{"id":1321574,"date":"2021-03-18T07:55:18","date_gmt":"2021-03-18T07:55:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1321574"},"modified":"2021-03-18T07:55:18","modified_gmt":"2021-03-18T07:55:18","slug":"big-pharma-gewinnt-immer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/03\/big-pharma-gewinnt-immer\/","title":{"rendered":"Big Pharma gewinnt immer"},"content":{"rendered":"<p>Covid-19 zeigt beispielhaft, wie problematisch das Gesch\u00e4ftsmodell der grossen Pharmakonzerne ist. In ihren Sch\u00f6nwetter-Visionen betonen die Konzerne ihren Einsatz f\u00fcr die Gesellschaft, in Tat und Wahrheit nutzen sie die Covid-19 Krise zu ihrem Vorteil aus.<\/p>\n<article>Die Covid-19-Pandemie ist eine globale Krise mit gravierenden Auswirkungen auf die Gesundheit, den Lebensunterhalt und das Sozialleben der Menschen \u00fcberall auf der Welt. Besonders betroffen sind aber benachteiligte Menschen \u2013 weltweit und insbesondere in Entwicklungs- und Schwellenl\u00e4ndern. Eine Pandemie kann nicht national bew\u00e4ltigt werden, dazu braucht es koordinierte internationale Anstrengungen.Die Rhetorik der Konzerne und reichen L\u00e4nder, dass es in Anbetracht der Dringlichkeit und des globalen Ausmasses dieses Mal anders sein werde, ist scheinheilig.Public Eye zeigt im Report \u00ab<a href=\"https:\/\/www.publiceye.ch\/de\/publikationen\/detail\/big-pharma-takes-it-all\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Big Pharma takes it all<\/a>\u00bb, wie die Strategien von Pharmakonzernen zur Profitmaximierung funktionieren und wie Big Pharma damit die Krise zu ihrem Vorteil ausnutzt, obwohl ihre Produkte massiv durch \u00f6ffentliche Gelder finanziert wurden. Reiche L\u00e4nder wie die Schweiz sch\u00fctzen die Interessen ihrer Pharmaindustrie, indem sie internationale Bestrebungen f\u00fcr einen gerechten Zugang verhindern. Doch Gesundheit ist ein Menschenrecht; die Staaten sind verpflichtet, dieses zu sch\u00fctzen und den Privatsektor entsprechend zu regulieren.<\/p>\n<h3>1) Forschung und Entwicklung nach den Gewinnaussichten ausrichten<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Bereits 2003 gab es eine globale Gesundheitskrise, die durch ein Coronavirus, das Covid-19 sehr \u00e4hnlich ist, verursacht wurde. 17 Jahre sp\u00e4ter, zu Beginn der aktuellen Pandemie, gab es weder einen Impfstoffprototyp noch eine m\u00f6gliche Behandlung f\u00fcr die von Covid-19 verursachten Erkrankungen.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Die Pharmakonzerne entwickeln Behandlungen f\u00fcr Kranke, die zahlen k\u00f6nnen, sowie f\u00fcr chronische Krankheiten wie Krebs oder Diabetes, die \u00fcber lange Zeitr\u00e4ume verschrieben werden k\u00f6nnen. Behandlungen f\u00fcr Infektionskrankheiten, die vor allem Menschen in einkommensschwachen L\u00e4ndern betreffen, sind nicht lukrativ \u2013 genauso wenig wie Antibiotika, die so wenig wie m\u00f6glich verschrieben werden sollten, oder Impfstoffe, welche eine Krankheit verhindern.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Bis vor kurzem besch\u00e4ftigten sich immer weniger Unternehmen mit \u00fcbertragbaren Krankheiten und der Entwicklung von Impfstoffen. Erst die globale Covid-19-Pandemie mit der Aussicht auf ein lukratives Gesch\u00e4ft und enorme Gewinne hat das Interesse von Big Pharma geweckt.<\/p>\n<h3>2) Patente missbrauchen<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Bereits im Fr\u00fchjahr 2020 war klar, dass die Patentierung von Impfstoffen zu Engp\u00e4ssen bei der Versorgung f\u00fchren w\u00fcrde. Doch die Warnungen wurden ignoriert und Patente als Grund f\u00fcr diese Knappheit sowohl von Konzernen und ihren Interessensvertretern als auch von reichen L\u00e4ndern kleingeredet.