{"id":1186976,"date":"2020-08-30T10:18:28","date_gmt":"2020-08-30T09:18:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1186976"},"modified":"2020-08-30T10:18:28","modified_gmt":"2020-08-30T09:18:28","slug":"frauen-und-veraenderung-wo-stehen-wir","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/08\/frauen-und-veraenderung-wo-stehen-wir\/","title":{"rendered":"Frauen und Ver\u00e4nderung &#8211; wo stehen wir?"},"content":{"rendered":"<p>Wir kommen aus kleinen D\u00f6rfern und Ortschaften im Department M\u2019Bour in der Region von Dakar in Senegal zur\u00fcck, im Rahmen der Kampagne \u201e<strong>Stopp Malaria<\/strong>\u201c, die von <strong><em>\u00c9nergie pour les Droits Humains<\/em><\/strong> (Energie f\u00fcr Menschenrechte) seit \u00fcber 10 Jahren durchgef\u00fchrt wird, um bei der Ausrottung von Malaria mitzuhelfen.<\/p>\n<p>Immer wieder sieht man am Stra\u00dfenrand junge und alte Frauen, die den Reisenden Fr\u00fcchte oder andere Produkte anbieten. Das sieht manchmal traurig aber dann auch wieder ganz fr\u00f6hlich aus, manchmal tragen sie ihre Masken etwas ungeschickt, wie wenn sie schon Schlimmeres gesehen h\u00e4tten und COVID-19 nur ein weiteres \u00dcbel unter anderen ist.<\/p>\n<p>Es ist schwer, nicht bewegt zu sein beim Anblick dieser stolzen Gesichter, die von der Anstrengung gepr\u00e4gt sind, &#8222;etwas zu tun&#8220;, um aus dieser Situation herauszukommen. Es f\u00e4llt einem aber auch wiederum nicht leicht, sich daran zu gew\u00f6hnen, angesichts dieser vielen verschiedenen (\u00dcber-!!) Lebensstrategien. Wir sehen all diese Frauen durchaus mit gemischten Gef\u00fchlen, denn der Platz der J\u00fcngeren w\u00e4re eigentlich nicht hier am Stra\u00dfenrand als unschuldige leichte Beute aller Versuchungen, sondern in einem Klassenzimmer wie unsere Kinder, Nichten und kleinen Geschwister. Unter \u201eVerschiedenes\u201c lesen wir t\u00e4glich grausame Geschichten in den Zeitungen.<\/p>\n<p>Das Leben der Frauen im Senegal muss sich \u00e4ndern! Da sind sich eigentlich alle im Prinzip einig.<\/p>\n<p>Mit diesem Ziel hat <strong>\u00c9nergie Pour les Droits Humains<\/strong> (\u201eEnergie f\u00fcr Menschenrechte\u201c \u2013 eine Organisation von Humanist*innen und Freiwilligen verschiedener Herkunft aber mit der gleichen \u00dcberzeugung, Schmerz und Leid durch verschiedene Sozialprojekte zur\u00fcckdr\u00e4ngen zu wollen) seit 2003 neue Wege im Senegal beschritten, wie z.B. \u201cEin Kind und sein Dorf unterst\u00fctzen\u201c. So hat die Organisation die Ausbildung von etwa 400 Jungen und 280 M\u00e4dchen gef\u00f6rdert, sechs Kinderg\u00e4rten gebaut, in D\u00f6rfern und Stadtvierteln \u00e4rztliche Untersuchungen alle 6 Monate zur Pr\u00e4vention sowie Schulspeisungen organisiert. J\u00fcngste Erfahrungsberichte belegen, dass dort, wo das Projekt l\u00e4uft, 40% der M\u00e4dchen und 60% der Jungen in den D\u00f6rfern von Ndiadiane-Sossope-Tataguine-Pikine-Bandoulou, inzwischen in die Schule gehen.