{"id":1102321,"date":"2020-05-11T19:33:06","date_gmt":"2020-05-11T18:33:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1102321"},"modified":"2020-06-01T12:40:12","modified_gmt":"2020-06-01T11:40:12","slug":"corona-krise-eine-stunde-fuer-den-nahen-osten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/05\/corona-krise-eine-stunde-fuer-den-nahen-osten\/","title":{"rendered":"Corona-Krise: Eine Stunde f\u00fcr den Nahen Osten"},"content":{"rendered":"<div class=\"article__summary \"><strong>Der Nahe Osten steht vor vielen Problemen. Kriege und Krisen, Interventionen, Sanktionen, Flucht und Vertreibung lassen die Menschen seit Jahrzehnten nicht zur Ruhe kommen. Der Gefahr einer COVID-19-Pandemie stehen sie weitgehend mittellos gegen\u00fcber.<\/strong><\/div>\n<div class=\"article__text \">\n<p><em>von Karin Leukefeld<\/em><\/p>\n<p>Alle drei Monate befasst sich der UN-Sicherheitsrat mit der &#8222;Situation im Nahen Osten, einschlie\u00dflich der pal\u00e4stinensischen Frage&#8220;. Ende April war es wieder so weit. Der Fernsehsender der UNO \u00fcbertrug am 23. April die einst\u00fcndige &#8222;Videotelekonferenz&#8220;. Aufgrund der weltweiten Gef\u00e4hrdung durch die Coronavirus-Pandemie und der damit verbundenen Sicherheitsvorschriften verhandeln die UN-Gremien nicht mehr direkt miteinander.<\/p>\n<p>Der Sitzungssaal des h\u00f6chsten internationalen Entscheidungsgremiums im\u00a0UN-Hauptquartier in\u00a0New York liegt verlassen. Der Ph\u00f6nix, der im Mittelpunkt des markanten Gem\u00e4ldes an der Stirnseite des Saales aus der Asche und den Tr\u00fcmmern des Zweiten Weltkrieges hervorsteigt, blickt auf leere Pl\u00e4tze. Auch die anderen Symbole, die das h\u00f6chste Gremium der Welt in seiner Arbeit leiten sollten, nimmt niemand wahr. Sie befinden sich auf den schweren Seidenvorh\u00e4ngen rechts und links des Ph\u00f6nix: ein Anker f\u00fcr den Glauben, Weizen\u00e4hren f\u00fcr die Hoffnung und Herzen f\u00fcr die Barmherzigkeit.<\/p>\n<div id=\"adfox_inpage\"><\/div>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/nordamerika\/98590-verbrechen-gegen-menschlichkeit-und-kriegsverbrechen-israel-usa\/\">Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen: Klage gegen Trump und Netanjahu <\/a><\/p>\n<p>Seit mehr als 70 Jahren ist der zentrale Konflikt des Nahen Ostens, der Konflikt zwischen Israel und Pal\u00e4stina, nicht gekl\u00e4rt. Die viertelj\u00e4hrliche Befassung des UN-Sicherheitsrates mit der Lage im Nahen Osten und in den besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten ist zur Routine geworden. Welches Unrecht mit dieser Routine zementiert wird, machte <a href=\"https:\/\/reliefweb.int\/report\/occupied-palestinian-territory\/nickolay-mladenov-special-coordinator-middle-east-peace-25\">der Bericht deutlich<\/a>, den Nikolai Mladenow, UN-Sonderkoordinator f\u00fcr den Friedensprozess im Nahen Osten, vorlegte.<\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\">\n<p><a class=\"read-more__link\" href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/97867-folgen-des-jahrhundertdeals-mord-zerstoerung\/\"><img decoding=\"async\" class=\"read-more__cover\" src=\"https:\/\/cdni.rt.com\/deutsch\/images\/2020.02\/thumbnail\/5e4fe9fab480cc60ff073217.jpg\" alt=\"Ein israelischer Soldat zieht eine pal\u00e4stinensische Frau auf dem Boden, nachdem das Haus ihrer Familie in dem Dorf Al-Dirat in der N\u00e4he von Hebron am 16. Januar durch Israel zerst\u00f6rt wurde, weil es angeblich ohne israelische Genehmigung gebaut wurde.\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"read-more__footer\"><span class=\"read-more__title\">Mehr lesen:<\/span><strong class=\"read-more__header\">Die Folgen des &#8222;Jahrhundert-Deals&#8220; \u2013 Mord, Zerst\u00f6rung, Vertreibung?<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Zusammenarbeit statt Konfrontation<\/strong><\/p>\n<p>Als gro\u00dfe Gefahr und ernsthaften Versto\u00df gegen das V\u00f6lkerrecht bezeichnete Mladenow den Plan der neuen israelischen Regierung, Teile des besetzten Westjordanlandes zu annektieren. Die Pal\u00e4stinenser h\u00e4tten f\u00fcr den Fall angek\u00fcndigt, alle bilateralen Vereinbarungen mit Israel aufzuk\u00fcndigen.