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Patente sollen Unternehmen f\u00fcr die Entwicklung von Innovationen entsch\u00e4digen, indem sie andere daran hindern, ihre Erfindung herzustellen und zu verkaufen. Das 1995 in Kraft getretene Abkommen \u00fcber handelsbezogene Aspekte der Rechte an geistigem Eigentum (TRIPS) f\u00fchrte zu einer Globalisierung von fehlerhaften und sozial nicht nachhaltigen Anreizen (Strategie 1). Konzerne missbrauchen ihre Monopolmacht und setzen \u00fcberh\u00f6hte Preise, und dies trotz massiver \u00f6ffentlicher Finanzierung (Strategie 7). Das ist besonders verheerend f\u00fcr Menschen in einkommensschwachen L\u00e4ndern. Aber auch reichere L\u00e4nder mit einer \u00f6ffentlichen Gesundheitsversorgung k\u00e4mpfen zunehmend mit \u00fcberteuerten Medikamentenpreisen und explodierenden Gesundheitskosten.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> In der Covid-19 Pandemie zahlt sich dieses System f\u00fcr Big Pharma besonders aus: Die Konzerne halten Wissen unter Verschluss, schaffen k\u00fcnstliche Versorgungsengp\u00e4sse und haben enorme Macht, den gew\u00fcnschten Preis festzulegen (Strategie 8). Das f\u00fchrt zu globaler Knappheit und Hamsterk\u00e4ufen.<\/p>\n<h3>3) Das Gesch\u00e4ft auf die Bed\u00fcrfnisse der reichen L\u00e4nder ausrichten<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Auch in der Covid-19-Pandemie sind Pharmakonzerne und reiche L\u00e4nder Komplizen. Reiche L\u00e4nder wie die Schweiz schliessen exklusive Deals zu \u00fcberh\u00f6hten Preisen ab und belasten mit intransparenten Vertr\u00e4gen die \u00f6ffentlichen Gesundheitskosten.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Medikamente werden in erster Linie f\u00fcr die in reichen L\u00e4ndern vorherrschenden Gesundheitsprobleme entwickelt (Strategie 1). Die gr\u00f6ssten Pharmakonzerne befinden sich in einigen wenigen reichen L\u00e4ndern wie der Schweiz und der gr\u00f6sste Absatzmarkt sind die USA mit einem Umsatz von mehr als 500 Milliarden Dollar im Jahr 2019.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Reiche L\u00e4nder haben gen\u00fcgend Dosen gekauft, um ihre Bev\u00f6lkerung mehrmals zu impfen. Ende Januar waren nur 4% der Impfungen in L\u00e4ndern mit niedrigem und mittlerem Einkommen durchgef\u00fchrt worden. Diese m\u00fcssen m\u00f6glicherweise bis 2024 warten, um mit Impfungen eine kollektive Immunit\u00e4t zu erreichen. Covax, das multilaterale System, das auf eine gleichm\u00e4ssige Verteilung abzielt, wird aufgrund der mangelnden politischen und finanziellen Unterst\u00fctzung von reichen L\u00e4ndern und der Monopole der Konzerne wahrscheinlich scheitern.<\/p>\n<h3>4) Transparenz und \u00f6ffentliche Rechenschaft verweigern<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Geheimhaltung ist ein weiterer Eckpfeiler des Gesch\u00e4ftsmodells von Pharmakonzernen. W\u00e4hrend Big Pharma von Vorteilen wie Patent- und anderen Exklusivrechten (Strategie 2) oder \u00f6ffentlicher Finanzierung (Strategie 7) profitiert, verweigern die Konzerne Transparenz systematisch.