{"id":1125041,"date":"2020-06-07T12:47:31","date_gmt":"2020-06-07T11:47:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1125041"},"modified":"2020-06-07T12:47:31","modified_gmt":"2020-06-07T11:47:31","slug":"spanien-vor-dem-abgrund-des-gestern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/06\/spanien-vor-dem-abgrund-des-gestern\/","title":{"rendered":"Spanien vor dem Abgrund des Gestern"},"content":{"rendered":"<p>Eine entfesselte und w\u00fctende Rechte illustriert derzeit sehr deutlich, wie fragil die demokratischen Strukturen in Spanien sind\u00a0<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>. Die Selbstgef\u00e4lligkeit der Ewiggestrigen\u00a0<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a> offenbart sich zurzeit lauthals br\u00fcllend in den Stra\u00dfen Madrids, durchtr\u00e4nkt mit ihrer provokanten und unsolidarischen Forderung nach Freiheit, ihrem Opfertum und den ma\u00dflos \u00fcbertriebenen Vergleichen, mit denen sie die Regierung belegen <a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a>.<\/p>\n<h4>Das Versagen in der Krise<\/h4>\n<p>Die\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Kabinett_S%C3%A1nchez_II\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Minderheitsregierung<\/a> unter Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez (PSOE) hat in der Coronakrise ein katastrophales Krisenmanagement abgeliefert: zu sp\u00e4t und inkonsequent\u00a0<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a> reagiert, dem Milit\u00e4r zu viel Macht \u00fcbertragen\u00a0<a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\">[5]<\/a> und zu undurchsichtige und ineffiziente Ma\u00dfnahmen ergriffen. Viele Menschen, insbesondere die \u00c4rmsten und Schw\u00e4chsten, wurden im Stich gelassen <a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a>.<\/p>\n<p>Fraglos ist die Coronakrise eine gewaltige Herausforderung, vor allem deshalb, weil sie erbarmungslos die Unzul\u00e4nglichkeiten des Systems und die Inkompetenzen der Regierenden blo\u00dfstellt. Die Krise zu bew\u00e4ltigen, ist daher sicher keine leichte Aufgabe f\u00fcr die Regierung, die auf die Unterst\u00fctzung von sieben Parteien angewiesen ist. Daher sollte f\u00fcr den einen oder anderen Fehlgriff und z\u00f6gerliches Handeln Verst\u00e4ndnis aufgebracht werden, einige Entscheidungen allerdings, die getroffen wurden, k\u00f6nnen unter keinen Umst\u00e4nden verteidigt werden, sondern sind aufs Sch\u00e4rfste zu kritisieren.<\/p>\n<p>Zum Beispiel haben viele der Angestellten, die wegen der Corona-Krise in Kurzarbeit geschickt wurden, noch immer keinen Cent an Unterst\u00fctzung gesehen, w\u00e4hrend die Regierung fr\u00f6hlich Panzer einkauft <a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a>.<\/p>\n<h4>Der Schatten des Gestern<\/h4>\n<p>Selbst die bisherigen Fehler\u00a0<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> ,die S\u00e1nchez und seinen drei Vizepr\u00e4sidenten, zu denen auch <a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/03\/01\/podemos-errejon-iglesias\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Pablo Iglesias Turri\u00f3n<\/a>\u00a0vom linksgerichteten Wahlb\u00fcndnis\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2020\/01\/21\/ein-statement-von-julio-anguita-zur-neuen-spanischen-koalitionsregierung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unidas Podemos<\/a>\u00a0geh\u00f6rt, unterlaufen sind, k\u00f6nnen aber nicht als Rechtfertigung f\u00fcr das Verhalten dienen, das die politische Rechte in den reichen Vierteln von Madrid an den Tag legt.<\/p>\n<p><strong>In der Hauptstadt protestieren sie gegen die Ma\u00dfnahmen der Regierung und fordern ihre Freiheit. Jedoch verwechselt diese bornierte Gesellschaft den Begriff Freiheit mit eigenen Privilegien, die erm\u00f6glicht werden durch ein System der Ausbeutung und Tyrannei \u2013 dem Fundament der spanischen Gesellschaft.