{"id":1389256,"date":"2021-06-29T06:13:01","date_gmt":"2021-06-29T05:13:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1389256"},"modified":"2021-06-29T06:13:01","modified_gmt":"2021-06-29T05:13:01","slug":"indien-die-toedlichen-arme-der-sand-mafia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/06\/indien-die-toedlichen-arme-der-sand-mafia\/","title":{"rendered":"Indien: Die t\u00f6dlichen Arme der Sand-Mafia"},"content":{"rendered":"<div class=\"entry-content\">\n<p class=\"author-meta\"><strong>In Teilen der Welt ist Sandabbau ein gef\u00e4hrliches Gesch\u00e4ftsfeld: Er zerst\u00f6rt die Natur, verspricht aber hohe Profite. <\/strong><\/p>\n<p><em>Daniela Gschweng f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/umwelt\/rohstoffe\/indien-die-toedlichen-arme-der-sand-mafia\/\">INFOsperber<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<\/div>\n<div class=\"entry-content clearfix\">\n<p>Wie Sand am Meer\u00bb heisst es. Gemeint ist etwas, was in scheinbar unendlichen Mengen vorhanden ist. Gerade f\u00fcr Sand am Meer ist das ein Irrtum. Nach Wasser ist Meeres- und Flusssand der wichtigste Rohstoff der Welt. Ohne Sand g\u00e4be es keinen Asphalt und keinen Beton. W\u00fcstensand ist als Baustoff nicht geeignet, deshalb importieren sogar L\u00e4nder wie Saudi-Arabien Sand.<\/p>\n<p>Sand ist ein eintr\u00e4gliches Gesch\u00e4ft. Jeder Mensch auf dem Planeten verbraucht pro Tag umgerechnet etwa 18 Kilogramm davon. Um den Hunger der Bauindustrie zu befriedigen, wird Sand weltweit in grossen Mengen abgebaut. Umwelt und Bev\u00f6lkerung werden dabei oft nicht ber\u00fccksichtigt, das Gesetz nicht eingehalten.<\/p>\n<p>Ganze Str\u00e4nde und Flussm\u00fcndungen werden abtransportiert, oft illegal und manchmal buchst\u00e4blich \u00fcber Nacht. Das System l\u00e4uft in einigen L\u00e4ndern nach dem Prinzip \u00abwo eine Nachfrage ist, ist auch ein Angebot\u00bb und ist eher kleinteilig organisiert. In anderen L\u00e4ndern haben sich kriminelle Strukturen gebildet. Politiker, Beh\u00f6rden und Polizei werden hemmungslos bestochen, Gegner eingesch\u00fcchtert. Unter der Sand-Mafia leiden vor allem Marokko, einige andere afrikanische L\u00e4nder und Indien. Ausserhalb des Landes wird dar\u00fcber selten berichtet, innerhalb Indiens ist es oft zu gef\u00e4hrlich.<\/p>\n<p><strong>Nur wenige wollen dar\u00fcber reden<\/strong><\/p>\n<p>Eine der wenigen Journalisten und Journalistinnen, die sich des Themas annehmen, ist <a href=\"https:\/\/cpj.org\/2021\/04\/indian-journalist-sandhya-ravishankar-describes-war-zone-for-press-in-tamil-nadu-ahead-of-state-elections\/\">Sandhya Ravishankar<\/a>. Die Freelancerin, die im Chennai im Bundesstaat Tamil Nadu lebt, ist eine mutige Frau. 2013 publizierte sie den ersten Artikel \u00fcber Sanddiebstahl. \u00abInnerhalb von ein oder zwei Stunden wurde eine Verleumdungsklage gegen die Zeitung eingereicht\u00bb, erinnert sie sich. Solche Klagen halten die meisten Medien davon ab, zu illegalem Sandabbau zu publizieren. Das Thema sei \u00ab<a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=_SYkCFO1PaY\">eine Bombe<\/a>\u00bb, sagt die Journalistin.<\/p>\n<p>Sechs weitere Artikel Ravishankars wollte niemand ver\u00f6ffentlichen. Im Januar 2017 erschienen mehrere Texte in <a href=\"https:\/\/thewire.in\/environment\/countdown-begins-tamil-nadus-beach-sand-mining-cartel\">\u00abThe Wire\u00bb<\/a>. Seit ihre Telefonnummer in den Sozialen Medien ver\u00f6ffentlicht wurde, bekommt Ravishankar Mord- und Vergewaltigungsdrohungen, sie wird von Detektiven verfolgt und muss sich mit Korruptionsvorw\u00fcrfen auseinandersetzen. 