{"id":129551,"date":"2014-08-31T12:53:28","date_gmt":"2014-08-31T11:53:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pressenza.com\/?p=129551"},"modified":"2014-09-01T16:34:14","modified_gmt":"2014-09-01T15:34:14","slug":"ein-christliches-netzwerk-gegen-die-homophobie-kampagne-afrikanischer-kirchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2014\/08\/ein-christliches-netzwerk-gegen-die-homophobie-kampagne-afrikanischer-kirchen\/","title":{"rendered":"Ein christliches Netzwerk gegen die Homophobie-Kampagne Afrikanischer Kirchen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: left;\" align=\"center\"><strong>Interview mit dem Nigerianischen Aktivisten f\u00fcr Schwulenrechte Davis Mac-Iyalla\u00a0von Johanna Heuveling und Steven Hummer, August 2014.<\/strong><\/p>\n<p>In Nigeria, wie in vielen Afrikanischen L\u00e4ndern, werden homosexuelle Handlungen mit langen Gef\u00e4ngnisstrafen oder sogar mit dem Tod bestraft. Kirchen spielen eine bedeutende Rolle bei der Verbreitung anti-homosexueller Stimmungen und Lynchjustiz.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend in Europa Religion nur eine geringe Rolle im Alltagsleben spielt, sind die Kirchen in Afrika einflussreich und boomen. Die Menschen gehen regelm\u00e4\u00dfig zur Messe und spenden Geld, wobei viele nicht ihr Seelenheil suchen, sondern eher einen wundersamen Reichtum \u00fcber Nacht.<\/p>\n<p>Auf einem Kontinent, auf dem fr\u00fchere Fu\u00dfballspieler oder Musikstars als zweite Karrierelaufbahn ihre eigene Kongregation gr\u00fcnden, zeigt dieses \u00dcberangebot den trivialen Aspekt des Glaubens und mag den Anfang seines Endes vorzeichnen. Man k\u00f6nnte sich fragen, was diese betr\u00fcgerischen Pastoren und Megakirchen mit Spiritualit\u00e4t zu tun haben, und ob der Glaube vielleicht nicht mehr ist als ein Gesch\u00e4ft.<\/p>\n<p>Davis Mac-Iyalla ist ein Nigerianischer Aktivist f\u00fcr die Rechte der Schwulen und ein Laienpriester, was schon wie ein Widerspruch in sich klingt. Er wurde getauft, sang im Chor und wurde zum Ordenstr\u00e4ger der Anglikanischen Kirche ernannt. Dass er immer noch der Organisation angeh\u00f6rt, die am meisten daf\u00fcr verantwortlich ist, Individuen wie ihn zu Monstern zu stilisieren und homophobe Gewalt zu sch\u00fcren, scheint, wie er selbst sagt, ein wenig widerspr\u00fcchlich.<\/p>\n<p>\u00dcberdr\u00fcssig, seine eigene Sexualit\u00e4t zu verbergen, welche ohnehin ein offenes Geheimnis war, erz\u00e4hlte er seine Wahrheit 2003 im nationalen Fernsehen und begann, f\u00fcr Schwulenrechte einzutreten. Da er ein stolzer Kalabari und Tr\u00e4ger seines kulturellen Erbes war, konnte sein Aktivismus f\u00fcr die Rechte von LGBT nicht einfach als eine Attacke auf traditionelle Werte missinterpretiert werden. Sein \u00f6ffentliches Coming-out entlarvte auch die falsche Behauptung, es g\u00e4be keine Schwulen in Nigeria und zeigte deutlich ihre Existenz. Seitdem hat er unaufh\u00f6rlich f\u00fcr die Menschenrechte gek\u00e4mpft, h\u00e4lt Vortr\u00e4ge bei Konferenzen und predigt in den Kirchen, die ihm das erlaubten. \u201eEinen Dialog zu unterst\u00fctzen, ist immer ein guter Anfang\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eOhne Kommunikation kann die T\u00fcr f\u00fcr m\u00f6gliche Ver\u00e4nderungen niemals ge\u00f6ffnet werden.