<\/strong><\/p>\n<p>Die Jahrhunderte alte Tradition der\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/10\/10\/realitaet-und-perspektive-teil-1-die-epoche-der-klassengesellschaften\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Feudalherrschaft<\/a>\u00a0und das faschistische System der Franco-Diktatur haben nicht nur (tiefe) Spuren hinterlassen, sondern sind in Spanien allgegenw\u00e4rtig. Se\u00f1oritos und Se\u00f1oritas, die ideologisch dem Faschismus mehr verbunden sind als der Demokratie, stolzieren durch Madrid, mischen sich unter das Faschistengru\u00df zeigende Fu\u00dfvolk und setzen sich \u00fcber jede gesetzliche Bestimmung hinweg \u2013 denn sie wissen sich unantastbar.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Arbeiterviertel streng von der Polizei und dem Milit\u00e4r \u00fcberwacht werden, d\u00fcrfen die Enkel und Enkelinnen des Faschismus aus den reichen Gegenden der Stadt v\u00f6llig ungehindert vor den Milit\u00e4rkasernen demonstrieren. Einmal mehr wird klar, dass die Kluft zwischen Arm und Reich, zwischen Links und Rechts, zwischen dem Zentrum und der Peripherie enorm ist. Es kommt eben nicht darauf an, was ein Mensch kann oder macht, sondern in welchem sozialen Umfeld er geboren wird. Hier zeigt sich die Bruchlinie in der Gesellschaft.<\/p>\n<h4>K\u00f6nig, Milit\u00e4r, Justiz und Kirche<\/h4>\n<p>Dass, was Spanien in den K\u00f6pfen der Menschen zusammenh\u00e4lt, ist das Mantra von der Unteilbarkeit der Nation, festgeschrieben in der\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/09\/19\/kataloniens-kampf-um-die-unabhaengigkeit\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Verfassung<\/a>. An diesem Punkt tut sich keine neue Debatte auf, sondern es zeigt sich die alte, die einzige, die alles bestimmende. Denn die Ewigkeit einer Nation ist in letzter Konsequenz immer Teil rechter Ideologie, verbunden mit dem Wunsch nach Homogenit\u00e4t, Ausgrenzung anderer und weltanschaulicher \u00dcberlegenheit.<\/p>\n<p>Das im rechten Lager verfestigte Gef\u00fchl von Allmacht spiegelt sich in der Unantastbarkeit des K\u00f6nigs als Staatsoberhaupt wider, in den unangebrachten Kommentaren des Milit\u00e4rs, der selbstgef\u00e4lligen Justiz und der Sonderstellung der Kirche <a href=\"#_ftn9\" name=\"_ftnref9\">[9]<\/a>.\u00a0Dieses bewehrte Gespann, das die eigentliche Herrschaft im Staat abbildet, zieht die F\u00e4den. Gest\u00fctzt auf das Gewaltmonopol zwingt es jeden, der an Demokratie und Freiheit glaubt und sich deshalb dem rechten Spuk nicht beugen will, in die Knie.<\/p>\n<p>\u201eKommunistische Regierung\u201c, \u201eChavisten\u201c, \u201eSeparatisten\u201c oder \u201eVerr\u00e4ter des Vaterlandes\u201c sind bespielhafte Beschimpfungen, Vorw\u00fcrfe und Diffamierungen, die die entfesselte Rechte der Regierung entgegenschleudert. Potenziert durch die pandemische Krise braut sich ein explosiver Cocktail zusammen, dessen Konsequenzen noch unabsehbar sind, jedoch bedeutend sein werden.<\/p>\n<h4>Katalonien und der Drang zur Unabh\u00e4ngigkeit<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/author\/vicent-partal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vicent Partal<\/a>, Journalist und Direktor der Online-Zeitung\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VilaWeb<\/a>, thematisierte am 17. Mai 2020 in seinem Leitartikel\u00a0<strong>\u201eMadrid esclatar\u00e0: preparem-nos per a fer servir la seua ira\u201c<\/strong> diese Dynamik der \u00fcberspitzten Konfrontation <a href=\"#_ftn10\" name=\"_ftnref10\">[10]<\/a>.<\/p>\n<p>Als \u00fcberzeugter Bef\u00fcrworter der\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2018\/02\/05\/katalonien-die-wahl-zwischen-freiheit-und-knechtschaft\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">katalanischen Unabh\u00e4ngigkeit<\/a>\u00a0wies Partal darauf hin, dass sich in Madrid etwas zusammenbrauen w\u00fcrde. Er riet den Katalanen, sich auf die daraus resultierenden Konsequenzen vorzubereiten. Mehr denn je w\u00fcrde die Stra\u00dfe eine entscheidende Rolle spielen und die Katalanen seien gut beraten, w\u00fcrden sie die von der in Rage geratenen Rechten begangenen Fehler f\u00fcr sich ausnutzen.