<\/p>\n<p>Nicht zu vergessen die H\u00fchnerzucht, die Verarbeitung von Getreideprodukten, Mikrokredite\u2013 all das illustriert, dass die Organisation <em>\u00c9nergie Pour les Droits Humains<\/em> eindeutig zur F\u00f6rderung und wirtschaftlichen und sozialen Autonomie von Frauen beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Wir von <em>\u00c9nergie Pour les Droits Humains<\/em>, glauben fest daran, dass eine Ver\u00e4nderung der sozialen Situation, die zu einer Ver\u00e4nderung der Lebenssituation von Frauen beitr\u00e4gt, zu einem Systemwandel insgesamt f\u00fchren k\u00f6nnen. Wohingegen das augenblickliche System nur Elend und Verzweiflung reproduziert.<\/p>\n<p>Um das gesellschaftliche Leben menschlicher zu gestalten, braucht es neue Rahmenbedingungen, die die W\u00fcrde des Menschen in den Mittelpunkt stellen; ganz im Gegensatz zu dem, was aktuell systemrelevant ist: Macht und der Gott des Geldes.<\/p>\n<p>Wen k\u00f6nnte man ernsthaft glauben machen, dass den Anspr\u00fcchen der Frauen im gegenw\u00e4rtigen System Gerechtigkeit getan werden k\u00f6nnte?<\/p>\n<p>Wir wissen, dass das herrschende System M\u00e4nner wie Frauen kaputt macht.<\/p>\n<p>Wir sitzen alle im gleichen Boot, wenn auch in verschiedenen Abteilen!!!!!!<\/p>\n<p>Die M\u00e4nner oben, die Frauen unten!<\/p>\n<p>Die Solidarit\u00e4t aller ist der Schl\u00fcssel, aus der Krise eine wirklich menschliche Gesellschaft zu formen.<\/p>\n<p>Wenn man Antworten f\u00fcr einen Ausweg aus der Krise finden will, muss man sich genau anschauen, wer zum am meisten ausgebeuteten fragilen Teil der Gesellschaft geh\u00f6rt, auch wenn sie in der Mehrheit sind \u2013 ich spreche von den Frauen.<\/p>\n<p>Es geht um eine vorrangig politische Frage, die aber von den Systemvertreter*innen als pseudopolitische, eher folkloristische Angelegenheit abgetan wird. Schauen Sie sich nur die Veranstaltungen zum 8. M\u00e4rz, dem internationalen Frauentag an. Doch man k\u00f6nnte genau den Tag nutzen, um offen, f\u00fcr alle h\u00f6rbar und radikal dieses Problem anzusprechen.<\/p>\n<p>Im Allgemeinen nehmen alle selbsternannten Expert*innen nur die staatlich vorgegebenen oder pseudo-alternativen reformistisch-liberalen, von der Weltbank empfohlenen Strategien auf.<\/p>\n<p>Die Frauen m\u00fcssen in vorderster Front ihre Rechte einfordern. Schon allein das anzuerkennen, w\u00e4re von strategischem Vorteil und in enger Verbindung zu ihrem Streben, sich zu befreien.<\/p>\n<p>Zurzeit machen nur einige wenige Frauen ihren Mund auf und sagen, dass es ihnen reicht. Einige Zeitungen, soziale Netzwerke und Verb\u00e4nde nehmen das auf. Seit geraumer Zeit h\u00f6rt man aber vermehrt junge Frauen, die sich gegen das Patriarchat auflehnen. Auch \u00fcber Gewalt an Frauen h\u00f6rt man langsam mehr \u00fcber soziale Netzwerke wie z.B. \u00fcber das Kollektiv Doyna [1]. Ist das nun die Vorhut einer sozialen und politischen Bewegung? Auf jeden Fall ist ihr Diskurs zur Emanzipation dringend notwendig. Er erlaubt, das Geschlechterverh\u00e4ltnis zu ideologisieren und zu problematisieren, Frauen sichtbar zu machen und zu politisieren.