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Weil Regulierungen zur Transparenz fehlen, ist zwischen Pharmakonzernen und Regierungen ein enormes Machtgef\u00e4lle entstanden. Das zeigt sich erstens darin, dass fast die H\u00e4lfte der abgeschlossenen klinischen Studien nie ver\u00f6ffentlicht wird. Zweitens \u00fcberh\u00f6hen Pharmakonzerne bei den Angaben zu den Investitionen zur Entwicklung neuer Medikamente systematisch ihren eigenen Anteil im Vergleich zu den \u00f6ffentlichen Investitionen. Drittens bleiben die Preise und die von Pharmaunternehmen gew\u00e4hrten Rabatte geheim, was die Macht der Konzerne st\u00e4rkt.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Intransparenz war schon immer ein riesiges Problem. Die Covid-19-Krise versch\u00e4rft die negativen Auswirkungen davon. Gleichzeitig richtet sich alle Aufmerksamkeit auf den Fortschritt bei der Suche nach Impfstoffen und Behandlungen. Davon profitieren Pharmakonzerne, die wichtige Informationen weiterhin zu ihrem Nutzen geheim halten.<\/p>\n<h3>5) Klinische Studien zum eigenen Vorteil designen<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Pharmaunternehmen kontrollieren den Forschungs- und Entwicklungsprozess, insbesondere die klinischen Versuche. Ihr Anreiz ist jedoch gross, Studien so zu designen und Resultate so zu beeinflussen, dass eine m\u00f6glichst schnelle Marktzulassung resultiert. Denn je schneller ein Produkt auf dem Markt ist, desto l\u00e4nger k\u00f6nnen die Konzerne vom Patentschutz profitieren.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Indem Pharmakonzerne im Studiendesign bescheidene Ziele definieren, versuchen sie eine schnelle Zulassung zu erhalten. F\u00fcr Marktzulassungen muss nicht bewiesen werden, dass das Medikament einen zus\u00e4tzlichen therapeutischen Nutzen bringt. Zunehmend m\u00fcssen Pharmakonzerne sogar nur zeigen, dass das Medikament nicht schlechter ist als existierende Behandlungen. Zahlreiche Untersuchungen belegen, dass in den von der Industrie gesponserten Studien im Vergleich zu Studien anderer Sponsoren nachteilige Ergebnisse verschwiegen werden.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Die selektive Ver\u00f6ffentlichung des Designs und der Ergebnisse klinischer Studien macht eine unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung unm\u00f6glich, gef\u00e4hrdet Menschen und f\u00fchrt zu einer Verschwendung \u00f6ffentlicher Ressourcen. Das hat sich auch in der Covid-19-Pandemie nicht ge\u00e4ndert. Renommierte Fachleute haben zudem festgestellt, dass die Covid-19-Studien trotz der Dringlichkeit besser und ehrgeiziger h\u00e4tten gestaltet werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h3>6) Risiken sozialisieren \u2013 Gewinne privatisieren<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Pharmakonzerne rechtfertigen Patente, die damit verbundene Monopolstellung und die hohen Gewinnmargen mit den Risiken, die sie bei der komplexen Forschung und Entwicklung neuer Medikamente eingehen w\u00fcrden. In der Realit\u00e4t unternehmen sie jedoch alle rechtlichen, politischen und technischen Anstrengungen, um Gesch\u00e4ftsrisiken durch \u00f6ffentlich finanzierte Forschung und Entwicklung systematisch zu minimieren und zu externalisieren.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> \u00d6ffentliche Mittel waren schon immer entscheidend f\u00fcr pharmazeutische Innovationen. Zudem minimieren Konzerne ihre Risiken in Forschung und Entwicklung, indem sie nur kleine Ver\u00e4nderungen an bestehenden Medikamenten vornehmen, um mit neuen Patenten ihre Monopolstellung auszubauen. Echte Innovation erfolgt oft in \u00f6ffentlichen Institutionen und kleinen Unternehmen, die von Pharmakonzernen aufgekauft werden.