<\/p>\n<p><strong>Nun gibt sich Partal in seinem Artikel gewohnt k\u00e4mpferisch, er ist jedoch nicht martialisch. Und auch fern davon, \u201ezivilkriegerisch\u201c zu sein, wie in Kreisen von PSOE, Podemos und der katalanischen\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/En_Com%C3%BA_Podem\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">En Com\u00fa Podem<\/a>\u00a0behauptet wird.<\/strong><\/p>\n<p>Viel mehr zeigen diese Reaktionen, dass alleine die Idee, die spanische Rechte mit ihrer Vergangenheit zu konfrontieren oder die Unteilbarkeit des Staats infrage zu stellen, diffamiert wird, im konkreten Fall als Aufruf zum B\u00fcrgerkrieg.<\/p>\n<p>Partal wehrte sich unmittelbar gegen die Unterstellung. In seiner Replik warf er der unionistischen Linken vor, die ewige Niederlage zu akzeptieren und die Flagge der Republik aufgegeben zu haben. Eine solche Linke solle ihm keine Lektionen erteilen. Der Artikel, der die Situation der spanischen Linken insgesamt beschreibt, wurde \u00fcbersetzt und findet sich am Ende des Beitrags <a href=\"#_ftn11\" name=\"_ftnref11\">[11]<\/a>.<\/p>\n<h4>Das alte System der Angst<\/h4>\n<p>Die Parlamentsdebatten rund um die Vereidigung von Pedro S\u00e1nchez und zum Alarmzustand in der Coronakrise, haben gezeigt, dass nicht nur auf den Stra\u00dfen Madrids eine aufr\u00fchrerische Stimmung herrscht, sondern auch im Hohen Haus. Wer\u00a0 \u201ezivilkriegerische\u201c Aussagen sucht, der wird beispielsweise bei Pablo Casado, Vorsitzender der konservativen\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2019\/12\/30\/politikwissenschaftler-peter-kraus-ueber-die-lage-in-spanien\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Partido Popular<\/a>, oder noch schneller bei Santiago Abascal Conde, dem Vorsitzenden der\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Faschistoide-VOX-drittstaerkste-Kraft-in-Spanien-4584141.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">rechtsextremen Partei Vox<\/a>, die als drittst\u00e4rkste Kraft im Parlament vertreten ist, f\u00fcndig.<\/p>\n<p>Auch f\u00fchrende Mitglieder des Milit\u00e4rs scheinen in \u201eaufr\u00fchrerischer Stimmung\u201c zu sein, k\u00f6nnte man in Anbetracht einzelner Statements denken. Dem alten System, aufgebaut auf Gewalt und Angst, gen\u00fcgt es hin und wieder, die Bev\u00f6lkerung an die\u00a0<a href=\"https:\/\/neue-debatte.com\/2017\/07\/12\/ehrung-fuer-rodolfo-martin-villa-das-blutige-fundament-der-spanischen-demokratie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vergangenheit<\/a>\u00a0zu erinnern, damit Drohungen, die damit verbunden sind, Wirkung zeigen: es geht um Einsch\u00fcchterung.<\/p>\n<p>Es sind nicht die Katalanen, Basken oder Galizier, die dabei sind, Spanien zu zerlegen, sondern es ist die Arroganz der Hauptstadt, die Repression und es sind die Provokationen der Rechten unter Duldung der Linken. Die peripherische Bef\u00fcrchtung, das \u201eMadrid davonzieht (<em>Madrid se va<\/em>)\u201c, ist der Gewissheit gewichen, dass \u201eMadrid gegangen ist (<em>Madrid se ha ido<\/em>)\u201c.<\/p>\n<h4>Ein Fazit<\/h4>\n<p>Spanien ist innerlich zersplittert, im Politischen belegt durch die Vielzahl an Parteien und B\u00fcndnissen, die im Parlament vertreten sind, vielfach entstanden durch eine vom Egozentrismus der Haupstadt verschuldete neue Tendenz zum Regionalismus.<\/p>\n<p>Klar ist, dass die jetzt beobachtbare \u201epr\u00e4putschistische\u201c Stimmung den Unionismus schw\u00e4cht, wodurch sich f\u00fcr die Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen neue Optionen ergeben k\u00f6nnten. Die Frage, ob diese ergriffen werden, ist noch offen.