<\/p>\n<p>Verschiedenen Medien bilden zus\u00e4tzlich gut die gesellschaftlichen Verh\u00e4ltnisse ab, ihre Werte, Glauben und Leiden. Lesen wir nicht jeden Tag von Frauen, die geschlechtsspezifische Verfolgung und sexuelle Ausbeutung seit fr\u00fchesten Kindertagen bezeugen? Seien wir ehrlich, jede\/r von uns kennt doch Geschichten von Vergewaltigungen. Wir wissen auch, dass Frauen in unseren Gesellschaften auf Objekte reduziert werden: Objekt der Begierde, des sexuellen Begehrens oder nur als Mittel zur Fortpflanzung. Der m\u00e4nnliche Blick im Senegal auf die Frau ist fast immer der eines J\u00e4gers oder Unterdr\u00fcckers. Man muss nur die Moralpredigten \u00fcber die Pflichten der Frau anh\u00f6ren, die sie gegen\u00fcber ihrer Familie, ihrem Ehemann, ihrer Nachkommenschaft habe. Sie werden wie kleine Kinder behandelt. Die Frau muss alles akzeptieren und sich unterwerfen, den Blick senken. Sie hat immer eine gebeugte Haltung. Die sozialen Beziehungen zwischen Frauen und M\u00e4nnern sind absolut nicht gleichberechtigt.<\/p>\n<p>Die Geringsch\u00e4tzung der Frau ist tief in unserem Wertekodex verankert. Die soziale Rolle macht sie zur Untertanin des Mannes. Jede\/r kann dies mit eigenen Erfahrungen belegen. Die Jungen und M\u00e4dchen k\u00e4mpfen von Anfang an nicht mit gleichen Waffen um den Erfolg im Leben. Die M\u00e4dchen haben viel mehr Verpflichtungen und Aufgaben. Die Anforderungen, denen sie ausgesetzt sind, sind viel h\u00f6her. Sie m\u00fcssen sich auf eine schonungslosere soziale Umgebung vorbereiten. Die Jungen haben viel mehr Freiheiten. Sie k\u00f6nnen ihre Pers\u00f6nlichkeit besser entfalten, haben viel weniger soziale Pflichten. Die senegalesische Gesellschaft bereitet ihre jungen M\u00e4nner darauf vor, Eroberer und Herrscher zu sein, und zwar gegen die Frauen. Diese sind zu zwei Dingen n\u00fctze: den W\u00fcnschen der M\u00e4nner zu Diensten zu sein und f\u00fcr Nachwuchs zu sorgen. Die senegalesischen Frauen werden total unterbewertet, sind arm, sexuell und psychologisch ausgebeutet und werden vergewaltigt. All das hat strukturelle Ursachen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/femme-S\u00e9n\u00e9gal-Francesca-Noemi-Marconi.jpg\" width=\"750\" height=\"415\" \/><\/p>\n<p><span style=\"color: #808080;\"><em>Bild von: Francesca Noemi Marconi \/ @ffrauss \/ https:\/\/unsplash.com\/photos\/NJE5Muz1gSo<\/em><\/span><\/p>\n<p>Der Zusammenhang zwischen endemischer Not in den post-kolonialen afrikanischen Gesellschaften und dem Platz, den die Gesellschaft Frauen einr\u00e4umt, liegt auf der Hand. Der soziale Stand und die feudalen Besitzstrukturen, denen sie unterliegen, bildet unsere wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Probleme ab. Eine Gemeinschaft, die die soziale Mobilit\u00e4t und die Entfaltung all seiner Mitglieder behindert, steckt in einer Sackgasse. Beteiligung und Respekt gegen\u00fcber Frauen w\u00e4ren ein entscheidender Schritt zum Wohle aller senegalesischen B\u00fcrger. Nur so k\u00f6nnen wir dem allgemeinen Interesse Rechnung tragen und uns aus dem kulturellen Sumpf ziehen. Thomas Sankara hat das in seiner Rede zur politischen Orientierung im Oktober 1983 unterstrichen: \u00ab<em>Das Gewicht jahrhundertealter Traditionen schreibt der Frau eine Rolle wie einem Tier zu. Alle Fl\u00fcche der Gesellschaft ertr\u00e4gt die Frau