{"id":1320000,"date":"2021-03-16T05:43:01","date_gmt":"2021-03-16T05:43:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1320000"},"modified":"2021-03-16T05:43:01","modified_gmt":"2021-03-16T05:43:01","slug":"prostitution-ein-beruf-wie-jeder-andere","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/03\/prostitution-ein-beruf-wie-jeder-andere\/","title":{"rendered":"Prostitution \u2013 ein Beruf wie jeder andere?"},"content":{"rendered":"<p><b>\u00dcber nur wenige Themen wird so intensiv und emotional debattiert wie \u00fcber jenes zur (Ent-) Kriminalisierung der Prostitution. Verschiedene Positionen und Modelle zur politischen Handhabung haben dabei ihre eigenen St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. Ein \u00dcberblick zum internationalen Frauentag.<\/b><\/p>\n<p>Der Kauf von Sex betrifft viele gesellschaftliche Bereiche. Er kann auf einer Aggregatebene etwa mittels Statistiken ihm Rahmen soziologischer Untersuchungen betrachtet, aus einer rechtlichen Perspektive unter die Lupe genommen werden oder man greift psychologische Erfahrungswerte bei dessen Bewertung auf. An diese kann man aber auch grundlegende moralische oder ethische Ma\u00dfst\u00e4be anlegen. Ebenso kann es sich lohnen, individuell auf das Leid oder das Wohl zu blicken, das der Beruf der Prostitution mit sich bringt.<\/p>\n<p>Insofern gibt es eine ganze Reihe von Laien und Expert:innen, die sich zum Teil mit v\u00f6llig unterschiedlichen Methodiken mit der Thematik auseinandersetzen und politische Akteur:innen \u00fcber ihre Ansichten oder Arbeiten informieren und entsprechende Ver\u00e4nderungen in die Wege leiten m\u00f6chten. Zur Disposition im Bereich der Prostitution werden vor allem vier Aspekte gestellt: Inwiefern diese selbstbestimmt stattfindet, wie die Arbeitsbedingungen zu bewerten sind, welche strukturellen Ver\u00e4nderungen welchen Effekt nach sich ziehen und welche Problemfelder durch die verschiedenen Modelle verst\u00e4rkt oder geschw\u00e4cht werden.<\/p>\n<p>Verschiedene Interessensgruppen wie etwa die Prostituierten selbst, Berufsverb\u00e4nde, Menschenrechtsorganisationen, Gewerkschaften und viele mehr kommen hier zu teils \u00e4hnlichen, teils jedoch auch v\u00f6llig unterschiedlichen Bewertungen der Ausgangslage und stellen daher divergierende Forderungen auf. Im Wesentlichen lassen sich alle Ans\u00e4tze aber entweder der Kategorie der st\u00e4rkeren Liberalisierung oder aber jener der einschr\u00e4nkenden Vorgehensweise zuordnen. Das Hauptziel ist jedoch \u00fcberall gleich: den betreffenden Menschen soll es besser gehen als zuvor und im Optimalfall sollen sie gar nicht erst in eine menschenunw\u00fcrdige Situation kommen.<\/p>\n<p><strong>Das Modell der Liberalisierung<\/strong><\/p>\n<p>Bef\u00fcrworter:innen der Liberalisierung heben in aller Regel das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und freie Entfaltung der Pers\u00f6nlichkeit hervor, die ihrer Ansicht nach vom Staat zu gew\u00e4hrleisten seien. Keinem Menschen sollten demnach Vorschriften zu sexuellem Verhalten gemacht werden. Wer seinen K\u00f6rper und seine Intimit\u00e4t anderen zur Verf\u00fcgung stellen m\u00f6ge, sollte gem\u00e4\u00df diesem Ansatz prinzipiell die M\u00f6glichkeit dazu haben, wobei auch <a href=\"https:\/\/berufsverband-sexarbeit.de\/index.php\/sexarbeit-2\/abgrenzung-menschenhandel-und-sexarbeit\/\">die Einhaltung bestimmter Vorschriften eine wichtige Rolle spielt<\/a>.