{"id":1159328,"date":"2020-07-15T05:59:05","date_gmt":"2020-07-15T04:59:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1159328"},"modified":"2020-07-15T05:59:05","modified_gmt":"2020-07-15T04:59:05","slug":"novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/","title":{"rendered":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA.<\/strong><\/p>\n<p><em>Urs P. Gasche f\u00fcr die Online-Zeitung <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Wirtschaft\/Bestechung-und-Schmiergelder-Novartis-als-Wiederholungstaterin\">INFOsperber<\/a><\/em><\/p>\n<div class=\"content\">\n<p class=\"paragraph\">Der Pharmakonzern Novartis hat zwei Anklagen der US-Staatsanwaltschaft eines Bezirks von New York mit einem Vergleich beendet. Dabei musste Novartis nach Angaben der NZZ unter anderen folgende Vergehen w\u00e4hrend der Jahre 2000 bis 2014 zugeben:<\/p>\n<ul>\n<li>An vielen Novartis-Anl\u00e4ssen mussten gut bezahlte Referenten gar kein Referat halten.<\/li>\n<li>Von 2002 bis 2011 organisierte Novartis Hunderte von Anl\u00e4ssen auf Weing\u00fctern und in Golfclubs, Angelausfl\u00fcge und Hibachi-Grilltafeln.<\/li>\n<li>Im Jahr 2008 organisierte Novartis im US-Bundesstaat Maryland eine Veranstaltung mit einem einzigen Arzt im Publikum, zahlte dem \u00e4rztlichen Referenten 1000 Dollar und gab 448 Dollar pro Person f\u00fcr Essen und Alkohol aus.<\/li>\n<li>Novartis zahlte \u00c4rzten \u2013 vor allem Spezialisten\u00a0\u2013, die viele Novartis-Medikamente verschrieben, Zehntausende oder sogar Hunderttausende Dollar an Honoraren.<\/li>\n<li>Novartis versuchte, schriftliche Spuren dieser und anderer Bestechungspraktiken wenn m\u00f6glich zu vermeiden. Ausgerechnet der \u00abChief Compliance Officer\u00bb von Novartis in den USA empfahl dem Novartis-Personal in Schulungen: \u00abIf you don&#8217;t have to write it, don&#8217;t. Consider using the phone.\u00bb<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"paragraph\">Die langj\u00e4hrige Bestechungs- und Schmiergeldpolitik wirft ein schlechtes Licht nicht nur auf die betroffenen \u00c4rzte \u2013 in der Regel Spezialisten und weniger Allgemein\u00e4rzte \u2013, sondern auch auf viele Apotheker: \u00dcber zwanzig von ihnen h\u00e4tten sich wie \u00abVerkaufspersonal von Novartis verhalten\u00bb, hiess es in der Anklageschrift.<\/p>\n<\/div>\n<p class=\"section10\"><strong>Novartis als Wiederholungst\u00e4terin<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">Schon im Jahr 2010 hatte Novartis eine Busse von 185 Millionen Dollar ans US-Justizdepartement bezahlt. Mit zus\u00e4tzlichen 237 Millionen Dollar entsch\u00e4digte der Konzern Zivilkl\u00e4ger, weil Novartis <em>Trileptal<\/em> und f\u00fcnf weiteren Medikamente, n\u00e4mlich <em>Diovan<\/em>, <em>Zelnorm<\/em>, <em>Sandostatin<\/em>, <em>Exforge<\/em> und <em>Tekturna<\/em> mit falschen Angaben verkauft hatte. Ausserdem hatte Novartis \u00c4rzten und Spit\u00e4lern f\u00fcr das Verschreiben seiner Medikamente Kickbacks (Geld) bezahlt. Novartis gab zu, unter anderen das Medikament <em>Trileptal<\/em> gegen Epilepsien auch f\u00fcr weitere, nicht zugelassene Anwendungen empfohlen und vermarktet zu haben. <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/index.cfm?go=Artikel\/Gesundheit\/Hohe-Strafen-in-den-USA--straffrei-in-der-Schweiz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Infosperber hatte dar\u00fcber berichtet<\/a>.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Novartis hatte nicht nur Busse und Entsch\u00e4digungen bezahlt, sondern sich in einem \u00ab<em>Corporate Integrity Agreement<\/em>\u00bb zu verschiedenen Massnahmen verpflichtet, um in Zukunft einen \u00e4hnlichen Fall zu verhindern. Offensichtlich mit wenig Einsicht und Erfolg.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Die jetzt zugegebenen, weiteren durchorganisierten Schmiergeldkampagnen fanden in den Jahren statt, als die damaligen Novartis-Chefs <em>Daniel Vasella<\/em> (1999-2013 VR-Pr\u00e4sident) und <em>Joe Jimenez<\/em> (2010-2018 CEO) jedes Jahr zweistellige Millionensal\u00e4re kassierten.