{"id":1368316,"date":"2021-05-24T15:48:12","date_gmt":"2021-05-24T14:48:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1368316"},"modified":"2021-05-24T15:48:12","modified_gmt":"2021-05-24T14:48:12","slug":"wir-sind-muede-von-so-vielen-ungerechtigkeiten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/05\/wir-sind-muede-von-so-vielen-ungerechtigkeiten\/","title":{"rendered":"\u201eWir sind m\u00fcde von so vielen Ungerechtigkeiten!\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Zu einem landesweiten Generalstreik gegen die neoliberalen Reformen der Regierung von Iv\u00e1n Duque hatten am 28. April kolumbianische Gewerkschaften, soziale und indigene Organisationen sowie Studierende aufgerufen. Anlass war ein Gesetzesvorschlag zur Steuerreform. Auch nach der R\u00fccknahme des Gesetzes und brutaler Repression gegen die Streikenden, mit bisher fast 40 Todesopfern und mehr als 470 Verschwundenen in nur einer Woche, halten die Proteste unvermindert an.<\/p>\n<div class=\"lan-post__item-author\">Von Bruno Mayer<\/div>\n<p>\u201eWenn ein Volk mitten in einer Pandemie auf die Stra\u00dfe geht und demonstriert, ist die Regierung gef\u00e4hrlicher als das Virus\u201c, war eines der vielen Mottos des Streiks, der am 28. April mit einer symboltr\u00e4chtigen Aktion begann: Um sechs Uhr morgens st\u00fcrzten indigene Aktivist*innen die Statue des spanischen Eroberers Sebasti\u00e1n de Belalc\u00e1zar. Die Wut der Streikenden entz\u00fcndete sich vor allem an einer geplanten Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer auf die Preise der \u00f6ffentlichen Energie- und Wasserversorgung sowie der Produkte des t\u00e4glichen Bedarfs, wie Mehl, Salz, Zucker, Eier und Benzin. Dies h\u00e4tte dazu gef\u00fchrt, dass sich gro\u00dfe Teile der Bev\u00f6lkerung mindestens eine der t\u00e4glichen Mahlzeiten nicht mehr h\u00e4tten leisten k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus sollten ab 2022 monatliche Einkommen von mehr als 2,4 Millionen Pesos (umgerechnet etwa 630 US-Dollar) besteuert werden. \u201eDie Wirtschaft ist in der Krise und trotzdem will die Regierung den Menschen der Mittel- und Unterschicht mehr Steuern aufb\u00fcrden. Nat\u00fcrlich sind wir besorgt und entr\u00fcstet\u201c, erkl\u00e4rt Ferney Dar\u00edo Jaramillo, Gewerkschafter und Mitarbeiter der Escuela Nacional Sindical die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Proteste. \u201eAber wir m\u00fcssen auch auf die Stra\u00dfe gehen, um bessere Ma\u00dfnahmen gegen die Auswirkungen der Pandemie zu fordern. Die Regierung hat den am meisten Benachteiligten nur 50 Dollar im Monat gegeben und die Subventionen f\u00fcr die Unternehmen waren nicht ausreichend, um die Besch\u00e4ftigung zu erhalten. Es gibt etwa 3,6 Millionen Arbeitslose.\u201c<\/p>\n<div class=\"lan-post__item-post\">\n<div class=\"perfect-pullquote vcard pullquote-align-left pullquote-border-placement-right\">\n<blockquote>\n<p style=\"text-align: left;\">Noch mehr Steuern in der Krise<\/p>\n<\/blockquote>\n<\/div>\n<p>Doch die Menschen gehen nicht nur wegen der neoliberalen Reformen der Regierung von Iv\u00e1n Duque auf die Stra\u00dfe. Sie protestieren auch gegen die Massaker und Morde an sozialen Aktivist*innen und Gewerkschafter*innen, die in der Pandemie noch zugenommen haben. \u201eWir haben eine Pandemie, die schlecht gemanagt wurde, die mehr als 70.000 Tote verschuldet hat. Au\u00dferdem wurden in weniger als zwei Jahren mehr als 200 Aktivist*innen umgebracht\u201c, sagte Diego Agudelo Garc\u00eda, Gewerkschafter der F\u00f6deration der Erzieher*innen (FECODE) aus Pereira. Seit Jahresbeginn z\u00e4hlt die Organisation INDEPAZ landesweit 35 Massaker, die von unterschiedlichen, teils schwer zu identifizierenden, bewaffneten Gruppen ver\u00fcbt wurden. In den ersten vier Monaten des Jahres sind laut INDEPAZ 57 Gewerkschafter*innen und Aktivist*innen f\u00fcr Indigenen-, Umwelt- und Bauernrechte sowie 22 ehemalige FARC-K\u00e4mpfer*innen get\u00f6tet worden.