{"id":1302689,"date":"2021-02-23T21:50:37","date_gmt":"2021-02-23T21:50:37","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1302689"},"modified":"2021-02-23T21:50:37","modified_gmt":"2021-02-23T21:50:37","slug":"die-dauerkriege-des-westens-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/02\/die-dauerkriege-des-westens-i\/","title":{"rendered":"Die Dauerkriege des Westens (I)"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Gipfeltreffen er\u00f6rtert Perspektiven f\u00fcr europ\u00e4ische Milit\u00e4rintervention im Sahel. Dort w\u00e4chst der Widerstand gegen die Truppen aus der EU.<\/strong><\/p>\n<p>Auf einem heute zu Ende gehenden Sahel-Gipfel suchen Berlin und Paris nach Perspektiven f\u00fcr die desastr\u00f6s verlaufende Milit\u00e4rintervention in Mali und dessen Nachbarstaaten. Der dortige Einsatz hatte Anfang 2013 mit dem Ziel begonnen, die Jihadisten, die damals Malis Norden beherrschten, zu besiegen und ihren terroristischen Aktivit\u00e4ten ein Ende zu setzen. Nach rund acht Jahren vor allem europ\u00e4ischer Operationen im Sahel haben sich jihadistische Milizen zus\u00e4tzlich in Zentralmali und au\u00dferdem in den Nachbarl\u00e4ndern Niger sowie Burkina Faso festgesetzt; sie nutzen dabei \u00e4ltere, sich zuspitzende sozio\u00f6konomische Konflikte, um neue Anh\u00e4nger und K\u00e4mpfer zu rekrutieren. Immer wieder kommt es zu Massakern zwischen Milizen verschiedener Sprachgruppen mit Todesopfern in bis zu dreistelliger Zahl. Die Bundeswehr ist mit bis zu 1.500 Soldaten im Rahmen einer UN-Mission und eines EU-Ausbildungseinsatzes zugegen. W\u00e4hrend vor Ort zunehmend Proteste gegen die europ\u00e4ische Truppenpr\u00e4senz laut werden, schwanken Berlin und Paris zwischen weiterer Militarisierung und ersten Diskussionen \u00fcber eine Exit-Strategie.<\/p>\n<h3>Franz\u00f6sische Kampftruppen<\/h3>\n<p>Hintergrund des aktuellen Sahel-Gipfeltreffens, das am gestrigen Montag in Tschads Hauptstadt N&#8217;Djamena begonnen hat und heute zu Ende gehen soll, ist zunehmende Unruhe &#8211; auch, aber nicht nur in Paris &#8211; \u00fcber die Entwicklung der gro\u00df angelegten Milit\u00e4rintervention in der Region. Die Hauptrolle im Krieg gegen jihadistische Milizen im Sahel hat weiterhin Frankreich inne, das seine Kampftruppen im Rahmen seiner Op\u00e9ration Barkhane Anfang vergangenen Jahres von 4.500 auf 5.100 Soldaten aufgestockt hat. Im Grundsatz wird es dabei von der Einsatztruppe der &#8222;G5 Sahel&#8220;-Staaten (Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger, Tschad) unterst\u00fctzt; allerdings l\u00e4uft dies bislang noch nicht rund. Paris w\u00fcnscht schon seit geraumer Zeit seine Truppen im Sahel zu reduzieren &#8211; zum einen, um seine Streitkr\u00e4fte zu entlasten, zum anderen, um Kosten zu sparen: Frankreichs Ausgaben f\u00fcr den Krieg im Sahel wurden von 2018 bis 2020 auf gut eine Milliarde US-Dollar pro Jahr gesch\u00e4tzt.[1] Pr\u00e4sident Emmanuel Macron hat in seiner Neujahrsansprache bekr\u00e4ftigt, eine &#8222;Anpassung&#8220; der &#8222;milit\u00e4rischen Anstrengungen&#8220; seines Landes anzustreben.[2] Dies ist auch Gegenstand des aktuellen Gipfels, zu dem die Staatschefs der G5 Sahel-L\u00e4nder nun in N&#8217;Djamena zusammengekommen sind; Macron und Deutschlands Au\u00dfenminister Heiko Maas nehmen per Videoschaltung teil.<\/p>\n<h3>Deutsche Milit\u00e4rtrainer<\/h3>\n<p>Berlin ist in besonderem Ma\u00df involviert, weil sich die seit inzwischen gut acht Jahren andauernde Milit\u00e4rintervention in Mali zum zweiten bedeutenden Schwerpunkt der Bundeswehr neben dem Einsatz in Afghanistan entwickelt hat. Zum einen sind bis zu 1.100 deutsche Soldaten im Rahmen der UN-Mission MINUSMA vor allem in Malis Norden stationiert; MINUSMA hat im Kern die Aufgabe, ihr Einsatzgebiet zu stabilisieren. Punktuell leistet MINUSMA der Op\u00e9ration Barkhane Unterst\u00fctzung, etwa bei der Logistik; allerdings handelt es sich nicht um einen Kampfeinsatz. F\u00fcr ihre Operationen stehen den deutschen Soldaten unter anderem Sp\u00e4hpanzer des Typs Fennek und Aufkl\u00e4rungsdrohnen des Typs Heron zur Verf\u00fcgung. Begleitend hat die Luftwaffe einen Lufttransportst\u00fctzpunkt in Nigers Hauptstadt Niamey eingerichtet, der deshalb besonders n\u00fctzlich ist, weil er n\u00e4her am nordmalischen Kriegsgebiet liegt als Malis Hauptstadt Bamako.