<\/p>\n<p class=\"section13\"><strong>Zur\u00fcckhaltende Schweizer Medien<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">Ohne falsche R\u00fccksichten informierte US-Korrespondent <em>Martin Lanz<\/em> \u00fcber die neusten Vergleichszahlungen als Folge der jahrelangen Bestechungspolitik detailliert in der NZZ, die auch im Titel von \u00abBestechung\u00bb und \u00abillegalen Kostenbeteiligungen\u00bb sprach. Doch nicht alle Medien schrieben Klartext. Der \u00abTages-Anzeiger\u00bb und andere Zeitungen der Tamedia-Gruppe titelten zur\u00fcckhaltend: \u00abNovartis darf in den USA mit \u00c4rzten nicht mehr ins Restaurant \u2013 Der Pharmakonzern bekommt strenge Auflagen f\u00fcr Treffen und soll Luxuslokale meiden.\u00bb<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Andere Zeitungen machten aus den zugegebenen jahrelangen Machenschaften eine Erfolgsmeldung f\u00fcr Novartis und titelten \u00abNovartis entledigt sich einer teuren Altlast\u00bb. Auch \u00ab20Minuten\u00bb online titelte erfreut: \u00abNovartis erzielt Vergleich in Bestechungs-Fall\u00bb.<\/p>\n<p class=\"section15\"><strong>In der Schweiz m\u00fcssen Konzerne kaum Klagen f\u00fcrchten<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">\u00c4hnliche Praktiken wie in den USA pflegten Novartis und andere Pharmakonzerne auch in Deutschland oder der Schweiz. \u00dcber Probleme mit Medikamenten wie beispielsweise <em>Vioxx<\/em>, <em>Zypressa<\/em>, <em>Trileptal<\/em> oder <em>Accutan<\/em> hatten die Pharmakonzerne nicht besser informiert als in den USA. Auch das Offlabel-Marketing (das verbotene Anpreisen eines Medikaments f\u00fcr nicht bewilligte Anwendungen) ist in der Schweiz und in Deutschland verbreitet. Doch in der Schweiz blieben und bleiben die Zulassungsbeh\u00f6rde Swissmedic und das Bundesamt f\u00fcr Gesundheit weitgehend passiv.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Die Risiken und die gesundheitlichen Sch\u00e4den tragen die Patientinnen und Patienten. Ein drastisches Beispiel: Wenn man Zahlen des deutschen Instituts f\u00fcr Qualit\u00e4t und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen IQWiG auf die Schweiz \u00fcbertr\u00e4gt, m\u00fcssen bei uns \u00fcber 600 Personen an den Folgen des Schmerz- und Rheumamittels Vioxx gestorben sein (in Deutschland \u00fcber 6000) und Tausende einen Herzinfarkt erlitten haben.<\/p>\n<p class=\"section17\"><strong>Swissmedic h\u00e4lt sich bedeckt<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">Es ist nicht bekannt, dass die Schweizer Zulassungsbeh\u00f6rde Swissmedic die gleichen Marketing- und Werbemethoden, welche die US-Beh\u00f6rden sanktionierten, auch nur beanstandet, geschweige denn ein Gerichtsverfahren gegen diese Firmen eingeleitet oder eine Strafanzeige erstattet h\u00e4tte. Swissmedic gewichtet die Gesch\u00e4ftsinteressen von Pharmafirmen h\u00f6her als das \u00f6ffentliche Interesse. Sie d\u00fcrfe sich \u00abzu konkreten Einzelf\u00e4llen nicht \u00e4ussern\u00bb, erkl\u00e4rte Swissmedic in einer Stellungnahme.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Allerdings haben Pharmafirmen wenig zu bef\u00fcrchten, selbst wenn Swissmedic aktiv wird, denn auch die Gesetze und das Bundesgericht fassen fehlbare Pharmafirmen mit Handschuhen an. Als Swissmedic eine Firma verklagte, weil sie Werbung f\u00fcr nicht bewilligte Anwendungen machte, bekam Swissmedic im Jahr 2008 zwar recht. Doch das Bundesgericht anonymisierte das Urteil, so dass die Namen des betroffenen Medikaments und der verurteilten Firma nicht bekannt wurden.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Die Firma wurde einzig dazu verurteilt, die rechtswidrige Werbung k\u00fcnftig zu unterlassen und <em>5000 Franken<\/em> Gerichtskosten zu zahlen. Eine Busse oder eine R\u00fcckforderung von unerlaubt erzielten Gewinnen gab es nicht.<\/p>\n<p class=\"section21\"><strong>Pharmafirmen und \u00c4rzte riskieren wenig, die Patienten viel<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">In der <em>Schweiz<\/em> jedenfalls k\u00f6nnen Pharmafirmen darauf vertrauen, dass ihr Name und ihr Produkt selbst bei Verurteilungen nicht in die Schlagzeilen kommen, und dass selbst im erwiesenen Wiederholungsfall eine (bescheidene) Busse von maximal 50&#8217;000 Franken droht. Zum Vergleich: Mit den oben erw\u00e4hnten Medikamenten wurden Milliarden-Ums\u00e4tze erzielt.