<\/p>\n<div class=\"perfect-pullquote vcard pullquote-align-right pullquote-border-placement-left\">\n<blockquote><p>T\u00e4glich neue Meldungen von Polizeigewalt<\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<p>\u201eWir sind m\u00fcde von so vielen Ungerechtigkeiten. All die friedlichen Demonstrationen haben nie eine Ver\u00e4nderung bewirkt, also m\u00fcssen wir jetzt alles niederbrennen. Wir haben alles Recht dazu, denn diese Regierung ist mittelm\u00e4\u00dfig und absurd, gierig und schmutzig,\u201c so bringt Mariana, eine K\u00fcnstlerin aus Medell\u00edn, ihre Wut und Verzweiflung zum Ausdruck. Die aktuellen Forderungen der Streikenden schlie\u00dfen sich an die <a href=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/artikel\/mit-cacerolazos-aus-dem-tiefschlaf\/\">des landesweiten Streiks vom 21. November 2019<\/a> an, der unter anderem durch die Weihnachts- und Neujahrsfeiern unterbrochen wurde. Gr\u00fcnde waren schon damals die neoliberalen Reformen, die Korruption und die Kriminalisierung der sozialen Proteste. Einer der traurigen H\u00f6hepunkte im Jahr 2020 war der Mord an dem 18-j\u00e4hrigen Dilan Cruz durch die ESMAD, die Aufstandsbek\u00e4mpfungseinheit der Polizei, am 23. November.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cali_Proteste2021_original_Sebastian_Diaz.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/lateinamerika-nachrichten.de\/wp-content\/uploads\/2021\/05\/Cali_Proteste2021_Sebastian_Diaz.jpg\" alt=\"\" width=\"714\" height=\"526\" \/><\/a>Indigene Aktivist*innen st\u00fcrzten die Statue des spanischen Eroberers Sebasti\u00e1n de Belalc\u00e1zar in Cali, Foto: Sebasti\u00e1n D\u00edaz<br \/>\nAuch im Vorfeld des aktuellen Streiks wurde vor der Infiltration der Proteste durch Einheiten der Polizei gewarnt, die sich immer wieder als Randalierende ausgeben, um den Streik zu diskreditieren. So kam es in den St\u00e4dten Medell\u00edn und Bogot\u00e1 vereinzelt zu Zerst\u00f6rungen von Bankautomaten. Obwohl die Proteste anfangs friedlich verliefen, verh\u00e4ngten die B\u00fcrgermeister*innen von Bogot\u00e1 und Medell\u00edn, Claudia L\u00f3pez und Daniel Quintero, eine n\u00e4chtliche Ausgangssperre. Die Proteste setzten sich jedoch \u00fcber die n\u00e4chsten Tage fort, ebenso wie die Gewalt, die von den Staatsorganen ausging. Verl\u00e4ssliche Zahlen sind unter den gegebenen Umst\u00e4nden nur schwer zu erheben. Die unabh\u00e4ngige Organisation Temblores z\u00e4hlt bis zum 6. Mai 934 willk\u00fcrliche Verhaftungen und elf sexuelle \u00dcbergriffe auf Frauen seitens der Polizei. 471 Verschwundene meldetet die unabh\u00e4ngige Menschenrechtsplattform CCEEU nach einer Woche des Protests. Unter den Hashtags #SOSColombia und #NosEstanMatando werden in den sozialen Netzwerken jeden Tag Videos geteilt, die zeigen, wie Polizei und ESMAD wahllos auf Demonstrierende schie\u00dfen, wobei nicht nur Tr\u00e4nengas, sondern auch scharfe Munition eingesetzt wird.<br \/>\nTemblores sch\u00e4tzt die Zahl der Todesopfer durch Polizeigewalt bis zum 6. Mai auf 37. Besonders betroffen ist die Stadt Cali, hier gingen Polizei und Milit\u00e4r gezielt gegen die Bev\u00f6lkerung der \u00e4rmeren Stadtviertel vor. Berichtet wurde auch von St\u00f6rungen des Internets, was nicht nur die Kommunikation der Streikenden erschwerte, sondern auch die Ver\u00f6ffentlichung von Bildern der Polizeigewalt. W\u00e4hrend dennoch t\u00e4glich die Meldungen von Polizeigewalt zunehmen, bem\u00fcht die Regierung das alte Narrativ des Terrorismus, um die Proteste zu diskreditieren. \u201eKolumbien steht vor einer terroristischen Bedrohung, kriminelle Organisationen stecken hinter den Gewalttaten, die den friedlichen Protest tr\u00fcben. Es handelt sich um vors\u00e4tzliche Taten, organisiert und finanziert von Dissidentengruppen der FARC und ELN\u201c, verk\u00fcndete der Verteidigungsminister Diego Molano. Der ehemalige Pr\u00e4sident \u00c1lvaro Uribe V\u00e9lez twitterte sogar, man solle die Armee gegen die Randalierer einsetzen, was eine Welle der Emp\u00f6rung in den sozialen Netzwerken ausl\u00f6ste und daf\u00fcr sorgte, dass der Twitter-Account von Uribe kurzzeitig gesperrt wurde.<br \/>\nImmerhin zog Pr\u00e4sident Duque am 2. Mai die geplante Erh\u00f6hung der Mehrwertsteuer zur\u00fcck und einen Tag sp\u00e4ter trat Finanzminister Alberto Carasquilla zur\u00fcck. Die Proteste gehen trotzdem weiter. Sie richten sich jetzt vor allem gegen die Gesundheitsreform, die eine weitere Privatisierung des Gesundheitssystems bedeuten w\u00fcrde. Derweil schreitet auch die Militarisierung voran. So wurde der B\u00fcrgermeister von Cali abgesetzt und durch den Armeegeneral Eduardo Zapateiro ersetzt. Nun w\u00e4chst die Angst, dass die Situation erneut in einen b\u00fcrgerkriegsartigen Zustand umschlagen k\u00f6nnte.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zu einem landesweiten Generalstreik gegen die neoliberalen Reformen der Regierung von Iv\u00e1n Duque hatten am 28. April kolumbianische Gewerkschaften, soziale und indigene Organisationen sowie Studierende aufgerufen. Anlass war ein Gesetzesvorschlag zur Steuerreform. 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