2018 sabotierten Unbekannte ihr Motorrad. Gegen sie sind mehrere Verleumdungsklagen offen.<\/p>\n<p>Ravishankar habe eine pers\u00f6nliche Abneigung gegen das Unternehmen, hat eines der Unternehmen, \u00fcber die sie geschrieben hat, \u00f6ffentlich festhalten lassen. In die Gegend, in der sie recherchiert hat, ist sie nie zur\u00fcckgekehrt, weil es zu gef\u00e4hrlich ist. Wahrscheinlich w\u00fcrde sie dort ohnehin niemanden mehr finden, der keine Angst hat, sich \u00fcber Sand zu \u00e4ussern.<\/p>\n<p><strong>Sand \u2013 ein t\u00f6dliches Thema<\/strong><\/p>\n<p>Wer das \u00fcbertrieben findet, mache sich ein Bild, was mit anderen geschehen ist, die das sensible Thema anfassten: Am 1. Juni 2015 wurde der indische Journalist Jagendra Singh in ein Krankenhaus in Shahjahanpur im indischen Bundesstaat Uttar Pradesh eingeliefert. Mehr als 50 Prozent seiner K\u00f6rperoberfl\u00e4che waren verbrannt. \u00abWas war der Grund, mich zu t\u00f6ten?\u00bb, fragte er in einem Video, das im Krankenhaus aufgenommen wurde. \u00abSie haben Benzin \u00fcber mich gegossen. Sie sprangen \u00fcber die Mauer, um reinzukommen. Wenn sie es gewollt h\u00e4tten, h\u00e4tten sie mich stattdessen verhaften k\u00f6nnen\u00bb.<\/p>\n<p>Sieben Tage sp\u00e4ter starb der 46-J\u00e4hrige an seinen Verletzungen. Ein Suizid, sagte die lokale Polizei, die nur Stunden vor dem Ereignis bei ihm zuhause war. Singhs Familie war anderer Meinung. Singh war schon vorher bedroht und angegriffen worden. \u00abAls er anfing, gegen den Minister zu schreiben, fing der \u00c4rger an\u00bb, sagt seine Witwe.<\/p>\n<p>Am 27. April 2015 hatte Singh den Lokalpolitiker Rammurti Singh Verma auf Facebook erstmals illegaler Machenschaften bezichtigt. Er publizierte einen Text und Bilder zu illegalem Sandabbau am Fluss Garra. Verma besteche die Polizei t\u00e4glich mit 1\u2019000 Rupien (150 US-Dollar), um dieses Gesch\u00e4ft fortf\u00fchren zu k\u00f6nnen, schrieb er. Angreifer, von denen er vermutete, dass sie mit Verma in Verbindung standen, brachen ihm wenig sp\u00e4ter den Kn\u00f6chel.<\/p>\n<p>Was vor Singhs Tod wirklich geschehen war, wurde nie aufgekl\u00e4rt. Freunde und Familie sind \u00fcberzeugt, dass Vermas Anh\u00e4nger und die Polizei f\u00fcr seinen Tod verantwortlich sind. Die einzige Augenzeugin verwickelte sich dermassen in Widerspr\u00fcche, dass ihre Angaben nicht zu gebrauchen waren. Singhs Sohn erstattete erst Anzeige und zog sie dann wieder zur\u00fcck. Nach Angaben der Familie wechselten zuvor drei Millionen Rupien (45\u2019000 Dollar) in bar die H\u00e4nde. Seine Tochter Diksha ist damit nicht zufrieden und k\u00e4mpft darum, dass Singhs Tod als Mord anerkannt wird. Rammurti Singh Verma ist <a href=\"https:\/\/www.newindianexpress.com\/nation\/2021\/apr\/23\/samajwadi-party-leader-and-former-up-minister-rammurti-singh-verma-passes-away-2293797.html\">im April 70-j\u00e4hrig gestorben<\/a>.<\/p>\n<p>Wenige Wochen nach Jagendra Singh verbrannte der Journalist <a href=\"https:\/\/cpj.org\/data\/people\/sandeep-kothari\/\">Sandeep Kathari<\/a> im Bundesstaat Madhya Pradesh, nachdem Kidnapper ihn angez\u00fcndet hatten. Am 13. Februar 2016 folgte <a href=\"https:\/\/cpj.org\/data\/people\/karun-misra\/\">Karun Misra<\/a>, B\u00fcroleiter der Tageszeitung \u00abJansandesh Times\u00bb in Uttar Pradesh. Er starb auf dem Weg ins Spital, nachdem drei bewaffnete Motorradfahrer auf ihn geschossen hatten. 