen neuen Au\u00dfenminister, und dieser Au\u00dfenminister kam an die Macht, ersetzte Hilary Clinton, und wir haben ein neues Team in Washington, und es gibt eine Wahl im Iran, wo Ahmadinejad raus ist, und Pr\u00e4sident Rouhani, der jetzt der scheidende Pr\u00e4sident ist, kommt mit seinem Au\u00dfenminister Javad Zarif an die Macht.<\/p>\n<p><em><strong>Wer ist der Au\u00dfenminister in den Staaten?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>John Kerry. Jetzt stehen die Sterne g\u00fcnstig. 2013, Ahmadinejad ist raus, die Sanktionen sind drin. Das iranische Atomprogramm hat sich ausgeweitet. Wir haben ein neues Team in Teheran, das darauf erpicht ist, wieder mit der internationalen Gemeinschaft in Kontakt zu treten. Und rate mal, was? Das Team, von dem ich spreche, Rouhani, Zarif und andere, die diese neue Regierung bilden, waren die gleichen, die 2005 das Abkommen mit den Europ\u00e4ern ausgehandelt haben. Sie wussten also genau, was an der Nuklearfront getan werden muss. Auf der anderen Seite in Washington wurde Hilary Clinton durch John Kerry ersetzt, und John Kerrys Verst\u00e4ndnis von dem, was getan werden muss, f\u00fchrt zu einem Wechsel in Obamas Politik gegen\u00fcber dem Iran, wo Obama bis zu diesem Zeitpunkt das Mantra der Bush-\u00c4ra von der Null-Anreicherung im Iran beibehalten hatte. Und der Iran sagte: &#8222;Ihr k\u00f6nnt uns nicht erz\u00e4hlen, dass wir keine Anreicherung haben d\u00fcrfen. Das ist nicht richtig.&#8220; Und hier erreichten John Kerry und sein Team mit Obama einen Kompromiss, in dem sie die einfache Sprache von Null-Anreicherung zu begrenzter Anreicherung \u00e4nderten.<\/p>\n<p>Diese geringf\u00fcgige \u00c4nderung der Sprache und das neue Team in Washington und Teheran \u00f6ffneten die T\u00fcr f\u00fcr die Iraner, um 2013 im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York in Verhandlungen einzutreten und ernsthaft einen diplomatischen, multilateralen Ansatz zur L\u00f6sung dieses Problems zu beginnen, nach einem Jahrzehnt. Nach einem Jahrzehnt des Hin und Her von Sanktionen, Attentaten, Sabotage und Beinahe-Zusammenst\u00f6\u00dfen, die in einem totalen Krieg h\u00e4tten enden k\u00f6nnen. Endlich gab es den politischen Willen der wichtigsten Hauptst\u00e4dte, in die Diplomatie zu investieren, und hier liegt der Schl\u00fcssel. Ohne politischen Willen, ohne die Zeit, die Ressourcen und das Notwendige zu investieren \u2013 den Kompromiss, die Verhandlungen \u2013 werden diese Art von Mechanismen nicht funktionieren. Und hier, innerhalb von zwei kurzen Jahren, wenn man die ganze Sache betrachtet, scheinen zwei Jahre kurz. Innerhalb von zwei Jahren einigten sich der Iran und die Weltm\u00e4chte, die f\u00fcnf st\u00e4ndigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, Russland, China, Gro\u00dfbritannien, Frankreich, die Vereinigten Staaten plus Deutschland und die Europ\u00e4ische Union, 2015 auf ein Atomabkommen, das als &#8222;Joint Comprehensive Plan of Action&#8220; (JCPOA) bekannt ist.<\/p>\n<p><em><strong>Was war also der JCPOA, worauf hat sich der Iran mit dem JCPOA geeinigt? Warum ist es gut, und warum sollte Trump daraus aussteigen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Also gut, versuchen wir, die Sache ganz einfach zu halten. Es gibt 5 Dinge, die der Iran getan hat, und im Gegenzug 2 Dinge, die er bekommen hat. Ok. Stellt euch einen Korb mit Kompromissen vor. Vereinbarung. Der Iran stimmte zu, seinen Anreicherungsgrad auf niedrig angereichertes Uran zu begrenzen. Also, 3,5 oder 5%. Das erlaubt dem Iran also eine Anreicherung, aber auf einem niedrigen Niveau, das nicht in Richtung Waffenproduktion geht. Der Iran hat also seinen Anreicherungsgrad begrenzt. Zweitens: Er hat die Anzahl seiner Zentrifugen begrenzt. Denn wir erinnern uns: Der Iran hatte zu diesem Zeitpunkt 20.000, und der Iran hat zugestimmt, sie auf 5.000 zu reduzieren. Also dreht er eine viel geringere Anzahl von Zentrifugen. Nummer 3, der Iran stimmte zu, keine hochentwickelten neuen Generationen von Zentrifugen zu installieren, die schneller drehen und schneller anreichern k\u00f6nnen. Der Iran hat also seine Expansion von hochentwickelten Zentrifugen eingeschr\u00e4nkt. Nummer vier: Der Iran wurde, was seine Forschung und Entwicklung betreffen, auf eine kleine Anzahl von Standorten beschr\u00e4nkt, die ihm zur Verf\u00fcgung stehen, um seine Forschung zu betreiben, und das alles innerhalb einer Anlage.