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Das kommt einer Einladung f\u00fcr die Firmen gleich, den Nutzen ihrer Medikamente zu \u00fcbertreiben, die Risiken herunterzuspielen und die Medikamente zudem f\u00fcr Anwendungen zu propagieren, f\u00fcr die sie gar nicht zugelassen sind.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">In <em>Deutschland<\/em> erf\u00fcllt das Schmieren von \u00c4rzten weder den Tatbestand der Korruption noch der Bestechlichkeit, urteilte der deutsche Bundesgerichtshof im Januar 2012. Begr\u00fcndung: \u00c4rzte seien weder \u00abAmtstr\u00e4ger\u00bb noch \u00abBeauftragte eines gesch\u00e4ftlichen Betriebs\u00bb. Nur solche aber erfasse das Strafrecht. <a href=\"https:\/\/www.infosperber.ch\/Artikel\/Gesundheit\/Das-Schmieren-von-Arzten-ist-keine-Korruption\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Infosperber<\/a> hatte dar\u00fcber berichtet.<\/p>\n<p class=\"section24\"><strong>Novartis ist in guter Gesellschaft<\/strong><\/p>\n<p class=\"paragraph\">Bei manchen Arzneimitteln geht es jeweils um Milliardenums\u00e4tze. Deshalb ist die Versuchung gross, entweder Risiken von Medikamenten m\u00f6glichst lange herunterzuspielen oder die Medikamente auch f\u00fcr Therapien zu verkaufen, f\u00fcr die sie gar nicht zugelassen sind. Dieser Versuchung erliegen Pharmakonzerne dort am h\u00e4ufigsten, wo sie keine sp\u00fcrbaren Sanktionen zu bef\u00fcrchten haben.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Nicht nur Novartis, sondern auch Pfizer, Eli Lilly, GlaxoSmithKline GSK und Merck MSD informierten \u00fcber die Wirkung von Medikamenten ungen\u00fcgend und vermarkteten andere Arzneimittel f\u00fcr nicht zugelassene Anwendungen.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Hier eine unvollst\u00e4ndige S\u00fcndenliste der letzten Jahre:<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Pfizer<\/strong> hatte sich 2009 schuldig bekannt, das Schmerzmittel Bextra mit illegalen Methoden vermarktet zu haben, und zahlte dem US-Justizdepartement <a href=\"http:\/\/www.hhs.gov\/news\/press\/2009pres\/09\/20090902a.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>2,3 Milliarden Dollar<\/strong><\/a>.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Eli Lilly<\/strong> bekannte sich 2009 vor einem Bundesgericht in Pennsylvania schuldig, das Psychopharmakon Zyprexa f\u00fcr unerlaubte Anwendungen beworben, vertrieben und verkauft zu haben. Lilly willigte in eine Busse von <a href=\"http:\/\/www.justice.gov\/opa\/pr\/2009\/January\/09-civ-038.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>550 Millionen Dollar<\/strong><\/a> ein, wie das US-Justizdepartement bekannt gab. Zudem musste Lilly \u00fcber 32&#8217;000 betroffene Patientinnen und Patienten mit insgesamt <strong>\u00fcber 800 Millionen Dollar<\/strong> entsch\u00e4digen.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Merck MSD<\/strong> wurde von US-Justizdepartement im April 2012 zu einer Strafe von <a href=\"http:\/\/www.justice.gov\/opa\/pr\/2012\/April\/12-civ-497.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>322 Millionen Dollar<\/strong><\/a> verknurrt, weil die Firma \u00fcber die Risiken des Schmerzmittels Vioxx ungen\u00fcgend informiert hatte und Vioxx zudem f\u00fcr illegale Anwendungen empfahl. Bereits im Jahr 2011 hatte Merck MSD eingewilligt, gesch\u00e4digte Patientinnen und Patienten sowie Gesundheitsorganisationen mit insgesamt <strong>629 Millionen Dollar<\/strong> zu entsch\u00e4digen. Zuvor hatte Merck MSD mit Vioxx 11 Milliarden Dollar verdient. \u00abDie Beilegung der zivilen Klagen bedeutet nicht, dass Merck irgend eine Schuld anerkennt\u00bb, meinte Merck MSD in einem Communiqu\u00e9.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>GlaxoSmithKline GSK<\/strong> willigte im Juli 2012 in eine Zahlung von <a href=\"http:\/\/www.justice.gov\/opa\/pr\/2012\/July\/12-civ-842.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>drei Milliarden Dollar<\/strong><\/a> ein, weil es die Medikamente Avandia und Advair mit irref\u00fchrenden Angaben beworben hatte.