2018 wurde <a href=\"https:\/\/cpj.org\/data\/people\/sandeep-sharma\/\">Sandeep Sharma<\/a> in Madhya Pradesh auf seinem Motorrad von einem LKW angefahren und starb. \u00a0Zuvor hatte er Drohungen erhalten, man w\u00fcrde ihn \u00abunter einem Lastwagen zerquetschen\u00bb. Alle drei hatten zuvor \u00fcber illegalen Sandabbau und dessen Verwicklungen berichtet, listet die Organisation <a href=\"https:\/\/forbiddenstories.org\/sand-mafias-silence-journalists-in-india\/\">\u00abForbidden Stories\u00bb<\/a> (siehe Kasten) auf. Die Liste l\u00e4sst sich erweitern. Beispielsweise um Shubham Mani Tripathi (19 Juni 2020) und einige andere, von denen <a href=\"https:\/\/rsf.org\/en\/news\/india-uttar-pradesh-reporter-gunned-down-covering-sand-mafia\">\u00abReporters Sans Fronti\u00e8res\u00bb<\/a> berichtet.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-box\">\n<p><a href=\"https:\/\/forbiddenstories.org\"><strong>Forbidden Stories<\/strong><\/a><\/p>\n<p>ist eine 2017 gegr\u00fcndete Non-Profit-Organisation, die sich darum bem\u00fcht, die Arbeit von Journalistinnen und Journalisten weiterzuf\u00fchren, denen die Berufsaus\u00fcbung unm\u00f6glich gemacht wurde. Sei es von Staaten, Beh\u00f6rden oder kriminellen Organisationen. Die Idee dahinter: Journalisten zum Schweigen zu bringen, soll sich nicht mehr lohnen. Journalistinnen und Journalisten k\u00f6nnen ihre Arbeit an \u00abForbidden Stories\u00bb schicken, wenn sie bef\u00fcrchten, dass der Urheber seine Recherchen nicht weiterf\u00fchren kann. Die Organisation kooperiert mit vielen grossen Medien weltweit, wie dem britischen \u00abGuardian\u00bb oder der \u00abS\u00fcddeutschen Zeitung\u00bb und wird von prominenten Journalisten unterst\u00fctzt. Jagendra Singhs Geschichte ist Teil der Serie \u00ab<a href=\"https:\/\/forbiddenstories.org\/case\/green-blood\/\">Green Blood<\/a>\u00bb, die sich mit Umweltverbrechen besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<\/div>\n<p>Solche Geschichten gibt es auch aus L\u00e4ndern wie <a href=\"https:\/\/northcoastcourier.co.za\/138876\/groutville-sand-miner-murdered-cold-blood\/\">S\u00fcdafrika<\/a> und Mexiko. Sand hat alles, was eine Ware wertvoll werden l\u00e4sst: Jeder braucht sie, es gibt nur eine endliche Menge davon und es gibt sie nicht \u00fcberall.<\/p>\n<p>Dabei verbraucht die Menschheit doppelt so viel Sand, wie auf nat\u00fcrlichem Wege durch Erosion wieder entsteht. J\u00e4hrlich werden rund <a href=\"https:\/\/www.br.de\/wissen\/sand-rohstoff-abbau-straende-100.html\">70 Milliarden Dollar<\/a> mit Sand umgesetzt. Sanddiebstahl sorgt oftmals f\u00fcr politische Konflikte. So beschuldigt zum Beispiel Indonesien Singapur des Sanddiebstahls. Dutzende Inseln seien deshalb bereits verschwunden.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large media-license__figure has-local-caption has-caption\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-334093\" src=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unbenannt-1.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 1011px) 100vw, 1011px\" srcset=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unbenannt-1.jpg 1011w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unbenannt-1-300x150.jpg 300w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unbenannt-1-768x385.jpg 768w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/Unbenannt-1-600x301.jpg 600w\" alt=\"Sandimportierende L\u00e4nder\" width=\"1011\" height=\"507\" \/><figcaption class=\"media-license__figcaption\"><span class=\"media-license__local-figcaption\">Die gr\u00f6ssten Sandimporteure sitzen in Asien, einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern und Nordamerika.