<\/p>\n<hr \/>\n<blockquote><p><a href=\"#_ftnref11\" name=\"_ftn11\">[11]<\/a> Leitartikel vom 18. Mai 2020 auf VilaWeb<\/p>\n<p>Von Vicent Partal<\/p>\n<h3><a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/si-aixo-es-ser-guerracivilista\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">\u201eWenn das bedeuten soll, dass das zivilkriegerisch ist \u2026\u201c<\/a><\/h3>\n<p>Einmal h\u00f6rte ich Leonard Cohen sagen: \u201eEs passt mir nicht in den Kopf hinein, dass die Spanier sich nicht hingeworfen haben, um mit den blo\u00dfen H\u00e4nden die Leiche von\u00a0<a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Federico_Garc%C3%ADa_Lorca\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Federico Garc\u00eda Lorca<\/a>\u00a0auszugraben, ohne auf Befehle zu warten. Das Bild beeindruckte mich wegen der Verzweiflung, die es widerspiegelt. Und ja, die Frage ist richtig und legitim: Wie war es und wie ist es m\u00f6glich?<\/p>\n<p>Gestern kam mir dieses verzweifelte Bild des kanadischen S\u00e4ngers wieder in den Sinn, als ich die Kontroverse sah und las, die sich aus dem Angriff auf die Statue des andalusischen Dichters in Madrid ergab. Eine faschistische Gruppe von denen, die jeden Tag nach Belieben in der Pandemie-Hauptstadt des K\u00f6nigreichs demonstrieren, legte in den bronzenen H\u00e4nden des Dichters die Flagge Spaniens ab. Die Aktuelle. Und was folgte, war aufschlussreich.<\/p>\n<p>Weil ein Teil der spanischen Linken rebellierte und diese Geste als beleidigende Provokation betrachtete. Es war eine, ohne Zweifel. Nat\u00fcrlich war sie das! Lorca wurde in der schwarzen D\u00e4mmerung des 18. August 1936 von einer Gruppe von Mitglieder der Guardia Civil get\u00f6tet, die gegen die Demokratie rebellierten. Er wurde von denjenigen mit der zweifarbigen Flagge get\u00f6tet, die gegen die legitime Regierung opponierten und rebellierten. Und sie t\u00f6teten ihn, weil er Freimaurer und homosexuell war. Und andalusisch. Im Rahmen der Demonstrationen der Rechtsextremen, mit diesem Wissen und mit dieser Kenntnis \u00fcber die Bedeutung seiner Figur, ist es offensichtlich, dass sie sie als Racheflagge aufgestellt hatten, um den Boden zu markieren.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df schon, dass diese Geste eine Provokation, eine Verh\u00f6hnung, ein Akt der Grausamkeit war. Sie wissen das. Ihr wisst es. Wir alle wissen es. Aber wie haben die Faschisten auf die Kontroverse reagiert? Indem sie sagen, dass sie die Aufregung nicht verst\u00fcnden, da\u00a0<em>\u201edies die Flagge aller ist\u201c<\/em>. Oder etwa nicht? Die Antwort ist nat\u00fcrlich zynisch. Aber auch verdient. Die Linke, die den Bruch am Ende des Franco-Regimes ablehnte, schluckte alles, was ihr in den Weg gestellt wurde, und setzte sich f\u00fcr den Fortbestand des Regimes in einer versch\u00f6nten Version ein. Und nun kann sie nicht auf pharis\u00e4ische Weise emp\u00f6rt sein, weil dem M\u00e4rtyrerpoeten dieselbe Fahne in die H\u00e4nde gelegt wird, die die Attent\u00e4ter trugen, die sie aber heute als die eigene akzeptieren. Denn jeder Faschist h\u00e4lt sie zum Narren, da sie inkonsequent sind.<\/p>\n<p>Der Leitartikel, den ich\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/madrid-explotara-preparem-nos-per-a-fer-servir-la-seua-ira\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">gestern geschrieben<\/a>\u00a0habe, hat eine gewisse Kontroverse hervorgerufen. Ein auff\u00e4lliger Aspekt davon verbindet mich mit dem Thema, mit dem wir uns heute befassen. In den sozialen Netzwerken gibt es Menschen \u2013 ihrem Profil zu urteilen, der PSOE und vor allem der Comuns nahe stehend \u2013, die sich der Emp\u00f6rung dar\u00fcber gewidmet haben, dass ich einen \u201eB\u00fcrgerkriegs\u201c-Text geschrieben h\u00e4tte, der zur Konfrontation aufrief. Und auf der Grundlage dieses kindischen Arguments behaupten, dass wir Independentistas uns nicht von denen der Vox unterschieden, weil wir beide den Zusammensto\u00df f\u00f6rderten. Wohingegen sie, immer so rein und gut, anders sind.