\u201c<\/p>\n<p><b>LGBT in Nigeria sind Opfer von psychologischer, \u00f6konomischer und physischer Gewalt<\/b><\/p>\n<p>\u201eWenn Du Dich als ein Schwuler in Nigeria zu erkennen gibst, bist Du ein Auss\u00e4tziger, Du wirst isoliert und Deine Familie wird sich von Dir abwenden, genauso wie Freunde, Lehrer, Deine Kirchengemeinde.\u201c Aber viele haben auch den Verlust ihres Einkommens zu verkraften. Sie verlieren ihre Jobs und werden von ihren Eltern enteignet. Dieses gro\u00dfe Problem werde nur selten angegangen von Organisationen, die LGBT helfen wollen, sagt Mac-Iyalla. Nur eine kleine Anzahl g\u00e4be \u00f6konomische Unterst\u00fctzung. \u201eDu musst Homosexuelle dazu bef\u00e4higen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, um sie zu bef\u00e4higen, ihre Menschenrechte zu verteidigen.\u201c<\/p>\n<p>Ein anderes Thema, so erkl\u00e4rt er, sei, dass man keinen Zugang zum Gesundheitssystem mehr habe, was wirklich lebensgef\u00e4hrdend ist, wenn man an HIV oder anderen ansteckenden Krankheiten leide. \u201eDas ist so, weil Du stigmatisiert und kriminalisiert wirst.\u201c<\/p>\n<p><b>Afrikanische Identit\u00e4tskrise als Ursprung der Homophobie<\/b><\/p>\n<p>\u201cIn Afrika haben wir unsere Identit\u00e4t verloren. Was die Leute als ihre Afrikanische Identit\u00e4t bezeichnen, ist eigentlich das, was uns die Kolonialm\u00e4chte gebracht haben. Wir haben nicht genug Daten oder Informationen dar\u00fcber, was wir verloren haben. Afrikaner sollten sich ihrer Identit\u00e4t bewusst werden, sie sollten ihre Kultur, ihre Stimme wieder einfordern.\u201c Weiter sagt er, dass, als die Europ\u00e4er Afrika eroberten, sie ihre moralischen Werte den Afrikanern aufgezwungen und das Britische, Franz\u00f6sische oder welches Gesetz auch immer eingef\u00fchrt haben, welches in dieser Zeit gleichgeschlechtliche Beziehungen verboten hat, genauso wie andere Praktiken zum Beispiel Polygamie.<\/p>\n<p>Erst 1992 strich die Weltgesundheitsorganisation Homosexualit\u00e4t von ihrer Liste der international anerkannten Krankheiten. W\u00e4hrend LGBT Aktivist\/innen in den L\u00e4ndern der ehemaligen Kolonialherren einen langen Kampf auf sich nahmen und erst vor einigen Jahrzehnten \u2013 die Briten in den sp\u00e4ten Sechzigern und andere folgten sp\u00e4ter \u2013 die \u00c4nderung der Gesetze erreichten, damit ihre sexuelle Orientierung toleriert wird, verblieben Afrikanische L\u00e4nder mit der Gesetzgebung aus kolonialen Zeiten. \u201eHeute redet man in Europa dar\u00fcber, ob man homosexuellen Paaren erlaubt, Kindern zu adoptieren, w\u00e4hrend in Nigeria Homosexualit\u00e4t immer noch mit dem Gef\u00e4ngnis oder sogar mit dem Tod bestraft wird.\u201c<\/p>\n<p>In dem Versuch, die irrationalen \u00c4ngste des Durchschnitts-Afrikaners zu erkl\u00e4ren, sagt er: \u201eViele Afrikaner denken, dass, wenn Homosexualit\u00e4t erstmal erlaubt wird, es keine Fortpflanzung mehr geben wird, Familien auseinander brechen werden und die Welt untergehen wird.