<\/span><span class=\"media-license__author\"> \u00a9 <a href=\"https:\/\/atlas.cid.harvard.edu\/explore\/stack?country=undefined&amp;year=2018&amp;startYear=1995&amp;productClass=HS&amp;tradeDirection=import&amp;product=855&amp;target=Product&amp;partner=undefined\">Atlas of economic complexity, Harvard University<\/a> <\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Sandabbau k\u00f6nne \u00d6kosysteme nachhaltig sch\u00e4digen, warnte das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (<a href=\"https:\/\/wedocs.unep.org\/bitstream\/handle\/20.500.11822\/8665\/GEAS_Mar2014_Sand_Mining.pdf?sequence=3\">UNEP<\/a>) schon 2014. Das Abgraben sorgt f\u00fcr Erosion und Versalzung des Grundwassers in Meeresn\u00e4he. Es macht \u00dcberschwemmungen auch an Fl\u00fcssen wahrscheinlicher, weil ausgebaggerte Fl\u00fcsse schneller fliessen, und hat Auswirkungen auf den Grundwasserspiegel.<\/p>\n<p><strong>Der globale Sandklau<\/strong><\/p>\n<p>Wer Sand stiehlt, gr\u00e4bt den Anwohnern damit buchst\u00e4blich den Boden unter den F\u00fcssen weg. Sandentnahme senkt den Wasserspiegel von Fl\u00fcssen und Seen und l\u00e4sst ihn an Meeresk\u00fcsten steigen. Eine sehenswerte Aufstellung mit Satellitenbildern aus aller Welt findet sich bei <a href=\"https:\/\/graphics.reuters.com\/GLOBAL-ENVIRONMENT\/SAND\/ygdpzekyavw\/\">\u00abReuters\u00bb<\/a>. Aufgewirbelte Sedimente und L\u00e4rm beim Abbau machen Wasserlebewesen das Leben schwer bis unm\u00f6glich. Pflanzen wie Seegras, die die K\u00fcste festigen, gehen verloren. V\u00f6llig absurd wird es dann, wenn Sand, der an einem Strand der Welt abgegraben wurde, an anderer Stelle dazu verwendet wird, die K\u00fcste zu verst\u00e4rken.<\/p>\n<figure class=\"wp-block-image size-large media-license__figure has-local-caption has-caption\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-334095\" src=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/UNEP-2014-Auswirkungen-v-Sandabbau.jpg\" sizes=\"auto, (max-width: 920px) 100vw, 920px\" srcset=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/UNEP-2014-Auswirkungen-v-Sandabbau.jpg 920w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/UNEP-2014-Auswirkungen-v-Sandabbau-300x154.jpg 300w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/UNEP-2014-Auswirkungen-v-Sandabbau-768x394.jpg 768w, https:\/\/www.infosperber.ch\/wp-content\/uploads\/2021\/06\/UNEP-2014-Auswirkungen-v-Sandabbau-600x308.jpg 600w\" alt=\"\" width=\"920\" height=\"472\" \/><figcaption class=\"media-license__figcaption\"><span class=\"media-license__local-figcaption\">Das Ausbaggern oder Absaugen von Sand vom Meeresboden hat mehrere negative Konsequenzen. <\/span><span class=\"media-license__author\"> \u00a9 UNEP <\/span><\/figcaption><\/figure>\n<p>Einige Staaten regulieren oder besteuern den Sandabbau \u2013 mit unterschiedlichem Erfolg. In Indien hatte die Begrenzung einer vorher frei verf\u00fcgbaren Ressource dramatische Folgen. Schon 2013 schr\u00e4nkte beispielsweise Tamil Nadu den Abbau ein und k\u00fcndigte Kontrollen an. Die Branche wanderte zum Teil in die Illegalit\u00e4t. Von 2013 bis 2016 exportierten private Unternehmen mehr als zwei Millionen Tonnen.<\/p>\n<p>Ein anderer Grund ist die Konzentration des Handels auf einige wenige. \u00ab85 bis 90 Prozent\u00bb des legalen und illegalen Sandabbaus in Tamil Nadu sei in der Hand nur einer Familie, sagt Ravishankar. Auch der globale Handel wird bestimmt von einem halben Dutzend multinationaler Konzerne, darunter Cemex, Heidelberger und Lafarge Holcim.