<\/p>\n<p>Die erhofften Effekte f\u00fcr die Prostituierten sind gr\u00f6\u00dferes Vertrauen in die Beh\u00f6rden und den Rechtsstaat durch konsequente Ahndung von Straftaten, statt die T\u00e4tigkeiten im Rotlichtmilieu generell zu kriminalisieren. Au\u00dferdem wird eine Befreiung von einer als ungerechtfertigt angesehenen Stigmatisierung des Berufs durch eine Liberalisierung angestrebt.<\/p>\n<p>Es gibt einige Positivbeispiele, die hierf\u00fcr herangezogen werden k\u00f6nnen. So hat etwa Neuseeland seit 2003 ein <a href=\"https:\/\/www.legislation.govt.nz\/act\/public\/2003\/0028\/latest\/whole.html#DLM197820%EF%BB%BF\">liberales Prostitutionsgesetz<\/a>, welches <a href=\"https:\/\/www.justice.govt.nz\/assets\/Documents\/Publications\/nature-extent-sex-industry.pdf\">einige Erfolge<\/a> vorweisen kann: Hygienische Mindeststandards sind dadurch landesweit zur Pflicht geworden und werden regelm\u00e4\u00dfig durch das Gesundheitsministerium \u00fcberpr\u00fcft. Dabei bleibt Prostitution von Minderj\u00e4hrigen genauso verboten wie Zwangsprostitution, ebenso die T\u00e4tigkeit in diesem Bereich mit einem vor\u00fcbergehenden Visum und mit wenigen Ausnahmen die Werbung daf\u00fcr. Auch<i>\u00a0Amnesty International<\/i> setzt sich seit 2015 <a href=\"https:\/\/www.amnesty.ch\/de\/themen\/frauenrechte\/dok\/2015\/warum-amnesty-die-prostitution-entkriminalisieren-will?fbclid=IwAR3BZLQhPPJ-_5xFAKvm_lE0SSWQZxJ4yI2JUoBCX1XPhozNyevmIMjktG0\">f\u00fcr ein Konzept der Entkriminalisierung ein<\/a>und begr\u00fcndet diesen Schritt unter anderem damit, dass sich dadurch eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen am ehesten bewerkstelligen lie\u00dfe.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gibt es auch Negativbeispiele wie etwa Deutschland. Dort zeigte sich, dass die weitreichende Liberalisierung die bestehenden Probleme nicht gel\u00f6st, sondern sie in einigen Bereichen sogar noch versch\u00e4rft hat. <a href=\"https:\/\/www.bmfsfj.de\/bmfsfj\/bericht-der-bundesregierung-zu-den-auswirkungen-des-gesetzes-zur-regelung-der-rechtsverhaeltnisse-der-prostituierten-prostitutionsgesetz-prostg--80766\">In einem Bericht des Familienministeriums<\/a> \u00fcber die Auswirkungen des Prostitutionsgesetzes f\u00fcnf Jahre nach dessen Einf\u00fchrung hei\u00dft es, dass die soziale Absicherung, die Arbeitsbedingungen, die Ausstiegsm\u00f6glichkeiten und die Kriminalit\u00e4tsbek\u00e4mpfung sich nicht verbessert h\u00e4tten.<\/p>\n<p>Aufgrund mehrerer L\u00e4nder mit einer \u00e4hnlich ern\u00fcchternden Entwicklung pl\u00e4dieren die Gegner:innen einer Liberalisierung f\u00fcr restriktivere Ma\u00dfnahmen gegen\u00fcber den Freier:innen und Bordellbetreiber:innen. Die Kritiker:innen geben zu bedenken, dass Bef\u00fcrworter:innen der Liberalisierung h\u00e4ufig ein romantisiertes Bild der Prostitution bes\u00e4\u00dfen oder aber die Erfahrungen von einigen Wenigen (meist im gehobenen Preissegment T\u00e4tigen) \u00fcberbewerteten und verallgemeinerten, de facto jedoch f\u00fcr einen sehr gro\u00dfen Teil der Prostituierten <a href=\"https:\/\/malumni.de\/lebens-und-arbeitsbedingungen-prostitution\/\">\u00fcble Arbeitsbedingungen<\/a> herrschten und sehr oft eben <a href=\"https:\/\/www.frauenrechte.de\/unsere-arbeit\/themen\/frauenhandel\/mythen-der-prostitution\">nicht von einer selbstbestimmten T\u00e4tigkeit<\/a> gesprochen werden k\u00f6nne.