<\/p>\n<p>Normalerweise ignoriere ich diese Dinge, aber heute denke ich, dass ich mindestens reagieren muss, wenigstens aus Respekt vor denen, die f\u00fcr die Republik gestorben sind. Und vor allem, weil ich nicht wei\u00df, ob diejenigen, die im Zorn und in der Kritik behaupten, der gestrige Leitartikel sei ein\u00a0<em>\u201eAufruf zum B\u00fcrgerkrieg\u201c<\/em>\u00a0gewesen, sich dessen bewusst sind, dass sie mit dieser Aussage davon ausgehen, dass die (ihre und unsere) Niederlage von 1939 ewig dauern wird. Und sehen Sie: Ich habe mich damit nicht abgefunden. Denn die Tatsache, dass einundachtzig Jahre vergangen sind, mildert weder die Folgen noch die Bedeutung dieser Katastrophe, die wir noch zu bereinigen haben. Vor allem, wenn wir jeden Tag besser verstehen, wie tief der \u2013 bis heute andauernde \u2013 Einschnitt ist, den die Aufst\u00e4ndischen in den Institutionen des spanischen Staates hinterlassen haben.<\/p>\n<p>Und ich strebe danach, die Geschichte zu ver\u00e4ndern. Und ich glaube nicht, noch werde ich jemals akzeptieren, dass die Niederlage von 1939 unumkehrbar ist oder f\u00fcr ewig sein muss. Und wenn dies\u00a0<em>\u201ezivilkriegerisch\u201c<\/em>\u00a0sein soll, dann freue ich mich, dass es so ist. Wenn sie behaupten, dass ich will, dass der falsch genannte B\u00fcrgerkrieg der ewigen Niederlage durch die Franquisten ein endg\u00fcltiges Ende setzt, dann ja. Ich will genau das. Und deshalb strebe ich danach, zu erreichen, dass eines Tages, nicht weit entfernt, ein neues politisches Regime errichtet wird, dank des Bruchs mit dem gegenw\u00e4rtigen, um uns allen ein besseres Leben zu erm\u00f6glichen und mit der schweren und anhaltenden Legitimit\u00e4t des 1. Oktober 1939 zu brechen. Und da ich glaube, dass dieser Bruch in Spanien unm\u00f6glich ist, wie sich seit achtzig Jahren gezeigt hat, bin ich \u00fcberzeugt, dass er jetzt von der Peripherie aus und in St\u00fccken gemacht werden muss.<\/p>\n<p>Aber, wenn Sie mir gestatten, und um eine konkrete Antwort zu geben, scheint mir, dass die Frage nicht lautet, was unser Projekt ist, sondern was das Projekt dieser \u201eLinken\u201c ist, die uns jetzt kritisieren, die aber so bequem leben, indem sie annehmen und akzeptieren, dass sie f\u00fcr immer und ewig die Besiegten von 1939 sind. Was ist ihr Projekt? Welcher Horizont? Wenn sie nicht danach streben, die Macht des Franquismus zu beseitigen, und wenn sie diese Niederlage nicht umkehren und endlich gewinnen wollen, was ist dann ihr Projekt? Das aus Mord und Krieg geborene Ger\u00fcst im Austausch f\u00fcr ein paar Almosen sanftm\u00fctig zu akzeptieren? Und wenn es so ist, wie k\u00f6nnen sie es wagen, Lektionen zu erteilen? Und wie k\u00f6nnen sie so inkongruent und l\u00e4cherlich sein und sich \u00fcber eine Gruppe von Faschisten echauffieren, weil sie Lorca jene Fahne in die Hand dr\u00fccken, die seine M\u00f6rder benutzten, die jetzt aber auch begeistert ihre eigene ist?<\/p>\n<p>Ein bisschen Ernsthaftigkeit, bitte.<br \/>\nNur ein bisschen.<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong>\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/si-aixo-es-ser-guerracivilista\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">VilaWeb<\/a><\/p>\n<p>\u00dcbersetzung von\u00a0<a href=\"https:\/\/kat-info.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kat-Info<\/a>\u00a0mit freundlicher Genehmigung von Vicent Partal.<\/p><\/blockquote>\n<hr \/>\n<h3>Quellen und Anmerkungen<\/h3>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> taz (23. Mai 2020):\u00a0<strong>Spanische Rechtsextreme und Corona: Brauner Autokorso in der Hauptstadt.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/taz.de\/Spanische-Rechtsextreme-und-Corona\/!5687605\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/taz.de\/Spanische-Rechtsextreme-und-Corona\/!5687605\/<\/a>\u00a0(abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> der Freitag (24. Mai 2020): <strong>Kampagne aus der Luxussuite.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kampagne-aus-der-luxussuit\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.freitag.de\/autoren\/der-freitag\/kampagne-aus-der-luxussuit<\/a> (abgerufen am 26.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> taz (8.5.2020): <strong>Machtk\u00e4mpfe in Coronazeiten: Spaniens dreifache Krise.