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Diese systemische Schieflage verst\u00e4rkt sich in der Covid-19-Pandemie. Das Privatisieren von Gewinnen und das Sozialisieren von Risiken, von den Investitionsrisiken bis zu Haftungsrisiken, sch\u00e4digen die Allgemeinheit gleich mehrfach.<\/p>\n<h3>7) Steuergelder ohne Gegenleistung einstecken<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Wie sehr die Entwicklung neuer Medikamente von \u00f6ffentlichen Geldern abh\u00e4ngt, hat sich noch nie st\u00e4rker gezeigt als in dieser Pandemie. Da dies in den Preisfestsetzungsmechanismen (Strategie 8) politisch ignoriert wird, zahlt die Bev\u00f6lkerung gleich doppelt: Mit ihren Steuern subventioniert sie die Pharmakonzerne stark, gleichzeitig ist sie gezwungen, unregulierte und \u00fcberh\u00f6hte Preise f\u00fcr Medikamente zu bezahlen und damit zu den kolossalen Gewinnen von Big Pharma beizutragen.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Die gewinnmaximierende Logik von Pharmaunternehmen f\u00fchrt zu einer Vernachl\u00e4ssigung grundlegender Gesundheitsbed\u00fcrfnisse wie Impfungen (Strategie 1). Regierungen und gemeinn\u00fctzige Initiativen versuchen, dieses Marktversagen zu korrigieren. Wenn Regierungen sich dazu entscheiden, die Produktion von Medikamenten an die Privatwirtschaft auszulagern, m\u00fcssen sie aber als Regulator auftreten, um ihrer menschenrechtlichen Verpflichtung zum Schutz des Rechts auf Gesundheit nachzukommen. Das heisst, sie m\u00fcssen das System aktiv mitgestalten und zum Beispiel die Vergabe von \u00f6ffentlichen Geldern an Bedingungen kn\u00fcpfen.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> F\u00fcr die Entwicklung von Covid-19-Impfungen, Diagnostika und Behandlungen wurden allein 2020 \u00f6ffentliche Investitionen von \u00fcber 93 Milliarden Euro geleistet, profitiert davon hat Big Pharma. Denn die Regierungen haben es verpasst, diese Subventionen an Bedingungen zu Zugang, Preis oder Transparenz zu kn\u00fcpfen. Alle internationalen Bestrebungen, um den Zugang zu diesen patentierten Technologien f\u00fcr alle zu gew\u00e4hrleisten, werden von reichen L\u00e4ndern wie der Schweiz, die ihre Pharmaindustrie sch\u00fctzen, vehement bek\u00e4mpft.<\/p>\n<h3>8) Nicht zu rechtfertigende und unanfechtbare Preise verlangen<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Pharmakonzerne nutzen die Vorteile des aktuellen Systems aus und Regierungen nehmen sie nicht in die Pflicht. Damit sind Aufsichtsbeh\u00f6rden, Versicherer sowie Patientinnen und Patienten in einer sehr schwachen Position, um Preise auszuhandeln, die Medikamente f\u00fcr alle erschwinglich machen w\u00fcrden. In der Covid-19-Pandemie sind die Auswirkungen davon besonders sichtbar.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Die fehlende Transparenz (Strategie 4) bei den Forschungs- und Entwicklungskosten macht es schwierig, einen fairen Preis zu ermitteln. Gleichzeitig wird die Bedeutung der \u00f6ffentlichen Finanzierung in der Entwicklung von Medikamenten von unabh\u00e4ngigen Studien best\u00e4rkt und immer offensichtlicher. Das bringt Pharmakonzerne in Bedr\u00e4ngnis. Deshalb setzt Big Pharma zunehmend auf das Argument des \u00abvalue-based pricing\u00bb. Doch Gesundheit ist kein Konsumgut. Den Preis eines durch einen Impfstoff oder ein Medikament geretteten menschlichen Lebens zu bewerten, zu vergleichen und zu priorisieren ist zynisch und unhaltbar.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Weil der Preis bestehender Behandlungen als Massstab f\u00fcr die Aushandlung der Preise neuer Medikamente verwendet wird, kommt es zu kontinuierlichen Preiserh\u00f6hungen. In der Covid-19-Pandemie wurde die Chance verpasst, diesen Teufelskreis zu stoppen.