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Roche<\/strong> soll das seit den Achtzigerjahren vermarktete Akne-Mittel <em>Accutane<\/em> beziehungsweise <em>Roaccutan<\/em> mit dem Wirkstoff Isotretinoin angepriesen haben, ohne \u00fcber die mittlerweilen vermuteten Risiken von Colitis ulcerosa, Depressionen und Suiziden gen\u00fcgend informiert zu haben. In den USA waren \u00fcber 7000 Klagen von Gesch\u00e4digten h\u00e4ngig. Viele hatten sich in der <a href=\"http:\/\/www.accutaneaction.com\/press\/index.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Accutane Action Group<\/a> zusammengeschlossen.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Die europ\u00e4ische Arzneimittelbeh\u00f6rde kam im Juni 2012 zum Schluss, dass Roche Berichte \u00fcber Risiken von Accutane \u00absystematisch ignoriert\u00bb und die Aufsichtsbeh\u00f6rden dar\u00fcber nicht informiert habe. Die US-Aufsichtsbeh\u00f6rde FDA hat eine ganze Liste von Symptomen aufgelistet, bei deren Auftreten das Akne-Mittel sofort abgesetzt werden soll.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Im Juli 2012 verurteilte ein Gericht in New Jersey Roche zum Zahlen von je neun Millionen Dollar an zwei Kl\u00e4gerinnen. Doch das Berufungsgericht hob die Urteile wieder auf.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">In einigen F\u00e4llen willigte Roche offensichtlich in Vergleiche ein, ohne ein Verschulden anzuerkennen. Roche wollte dies gegen\u00fcber Infosperber weder best\u00e4tigen noch dementieren.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Die ARD-Sendung FAKT dokumentierte den Suizid eines Akne-Patienten. Doch Roche bestritt jeden Zusammenhang des Aknemittels mit dem Suizid und auch mit dem Auftreten von Colitis ulcerosa und Morbus Crohn und verwies auf entsprechende Studien. Der oberste Gerichtshof von New Jersey habe im Jahr 2018 Klagen von 2174 F\u00e4llen endg\u00fcltig abgewiesen. In 3231 F\u00e4llen steht nach Angaben von Roche ein endg\u00fcltiges Urteil noch aus (Stand Oktober 2019).<\/p>\n<p class=\"paragraph\">In der Schweiz m\u00fcssen die Krankenkassen diese Akne-Medikamente mit dem Wirkstoff Isotretinoin von Roche unter dem Namen Roaccutan und von Generika-Herstellern unter den Namen Curakne und Tretinac immer noch zahlen (Stand Juli 2020).<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Teva, McKesson, AmerisourceBergen und Cardinal Health<\/strong> stimmten im Oktober 2019 in den USA einer Zahlung von <strong>260 Millionen Dollar<\/strong> zu, um einen Tag vor Prozessbeginn ein Gerichtsverfahren zu vermeiden. Der Vergleich wurde mit klagenden Bezirken des US-Bundesstaates <em>Ohio<\/em> abgeschlossen \u2013\u00a0ohne Schuldeingest\u00e4ndnis der Pharmafirmen. Es wurde ihnen vorgeworfen, auf Suchtrisiken von opioidhaltigen Schmerzmitteln ungen\u00fcgend hingewiesen zu haben. Der Bundesstaat Ohio weist die landesweit zweitmeisten Todesf\u00e4lle infolge \u00dcberdosierung mit Opioiden auf. Die Bundesbeh\u00f6rde f\u00fcr Seuchenkontrolle und Pr\u00e4vention CDC sch\u00e4tzt, dass in den ganzen USA von 1999 bis 2017 fast 218&#8217;000 Personen an \u00dcberdosen von rezeptpflichtigen Schmerzmitteln gestorben sind. Die aufgelaufenen Kosten f\u00fcr Pflege und Suchtbehandlung gibt die CDC mit 78,5 Milliarden Dollar an.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">In andern Bezirken, Gemeinden und St\u00e4dten, namentlich im Bundesstaat <em>Ohio<\/em>, sind Klagen von mehreren tausend Gesch\u00e4digten noch h\u00e4ngig.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Im US-Bundesstaat <em>West Virginia<\/em>, wo es den h\u00f6chsten Anteil an Suchttoten gibt, kam es in den letzten 15 Jahren zu vier Vergleichen ohne Gerichtsverfahren.