doppelt: zuerst kennt sie das gleiche Leiden wie die M\u00e4nner; dann aber ist sie von den M\u00e4nnern noch anderem Leid ausgesetzt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>In unserem Land f\u00f6rdert der Staat offiziell die politische Partizipation von Frauen (auch dank interner Mobilisierung und internationalem Einfluss) und er versucht, ihnen einen Platz im Erziehungssystem und im akademischen Kontext zu geben. So erreichte 2015 der Anteil der M\u00e4dchen in der Schule 63,3% gegen\u00fcber 56,6% bei den Jungen. Auf institutioneller Seite hat es ein Parit\u00e4tsgesetz Frauen erm\u00f6glicht, 70 Sitze in der Nationalversammlung zu besetzen, das entspricht einem Anteil von 42%. <strong>Aber ihre Integration in das Sozialsystem ist begrenzt.<\/strong> 2014 setzte der Gleichberechtigungs-Index, der die geschlechtspolitischen Unterschiede in einem Land festlegt, Senegal auf den 125. Platz von 162 L\u00e4ndern.<\/p>\n<p>Gleichzeitig legt der Index f\u00fcr menschliche Entwicklung anhand des Bruttoinlandsprodukts, der Lebenserwartung und des Bildungsniveaus der Einwohner eines Landes Zahlen vor und setzt damit Senegal auf den 166. Platz von 189 L\u00e4ndern. Es handelt sich einfach darum, dass wir arm sind, weil wir die Frauen nicht entsprechend respektieren. Man braucht nicht das Bewusstsein Buddhas, um das zu verstehen.<\/p>\n<p>Eine Gesellschaft bekommt dann ein menschlicheres Gesicht, wenn sie bei Gleichberechtigung und Achtung menschlicher Integrit\u00e4t keine Kompromisse eingeht. Nur Dummheit oder eine Tendenz zum Perversen ignoriert das. Im Senegal ist das soziale und moralische Ger\u00fcst der Gesellschaft noch klar von M\u00e4nnern dominiert. Es handelt sich um Konservative und falsche Puritaner, die gegen\u00fcber Frauenrechten unsensibel sind. Das ist ein sch\u00e4dlicher Auswuchs der Maskulinit\u00e4t. Er blockiert mit seiner archaischen M\u00e4nner-dominierten Tradition auch den Prozess wirtschaftlicher, politischer und sozialer Transformation. Die Frauen m\u00fcssen sich auf den Weg machen, ihre Revolution gegen diese feudalistischen Mentalit\u00e4ten zu f\u00fchren. Sie m\u00fcssen Unterw\u00fcrfigkeit in den Familien, im Haushalt, im \u00f6ffentlichen Raum ablehnen. Es muss Schluss sein mit der Missachtung der senegalesischen Frau. Sagen wir es mit drastischen Worten: die Phallokratie muss offen in Frage gestellt werden. Sie f\u00fchrt in die Irre und nimmt Formen kultureller Dekadenz an.<\/p>\n<p>Die Vorhut der feministischen Bewegung ist noch etwas elit\u00e4r. Warum? Weil die Mehrheit der Frauen in den Vororten, den armen Vierteln und auf dem Land voll in Anspruch genommen sind, ihre ohnehin schwierige Existenz zu sichern. Darauf haben wir am Anfang hingewiesen. Aber damit Feminismus im Senegal dauerhaft vorankommt, m\u00fcssen alle Frauen aus allen Schichten einbezogen werden. Das ist der Kampf der Frauen, aber nicht ihrer allein, denn sie brauchen m\u00e4nnliche Mitstreiter. Diese m\u00fcssen ihre M\u00fctter, Schwestern und Partnerinnen verteidigen und ganz individuell auch auf einige ihrer Privilegien verzichten. Das gilt insbesondere auch f\u00fcr unsere