\u201c<\/p>\n<p>\u201cIch bin Christ der Anglikanischen Kirche, Ich habe die Bibel intensiv studiert und ich will betonen, dass darin nirgendwo etwas \u00fcber ein Verbot homosexueller Liebe steht. Kein Bischoff konnte mir jemals verraten, wo das geschrieben steht. Es gibt Zitate, welche bestimmte Praktiken verbieten oder m\u00e4nnliche Prostitution, aber sie sprechen nicht \u00fcber Homosexualit\u00e4t als solche.\u201c<\/p>\n<p>\u201cWir wissen alle, dass es zahlreiche Textstellen in der Bibel gibt, die Sklaverei und Diskriminierung von Frauen bef\u00fcrworten, oder Bestrafung von Handlungen, die wir nicht l\u00e4nger als Tabu oder Verbrechen ansehen. Das gute Buch als eine Anklageschrift gegen LGBT zu verwenden, ist die gr\u00f6\u00dfte Blasphemie\u201c, schreibt er in seiner Autobiographie \u201c<a href=\"http:\/\/www.amazon.co.uk\/Fiyabo-Story-Nigerian-Christian-Mac-Iyalla\/dp\/1499626770\/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;qid=1408114695&amp;sr=8-1&amp;keywords=davis+mac-iyalla\">FIYABO (\u00dcberlebender)<\/a>\u201c, welche im Juni dieses Jahres ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>Gefragt, was das Thema der Homosexualit\u00e4t eigentlich so hochgekocht hat in den letzten zehn Jahren, speziell in Afrika, argumentiert Mac-Iyalla, es sei sogar m\u00f6glich, ein exaktes Datum zu benennen: \u201e1998 fand die 13. Lambeth Konferenz der weltweiten Anglikanischen Kirchengemeinde statt. In dieser Konferenz wurde versucht, eine gemeinsame Position bez\u00fcglich der Homosexualit\u00e4t zu definieren. Aber es konnte kein Konsens unter den Kirchenmitgliedern gefunden werden, da die Afrikanischen Bisch\u00f6fe sagten: \u201eNein\u201c, es g\u00e4be so etwas wie Homosexualit\u00e4t nicht in Afrika.<\/p>\n<p>\u201eDiese Debatte \u00fcber Homosexualit\u00e4t h\u00e4tte auch gut die Anglikanische Kirche spalten k\u00f6nnen, weil es innerhalb des Klerus viele Unterst\u00fctzer gibt\u201c, sagt er. \u201eIch, als ein Mitglied der Anglikanischen Kirche und ein Laienpriester zu dieser Zeit, mir meiner sexuellen Orientierung bewusst, entschied 2003, dass ich es nicht l\u00e4nger hinnehmen kann.\u201c<\/p>\n<p>\u201cJemand musste das tun\u201d, kommentiert er sein mutiges Coming-Out im landesweiten Fernsehen, woraufhin er seinen Job als Schuldirektor verlor. Die Nigerianische Anglikanische Kirche ver\u00f6ffentlichte eine Gegenerkl\u00e4rung und startete eine Schmierenkampagne. Bald erhielt er zahlreiche Morddrohungen und wurde auf offener Stra\u00dfe mit dem Messer attackiert. 2008 schlie\u00dflich bat er um Asyl in Gro\u00dfbritannien, da sein Leben in Gefahr war.<\/p>\n<p>\u201cIch hoffe, ein positives Beispiel zu sein und ein Selbstvertrauens-Motor f\u00fcr junge Schwule, die sogar daran zweifeln, ob sie \u00fcberhaupt Menschen sind. Wir brauchen Vorbilder.\u201d Dadurch, dass er offen und mit Stolz schwul lebe, hoffe er, den Vorurteilen zu begegnen. \u201cIch habe zum Beispiel hohe moralische Standards, was meine Sexualit\u00e4t betrifft. Schwul sein hei\u00dft nicht, dass ich h\u00e4ufig den Partner wechsele. Sex ist etwas Heiliges. Ich m\u00f6chte nicht mit jedem, den ich sehe Sex haben.