{"id":1164457,"date":"2020-07-22T16:14:22","date_gmt":"2020-07-22T15:14:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1164457"},"modified":"2020-07-22T16:21:46","modified_gmt":"2020-07-22T15:21:46","slug":"covid-19-regierungen-weltweit-versagen-beim-schutz-von-gesundheitsarbeiterinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/covid-19-regierungen-weltweit-versagen-beim-schutz-von-gesundheitsarbeiterinnen\/","title":{"rendered":"COVID-19: Regierungen weltweit versagen beim Schutz von Gesundheitsarbeiter*innen"},"content":{"rendered":"<p class=\"number bottom-border\"><strong>Zusammenfassung<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert Repressalien gegen Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen, unsichere Arbeitsbedingungen sowie ungerechte Bezahlung<\/li>\n<li>Mehr als 3.000 Gesundheitsarbeiter*innen starben nach COVID-19-Infektion \u2013 tats\u00e4chliche Zahl der Toten k\u00f6nnte jedoch viel h\u00f6her liegen<\/li>\n<li>Regierungen m\u00fcssen sicherstellen, dass Gesundheitsarbeiter*innen und ihre Rechte gesch\u00fctzt werden, dazu z\u00e4hlt u. a. die ausreichende Versorgung mit angemessenen Schutzausr\u00fcstungen<\/li>\n<\/ul>\n<div class=\"row gr-content\">\n<div class=\"col-xs-12 col-md-12\">\n<p>Regierungen auf der ganzen Welt haben versagt, Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie angemessen zu sch\u00fctzen: In einem neuen Bericht dokumentiert Amnesty International alarmierende F\u00e4lle von Gesundheitsarbeiter*innen, die mangelnde Schutzma\u00dfnahmen gegen COVID-19 kritisiert hatten und daraufhin mit Repressalien konfrontiert waren \u2013 von Drohungen, K\u00fcndigungen bis hin zu Festnahmen.<\/p>\n<p><a href=\"%redirector%\/https\/\/public.flourish.studio\/visualisation\/3015800\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">F\u00fcr den Bericht hat Amnesty International au\u00dferdem eine gro\u00dfe Bandbreite verf\u00fcgbarer Daten zusammengef\u00fchrt und analysiert.\u00a0<\/a>Ausgehend von diesen Daten sind bisher in insgesamt 79 L\u00e4ndern mehr als 3.000 Gesundheitsarbeiter*innen nach einer COVID-19-Infektion gestorben. Diese Zahl liegt allerdings sehr wahrscheinlich noch um einiges unter dem tats\u00e4chlichen Wert.<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"quote\">Staaten, denen der schlimmste Teil der Pandemie noch bevorsteht, d\u00fcrfen nicht die Fehler jener Regierungen wiederholen, deren Versagen beim Schutz der Rechte dieser besonders gef\u00e4hrdeten Berufsgruppen desastr\u00f6se Folgen nach sich zog.<\/p>\n<p><cite>Sanhita Ambast, Amnesty-Expertin f\u00fcr wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte<\/cite><\/p>\n<div class=\"share-container\"><\/div>\n<\/blockquote>\n<p>\u201eAngesichts einer Situation, in der sich die COVID-19-Pandemie auf der ganzen Welt weiterhin rasant ausbreitet, fordern wir von den Regierungen, das Leben und Wohlergehen von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen endlich ernst zu nehmen. Staaten, denen der schlimmste Teil der Pandemie noch bevorsteht, d\u00fcrfen nicht die Fehler jener Regierungen wiederholen, deren Versagen beim Schutz der Rechte dieser besonders gef\u00e4hrdeten Berufsgruppen desastr\u00f6se Folgen nach sich zog\u201c, sagt Sanhita Ambast, Amnesty-Expertin f\u00fcr wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte, und sagt weiter:<\/p>\n<p>\u201eBesonders verst\u00f6rend sind F\u00e4lle, in denen Regierungen diejenigen bestrafen, die lebensbedrohliche Arbeitsbedingungen kritisieren. Gesundheitsarbeiter*innen sind an vorderster Front t\u00e4tig und merken sofort, wenn Regierungsma\u00dfnahmen ins Leere laufen. Versuchen die Beh\u00f6rden, kritische Stimmen zum Schweigen zu bringen, verwandelt sich ihr Anspruch, alles f\u00fcr die \u00f6ffentliche Gesundheit zu tun, schnell in eine Farce.