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/taz.de\/Machtkaempfe-in-Coronazeiten\/!5683538\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/taz.de\/Machtkaempfe-in-Coronazeiten\/!5683538\/<\/a> (abgerufen am 26.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a>\u00a0El Nacional (18.5.2020): <strong>The Spanish route of Covid-19: study shows how virus spread radially from Madrid.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.elnacional.cat\/en\/news\/coronavirus-spain-spread-radial-madrid_504438_102.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.elnacional.cat\/en\/news\/coronavirus-spain-spread-radial-madrid_504438_102.html<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a>\u00a0eldiario.es (9.4.2020): <strong>El coronavirus es la militarizaci\u00f3n de la vida social.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.eldiario.es\/zonacritica\/coronavirus-militarizacion-vida-social_6_1014958527.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.eldiario.es\/zonacritica\/coronavirus-militarizacion-vida-social_6_1014958527.html<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Telepolis (17.5.2020):\u00a0<strong>\u201eEs ist ein Witz, dass in der Krise niemand zur\u00fcckgelassen wird\u201c.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-ist-ein-Witz-dass-in-der-Krise-niemand-zurueckgelassen-wird-4722671.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.heise.de\/tp\/features\/Es-ist-ein-Witz-dass-in-der-Krise-niemand-zurueckgelassen-wird-4722671.html<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> VilaWeb (18.5.2020): <strong>El govern espanyol gasta 2.100 milions en tancs per a l\u2019ex\u00e8rcit enmig de la pand\u00e8mia.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/el-govern-espanyol-gasta-1-200-milions-en-tancs-per-a-lexercit-en-plena-pandemia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/el-govern-espanyol-gasta-1-200-milions-en-tancs-per-a-lexercit-en-plena-pandemia\/<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Berliner Zeitung (31.3.2020): <strong>Corona in Spanien: Chronik einer angek\u00fcndigten Katastrophe.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/spaniens-chronik-einer-angekuendigten-katastrophe-li.80068\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.berliner-zeitung.de\/politik-gesellschaft\/spaniens-chronik-einer-angekuendigten-katastrophe-li.80068<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref9\" name=\"_ftn9\">[9]<\/a> diario16.com (15.5.2020): <strong>Fundaciones ultracat\u00f3licas que inspiran a Vox proponen quitar el derecho de voto a los parados.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/diario16.com\/fundaciones-ultracatolicas-que-inspiran-a-vox-proponen-quitar-el-derecho-de-voto-a-los-parados\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/diario16.com\/fundaciones-ultracatolicas-que-inspiran-a-vox-proponen-quitar-el-derecho-de-voto-a-los-parados\/<\/a> (abgerufen am 27.5.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref10\" name=\"_ftn10\">[10]<\/a> VilaWeb (17.5.2020): <strong>Madrid esclatar\u00e0: preparem-nos per a fer servir la seua ira.<\/strong>\u00a0Auf\u00a0<a href=\"https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/madrid-explotara-preparem-nos-per-a-fer-servir-la-seua-ira\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.vilaweb.cat\/noticies\/madrid-explotara-preparem-nos-per-a-fer-servir-la-seua-ira\/<\/a> (abgerufen am 25.5.2020).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>\u00dcber den Autor: Llu\u00eds Lipp ist K\u00fcnstler und Kulturarbeiter aus Wien. Zwischen Selbstausbeutung und Brotjob findet er irgendwie noch Zeit f\u00fcr den politischen Aktivismus und der Erarbeitung einer Gegendarstellung zum Unabh\u00e4ngigkeitskonflikt in Katalonien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine entfesselte und w\u00fctende Rechte illustriert derzeit sehr deutlich, wie fragil die demokratischen Strukturen in Spanien sind\u00a0[1]. 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