<\/p>\n<p><strong>Das &#8222;Nordische Modell&#8220;<\/strong><\/p>\n<p>Seit dem Jahr 1998 gibt es ein Sexkaufverbot in Schweden. Zwar ist es gestattet, Sex anzubieten, nicht aber, diesen zu erwerben. Dabei werden folglich die Freier:innen kriminalisiert, nicht jedoch die Prostituierten. Diese gesetzliche Regelung, die mittlerweile von Norwegen, Island, Kanada, Nordirland, Irland, Frankreich und Israel \u00fcbernommen wurde, wird als &#8222;Nordisches Modell&#8220; bezeichnet. Auch die Europ\u00e4ische Union empfiehlt seit 2014 den Mitgliedsstaaten, die Inanspruchnahme sexueller Dienstleistungen zu kriminalisieren und m\u00f6chte verst\u00e4rkt gegen Menschenhandel vorgehen, welchem <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/politik\/eu-parlament-prostitution-menschenhandel-1.5202198\">ein enger Zusammenhang mit Prostitution zugeschrieben wird<\/a>.<\/p>\n<p>Die Argumente, die in den Debatten daf\u00fcr angef\u00fchrt wurden, fu\u00dften einerseits auf den bereits geschilderten Einw\u00e4nden gegen\u00fcber der Liberalisierung und der h\u00e4ufig mit einer solchen einhergehenden Deregulierung. Andererseits wird aber auch in den Vordergrund gestellt, dass durch die M\u00f6glichkeit des Sexkaufs, welcher in gro\u00dfer Mehrheit von M\u00e4nnern in Anspruch genommen wird, suggeriert werde, dass M\u00e4nner ein wie auch immer geartetes Anrecht auf die Intimit\u00e4t von Frauen bes\u00e4\u00dfen.<\/p>\n<p>Die restriktive Herangehensweise wird auch deshalb unterst\u00fctzt, weil Liberalisierungen in einigen L\u00e4ndern zu einem <a href=\"https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/inland\/prostitution-im-saarland-nachts-wird-es-noch-grausamer-12838249.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2\">Anstieg von Prostitutionstourismus<\/a> gef\u00fchrt hat und sich allgemein feststellen l\u00e4sst, dass in L\u00e4ndern ohne ein entsprechendes Verbot <a href=\"https:\/\/www.uni-heidelberg.de\/presse\/news2013\/pm20130527_prostitution.html?fbclid=IwAR2z8-v_DdrQu9ZqYLaJJpR9EAx1yEytqhpSP9K9N9lLtZ0LvLYIZJJbPiU\">in einem gr\u00f6\u00dferen Umfang Menschenhandel registriert wird<\/a>. Zudem ist der Ausstieg aus dem vielerorts von Kriminalit\u00e4t gepr\u00e4gten Rotlichtmilieu <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/prostitution-in-deutschland-den-absprung-schaffen-nur-wenige\/a-44170393?fbclid=IwAR3M4eWq2qePAT2qEGDSIc_GQmg5mOkJRXVC8VXdBH28LUTMeyuzOeOCoEw\">nur mit enormen Hindernissen m\u00f6glich<\/a>. Die Frauenrechtsorganisation <i>Terre des Femmes<\/i> <a href=\"https:\/\/www.frauenrechte.de\/unsere-arbeit\/themen\/frauenhandel\/nordisches-modell\">wirbt im Einklang mit diesen Argumentationsf\u00fchrungen f\u00fcr das &#8222;Nordische Modell&#8220;<\/a> bei gleichzeitiger Intensivierung der Ausstiegsprogramme.<\/p>\n<p>Die Begr\u00fcndungen f\u00fcr eine Einschr\u00e4nkung gehen meist auf eine <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/schwedisches-prostitutionsgesetz-ein-mensch-kann-nicht-zum.724.de.html?dram:article_id=425276\">Fokussierung auf das erzeugte Leid<\/a> zur\u00fcck. Es handele sich demnach bei der Prostitution nicht um eine Art &#8222;Gewerbe mit leicht erh\u00f6htem Risikofaktor&#8220;, sondern um eine wesentliche Triebfeder f\u00fcr Menschenhandel, welche damit einhergehe, dass Frauen in der Prostitution <a href=\"https:\/\/sti.bmj.com\/content\/sextrans\/75\/5\/340.full.pdf\">eine zw\u00f6lf Mal h\u00f6here Sterblichkeitsrate<\/a> aufweisen und <a href=\"https:\/\/academic.oup.com\/aje\/article\/159\/8\/778\/91471\">ein 18-fach erh\u00f6htes Risiko besitzen, ermordet zu werden<\/a> \u2013 und zwar unabh\u00e4ngig