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Johnson &amp; Johnson<\/strong> wurde im August 2019 von einem Lokalrichter im Gliedstaat <em>Oklahoma<\/em> zu einer Entsch\u00e4digungszahlung von <strong>572 Millionen Dollar<\/strong> wegen \u00abirref\u00fchrender und gef\u00e4hrlicher Marketing-Aktivit\u00e4ten\u00bb <a href=\"https:\/\/int.nyt.com\/data\/documenthelper\/1660-oklahoma-opioid-trial-johnson-and-johnson\/79f3fe55f5fa1a75bd48\/optimized\/full.pdf#page=1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">verurteilt<\/a>. Der Pharmakonzern habe es in Kauf genommen, dass seine Schmerzmittel wegen \u00abirref\u00fchrender Werbung\u00bb die \u00f6ffentliche Ordnung in Oklahoma beeintr\u00e4chtigten (\u00abpublic nuisance\u00bb), erkl\u00e4rte Richter <em>Thad Balkman<\/em> w\u00e4hrend einer kurzen Urteilsverk\u00fcndung. Allein im Jahr 2015 seien in Oklahoma 326 Millionen Pillen verschrieben worden. Das entspreche 110 Opioid-Tabletten f\u00fcr jede erwachsene B\u00fcrgerin und jeden erwachsenen B\u00fcrger in Oklahoma. An der Schmerzmittel-Epidemie seien dort von 2007 bis 2017 4650 Menschen gestorben, sagte der Richter.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Balkman r\u00e4umte ein, dass die Summe, die Johnson &amp; Johnson bezahlen soll, nicht ausreichen werde, um die Opfer der Drogenepidemie l\u00e4ngerfristig zu therapieren. Johnson &amp; Johnson hat gegen das Urteil Berufung eingelegt. Ob es irgendwann zu einem rechtskr\u00e4ftigen Urteil kommt, das die Schuldfrage kl\u00e4rt, ist offen.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong> Sandoz<\/strong>, eine Tochterfirma von Novartis, zahlte im M\u00e4rz 2020 in einem Vergleich mit US-Strafverfolgern eine Busse in H\u00f6he von <strong>195 Millionen Dollar<\/strong>. Das US-Justizministerium warf der Novartis-Tochter illegale Preisabsprachen vor. In den Jahren 2013 und 2015 seien Preise von patentfreien Arzneimitteln im Wert von 500 Millionen Dollar manipuliert worden.<\/p>\n<p class=\"paragraph\"><strong>Novartis<\/strong> schloss Anfang Juli 2020 zwei Klagen in den USA mit einem Vergleich ab, zahlte <strong>678 Millionen Dollar<\/strong> an US-Beh\u00f6rden und <strong>51,25 Millionen<\/strong> an Gesundheitsprovider wegen Schmiergeldern an \u00c4rzte und Apotheken und illegalen Kickbacks. Betroffen waren auch die Krebsmedikamente <em>Glivec<\/em> (Konzernumsatz fast 5 Milliarden Dollar), <em>Tasigna<\/em> (1,5 Milliarden) sowie das Immunsuppressivum <em>Myfortic<\/em>.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Im November 2015 zahlte die Novartis-Tochter NPC der Bundesregierung und Medicaid-Versicherungen in einem <a href=\"https:\/\/www.novartis.com\/news\/media-releases\/novartis-pharmaceuticals-corporation-finalizes-settlement-agreement-resolving-civil-suit-filed-us-attorneys-office-southern-district-new-york\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vergleich<\/a> <strong>390 Millionen Dollar<\/strong>, um die Vorw\u00fcrfe des Schmierens von Apotheken aus der Welt zu schaffen.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Im Jahr 2010 gab Novartis zu, in den USA unter anderen das Medikament <em>Trileptal<\/em> gegen <em>Epilepsien<\/em> auch f\u00fcr weitere, nicht zugelassene Anwendungen empfohlen und vermarktet zu haben. \u00abDas &#8218;Off-Label&#8216;-Marketing kann die Vertrauensbeziehung zwischen \u00c4rzten und Patienten untergraben\u00bb, erkl\u00e4rte <em>Zane D. Memeger<\/em>, US-Staatsanwalt f\u00fcr den Eastern District of Pennsylvania.<\/p>\n<p class=\"paragraph\">Der Konzern zahlte eine Busse von <a href=\"http:\/\/www.justice.gov\/opa\/pr\/2010\/September\/10-civ-1102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>185 Millionen Dollar<\/strong><\/a> ans US-Justizdepartement. Mit zus\u00e4tzlich <strong>237 Millionen Dollar<\/strong> entsch\u00e4digte Novartis Zivilkl\u00e4ger wegen Falschanpreisung von Trileptal und f\u00fcnf weiteren Medikamenten, n\u00e4mlich Diovan, Zelnorm, Sandostatin, Exforge und Tekturna. Novartis hatte \u00c4rzten und Spit\u00e4lern f\u00fcr das Verschreiben ihrer Medikamente Kickbacks (Geld) bezahlt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die Online-Zeitung INFOsperber Der Pharmakonzern Novartis hat zwei Anklagen der US-Staatsanwaltschaft eines Bezirks von New York mit einem&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":1855,"featured_media":1159854,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[9160,9158,9169],"tags":[17836,78793,28508],"class_list":["post-1159328","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-gesundheit","category-wirtschaft","category-wissenschaft-und-technologie","tag-korruption","tag-novartis-de","tag-pharmaindustrie"],"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v27.1.1 