<\/p>\n<p>Und Nummer f\u00fcnf: Der Iran hat zugestimmt, seinen Schwerwasserreaktor, der in der Zukunft eine Bedrohung f\u00fcr die Weiterverbreitung darstellt, durch eine Wiederaufbereitung umzubauen, die zu Plutonium f\u00fchren k\u00f6nnte. Wir haben vorhin ein wenig dar\u00fcber gesprochen, dass es eine Plutoniumspur zu Atomwaffen gibt. Der Iran hat also zugestimmt, den Schwerwasserreaktor in einen Leichtwasserreaktor umzuwandeln, wodurch die Notwendigkeit der Wiederaufbereitung vermieden wird und die M\u00f6glichkeit einer Plutoniumspur zu einem Nuklearsprengkopf ausgeschlossen werden kann.<\/p>\n<p>Das sind die 5 Dinge, und nur damit ihr Bescheid wisst, es schlie\u00dft auch die Tatsache mit ein, dass der Iran Vorr\u00e4te an angereichertem Uran hatte, und das waren wirklich hohe Werte. Jenseits von 20, das nennt man hochangereichertes Uran. Der Iran stimmte zu, es zu begrenzen und auch zu verd\u00fcnnen, so dass es zu niedrig angereichertem Uran wurde, und andere wurden aus dem Land exportiert. Nur damit ihr wisst, dass all dies die praktischen Dinge waren, die der Iran tun musste &#8211; einschr\u00e4nken, was er tut. Dar\u00fcber hinaus stimmte der Iran auch den intrusivsten Inspektionen zu, die die IAEA im Land durchf\u00fchren konnte, der Iran stimmte einer enormen \u00dcberwachung zu, und es wurden neue Technologien entwickelt, um sicherzustellen, dass das iranische Atomprogramm, vom Abbau bis zur Verbringung in diese Anlagen, rund um die Uhr unter der Aufsicht der Internationalen Atomenergiebeh\u00f6rde steht. Der Iran machte also all diese Zugest\u00e4ndnisse, die \u00fcber das hinausgingen, was er unter dem Abkommen des Atomwaffensperrvertrags hatte. Er h\u00e4tte das nicht tun m\u00fcssen. Der Iran ist also das einzige Land auf der Welt, das, w\u00e4hrend wir hier sprechen, dieses Ma\u00df an Zugest\u00e4ndnissen bei seinem Atomprogramm und dieses Ma\u00df an Inspektionen und \u00dcberwachung zugelassen hat. Es gibt kein anderes Land.<\/p>\n<p><em><strong>Warum hat das dann Donald Trump nicht so gut gefallen?<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Darauf komme ich gleich zu sprechen. Denn der Iran hat dem nicht umsonst zugestimmt. Der Iran hat dem zugestimmt, um eine bestimmte wesentliche \u00c4nderung zu erreichen. Dass die Sanktionen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen aufgehoben werden. Und dass die Sanktionen der Europ\u00e4ischen Union und die Sanktionen der Vereinigten Staaten gegen das iranische Atomprogramm oder im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm aufgehoben werden, und dass das iranische Atomprogramm normalisiert wird. Und der Iran k\u00f6nnte seinen Markt, sein Volk und sein Land \u00f6ffnen und wieder ein vollwertiges Mitglied der internationalen Gemeinschaft werden und wie ein normales Land agieren.<\/p>\n<p>Gut, das war also eine Vereinbarung. 2015 haben sie dieses Abkommen geschlossen, und bis 2018, als Pr\u00e4sident Trump aus dem Abkommen ausstieg, funktionierte das Abkommen. Die Inspektoren waren da, das \u00dcberwachungssystem funktionierte, die IAEA-Berichte \u00fcber das iranische Atomprogramm zeigten, dass der Iran genau das tut, was er versprochen hat, und wir k\u00f6nnen es verifizieren. Dann kommt Pr\u00e4sident Trump, er wird gew\u00e4hlt, und in seinen eigenen Slogans und im Wahlkampf sagte er: &#8222;Das war ein schlechtes Abkommen, das war ein schreckliches Abkommen&#8220;, dass die Vereinigten Staaten dem Iran Zugest\u00e4ndnisse gemacht haben, und &#8222;Wenn ich Pr\u00e4sident werde, werde ich es zerrei\u00dfen&#8220;. Und als er Pr\u00e4sident wurde, hat er das leider getan.