\u201c<\/p>\n<p>Regierungen m\u00fcssen Rechenschaft f\u00fcr die zahlreichen Toten unter den Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen ablegen, die sich nicht angemessen vor den Gefahren der Pandemie sch\u00fctzen konnten, fordert Amnesty International.<\/p>\n<\/div>\n<section id=\"fl-layout-header-container\" class=\"fl-layout-container\">\n<div id=\"fl-layout-header\" class=\"fl-layout-inner\"><\/div>\n<\/section>\n<section id=\"fl-layout-footer-container\" class=\"fl-layout-container\">\n<div id=\"fl-layout-footer\" class=\"fl-layout-inner\">\n<footer class=\"flourish-footer\">\n<div class=\"flourish-footer-text\">\n<p>Given the lack of official and comprehensive data about COVID-19 related health workers deaths in many countries, this map was compiled using different sources across countries. The data presented here give a snapshot of available information but must be interpreted and compared across countries with caution. First, the understanding of who constitutes a \u201chealth worker\u201d is not consistent across all countries, and in many countries, essential workers are not reflected in these statistics at all. Second, the sources of data are not comparable in all countries. Some governments have instituted a reasonably comprehensive tracking of health and essential workers\u2019 infections and deaths, and where this is the case, the map uses this data. In other countries, Amnesty International has relied on nongovernmental sources, such as civil society monitoring, because government data is either non-existent or inadequate. Finally, even where credible data exists, it is hard to extrapolate why the numbers look the way they do without further analysis. The data can depend, for example, on whether testing for health workers was readily available, and whether states were recording which health and essential worker deaths were related to COVID-19. In some countries, the numbers of COVID-19 related deaths and infections for health and essential workers may be high because the scale of the pandemic was severe. In other countries, this may be high because adequate PPE was not available, or the statistics may only reflect the fact that a greater proportion of health workers were tested as compared to the general population. The overall figure is likely to be a significant underestimate due to under-reporting, while accurate comparisons across countries are difficult due to differences in counting. For example, the US figure is based on incomplete data, while France has collected data from just some of its hospitals and health centres. The UK is one of the few countries to count deaths of both health and social care workers. A list of deceased health worked provided by a health association in Russia are contested by the government.<\/p>\n<\/div>\n<\/footer>\n<\/div>\n<\/section>\n<\/div>\n<div class=\"row gr-content\">\n<div class=\"col-xs-12 col-md-12\">\n<h4>Mangel an \u00fcberlebenswichtiger Schutzausr\u00fcstung<\/h4>\n<p>In fast allen der 63 Staaten und Territorien, die Amnesty International f\u00fcr den Bericht untersucht hat, berichteten Gesundheitsarbeiter*innen vom kritischen Mangel an pers\u00f6nlicher Schutzausr\u00fcstung (PSA).<\/p>\n<p>Das schlie\u00dft auch L\u00e4nder wie\u00a0<strong>Indien, Brasilien\u00a0<\/strong>und diverse\u00a0<strong>Staaten in Afrika<\/strong>\u00a0ein, denen der H\u00f6hepunkt der Pandemie noch bevorsteht. Ein Arzt aus\u00a0<strong>Mexiko-Stadt\u00a0<\/strong>berichtete Amnesty International, dass er und seine Kolleg*innen rund 12 Prozent ihres Monatseinkommens f\u00fcr die Beschaffung privater Schutzausr\u00fcstung ausgeben.