davon, ob sie legal oder illegal t\u00e4tig sind. <a href=\"https:\/\/amp-welt-de.cdn.ampproject.org\/c\/s\/amp.welt.de\/regionales\/nrw\/article197531809\/Vergewaltigt-traumatisiert-entwuerdigt.html?fbclid=IwAR1Pzbn63rTQXKTcdtW4RiYqEP0UABSk6U5Pv_TCzsFt9xdUfZgTmh_MWJg\">Eine Verharmlosung von k\u00e4uflichem Sex<\/a> spiele au\u00dferdem nur den Zuh\u00e4lter:innen in die H\u00e4nde, die falsche Erwartungen weckten. Deshalb wird bei diesem Ansatz \u00fcber eine Kriminalisierung der Freier:innen auch versucht, eine Sensibilisierung der Gesellschaft \u00fcber die auch vorhandenen Schattenseiten der Prostitution zu erreichen.<\/p>\n<p>Kritiker:innen werfen dem &#8222;Nordischen Modell&#8220; allerdings vor, dass durch dieses Prostitution verst\u00e4rkt im Verborgenen stattfinde und den dort nur schwer staatlich zu erfassenden Menschen kaum bis gar nicht geholfen werden k\u00f6nne. Betroffene w\u00fcrden dadurch nur <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/article202000418\/Prostitution-Vorstoss-fuer-Nordisches-Modell-ist-umstritten.html\">noch unsichtbarer und ungesch\u00fctzter als ohnehin bereits<\/a>. Auch wird moniert, dass es etwa in Schweden f\u00fcr Prostituierte schwieriger geworden sei, sich an die Beh\u00f6rden zu wenden, da diese bei einem Vergehen im Zuge einer Inanspruchnahme von Sexkauf als Mitwissende oder Mitt\u00e4ter:innen betrachtet w\u00fcrden. Au\u00dferdem seien verst\u00e4rkt moralische H\u00fcrden vorhanden, Missst\u00e4nde anzuprangern und Unterst\u00fctzung zu suchen, da durch die Bestrafung von Freier:innen die gesamte Branche stigmatisiert werde. Etwa die Ausstiegshilfe habe zudem mit einem Verbot einen ungleich schwereren Job zu leisten, weil sie die Betroffenen kaum noch erreichen k\u00f6nne.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus <a href=\"https:\/\/www.aidshilfe.de\/sexkaufverbot-verhindern-unterstuetzung-statt-nordisches-modell\">bef\u00fcrchtet die <i>Deutsche Aidshilfe<\/i><\/a>, dass dieses Modell auch weitere Verbote nach sich z\u00f6ge und dann etwa das Betreiben eines Bordells illegal sei. Zudem f\u00fchre ihrer Ansicht nach die Kriminalisierung zu einem erh\u00f6hten Risiko der Betroffenen, Opfer von Gewalt zu werden und sich <a href=\"https:\/\/www.aidshilfe.de\/meldung\/fachwelt-warnt-sexkaufverbot\">sexuell \u00fcbertragbare Infektionen zuzuziehen<\/a>.<\/p>\n<p><strong>Deutschland: Ein Dreh- und Angelpunkt f\u00fcr Menschenhandel<\/strong><\/p>\n<p>Mit Blick auf die Bundesrepublik muss konstatiert werden, dass die Liberalisierung nicht die gew\u00fcnschten Effekte nach sich gezogen hat \u2013 ganz im Gegenteil. Etwa der Menschenhandel wird in Deutschland <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/gesellschaft\/panorama\/ausbeutung-in-deutschland-bka-menschenhandel-nimmt-deutlich-zu\/22888048.html?fbclid=IwAR3kdBXCJjgtWmJE8lsFCRUiXVWINSqUhRkOqFpt45VMzzU7OgMbwf0fvfE\">vornehmlich im Bereich der Prostitution betrieben<\/a>. Seitdem wir eines der liberalsten Prostitutionsgesetze Europas haben, nehmen Sextourismus und Menschenhandel zum Zwecke der Arbeitsausbeutung in Deutschland rasant zu. Die Leidtragenden sind dabei fast ausschlie\u00dflich Frauen. <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article170718369\/Deutschland-ist-das-groesste-Bordell-Europas.html\">Die Bezeichnung Deutschlands als &#8222;Bordell Europas&#8220;<\/a> ist insofern <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/sexkaufverbot-es-gibt-keine-gute-prostitution\/a-48200710?fbclid=IwAR3qGVIpKNsuJy1jkQgyW8IjhAHx_cd4GYm-BaEAJkjrju496pGUPa61gWk\">nicht ganz unbegr\u00fcndet<\/a>.