<\/p>\n<p><strong>Kaum Daten zu einer der wichtigsten globalen Ressourcen<\/strong><\/p>\n<p>Die Daten, die es zum Handel mit Sand gibt, weisen etliche L\u00fccken auf. So hat Singapur in den letzten Jahrzehnten wohl hunderte Millionen Tonnen <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de\/news-und-veranstaltungen\/eth-news\/news\/2014\/10\/sand-teil-1-eine-endliche-ressource.html\">illegal importiert<\/a>. In anderen L\u00e4ndern ist nicht klar, wo Sand abgebaut wird und wo er verwendet wird. Neben den schnellwachsenden St\u00e4dten Asiens brauchen europ\u00e4ische L\u00e4nder sowie Nordamerika, vor allem Kanada, viel Sand. Da es kein globales Monitoring gibt, schl\u00e4gt die <a href=\"https:\/\/wedocs.unep.org\/bitstream\/handle\/20.500.11822\/28163\/SandSust.pdf?sequence=1&amp;isAllowed=y\">UNEP<\/a> vor, die globale Zementproduktion als Massstab zu verwenden, wo China, Indien und die USA f\u00fchrend sind.<\/p>\n<p>Um weiteren Schaden zu verhindern, ist es wichtig zu wissen, wo Sand herkommt, damit gestohlener Sand gar nicht erst in den Handel gelangt. Wer denkt, dass ein Sandkorn aussieht wie das andere, irrt sich \u00fcbrigens. Es gibt einige M\u00f6glichkeiten, die Herkunft von Sand festzustellen. Forschende in den Niederlanden haben zum Beispiel eine Methode gefunden, die <a href=\"https:\/\/www.higgs.ch\/jeder-strand-hat-seinen-eigenen-klang\/27026\/\">akustische Eigenschaften identifiziert<\/a>, wenn man ihn in S\u00e4ure aufl\u00f6st.<\/p>\n<p>Die UNEP appelliert nicht nur an sandexportierende L\u00e4nder, sondern auch an die Importeure und Verwender: Sand sei ein knapper Rohstoff und m\u00fcsse nachhaltig eingesetzt werden. Das heisst: Sand sparen am Bau, in Technologie und Produktion. Inwieweit das m\u00f6glich ist und welchen Effekt es hat, ist noch unklar. Eine andere M\u00f6glichkeit w\u00e4re Recycling, vor allem von Glas und Baumaterialien. Dessen Umfang w\u00fcrde aber nicht ausreichen, um die globale Sandbilanz wesentlich zu verschieben.<\/p>\n<p><strong>M\u00f6gliche Alternative: Bauen mit W\u00fcstensand<\/strong><\/p>\n<p>Hilfe bringen k\u00f6nnte auch eine technologische Innovation, die es m\u00f6glich macht, W\u00fcstensand zum Bauen zu verwenden. Dieser sei zum Bauen ungeeignet, weil er zu rund sei, dachte man bisher. Forschende aus Hannover fanden, das sei falsch. Es liege daran, dass er <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bauen-mit-wuestensand-die-rundung-der-koerner-ist-nicht-das.676.de.html\">zu fein<\/a> sei.<\/p>\n<p>M\u00fcnchner Ingenieure kamen auf die <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/wirtschaft\/article187346148\/Rohstoff-Zwei-Deutsche-wissen-wie-man-aus-Wuestensand-Beton-macht.html\">Idee<\/a>, W\u00fcstensand noch feiner zu mahlen und danach zu einer Art Pellets zu verkleben, damit sich damit bauen l\u00e4sst. Andere versuchten, mit bakterieller Hilfe <a href=\"https:\/\/ethz.ch\/de\/news-und-veranstaltungen\/eth-news\/news\/2014\/10\/sand-teil-2-nachhaltige-alternativen.html\">eine Art Ziegel<\/a> daraus zu machen. F\u00fcr L\u00e4nder mit grossen W\u00fcstensandvorkommen k\u00f6nnten sich solche Ans\u00e4tze lohnen, weil Sand wegen seines Gewichts teuer zu transportieren ist. W\u00fcstensand muss auch nicht wie Meeressand vor der Verwendung entsalzt werden, damit der Bewehrungsstahl nicht rostet.<\/p>\n<div class=\"wp-block-infosperber-interests\">\n<hr \/>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Teilen der Welt ist Sandabbau ein gef\u00e4hrliches Gesch\u00e4ftsfeld: Er zerst\u00f6rt die Natur, verspricht aber hohe Profite. Daniela Gschweng f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber Wie Sand am Meer\u00bb heisst es. Gemeint ist etwas, was in scheinbar unendlichen Mengen vorhanden ist. 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