{"id":1291699,"date":"2021-02-06T10:26:38","date_gmt":"2021-02-06T10:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1291699"},"modified":"2021-02-06T11:43:13","modified_gmt":"2021-02-06T11:43:13","slug":"die-neue-deutsche-kanonenbootpolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2021\/02\/die-neue-deutsche-kanonenbootpolitik\/","title":{"rendered":"Die neue deutsche Kanonenbootpolitik"},"content":{"rendered":"<p class=\"news-item-subtitle\"><strong>Berlin plant Entsendung einer Fregatte nach Japan &#8211; durch das S\u00fcdchinesische Meer. Auch weitere europ\u00e4ische Staaten patrouillieren dort.<\/strong><\/p>\n<p>Die Bundesregierung plant die Entsendung einer Fregatte nach Japan. Dies berichtet die japanische Tageszeitung Nikkei. Demnach soll diesen Sommer ein deutsches Kriegsschiff Richtung Ostasien aufbrechen und dabei unter anderem in Australien und S\u00fcdkorea Station machen. Geplant sind, wie es hei\u00dft, auch Man\u00f6ver in franz\u00f6sischen Territorien in der Region und die Durchquerung des S\u00fcdchinesischen Meers. Die deutsche Marine folgt damit dem Beispiel der Seestreitkr\u00e4fte Frankreichs und Gro\u00dfbritanniens, die regelm\u00e4\u00dfig in asiatisch-pazifischen Gew\u00e4ssern patrouillieren. Paris hat ohnehin Tausende Milit\u00e4rs auf Inseln im Indischen und im Pazifischen Ozean stationiert, die es als Kolonialmacht erworben hat; London wiederum will in K\u00fcrze seinen neuen Flugzeugtr\u00e4ger HMS Queen Elizabeth auf eine erste gro\u00dfe \u00dcbungsfahrt bis in den Pazifik entsenden, wo gemeinsame Man\u00f6ver mit den japanischen Streitkr\u00e4ften geplant sind. Ein US-Strategiepapier, das nach mehrj\u00e4hriger Geheimhaltung Anfang 2021 freigegeben wurde, erl\u00e4utert den Kontext, in dem auch die geplante deutsche Fregattenfahrt steht.<\/p>\n<h3>Asien &#8222;ordnen&#8220;<\/h3>\n<p>Die Entsendung einer deutschen Fregatte nach Asien war bereits im vergangenen Jahr fest geplant gewesen. Die Fregatte Hamburg sollte im Mai 2020 in Richtung Indischer Ozean aufbrechen, dort an Milit\u00e4r\u00fcbungen teilnehmen &#8211; teilweise gemeinsam mit der franz\u00f6sischen Marine &#8211; und zum Abschluss in Australien eintreffen, um die Kooperation der Bundeswehr mit den australischen Streitkr\u00e4ften zu intensivieren (german-foreign-policy.com berichtete [1]). Lediglich die Covid-19-Pandemie verhinderte die Trainingsreise. Dass das Vorhaben in diesem Jahr nachgeholt werden solle, hat Berlin mehrmals bekr\u00e4ftigt. Wie die japanische Tageszeitung Nikkei nun berichtet, plant die Bundesregierung sogar eine Ausweitung der Fahrt. Demnach sind Zwischenaufenthalte nicht nur in Australien, sondern auch in S\u00fcdkorea geplant; Endziel ist Japan. Laut aktueller Planung soll die deutsche Fregatte dabei das S\u00fcdchinesische Meer durchqueren, in dem sich die westlichen M\u00e4chte, allen voran die USA, auch milit\u00e4risch immer offensiver gegen China positionieren. &#8222;Man kann ihnen [der Volksrepublik, d.Red.] nicht erlauben, mittels ihrer Macht ihre eigene Ordnung durchzusetzen&#8220;, zitiert Nikkei den Parlamentarischen Staatssekret\u00e4r im Verteidigungsministerium Thomas Silberhorn.[2]<\/p>\n<h3>Kolonialst\u00fctzpunkte im &#8222;Indo-Pazifik&#8220;<\/h3>\n<p>Im Verlauf ihrer \u00dcbungsfahrt wird die deutsche Fregatte, wie Nikkei berichtet, auch franz\u00f6sische Territorien &#8222;in der Region&#8220; ansteuern und dort an Man\u00f6vern teilnehmen. Details sind bislang nicht bekannt. Nikkei verweist darauf, dass Frankreich Truppen unter anderem in seinem \u00dcbersee-Departement La R\u00e9union stationiert hat. La R\u00e9union liegt im Indischen Ozean rund 800 Kilometer \u00f6stlich von Madagaskar; die Fregatte Hamburg h\u00e4tte dort auf ihrer f\u00fcr 2020 geplanten Fahrt durch das Meer Station machen sollen. Frankreich beherrscht im &#8222;Indo-Pazifik&#8220; bis heute eine ganze Reihe an Territorien mit unterschiedlichem formalen Status, die es als Kolonialmacht