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder<\/title>\n<meta name=\"description\" content=\"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die\" \/>\n<meta name=\"robots\" content=\"index, follow, max-snippet:-1, max-image-preview:large, max-video-preview:-1\" \/>\n<link rel=\"canonical\" href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\" \/>\n<meta property=\"og:locale\" content=\"de_DE\" \/>\n<meta property=\"og:type\" content=\"article\" \/>\n<meta property=\"og:title\" content=\"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder\" \/>\n<meta property=\"og:description\" content=\"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die\" \/>\n<meta property=\"og:url\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\" \/>\n<meta property=\"og:site_name\" content=\"Pressenza\" \/>\n<meta property=\"article:publisher\" content=\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\" \/>\n<meta property=\"article:published_time\" content=\"2020-07-15T04:59:05+00:00\" \/>\n<meta property=\"og:image\" content=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:width\" content=\"1920\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:height\" content=\"958\" \/>\n\t<meta property=\"og:image:type\" content=\"image\/jpeg\" \/>\n<meta name=\"author\" content=\"INFOsperber\" \/>\n<meta name=\"twitter:card\" content=\"summary_large_image\" \/>\n<meta name=\"twitter:creator\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:site\" content=\"@PressenzaIPA\" \/>\n<meta name=\"twitter:label1\" content=\"Verfasst von\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data1\" content=\"INFOsperber\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:label2\" content=\"Gesch\u00e4tzte Lesezeit\" \/>\n\t<meta name=\"twitter:data2\" content=\"10\u00a0Minuten\" \/>\n<script type=\"application\/ld+json\" class=\"yoast-schema-graph\">{\"@context\":\"https:\/\/schema.org\",\"@graph\":[{\"@type\":\"Article\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#article\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\"},\"author\":{\"name\":\"INFOsperber\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/e5b3d7468f2776f5f790809e8c298630\"},\"headline\":\"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder\",\"datePublished\":\"2020-07-15T04:59:05+00:00\",\"mainEntityOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\"},\"wordCount\":2017,\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg\",\"keywords\":[\"Korruption\",\"Novartis\",\"Pharmaindustrie\"],\"articleSection\":[\"Gesundheit\",\"Wirtschaft\",\"Wissenschaft und Technologie\"],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"WebPage\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\",\"name\":\"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder\",\"isPartOf\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\"},\"primaryImageOfPage\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage\"},\"thumbnailUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg\",\"datePublished\":\"2020-07-15T04:59:05+00:00\",\"description\":\"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die\",\"breadcrumb\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#breadcrumb\"},\"inLanguage\":\"de\",\"potentialAction\":[{\"@type\":\"ReadAction\",\"target\":[\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/\"]}]},{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg\",\"width\":1920,\"height\":958},{\"@type\":\"BreadcrumbList\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#breadcrumb\",\"itemListElement\":[{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":1,\"name\":\"Accueil\",\"item\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\"},{\"@type\":\"ListItem\",\"position\":2,\"name\":\"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder\"}]},{\"@type\":\"WebSite\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"name\":\"Pressenza\",\"description\":\"International Press