<\/p>\n<p>Nach drei Wahlen und vielen Verhandlungsrunden stimmte der bisherige und neue Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu einer Regierung der Nationalen Einheit mit seinem Herausforderer Benny Gantz, dem ehemaligen Oberkommandierenden der Israelischen Streitkr\u00e4fte, zu. Netanjahu steht unter Korruptionsverdacht, das Verfahren gegen ihn beginnt im Mai. Das h\u00e4lt ihn nicht davon ab, z\u00fcgig seine Wahlkampfversprechen umzusetzen und Teile der von Israel besetzten Gebiete zu annektieren. Das geschehe in &#8222;voller \u00dcbereinstimmung mit den Vereinigten Staaten von Amerika und internationalen Diskussionen&#8220;, hei\u00dft es in der Koalitionsvereinbarung. V\u00f6lkerrecht oder die UN-Charta werden nicht erw\u00e4hnt. Auch wenn US-Au\u00dfenminister Mike Pompeo erkl\u00e4rte, eine Annexion sei allein Sache Israels, ist bekannt, dass die US-F\u00fchrung der israelischen Regierung auch bei diesem erneuten V\u00f6lkerrechtsbruch den R\u00fccken freihalten wird.<\/p>\n<p>Sollte die israelische Regierung ihre Annexionspl\u00e4ne umsetzen und den Siedlungsbau weiter vorantreiben, werde das &#8222;jede Hoffnung auf Frieden zerst\u00f6ren&#8220;, warnte der UN-Sonderbeauftragte Mladenow. In Verbindung mit den Gefahren und Auswirkungen einer COVID-19-Pandemie sei die Lage explosiv.<\/p>\n<p>Beide Seiten seien bei der Abwehr der Pandemie aufeinander angewiesen und sollten sich auf die Herausforderungen der COVID-19-Krise konzentrieren. Anstatt einseitig zu eskalieren, sollten sie sich den medizinischen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen stellen. F\u00fcr einen UN-Nothilfeplan f\u00fcr den Gesundheitssektor im besetzten Westjordanland, Ostjerusalem und im Gazastreifen brauche die UNO 34 Millionen US-Dollar, einige UN-Mitgliedstaaten h\u00e4tten schon \u00fcberwiesen.<\/p>\n<p><strong>Schlechte Gesundheitsversorgung<\/strong><\/p>\n<p>Die gesundheitliche Lage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser ist\u00a0auch ohne die Gefahr einer COVID-19-Pandemie bereits schlecht. Die Besatzungs- und Blockadepolitik der israelischen Armee verhindert nicht nur die Sicherung der Gesundheitsversorgung der Pal\u00e4stinenser, sie unterbricht Strom- und Wasserversorgung, blockiert die Lieferung wichtiger Medikamente und verhindert, dass die Pal\u00e4stinenser eine selbstbestimmte, stabile Wirtschaftslage entwickeln k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der Mladenow-Bericht listet die M\u00e4ngel auf. Dem Gesundheitsministerium in Gaza fehlten im M\u00e4rz 44 Prozent der notwendigen Medikamente. Es fehlt an Labormaterial und Beatmungsger\u00e4ten. Quarant\u00e4ne- und medizinische Kontrolleinrichtungen m\u00fcssen f\u00fcr Zehntausende pal\u00e4stinensische Arbeiter eingerichtet werden, die aus Israel zur\u00fcckkehrten. In Ostjerusalem ist das Gesundheitssystem &#8222;chronisch unterfinanziert&#8220;, von sechs Krankenh\u00e4usern sind nur zwei in der Lage, COVID-19-F\u00e4lle aufzunehmen. Am 14. April schloss Israel eine Testklinik f\u00fcr m\u00f6gliche COVID-19-F\u00e4lle in Silwan und weigert sich, pal\u00e4stinensische Gefangene zum Schutz vor der Ausbreitung der COVID-19-Erkrankung freizulassen. Mladenow empfahl, wenigstens die \u00e4lteren Gefangenen, Frauen und Kinder freizulassen.<\/p>\n<p>Die sozio\u00f6konomische Lage f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser ist so schlecht wie seit zwei Jahrzehnten nicht mehr. Aufgrund der \u2013 wegen der drohenden Pandemie verordneten \u2013 Schlie\u00dfungen und Abriegelungen sind Einnahmen durch Handel, Tourismus und Transfergeb\u00fchren abgest\u00fcrzt. F\u00fcr den Haushalt 2020 der Pal\u00e4stinensischen Autonomiebeh\u00f6rde (PA) wird das Minus voraussichtlich mehr als\u00a0eine Milliarde US-Dollar betragen.<\/p>\n<p>Frauen sind der UNO zufolge besonders betroffen. Die h\u00e4usliche Gewalt steigt. Eine Umfrage ergab, dass 27 Prozent der von Frauen gef\u00fchrten Betriebe geschlossen wurden. Die restlichen 73 Prozent der befragten Frauen wurden angewiesen, ihre Betriebe innerhalb der kommenden vier Monate zu schlie\u00dfen, sollte die gesundheitliche Lage sich nicht \u00e4ndern.