erworben hat und die es heute noch nutzt, um sich eine milit\u00e4rische Pr\u00e4senz in der Region zu sichern. Laut Angaben des Pariser Verteidigungsministeriums sind im s\u00fcdwestlichen Indischen Ozean &#8211; in der Region rings um La R\u00e9union &#8211; rund 2.000 Soldaten mit f\u00fcnf Kriegsschiffen sowie weiterem Ger\u00e4t stationiert (Forces arm\u00e9es dans la zone Sud de l&#8217;oc\u00e9an Indien, FAZSOI), in Neukaledonien \u00f6stlich Australiens rund 1.660 Soldaten mit vier Kriegsschiffen und weiterem Ger\u00e4t (Forces arm\u00e9es de la Nouvelle-Cal\u00e9donie, FANC) sowie in Franz\u00f6sisch-Polynesien (S\u00fcdpazifik) rund 1.880 Milit\u00e4rs sowie drei Kriegsschiffe.[3] Im Fr\u00fchjahr 2019 hat Paris den franz\u00f6sischen Flugzeugtr\u00e4ger Charles de Gaulle zu Man\u00f6vern in den Golf von Bengalen sowie weiter bis nach Singapur entsandt &#8211; und angek\u00fcndigt, k\u00fcnftig auch regelm\u00e4\u00dfig im S\u00fcdchinesischen Meer patrouillieren zu wollen.[4]<\/p>\n<h3>Mit dem Flugzeugtr\u00e4ger Richtung China<\/h3>\n<p>Nikkei weist zudem darauf hin, dass die Entsendung der deutschen Fregatte \u00e4hnlichen Schritten nicht nur Frankreichs, sondern auch Gro\u00dfbritanniens und der Niederlande entspricht. Die britische Marine hat in den vergangenen Jahren mehrfach Fahrten durch das S\u00fcdchinesische Meer unternommen und im Jahr 2019 dort gemeinsame Man\u00f6ver mit US-Kriegsschiffen durchgef\u00fchrt. Dieses Fr\u00fchjahr wird der neue Flugzeugtr\u00e4ger HMS Queen Elizabeth, der Anfang Januar die volle Einsatzbereitschaft erreicht hat, auf seine erste gro\u00dfe \u00dcbungsreise starten, die ihn bis in pazifische Gew\u00e4sser f\u00fchren soll. Auf dem Flugzeugtr\u00e4ger werden dabei auch US-Kampfjets stationiert sein [5]; geplant sind unter anderem gemeinsame \u00dcbungen mit Japans Streitkr\u00e4ften bei den Ryukyu-Inseln [6]. London und Tokio wollen ihre Milit\u00e4rkooperation zudem verstetigen. Die Niederlande wiederum haben im vergangenen Herbst eine eigene Indo-Pazifik-Strategie publiziert, die gleichfalls eine st\u00e4rkere Einflussnahme im S\u00fcdchinesischen Meer vorsieht: Die EU solle, hei\u00dft es, in der Region f\u00fcr &#8222;maritime Sicherheit&#8220; eintreten.[7] Zur Gesamtperspektive zitiert Nikkei einen EU-Diplomaten mit der \u00c4u\u00dferung, die Union habe &#8222;eine Menge diplomatische Erfahrung mit Russland&#8220;; man ben\u00f6tige nun aber auch &#8222;mehr Erfahrung mit Asien&#8220;.[8]<\/p>\n<h3>Die &#8222;erste Inselkette&#8220; beherrschen<\/h3>\n<p>Worauf die anschwellenden milit\u00e4rischen Aktivit\u00e4ten der westlichen M\u00e4chte im S\u00fcdchinesischen Meer abzielen, zeigt exemplarisch ein bis vor kurzem geheimgehaltenes, zu Jahresbeginn aber vom Wei\u00dfen Haus freigegebenes Strategiepapier der Trump-Administration f\u00fcr den &#8222;Indo-Pazifik&#8220;. Demnach ist es das vordringliche Ziel der Vereinigten Staaten, ihre &#8222;strategische Vorherrschaft&#8220; in der &#8222;Indo-Pazifik-Region&#8220; sicherzustellen. Dazu geh\u00f6re es zum einen, &#8222;den wirtschaftlichen, diplomatischen und milit\u00e4rischen Zugang der USA zur bev\u00f6lkerungsreichsten Region der Welt und zu mehr als einem Drittel der Weltwirtschaft zu bewahren&#8220;. Zum anderen m\u00fcsse &#8222;die Wirksamkeit unserer B\u00fcndnisse verst\u00e4rkt&#8220; werden; das Strategiepapier erw\u00e4hnt in diesem Zusammenhang vor allem Japan und Australien &#8211; Ziele der geplanten deutschen Fregattenfahrt &#8211; sowie Indien (german-foreign-policy.com berichtet in K\u00fcrze). F\u00fcr das S\u00fcdchinesische Meer von Bedeutung sind US-Planungen f\u00fcr die &#8222;erste Inselkette&#8220; rings um China; gemeint sind die Inseln, die nur durch das Ost- oder das S\u00fcdchinesische Meer vom chinesischen Festland getrennt sind. Laut dem Strategiepapier zielen die Vereinigten Staaten nicht nur darauf ab, die L\u00e4nder der &#8222;ersten Inselkette&#8220; (vor allem Japan, Taiwan und die Philippinen) im Konfliktfall zu &#8222;verteidigen&#8220; und alle Territorien au\u00dferhalb dieser &#8222;Inselkette&#8220; zu beherrschen, sondern auch darauf, China die Kontrolle \u00fcber das Gebiet innerhalb der &#8222;Inselkette&#8220; direkt vor seiner K\u00fcste zu nehmen. Das betrifft vor allem das S\u00fcdchinesische Meer.