<\/p>\n<p>Auch in\u00a0<strong>\u00d6sterreich<\/strong>\u00a0gab es Berichte aus den Medien sowie Ausk\u00fcnfte von Betroffenen direkt an Amnesty International, die belegen, dass es zu wenige geeignete Mund-Nase-Schutzmasken f\u00fcr das Gesundheitspersonal gab. 24h-Pflegebetreuer*innen wurden erst sehr sp\u00e4t geeignete Schutzausr\u00fcstung zur Verf\u00fcgung gestellt oder mussten diese selbst besorgen,\u00a0<a href=\"%redirector%\/https\/\/www.amnesty.at\/presse\/soziale-menschenrechte-covid-19-amnesty-fordert-verfassungsaenderung-in-oesterreich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">kritisierte Amnesty International in einer k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Analyse \u00fcber soziale Menschenrechte in \u00d6sterreich.\u00a0<\/a>In der Analyse wurde die Einhaltung von sicheren und gesunden Arbeitsbedingungen, unter anderem f\u00fcr prek\u00e4r und a-typsich besch\u00e4ftigte Menschen, n\u00e4her untersucht.<\/p>\n<p>Neben einer weltweiten Knappheit dieser Produkte haben Handelsbeschr\u00e4nkungen den Mangel m\u00f6glicherweise zus\u00e4tzlich versch\u00e4rft.<\/p>\n<p>Im Juni 2020 ordneten 56 Staaten und zwei Handelsgemeinschaften (die Europ\u00e4ische Union und die Eurasische Wirtschaftsunion) Ma\u00dfnahmen zum Verbot bzw. zur Beschr\u00e4nkung des Exports einiger oder aller Arten von Schutzausr\u00fcstung und deren Einzelbestandteilen an.<\/p>\n<p>\u201eJede Regierung muss sicherstellen, dass ihre Gesundheitsarbeiter*innen ausreichend mit angemessenen Schutzausr\u00fcstungen versorgt sind. F\u00fcr importabh\u00e4ngige L\u00e4nder jedoch verst\u00e4rkten die Handelsbeschr\u00e4nkungen den ohnehin bestehenden Mangel zus\u00e4tzlich\u201c, sagt Sanhita Ambast<\/p>\n<\/div>\n<div class=\"row gr-content\">\n<div class=\"col-xs-12 col-md-12\">\n<blockquote>\n<p class=\"quote\">&#8222;Die COVID-19-Pandemie ist ein globales Problem, das globale Zusammenarbeit erfordert.&#8220;<\/p>\n<p><cite>Sanhita Ambast, Amnesty-Expertin f\u00fcr wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<h4>Tausende Todesopfer<\/h4>\n<p>Derzeit gibt es keine systematische und global koordinierte Erfassung der nach einer COVID-19-Infektion verstorbenen Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen.<\/p>\n<p>Gem\u00e4\u00df der von Amnesty International zusammengetragenen Werte haben folgende L\u00e4nder die bislang h\u00f6chsten Todeszahlen in der Berufsgruppe der Gesundheitsarbeiter*innen zu verzeichnen: USA (507), Russland (545), Gro\u00dfbritannien (540, einschlie\u00dflich 262 Sozialarbeiter*innen), Brasilien (351), Mexiko (248), Italien (188), \u00c4gypten (111), Iran (91), Ecuador (82) und Spanien (63).<\/p>\n<p>Der Gesamtwert liegt wegen nicht gemeldeter F\u00e4lle sehr wahrscheinlich noch um einiges h\u00f6her als angegeben. Zudem sind genaue Vergleiche zwischen den L\u00e4ndern schwierig, da es unterschiedliche Methoden f\u00fcr die Erfassung gibt.\u00a0<strong>Frankreich<\/strong>\u00a0beispielsweise hat nur in einigen Krankenh\u00e4usern und Gesundheitszentren Daten gesammelt, w\u00e4hrend in\u00a0<strong>\u00c4gypten\u00a0<\/strong>und\u00a0<strong>Russland<\/strong>\u00a0die Regierung die Zahlen der gestorbenen Gesundheitsarbeiter*innen liefert.