[3] Dar\u00fcber hinaus beteiligt sich die Bundeswehr am EU-Ausbildungseinsatz EUTM Mali; Berlin hat die Obergrenze f\u00fcr das deutsche Kontingent im Fr\u00fchjahr 2020 von 350 auf 450 Soldaten angehoben, was allerdings bislang nur theoretische Bedeutung hat, da EUTM Mali wegen der Covid-19-Pandemie zur Zeit nur recht eingeschr\u00e4nkt t\u00e4tig ist. Von den rund 16.000 malischen Soldaten, die EUTM Mali inzwischen ausgebildet hat, sind aktuell weniger als 10.000 einsatzbereit.[4]<\/p>\n<h3>Milizen und Massaker<\/h3>\n<p>Die Bilanz der Milit\u00e4rintervention, die mit ihren drei gro\u00dfen S\u00e4ulen (Op\u00e9ration Barkhane, MINUSMA, EUTM Mali) aktuell ins neunte Jahr geht, ist desastr\u00f6s. Es ist nicht gelungen, Malis Norden wirksam zu stabilisieren. Stattdessen haben sich jihadistische Milizen inzwischen auch im Zentrum des Landes festgesetzt, wo sie &#8211; teilweise aus \u00f6kologischen Gr\u00fcnden eskalierende &#8211; sozio\u00f6konomische Konflikte nutzen, um Anh\u00e4nger und K\u00e4mpfer zu rekrutieren (german-foreign-policy.com berichtete [5]). L\u00e4ngst haben die bewaffneten Konflikte auch Malis Nachbarstaaten Niger und Burkina Faso erreicht [6]; zuletzt brachten am 2. Januar 2021 Milizion\u00e4re mehr als 100 Einwohner zweier D\u00f6rfer in der Region Tillab\u00e9ri im S\u00fcdosten Nigers um. Zu den Milizen, die im Sahel operieren, geh\u00f6ren die mit Al Qaida verbundene Jamaat Nusrat al Islam wal Muslimin (JNIM) sowie ein regionaler Ableger des IS, gegen die schwerpunktm\u00e4\u00dfig Angriffe der Op\u00e9ration Barkhane gef\u00fchrt werden. Wie die International Crisis Group in einer aktuellen Untersuchung berichtet, kommt konfliktversch\u00e4rfend hinzu, dass sich die Streitkr\u00e4fte der Sahel-Staaten bei ihren Operationen vor Ort nicht selten auf lokale Milizen st\u00fctzen, die wiederum ihrer eigenen Agenda folgen. Dies spitzt die Konflikte, nicht zuletzt solche zwischen verschiedenen Sprachgruppen, weiter zu.[7]<\/p>\n<h3>&#8222;Marionette der Neokolonialisten&#8220;<\/h3>\n<p>Zus\u00e4tzlich w\u00e4chst im Sahel der Unmut \u00fcber die westliche Truppenpr\u00e4senz. Kommt es bereits seit Jahren immer wieder zu heftigen Protesten in Malis Norden gegen MINUSMA [8], so haben diese inzwischen l\u00e4ngst auch das Zentrum des Landes erreicht. Als im vergangenen Jahr Demonstranten gegen Malis damalige Regierung unter Pr\u00e4sident Ibrahim Boubacar Ke\u00efta auf die Stra\u00dfe gingen, attackierten sie diese nicht nur wegen ihrer Korruption, sondern auch als &#8222;Marionette eines neokolonialen Frankreich&#8220;, dessen Milit\u00e4roperationen im Land sie aufs Sch\u00e4rfste anprangerten.[9] Dabei werden, wenngleich in etwas geringerem Ma\u00df, immer wieder auch Proteste gegen Truppen anderer europ\u00e4ischer Staaten laut; die International Crisis Group beschreibt die Stimmung als &#8222;weitverbreitete Feindseligkeit gegen\u00fcber der westlichen Intervention im Sahel&#8220;. Dies beschr\u00e4nkt sich nicht auf Mali. Als im Fr\u00fchjahr 2020 in Niger Demonstranten gegen die dortige Regierung unter Pr\u00e4sident Mahamadou Issoufou auf die Stra\u00dfe gingen, die sie schwerer Korruption bezichtigten, protestierten sie auch gegen deren internationale Verb\u00fcndete. Zu diesen geh\u00f6rt nicht zuletzt die Bundesregierung, die mit Issoufou unter anderem bei der Fl\u00fcchtlingsabwehr kooperiert [10]; zuletzt telefonierte Kanzlerin Angela Merkel am 2. Februar mit ihm, um die Fortsetzung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Niger zu er\u00f6rtern [11].