\u201d<\/p>\n<p><b>Gesetze m\u00fcssen angefochten werden, um die Menschen zu entkriminalisieren<\/b><\/p>\n<p>\u201cDas Evangelium bedeutet f\u00fcr mich, als einem Menschenrechtsaktivisten, Mitgef\u00fchl f\u00fcr die Armen zu empfinden, f\u00fcr die Menschen. Es ist nicht an mir, Menschen zu verurteilen. Gott wird \u00fcber sie richten. Wenn mich Menschen misshandeln, werde ich meine Energie nicht verschwenden, sie individuell vor Gericht zu bringen. Stattdessen m\u00f6chte ich die Quelle anfechten, da wo es herkommt.\u201c<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen die existierenden Gesetze auf konstitutioneller Ebene bek\u00e4mpfen, um die Menschen zu entkriminalisieren. Das ist das wichtigste Ziel momentan in Afrika\u201c, betont Mac-Iyalla.<\/p>\n<p>Das Gesetz zum Verbot gleichgeschlechtlicher Partnerschaften, das dieses Jahr in Nigeria unterzeichnet wurde, kriminalisiert auch Schwulen-Clubs, -Verb\u00e4nde und -Organisationen mit Strafen bis zu 14 Jahren Haft. Es verletzt die grundlegenden Menschenrechte seiner B\u00fcrger. Wenn wir von der wissenschaftlichen Annahme ausgehen, dass 6-8% der Nigerianer homosexuell sind, sprechen wir von \u00fcber 10 Millionen Individuen. Das mag immer noch eine Minderheit sein, aber keine kleine Zahl.<\/p>\n<p>\u201cWestliche Politiker reden nur selten \u00fcber die harsche Anti-Schwulen-Gesetzgebung in Nigeria, da sie die \u00f6konomischen Beziehungen mit der Regierung, die gro\u00dfe \u00d6l-Reserven kontrolliert, nicht gef\u00e4hrden wollen. Sie machen es sich lieber einfach, indem sie sich auf Uganda konzentrieren, welches ein kleines und armes Land ist\u201c, erkl\u00e4rt Mac-Iyalla.<\/p>\n<p>Religi\u00f6se Homophobie sei eine riesige Bedrohung in seiner Heimat, setzt er fort. Dort sieht er seine Hauptaufgabe in dem Kampf. Als Gl\u00e4ubiger der Botschaft Jesus Christus sucht er nach aufgeschlossenen Christen in Nigeria und anderswo, um ein \u201eChristliches LGBT Menschenrechts-Netzwerk\u201c aufzubauen. \u201eDu kannst die Homophobie in Afrika nicht bek\u00e4mpfen, ohne die Religion zu verstehen. Religion ist ein wichtiger Aspekt der Menschenrechte.\u201c<\/p>\n<p><b>Viele Ber\u00fchmtheiten helfen hinter den Kulissen<\/b><\/p>\n<p>Gefragt, ob Schwule und Lesben in Nigeria auch Unterst\u00fctzung finden, sagt Mac-Iyalla, dass er den Menschen immer dankbar sein werde, die ihm in schwierigen Zeiten geholfen haben, dass er dazu in der Lage war, seine Rechte einzufordern. Aber sein Fall sei speziell gewesen, gibt er zu. Andere LGBT h\u00e4tten keinen finanziellen R\u00fcckhalt und keine M\u00f6glichkeit, zu fliehen. Seine Familie sei sehr einflussreich. Sein Vater war ein Diplomat. \u201eDer Name meiner Familie ist bekannt in Nigeria. Wir haben alle ein hohes Bildungsniveau und viele Familienmitglieder reisen oder leben im Ausland.\u201c Bei seinem Coming-Out reagierte seine Familie erst negativ. \u201eAber, wei\u00dft Du, Dein Coming-Out hilft dem anderen, seinen Platz zu definieren, entweder sie unterst\u00fctzen Dich, oder sie gehen auf Distanz.