<\/p>\n<h4>Repressalien<\/h4>\n<p>In mindestens 31 der von Amnesty International untersuchten L\u00e4nder beobachtete die Organisation, dass Besch\u00e4ftigte aus dem Gesundheitswesen und anderen systemrelevanten Berufsgruppen wegen unsicherer Arbeitsbedingungen streikten, mit Streik drohten oder protestierten. In vielen L\u00e4ndern reagierten die Beh\u00f6rden auf derartige Aktionen mit Repressalien.<\/p>\n<p>In\u00a0<strong>\u00c4gypten<\/strong>\u00a0beispielsweise dokumentierte Amnesty International die F\u00e4lle von neun Gesundheitsarbeiter*innen, die zwischen M\u00e4rz und Juni willk\u00fcrlich inhaftiert und aufgrund der sehr weit gefassten und vagen Straftatbest\u00e4nde \u201eVerbreitung falscher Nachrichten\u201c und \u201eTerrorismus\u201c angeklagt wurden. Die inhaftierten Personen hatten Bedenken in puncto Arbeitssicherheit ge\u00e4u\u00dfert oder den Umgang der Regierung mit der Pandemie kritisiert.<\/p>\n<p>Ein \u00e4gyptischer Arzt berichtete Amnesty International, dass kritische Kolleg*innen mit Drohungen und Strafen \u00fcberzogen sowie von der nationalen Sicherheitsbeh\u00f6rde verh\u00f6rt oder von Verwaltungsdienststellen befragt werden. Er sagte: \u201eViele (\u00c4rzt*innen) ziehen es vor, ihre Schutzausr\u00fcstung selbst zu kaufen, um kraftraubende Diskussionen mit den offiziellen Stellen zu vermeiden. Damit stellen sie (die Beh\u00f6rden) die \u00c4rzt*innen vor die Wahl zwischen Tod und Gef\u00e4ngnis.\u201c<\/p>\n<p>In einigen F\u00e4llen gingen die staatlichen Stellen unverh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig hart gegen die Streiks und Proteste vor. In\u00a0<strong>Malaysia<\/strong>\u00a0zum Beispiel l\u00f6ste die Polizei eine friedliche Kundgebung von Krankenhausreinigungskr\u00e4ften auf. Die Beschwerden der Teilnehmer*innen richteten sich gegen die ihrer Meinung nach unfaire Behandlung von Gewerkschaftsmitgliedern durch das Reinigungsunternehmen sowie gegen den unzureichenden Schutz der Putzkr\u00e4fte im Krankenhaus. Die Polizei inhaftierte f\u00fcnf Protestierende und klagte sie wegen Organisation und Teilnahme an einer \u201enicht genehmigten Versammlung\u201c an, was klar gegen das Recht dieser Menschen auf Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit verst\u00f6\u00dft.<\/p>\n<p>\u201eDie Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevante Berufsgruppen haben das Recht, ihre Stimmen gegen unfaire Behandlung zu erheben\u201c, sagt Sanhita Ambast, und sagt weiter:<\/p>\n<blockquote>\n<p class=\"quote\">&#8222;Gesundheitsarbeiter*innen k\u00f6nnen ihren Regierungen wertvolle Unterst\u00fctzung bieten. Dazu m\u00fcssen sie aber frei und nicht im Gef\u00e4ngnis sein und d\u00fcrfen \u00fcberdies keine Angst haben, ihre Meinung zu \u00e4u\u00dfern.&#8220;<\/p>\n<p><cite>Sanhita Ambast, Amnesty-Expertin f\u00fcr wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte<\/cite><\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eGesundheitsarbeiter*innen k\u00f6nnen ihren Regierungen bei der Feinabstimmung der Pandemiema\u00dfnahmen wertvolle Unterst\u00fctzung bieten und f\u00fcr die Sicherheit und das Wohlergehen aller sorgen. Dazu m\u00fcssen sie aber frei und nicht im Gef\u00e4ngnis sein und d\u00fcrfen \u00fcberdies keine Angst haben, ihre Meinung zu \u00e4u\u00dfern.\u201c<\/p>\n<p>Aus verschiedenen L\u00e4ndern gab es Berichte \u00fcber Disziplinarma\u00dfnahmen und Entlassungen von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemkritischer Berufsgruppen, nachdem diese ihre Bedenken kundgetan hatten.<\/p>\n<p>In den\u00a0<strong>Vereinigten Staaten\u00a0<\/strong>beispielsweise wurde die ausgebildete Pflegehelferin Tainika Somerville entlassen, nachdem sie ein Facebook-Video mit der Forderung nach mehr Schutzausr\u00fcstungen ver\u00f6ffentlicht hatte. Tainika Somerville berichtete, dass die Belegschaft ihres\u00a0<a href=\"%redirector%\/https\/\/www.chicagotribune.com\/suburbs\/daily-southtown\/ct-sta-bridgeview-nursing-home-covid-lawsuit-st-0607-20200605-gctypxrtubfdlck67olhgoyz54-story.