<\/p>\n<p>Und warum? War es, weil das Atomabkommen mit dem Iran den Iran daran hinderte, Atomwaffen zu bauen? Hat das Abkommen dieses Ziel erm\u00f6glicht? Ja. Der Iran, das wissen wir, baute keine Atomwaffen. Warum also hat Trump, wenn es Bedenken wegen des iranischen Atomprogramms gibt, das Atomabkommen mit dem Iran zerrissen und ist aus ihm ausgestiegen? Die Antwort liegt in der Unterst\u00fctzung seiner Administration durch den milit\u00e4risch-industriellen Komplex in Washington, die dortigen Lobbygruppen und diejenigen, die L\u00e4nder wie Israel, Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate repr\u00e4sentieren, die den iranischen Atomdeal wiederum als direkte Bedrohung ihrer regionalen und globalen Beziehungen und der Dynamik, die in der Region stattfindet, sahen. In erster Linie mit dem, was sie dachten, dass, wenn der Atomdeal weiter fortschreitet, er die Beziehungen zwischen dem Iran und den USA normalisieren wird, und hier wird es auf Kosten ihres regionalen Einflusses gehen, und dessen, was sie als ihren wichtigsten Unterst\u00fctzer der Sicherheit sehen, die Vereinigten Staaten, als Besch\u00fctzer ihrer Interessen in der Region.<\/p>\n<p>Also hier \u00e4ndert sich die Dynamik. Pr\u00e4sident Trump zog aus dem Iran-Atomabkommen, vor allem aufgrund der Tatsache Nummer 1, es hatte ein Versprechen gemacht, ein Slogan Versprechen und er dachte, dass er einen besseren Deal haben k\u00f6nnte. Also wollte er alles demontieren, was Obama gemacht hatte, sei es das Pariser Klimaabkommen, bis hin zu anderen Abkommen, die Obama gemacht hatte, er wollte es einfach demontieren. Nummer 2: Er hatte eine Menge Druck von der Netanjahu-Regierung in Israel und anderen wie Saudi-Arabien und den Vereinigten Arabischen Emiraten erhalten, dass dieses Abkommen weder den nationalen Interessen der Vereinigten Staaten noch ihren Verb\u00fcndeten in der Region dient, weil es dem Iran einen Freifahrtschein in Bezug auf seine hegemoniale Macht und seine Ziele in der Region gibt, und so wurde es schlie\u00dflich in erster Linie von der Tatsache angetrieben, dass es dieses Ma\u00df an Feindseligkeit und Misstrauen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran gibt, das leider verloren ist, wenn man es Au\u00dfenstehenden \u00fcberl\u00e4sst, die USA zu navigieren und zu man\u00f6vrieren, wie sie ihre Politik im Nahen Osten anwenden. Weil es keine direkten Beziehungen zwischen diesen beiden Hauptst\u00e4dten, Teheran und Washington, gibt, wurde der iranische Atomdeal leider ein Opfer in dieser Pr\u00e4sidentschaft von Trump.<\/p>\n<p><em><strong>Sehr gut, ich denke, wir werden es dabei belassen. Wir haben heute eine Menge Themen behandelt, danke Emad. Es ist wirklich interessant zu sehen, wie alle Teile dieses Puzzles zusammenpassen und uns in die Situation bringen, in der wir uns heute befinden, wo die M\u00e4chte in Wien sind, w\u00e4hrend wir sprechen, und dar\u00fcber reden, wie man den Iran-Atomdeal retten kann und wie man die Vereinigten Staaten wieder in \u00dcbereinstimmung mit ihm bringen kann, und den Iran zur\u00fcck zur Erf\u00fcllung aller Verpflichtungen, denen er zugestimmt hat. Ich denke, das n\u00e4chste Mal werden wir von dort aus weitermachen, und wir werden sehen, was sonst noch in der Region passiert, und vielleicht werden wir ein bisschen mehr \u00fcber Israel sprechen.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Sehr gut, also danke Euch allen, danke, dass Ihr bei uns wart und dieser wirklich interessanten Reihe zugeh\u00f6rt habt. Wir werden sie beim n\u00e4chsten Mal fortsetzen.<\/p>\n<p><em><strong>Die \u00dcbersetzung aus dem Englischen wurde von Anita K\u00f6bler vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam erstellt.<\/strong> <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wir suchen Freiwillige!<\/a><\/em><\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/05\/die-wurzeln-der-gewalt-episode-1-iran-1952-bis-2001\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Wurzeln der Gewalt \u2013 Episode 1 \u2013 Iran 1952 bis 2001<\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/05\/die-wurzeln-der-gewalt-episode-2-iran-1952-bis-2001\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Wurzeln der Gewalt \u2013 Episode 2 \u2013 Iran 1952 bis 2001<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Willkommen zum dritten Teil unserer Reihe von Interviews, in der wir auf den Nahen Ostens schauen und versuchen, besser zu verstehen, was dort vor sich geht. 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