\u201c Insgesamt k\u00f6nne er sagen, habe seine Familie ihn mittlerweile akzeptiert. Besonders seine Mutter habe ihn nie fallen gelassen.<\/p>\n<p>Ber\u00fchmtheiten tr\u00e4ten in Nigeria, so Mac-Iyalla, nur selten offen f\u00fcr die Rechte von LGBT ein. \u201eAber hinter den Kulissen gibt es sehr einflussreiche Menschen, sogar im Parlament und auch Juristen, die uns unterst\u00fctzen.\u201c Nat\u00fcrlich g\u00e4be es seltene Beispiele wie den Kenianischen Schriftsteller <a href=\"http:\/\/www.bbc.co.uk\/news\/world-africa-25825774\">Binyavanga Wainaina<\/a>, der dieses Jahr sein Coming-Out hatte, Desmond Tutu oder Bischoff Christopher Senyonjo in Uganda, die \u00f6ffentlich fordern, mit den Menschenrechtsverletzungen gegen LGBT aufzuh\u00f6ren.<\/p>\n<p><b>Wir k\u00f6nnen nicht allein laufen<\/b><\/p>\n<p>Was k\u00f6nnen wir im \u201cWesten\u201d tun? Mac-Iyalla sagt, dass zum Beispiel das, was Pressenza macht, sehr hilfreich sei. Zu versuchen, wirklich zu verstehen, was es mit dem LGBT Thema auf sich hat, die Geschichten zu erz\u00e4hlen, die Menschen zu informieren, Netzwerke aufzubauen. \u201eDie Freiheit der Schwulen in Deutschland ist die Hoffnung der Schwulen in Nigeria.\u201c Dar\u00fcberhinaus sei es auch wichtig, die diplomatischen Kan\u00e4le zu beeinflussen. \u201eDie Homosexuellen in Nigeria k\u00f6nnen das nicht allein tun. Es ist ein globales Thema. Wir k\u00f6nnen nicht alleine laufen.\u201c<\/p>\n<p>Wie sieht er die Situation von LGBT in Nigeria in 20 oder 30 Jahren? \u201eWir werden frei sein. Wir werden bis dahin den Schutz der Menschenrechte f\u00fcr LGBT erreicht haben. Es wird schneller gehen, als es in Europa gedauert hat. Es ist ein Prozess, der nicht aufzuhalten ist.\u201c<\/p>\n<p>Der Erfolg der Propaganda von Hass und Diskriminierung gegen Minderheiten durch religi\u00f6se Institutionen, sowie Aberglaube generell, ist \u2013 wie wir in Europa erfahren haben \u2013 sehr abh\u00e4ngig von dem Bildungsniveau und der \u00f6konomischen Gerechtigkeit. Wie lang es dauern wird, bis Afrikas mittellose Mehrheit einen \u00f6konomischen Aufschwung erf\u00e4hrt, ist fraglich. Nichtsdestotrotz werden die meisten jungen Menschen in Afrikanischen L\u00e4ndern, in dem Ma\u00dfe wie die Welt sich immer weiter vernetzt, wahrscheinlich eine weniger naive und alternativen Lebensstilen gegen\u00fcber aufgeschlossenere Art entwickeln.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit sind unbestechliche, religi\u00f6se M\u00e4nner wie Herr Mac-Iyalla, die keine Monstergeschichten f\u00fcr eine Handvoll Dollar erz\u00e4hlen, vielleicht die gr\u00f6\u00dfte Hoffnung im Kampf gegen die Homophobie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Interview mit dem Nigerianischen Aktivisten f\u00fcr Schwulenrechte Davis Mac-Iyalla\u00a0von Johanna Heuveling und Steven Hummer, August 2014. In Nigeria, wie in vielen Afrikanischen L\u00e4ndern, werden homosexuelle Handlungen mit langen Gef\u00e4ngnisstrafen oder sogar mit dem Tod bestraft. 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