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pflegeheims in Illinois\u00a0<\/a>nicht \u00fcber die COVID-19-F\u00e4lle unter den Patient*innen informiert gewesen war, sondern erst aus den Medien davon erfahren hatte. Das Pflegeheim hatte bis zum 29. Mai insgesamt 34 Infektionen und 15 durch COVID-19 bedingte Todesf\u00e4lle gemeldet.<\/p>\n<p>In\u00a0<strong>Russland<\/strong>\u00a0dokumentierte Amnesty International die F\u00e4lle der beiden \u00c4rztinnen Yulia Volkova und Tatyana Reva, die nach einer Beschwerde \u00fcber den Mangel an Schutzausr\u00fcstung mit Repressalien zu k\u00e4mpfen haben. Yulia Volkova wurde wegen Verbreitung von Falschnachrichten angeklagt, ihr droht eine Strafe von bis zu 1.250 Euro. Tatyana Reva ist mit einem Disziplinarverfahren konfrontiert, das zu ihrer Entlassung f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<h4>Ungerechte Bezahlung und fehlende Lohnnebenleistungen<\/h4>\n<p>Neben unsicheren Arbeitsbedingungen dokumentierte Amnesty International die ungerechte und in einigen F\u00e4llen ausgesetzte Bezahlung von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen.<\/p>\n<p>Im\u00a0<strong>S\u00fcdsudan<\/strong>\u00a0zum Beispiel erhalten \u00c4rzt*innen im Staatsdienst seit Februar kein Gehalt mehr. \u00dcberdies sind Sozialleistungen und Krankenversicherung ausgesetzt.<\/p>\n<p>In\u00a0<strong>Guatemala<\/strong>\u00a0erhielten mindestens 46 Instandhaltungs- und Reinigungskr\u00e4fte keinen Lohn f\u00fcr ihre zweieinhalbmonatige Arbeit in einem COVID-19-Krankenhaus.<\/p>\n<p>In einigen L\u00e4ndern gibt es keinerlei zus\u00e4tzliche Leistungen f\u00fcr Besch\u00e4ftigte aus dem Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufe f\u00fcr ihre Arbeit w\u00e4hrend der COVID-19-Pandemie. In anderen Staaten werden bestimmte Berufsgruppen von diesen Leistungenausgeschlossen.<\/p>\n<p>Amnesty International fordert die internationale Staatengemeinschaft dazu auf, COVID-19 als Berufskrankheit anzuerkennen. Auf Grundlage einer derartigen Regelung m\u00fcssten sie zuk\u00fcnftig sicherstellen, dass Besch\u00e4ftigte aus dem Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen im Fall einer Infektion eine Entsch\u00e4digung und weitere Unterst\u00fctzungsleistungen erhalten. Au\u00dferdem sollten diese Menschen Priorit\u00e4t beim Zugang zu COVID-19-Tests erhalten.<\/p>\n<h4>Stigmatisierung und Gewalt<\/h4>\n<p>Amnesty International berichtete \u00fcber mehrere F\u00e4lle, bei denen Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen wegen ihrer T\u00e4tigkeit Stigmatisierung und Gewalt erfahren hatten. So wurde eine Krankenschwester in\u00a0<strong>Mexiko\u00a0<\/strong>auf offener Stra\u00dfe mit wasserverd\u00fcnntem Chlor bespr\u00fcht.<\/p>\n<p>Auf den\u00a0<strong>Philippinen\u00a0<\/strong>sch\u00fctteten mehrere Angreifer dem Versorgungsarbeiter eines Krankenhauses Bleichmittel ins Gesicht. Derartige Angriffe weisen auf ein von Fehlinformationen und Stigmatisierungen dominiertes Klima hin und belegen abermals, wie wichtig es ist, dass Regierungen genaue und leicht verf\u00fcgbare Informationen \u00fcber die Verbreitung von COVID-19 bereitstellen.