<\/p>\n<h3>Schlimmer denn je<\/h3>\n<p>Auf dem aktuellen Sahel-Gipfeltreffen steht das weitere milit\u00e4rische Vorgehen zur Debatte. Paris will, nicht zuletzt mit Blick auf den dramatischen Absturz seiner Wirtschaft infolge der Covid-19-Pandemie, seine Kosten deutlich senken und fordert auch deshalb weiterhin Unterst\u00fctzung durch andere Staaten ein. Zuletzt hat es eine neue Task Force gegr\u00fcndet (&#8222;Task Force Takuba&#8220;), an der sich Sondereinheiten anderer EU-Mitglieder beteiligen und deren Aufgabe insbesondere darin besteht, Spezialkr\u00e4fte der Sahel-Staaten zu trainieren und sie in Eins\u00e4tze zu begleiten. Damit soll die Op\u00e9ration Barkhane entlastet werden. Allerdings l\u00e4uft das Vorhaben relativ schleppend an: Zus\u00e4tzlich zu 115 franz\u00f6sischen sind bislang lediglich 30 estnische und 30 tschechische Elitesoldaten im Takuba-Rahmen im Einsatz; erst Anfang Februar hat die Entsendung von bis zu 150 schwedischen Milit\u00e4rs begonnen.[12] Die Bundeswehr beteiligt sich nicht &#8211; eine Fortsetzung ihres traditionellen Kurses, in Afrika nach M\u00f6glichkeit nicht unter franz\u00f6sischer F\u00fchrung und allenfalls parallel zu franz\u00f6sischen Eins\u00e4tzen zu intervenieren. Unklar ist freilich die langfristige Perspektive. Mittlerweile werden erste Debatten \u00fcber eine &#8222;Exit-Strategie&#8220; gef\u00fchrt.[13] K\u00e4me es zum Abzug der Streitkr\u00e4fte aus der EU &#8211; auch der Bundeswehr -, dann h\u00e4tten diese nur eines erreicht: Die Sahel-Staaten befinden sich in einem schlimmeren Zustand denn je zuvor.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] International Crisis Group: A Course Correction for the Sahel Stabilisation Strategy. Africa Report No 299. 1 February 2021.<\/p>\n<p>[2] Johannes Leith\u00e4user, Michaela Wiegel: M\u00fchsamer Kampf gegen den Terror. Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.02.2021.<\/p>\n<p>[3] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8269\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Milit\u00e4r f\u00fcr den Sahel (I)<\/a>.<\/p>\n<p>[4] Johannes Leith\u00e4user, Michaela Wiegel: M\u00fchsamer Kampf gegen den Terror. Frankfurter Allgemeine Zeitung 15.02.2021.<\/p>\n<p>[5] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7689\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Menschenrechtslehrer<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7925\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Ethno-Massaker im Sahel<\/a>.<\/p>\n<p>[6] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8289\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Milit\u00e4r f\u00fcr den Sahel (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[7] International Crisis Group: A Course Correction for the Sahel Stabilisation Strategy. Africa Report No 299. 1 February 2021.<\/p>\n<p>[8] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7035\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Wie in Afghanistan (II)<\/a>.<\/p>\n<p>[9] International Crisis Group: A Course Correction for the Sahel Stabilisation Strategy. Africa Report No 299. 1 February 2021.<\/p>\n<p>[10] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7304\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Europas W\u00fcstengrenze (II)<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/7673\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In die Rebellion getrieben<\/a>.<\/p>\n<p>[11] Bundeskanzlerin Merkel telefoniert mit dem nigrischen Pr\u00e4sidenten Issoufou. bundesregierung.de 02.02.2021.<\/p>\n<p>[12] Les soldats su\u00e9dois rejoignent la force europ\u00e9enne Takuba au Mali. france24.com 05.02.2021.<\/p>\n<p>[13] Le d\u00e9bat &#8211; Op\u00e9ration Barkhane: vers un d\u00e9sengagement fran<em>\u00e7<\/em>ais? france24.com 15.02.2021<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gipfeltreffen er\u00f6rtert Perspektiven f\u00fcr europ\u00e4ische Milit\u00e4rintervention im Sahel. Dort w\u00e4chst der Widerstand gegen die Truppen aus der EU. 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