Agency\",\"publisher\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\"},\"potentialAction\":[{\"@type\":\"SearchAction\",\"target\":{\"@type\":\"EntryPoint\",\"urlTemplate\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}\"},\"query-input\":{\"@type\":\"PropertyValueSpecification\",\"valueRequired\":true,\"valueName\":\"search_term_string\"}}],\"inLanguage\":\"de\"},{\"@type\":\"Organization\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization\",\"name\":\"Pressenza\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/\",\"logo\":{\"@type\":\"ImageObject\",\"inLanguage\":\"de\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\",\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"contentUrl\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg\",\"width\":200,\"height\":200,\"caption\":\"Pressenza\"},\"image\":{\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/\"},\"sameAs\":[\"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia\",\"https:\/\/x.com\/PressenzaIPA\"]},{\"@type\":\"Person\",\"@id\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/e5b3d7468f2776f5f790809e8c298630\",\"name\":\"INFOsperber\",\"description\":\"Infosperber.ch - sieht, was andere \u00fcbersehen Die Schweizer Internet-Zeitung richtet sich an Entscheidungstr\u00e4ger in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie alle, die erg\u00e4nzende Informationen zu den grossen Medien suchen. Infosperber will die grossen Informations-Medien nicht konkurrenzieren, sondern diese erg\u00e4nzen. \u00a9 Das Weiterverbreiten s\u00e4mtlicher auf dem gemeinn\u00fctzigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne K\u00fcrzung und mit Quellenangaben (Autor und \u00abInfosperber\u00bb) verbreitet werden. Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe m\u00f6glichst schon am Anfang des Artikels mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. F\u00fcr das Verbreiten von gek\u00fcrzten oder abge\u00e4nderten Texten ist das schriftliche Einverst\u00e4ndnis der AutorInnen erforderlich.\",\"sameAs\":[\"https:\/\/www.infosperber.ch\/\"],\"url\":\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/infosperber\/\"}]}<\/script>\n<!-- \/ Yoast SEO plugin. -->","yoast_head_json":{"title":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder","description":"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die","robots":{"index":"index","follow":"follow","max-snippet":"max-snippet:-1","max-image-preview":"max-image-preview:large","max-video-preview":"max-video-preview:-1"},"canonical":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/","og_locale":"de_DE","og_type":"article","og_title":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder","og_description":"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die","og_url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/","og_site_name":"Pressenza","article_publisher":"https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","article_published_time":"2020-07-15T04:59:05+00:00","og_image":[{"width":1920,"height":958,"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg","type":"image\/jpeg"}],"author":"INFOsperber","twitter_card":"summary_large_image","twitter_creator":"@PressenzaIPA","twitter_site":"@PressenzaIPA","twitter_misc":{"Verfasst von":"INFOsperber","Gesch\u00e4tzte Lesezeit":"10\u00a0Minuten"},"schema":{"@context":"https:\/\/schema.org","@graph":[{"@type":"Article","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#article","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/"},"author":{"name":"INFOsperber","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/e5b3d7468f2776f5f790809e8c298630"},"headline":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder","datePublished":"2020-07-15T04:59:05+00:00","mainEntityOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/"},"wordCount":2017,"publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg","keywords":["Korruption","Novartis","Pharmaindustrie"],"articleSection":["Gesundheit","Wirtschaft","Wissenschaft und Technologie"],"inLanguage":"de"},{"@type":"WebPage","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/","name":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder","isPartOf":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website"},"primaryImageOfPage":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage"},"thumbnailUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg","datePublished":"2020-07-15T04:59:05+00:00","description":"Zum