<\/p>\n<p>Ob nun eine Ver\u00e4nderung des Gesetzes hin zu einer Liberalisierung etwa nach neuseel\u00e4ndischem Vorbild oder aber eine, die sich am &#8222;Nordischen Modell&#8220; orientiert, sinnvoller ist, ist Gegenstand der aktuellen, kontrovers gef\u00fchrten Debatte. Einigkeit besteht allerdings dar\u00fcber, dass die letzte Anpassung des Gesetzes im Jahr 2017 kein Schritt in die richtige Richtung war, sondern unter anderem <a href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/erst-anmelden-dann-anschaffen\/a-39489735\">eine unn\u00f6tige G\u00e4ngelung zur Folge hatte<\/a>. Zustimmung scheint es ferner aus beiden &#8222;Lagern&#8220; daf\u00fcr zu geben, dass \u00fcber die Politik zu implementierende, neue Rahmenbedingungen unabdingbar sind. Genauso wie ein breiterer gesellschaftlicher Dialog, Aufkl\u00e4rungskampagnen in Schulen und das Benennen von Fakten und Schieflagen. Konsens scheint au\u00dferdem dar\u00fcber zu bestehen, dass es sch\u00e4rferer Kontrollen in den entsprechenden Einrichtungen ebenso wie der Schaffung von mehr Vertrauen in die Beh\u00f6rden bedarf.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.spi-research.eu\/wp-content\/uploads\/2014\/11\/ProstitutionFinal.pdf\">Einige Fragen bleiben indes offen<\/a>: Ist der Verkauf von Intimit\u00e4t wirklich ein Beruf wie jeder andere? W\u00fcrde es Prostitution in einem mit heute vergleichbaren Ma\u00dfe \u00fcberhaupt noch geben, sollte es irgendwann ein bedingungsloses Grundeinkommen oder eine andere Form der umfassenden finanziellen Absicherung geben? Und sollten nicht auch weitere Ideen aufgegriffen und diskutiert werden, da es Prostitution \u2013 unabh\u00e4ngig davon, f\u00fcr welches Modell sich ein Staat entscheidet \u2013 (vorerst) auch weiterhin geben wird?<\/p>\n<p>Ein noch weitestgehend unbeachteter Ansatz beinhaltet einen F\u00fchrer:innenschein f\u00fcr Freier:innen, der f\u00fcr Sexk\u00e4ufer:innen zur Pflicht werden soll. F\u00fcr den Erwerb desselben k\u00f6nnte notwendiges Wissen vermittelt werden, etwa zu den Themen Sicherheit, Hygiene, Rechte und <i>Consent<\/i>. Bei Verst\u00f6\u00dfen k\u00f6nnte dieser zeitweise und bei wiederholtem beleidigendem oder respektlosem Verhalten dauerhaft entzogen werden, sodass entsprechende Etablissements diesen Personen dann den Zugang verwehren. Auch denkbar w\u00e4re die Schaffung eines Anreizsystems, das Freier:innen belohnt, die Missst\u00e4nde den Beh\u00f6rden melden, sodass diese zeitnah und effektiv eingreifen k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"emailskopiertclipboardPopupMail\" class=\"emailskopiertHiddenPopup\" style=\"z-index: 1102;\">\n<div id=\"emailskopiertpopupContentToMail\">\n<div id=\"emailskopiertinfoToPopupClipboard\">E-Mail wurde erfolgreich kopiert<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n<div id=\"emailskopiertclipboardPopupMail\" class=\"emailskopiertHiddenPopup\" style=\"z-index: 1102;\">\n<div id=\"emailskopiertpopupContentToMail\">\n<div id=\"emailskopiertinfoToPopupClipboard\">E-Mail wurde erfolgreich kopiert<\/div>\n<p><textarea id=\"emailskopierttextSelectAreaClipboard\"><\/textarea><\/div>\n<\/div>\n<div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber nur wenige Themen wird so intensiv und emotional debattiert wie \u00fcber jenes zur (Ent-) Kriminalisierung der Prostitution. 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