nationale Souver\u00e4nit\u00e4t in ihrer ganzen Diversit\u00e4t. Man kann f\u00fcr kein offenes wirtschaftliches und spirituelles Zusammenleben pl\u00e4dieren, wenn die Frauen nicht emanzipiert sind, ihre volle Partizipation am m\u00e4nnlichen Veto scheitert oder ihre Rechte verleugnet werden. Man darf sich keine Illusionen machen. M\u00e4nner werden entweder mit den Frauen zusammen aufatmen oder sie werden in ihren eigenen sexistischen und einf\u00e4ltigen Haltungen erstickt bleiben. Die Emanzipation der Frauen wird f\u00fcr eine individuelle und gesellschaftliche geistliche Erneuerung entscheidend sein! F\u00fcr uns geht es hier im Grunde genommen um eine zentrale Frage der mentale Hygiene.<\/p>\n<p>In dieser schwierigen und tragischen Zeit unserer Menschheitsgeschichte, in der die notwendige Koordinierung ihrer Vielfalt den Konturen des Aufbaus der universellen menschlichen Nation folgt, scheint es irgendwie tr\u00f6stlich \u00fcber das gro\u00dfe Versprechen von Silo nachzudenken:<\/p>\n<p>\u201cWie m\u00fcssen wir unsere Beziehungen gestalten? Mit authentischer Liebe, sogar wenn wir gegen Menschen sind, die Gewalt aus\u00fcben. Denn es geht nur darum, Barrieren einzurei\u00dfen. Wir k\u00e4mpfen nicht gegen Menschen, sondern gegen festgef\u00fcgte Glaubenss\u00e4tze. Es geht nie gegen Menschen. Auch ein Feind muss die Chance haben, sich zu ver\u00e4ndern&#8230;\u201c (Silo 1997)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>[1] &#8222;Doyna<em>&#8222;<\/em> auf Wolof bedeutet &#8222;Es reicht&#8220;<\/p>\n<p><em><strong>\u00dcbersetzt aus dem Franz\u00f6sischen von Heidi Meinzolt und lektoriert von Evelyn Rottengatter vom ehrenamtlichen Pressenza-\u00dcbersetzungsteam. <a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/mitarbeiten\/\">Wir suchen Freiwillige!\u00a0<\/a><\/strong><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir kommen aus kleinen D\u00f6rfern und Ortschaften im Department M\u2019Bour in der Region von Dakar in Senegal zur\u00fcck, im Rahmen der Kampagne \u201eStopp Malaria\u201c, die von \u00c9nergie pour les Droits Humains (Energie f\u00fcr Menschenrechte) seit \u00fcber 10 Jahren durchgef\u00fchrt wird,&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1871,"featured_media":1179388,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9147,54510,9143,11387],"tags":[120,20375,80735,9439,46772,9934,20376,22228,29053,73416,55427],"class_list":["post-1186976","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-afrika-de","category-gender-und-feminismen","category-meinungen","category-originalinhalt","tag-afrika","tag-emanzipation","tag-energie-pour-les-droits-humains-de","tag-frauen","tag-frauenbewegung","tag-frauenrechte","tag-gleichberechtigung","tag-menschenrechte","tag-patriarchat","tag-senegal-de","tag-systemwandel"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Frauen und Ver\u00e4nderung - wo stehen wir?<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"M\u00e4nner werden entweder mit den Frauen aufatmen oder sie werden in ihren sexistischen und einf\u00e4ltigen Haltungen erstickt bleiben. 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