<\/p>\n<p>In\u00a0<a href=\"%redirector%\/https\/\/www.amnesty.org\/en\/documents\/asa33\/2633\/2020\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Pakistan\u00a0<\/strong>verzeichnete Amnesty International\u00a0<\/a>seit April mehrere F\u00e4lle von Gewalt gegen Gesundheitsarbeiter*innen. Es kam zur Zerst\u00f6rung von Krankenhauseinrichtungen und zu Angriffen gegen \u00c4rzt*innen, von denen einer sogar von einem Angeh\u00f6rigen der pakistanischen Beh\u00f6rde zur Terrorismusbek\u00e4mpfung angeschossen wurde.<\/p>\n<p>Pakistanische Kabinettsmitglieder erkl\u00e4rten mehrfach, dass die Krankenh\u00e4user \u00fcber die notwendigen Ressourcen verf\u00fcgten, obwohl die Kliniken Berichten zufolge selbst schwer kranke Personen abweisen mussten, weil es an Betten, Beatmungsger\u00e4ten und anderen essentiellen Ger\u00e4ten fehlte. Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen werden durch derartige Meldungen schnell zur Zielscheibe, da die Bev\u00f6lkerung ihnen nicht mehr glaubt, wenn sie angeben, keine Kapazit\u00e4ten mehr zu haben.<\/p>\n<h4>Forderungen<\/h4>\n<p>\u201eWir rufen alle von COVID-19 betroffenen Staaten auf, ihre Ma\u00dfnahmen gegen die Pandemie von unabh\u00e4ngigen Institutionen in transparenten Verfahren \u00fcberpr\u00fcfen zu lassen, um auf diese Weise die Menschenrechte und das Leben ihrer Bev\u00f6lkerung im Falle einer massenhaften Ausbreitung des Virus besser sch\u00fctzen zu k\u00f6nnen\u201c, sagt Sanhita Ambast.<\/p>\n<p>Diese \u00dcberpr\u00fcfung sollte auch ermitteln, ob die Rechte von Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen \u2013 einschlie\u00dflich des Rechts auf sichere und gesunde Arbeitsbedingungen sowie auf freie Meinungs\u00e4u\u00dferung \u2013 in angemessenem Umfang gesch\u00fctzt sind.<\/p>\n<p>Alle Staaten m\u00fcssen eine ad\u00e4quate Entsch\u00e4digung f\u00fcr jene Besch\u00e4ftigten im Gesundheitswesen und anderer systemrelevanter Berufsgruppen bereitstellen, die sich im Rahmen ihrer Arbeit mit COVID-19 infiziert haben. Zudem sind die F\u00e4lle zu untersuchen, bei denen Besch\u00e4ftigte nach Kritik an Sicherheits- und Gesundheitsschutzma\u00dfnahmen von Repressalien betroffen waren. Wer unfair behandelt wurde, muss Zugang zu wirksamen Rechtsschutz erhalten. Wer aufgrund kritischer \u00c4u\u00dferungen entlassen wurde, muss wieder eingestellt werden.<\/p>\n<h4>Hintergrund<\/h4>\n<p>Die Ausdr\u00fccke \u201eGesundheitsarbeiter*innen\u201c bzw. \u201eBesch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen\u201c beziehen sich auf alle an der Bereitstellung und Erbringung von Gesundheits- und Sozialdienstleistungen beteiligten Personen. Das schlie\u00dft \u00c4rzt*innen, Pflegepersonal, Sozialarbeiter*innen, Krankenwagenfahrer*innen, Reinigungs- und Instandhaltungskr\u00e4fte u. a. m. ein. Obwohl die obenstehende Zusammenfassung vorrangig die Situation von Gesundheitsarbeiter*innen thematisiert, treten \u00e4hnliche Probleme auch bei vielen anderen \u201esystemrelevanten\u201c Besch\u00e4ftigten auf, die im Rahmen ihrer Arbeit besonders durch COVID-19 gef\u00e4hrdet sind.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.amnesty.at\/presse\/covid-19-regierungen-weltweit-versagen-beim-schutz-von-gesundheitsarbeiter-innen\/\"><em>Original Presseaussendung<\/em><\/a><\/p>\n<p><em>Alle Angaben entsprechen dem Stand vom 6. Juli 2020.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenfassung Neuer Bericht von Amnesty International dokumentiert Repressalien gegen Besch\u00e4ftigte im Gesundheitswesen, unsichere Arbeitsbedingungen sowie ungerechte Bezahlung Mehr als 3.000 Gesundheitsarbeiter*innen starben nach COVID-19-Infektion \u2013 tats\u00e4chliche Zahl der Toten k\u00f6nnte jedoch viel h\u00f6her liegen Regierungen m\u00fcssen sicherstellen, dass Gesundheitsarbeiter*innen 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