<\/p>\n<h3>9) Riesige Summen an Aktion\u00e4re auszahlen statt in neue Medikamente investieren<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> In den letzten 20 Jahren hat sich der Pharmasektor immer mehr zu einer Investment-industrie entwickelt. Statt in die Entwicklung und Herstellung von Medikamenten zu investieren verh\u00e4lt sich Big Pharma wie ein Private-Equity-Fonds: sie steckt ihr Geld vor allem in die \u00dcbernahmen von Konkurrenten und kleineren Unternehmen. Dies alles, um ihren Aktion\u00e4ren \u00fcberh\u00f6hte Dividenden auszahlen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Pharmakonzerne kaufen oft kleinere Firmen auf, um deren Patentrechte zu erwerben. Sie bezahlen viel Geld daf\u00fcr und spekulieren darauf, dass sich das mit der Zulassung eines patentierten Arzneimittels bezahlt macht. Dadurch gibt es eine Konzentration von einigen wenigen sehr grossen Unternehmen mit wachsender Marktmacht.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Diese Entwicklung heisst, dass sich Pharmakonzerne der Funktionsweise des Finanzmarktes unterwerfen, statt auf die Versorgung mit wesentlichen Arzneimitteln zum Wohl der \u00f6ffentlichen Gesundheit zu fokussieren.<\/p>\n<h3>10) Mit intensivem Lobbying die Rahmenbedingungen beeinflussen<\/h3>\n<p><strong>Fakt:<\/strong> Die Pharmaindustrie und damit auch die Schweizer Konzerne Roche und Novartis investieren grosse Summen in das Lobbying. In den USA, dem wichtigsten Markt, sitzen 39 von 40 Vertretern der Legislative, welche die gr\u00f6ssten Beitr\u00e4ge von Pharmakonzernen erhalten haben, auch Mitglied in Kommissionen, die f\u00fcr die Gesetzgebung im Gesundheitsbereich zust\u00e4ndig sind. Auch in der Schweiz ist das Lobbying der Pharmaindustrie omnipr\u00e4sent und schwach reguliert. Jeder Versuch, die Medikamentenpreise zu senken, die zu den h\u00f6chsten der Welt z\u00e4hlen, wird mit massivem Lobbying ausgebremst.<\/p>\n<p><strong>Einordnung:<\/strong> Pharmakonzerne mischen erfolgreich in der Gesundheitspolitik und entsprechenden Gesetzgebungen mit: Sie steuern die Debatte, stellen \u00abFachwissen\u00bb bereit, beeinflussen Handelsabkommen und kanalisieren \u00f6ffentliche Gelder so, dass sie den eigenen Interessen dienen. Intensives und intransparentes Lobbying ist ein Teil von \u00abcorporate capture\u00bb; darunter versteht man die langfristige Beeinflussung von politischen Prozessen und Entscheiden zum Vorteil von wirtschaftlich m\u00e4chtigen Akteuren und zum Nachteil des Gemeinwohls.<\/p>\n<p><strong>Konsequenz:<\/strong> Doppelfunktionen und die finanzielle Abh\u00e4ngigkeit von der Industrie f\u00fchren nicht immer zu sch\u00e4dlichen oder illegalen Praktiken. Sie f\u00fchren aber zu schwerwiegenden Interessenskonflikten, die transparent gemacht, \u00f6ffentlich diskutiert und mit entsprechender Regulierung vermieden werden m\u00fcssen. Der systematische Einfluss von Konzernen gef\u00e4hrdet demokratische Strukturen und unterwandert das Vertrauen in politische Entscheidungstr\u00e4gerinnen und -tr\u00e4ger sowie \u00f6ffentliche Institutionen.<\/p>\n<\/article>\n<p class=\"author\">Public Eye<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Covid-19 zeigt beispielhaft, wie problematisch das Gesch\u00e4ftsmodell der grossen Pharmakonzerne ist. In ihren Sch\u00f6nwetter-Visionen betonen die Konzerne ihren Einsatz f\u00fcr die Gesellschaft, in Tat und Wahrheit nutzen sie die Covid-19 Krise zu ihrem Vorteil aus. 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