Verkauf teurer Medikamente war jedes Mittel recht. \u00c4rzte liessen sich gerne bestechen. Ein 730-Millionen-Vergleich in den USA. Urs P. Gasche f\u00fcr die","breadcrumb":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#breadcrumb"},"inLanguage":"de","potentialAction":[{"@type":"ReadAction","target":["https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/"]}]},{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#primaryimage","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/07\/Pharma_Dollarbussen_Phph.v2.jpg","width":1920,"height":958},{"@type":"BreadcrumbList","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/07\/novartis-ist-wiederholungstaeterin-bestechung-und-schmiergelder\/#breadcrumb","itemListElement":[{"@type":"ListItem","position":1,"name":"Accueil","item":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/"},{"@type":"ListItem","position":2,"name":"Novartis ist Wiederholungst\u00e4terin: Bestechung und Schmiergelder"}]},{"@type":"WebSite","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#website","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","name":"Pressenza","description":"International Press Agency","publisher":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization"},"potentialAction":[{"@type":"SearchAction","target":{"@type":"EntryPoint","urlTemplate":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/?s={search_term_string}"},"query-input":{"@type":"PropertyValueSpecification","valueRequired":true,"valueName":"search_term_string"}}],"inLanguage":"de"},{"@type":"Organization","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#organization","name":"Pressenza","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/","logo":{"@type":"ImageObject","inLanguage":"de","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/","url":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","contentUrl":"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2022\/10\/pressenza_logo_200x200.jpg","width":200,"height":200,"caption":"Pressenza"},"image":{"@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/logo\/image\/"},"sameAs":["https:\/\/www.facebook.com\/PressenzaItalia","https:\/\/x.com\/PressenzaIPA"]},{"@type":"Person","@id":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/#\/schema\/person\/e5b3d7468f2776f5f790809e8c298630","name":"INFOsperber","description":"Infosperber.ch - sieht, was andere \u00fcbersehen Die Schweizer Internet-Zeitung richtet sich an Entscheidungstr\u00e4ger in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sowie alle, die erg\u00e4nzende Informationen zu den grossen Medien suchen. Infosperber will die grossen Informations-Medien nicht konkurrenzieren, sondern diese erg\u00e4nzen. \u00a9 Das Weiterverbreiten s\u00e4mtlicher auf dem gemeinn\u00fctzigen Portal www.infosperber.ch enthaltenen Texte ist ohne Kostenfolge erlaubt, sofern die Texte integral ohne K\u00fcrzung und mit Quellenangaben (Autor und \u00abInfosperber\u00bb) verbreitet werden. Bei einer Online-Nutzung ist die Quellenangabe m\u00f6glichst schon am Anfang des Artikels mit einem Link auf infosperber.ch zu versehen. F\u00fcr das Verbreiten von gek\u00fcrzten oder abge\u00e4nderten Texten ist das schriftliche Einverst\u00e4ndnis der AutorInnen erforderlich.","sameAs":["https:\/\/www.infosperber.ch\/"],"url":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/author\/infosperber\/"}]}},"place":"","original_article_url":"","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1159328","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1855"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1159328"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1159328\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1159854"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1159328"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1159328"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1159328"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}