<\/p>\n<h3>Kontrollverlust an der eigenen Grenze<\/h3>\n<p>Das Vorhaben Berlins, sich per Kanonenbootpolitik in die \u00fcberaus gef\u00e4hrlichen Konflikte im S\u00fcdchinesischen Meer einzumischen, kontrastiert eigent\u00fcmlich mit Einsch\u00e4tzungen von Milit\u00e4rs bez\u00fcglich der Lage im Mittelmeer, also unmittelbar an den s\u00fcdlichen Grenzen der EU. Dazu hat sich erst k\u00fcrzlich Admiral Luigi Binelli Mantelli ge\u00e4u\u00dfert, ein ehemaliger Generalstabschef (2013 bis 2015) der italienischen Streitkr\u00e4fte. Anlass daf\u00fcr gaben Konflikte zwischen Kriegsschiffen aus der EU und der t\u00fcrkischen Marine.[9] Binelli Mantelli vertritt die Auffassung, die EU biete im Mittelmeer wegen ihrer mangelnden &#8222;Handlungsbereitschaft&#8220; lediglich ein &#8222;trauriges Schauspiel&#8220;; &#8222;die herausragende Seemacht&#8220; in dem Gew\u00e4sser sei inzwischen Russland, das nicht nur eine Marinebasis in Syrien unterhalte, sondern in den vergangenen Jahren auch ein Ma\u00df an &#8222;Durchsetzungsf\u00e4higkeit&#8220; an den Tag gelegt habe, das an dasjenige der Vereinigten Staaten in den Jahren des Kalten Kriegs erinnere. Auch die T\u00fcrkei sichere sich eine &#8222;signifikante F\u00e4higkeit zur Machtprojektion&#8220; im Mittelmeer.[10] Gemeinsam h\u00e4tten Moskau und Ankara die &#8222;traditionellen&#8220; Ordnungsm\u00e4chte s\u00fcdlich der EU zu verdr\u00e4ngen begonnen. Das Br\u00f6ckeln ihrer Herrschaft in ihrem unmittelbaren Umfeld h\u00e4lt die M\u00e4chte Westeuropas freilich nicht davon ab, sich in eskalierende Machtk\u00e4mpfe auf der anderen Seite des Globus zu st\u00fcrzen: Sie spielen va banque.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8239\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Asiens Schl\u00fcsselmeer<\/a>.<\/p>\n<p>[2] Shogo Akagawa: Germany to send naval frigate to Japan with eye on China. asia.nikkei.com 25.01.2021.<\/p>\n<p>[3] La France et la s\u00e9curit\u00e9 en Indopacifique. Minist\u00e8re des Arm\u00e9es. Paris, mai 2019.<\/p>\n<p>[4] Mike Yeo: France promises a presence in the Pacific amid an anticipated &#8218;global confrontation&#8216;. defensenews.com 05.06.2019.<\/p>\n<p>[5] Megan Eckstein: U.S., U.K. Sign Agreement on Upcoming Deployment of HMS Queen Elizabeth with American F-35Bs, Destroyer. news.usni.org 19.01.2021.<\/p>\n<p>[6] Japan hails U.K. plan to send aircraft carrier group to Asia. japantimes.co.uk 15.01.2021.<\/p>\n<p>[7] Drake Long: Netherlands Unveils Asia Strategy, Urges EU to Speak Out on South China Sea. rfa.org 17.11.2020.<\/p>\n<p>[8] Shogo Akagawa: Germany to send naval frigate to Japan with eye on China. asia.nikkei.com 25.01.2021.<\/p>\n<p>[9] S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8350\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">In den Einsatz vor Libyen<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8450\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seem\u00e4chte im Mittelmeer<\/a>.<\/p>\n<p>[10] Andrew Rettman: Russia is &#8218;pre-eminent naval power&#8216; in Mediterranean. euobserver.com 23.11.2020. S. dazu <a href=\"https:\/\/www.german-foreign-policy.com\/news\/detail\/8450\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Seem\u00e4chte im Mittelmeer<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berlin plant Entsendung einer Fregatte nach Japan &#8211; durch das S\u00fcdchinesische Meer. Auch weitere europ\u00e4ische Staaten patrouillieren dort. Die Bundesregierung plant die Entsendung einer Fregatte nach Japan. Dies berichtet die japanische Tageszeitung Nikkei. 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