<\/p>\n<p><strong>Wenn man kein Zuhause hat<\/strong><\/p>\n<p>Michael Lynk, der UN-Sonderberichterstatter f\u00fcr die Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzten pal\u00e4stinensischen Gebieten, hatte bereits im M\u00e4rz darauf hingewiesen, dass &#8222;gem\u00e4\u00df Artikel 56 der Vierten Genfer Konvention Israel als Besatzungsmacht sicherstellen muss, dass alle notwendigen Pr\u00e4ventionsma\u00dfnahmen zur Abwehr einer Ausbreitung von Krankheiten und Pandemien&#8220; f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung zur Verf\u00fcgung gestellt werden m\u00fcssten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.ohchr.org\/EN\/NewsEvents\/Pages\/DisplayNews.aspx?NewsID=25802&amp;LangID=E\">Mitte April warnte<\/a> Lynk vor dem Einsatz von &#8222;exzessiver Gewalt besonders gegen die Menschen, die in ungesch\u00fctzten Verh\u00e4ltnissen&#8220; lebten. Menschen, die in Armut lebten, Minderheiten oder Gefangene seien besonders gef\u00e4hrdet, so Lynk. Sie seien &#8222;\u00fcberdurchschnittlich durch das Virus betroffen&#8220; und d\u00fcrften unter dem COVID-19-Ausnahmezustand nicht zus\u00e4tzlich leiden. Die Ausgangssperre zu brechen, rechtfertige keine Polizeigewalt und auf keinen Fall den Einsatz von Schusswaffen: &#8222;Man kann nicht zu Hause bleiben, wenn man kein Zuhause hat&#8220;, betonte Lynk. &#8222;Man kann die Ausgangssperre nicht einhalten, wenn die Familie nichts zu essen hat. Wie soll man sich physisch von anderen fernhalten, wenn man in einem Slum lebt! Wie soll man essen und trinken, wenn man ein Tagel\u00f6hner ist und jeden Tag zur Arbeit gehen muss, um essen zu k\u00f6nnen?&#8220;<\/p>\n<p>Was Lynk f\u00fcr die Pal\u00e4stinenser in den besetzten Gebieten beschreibt, gilt heute f\u00fcr viele Menschen im Nahen Osten. Millionen Bewohner der einstigen Gastl\u00e4nder der pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlinge teilen heute deren Fl\u00fcchtlingsschicksal.<\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\">\n<p><a class=\"read-more__link\" href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/84809-raffinierter-scheinruckzug-wie-usa-mit-neuer-strategie-syrien-balkanisieren-wollen\/\"><img decoding=\"async\" class=\"read-more__cover\" src=\"https:\/\/cdni.rt.com\/deutsch\/images\/2019.02\/thumbnail\/5c700ec10d040327138b4569.jpg\" alt=\"Ein Foto vom 30. Dezember 2018 zeigt eine Reihe von US-Milit\u00e4rfahrzeugen in Syriens n\u00f6rdlicher Stadt Manbidsch.\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"read-more__footer\"><span class=\"read-more__title\">Mehr lesen:<\/span><strong class=\"read-more__header\">Scheinr\u00fcckzug: Wie die USA mit einer neuen Strategie Syrien balkanisieren wollen<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p><strong>Fl\u00fcchtlinge und Inlandsvertriebene<\/strong><\/p>\n<p>Das UN-Hilfswerk f\u00fcr Fl\u00fcchtlinge, UNHCR, gibt die Zahl der weltweit vor Kriegen und Krisen geflohenen Menschen aktuell mit 70,8 Millionen an. Weit mehr als die H\u00e4lfte, 41,3 Millionen von diesen, sind Inlandsvertriebene im eigenen Land. Die meisten Fl\u00fcchtlinge weltweit leben in der Region zwischen Jordanien und Pakistan. F\u00fcr die USA und die EU ist diese Region das Kerngebiet des &#8222;Gro\u00dfraums Naher Osten&#8220; (Greater Middle East). Hier wird der Kampf um die Weltherrschaft gegen Russland und China ausgefochten. Um nur einige milit\u00e4rische Interventionen und Kriege seit dem Zweiten Weltkrieg zu nennen: der Krieg um Israel (u. a. 1948, 1967, 1973, 1976), Afghanistan (bis heute), Irak (bis heute), Syrien (2011 bis heute) und Jemen (bis heute). Die Fluchtbewegungen sind deren Folge.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/international\/96653-trump-nato-soll-nahen-osten\/\">Trump: NATO soll den Nahen Osten aufnehmen <\/a><\/p>\n<p>Den pal\u00e4stinensischen Fl\u00fcchtlingen folgten die Iraker, ihnen folgten die Syrer nach Beginn des Syrien-Krieges. Der Aufstieg und Fall des &#8222;Islamischen Staates im Irak und in der Levante&#8220; zwischen 2011 und 2019 hat zus\u00e4tzlich f\u00fcr die massenhafte Flucht und Vertreibung von Irakern und Syrern gef\u00fchrt. Fast alle diese Menschen blieben in der Region und irrten im eigenen oder zwischen den Nachbarstaaten umher.<\/p>\n<p><strong>Die Pal\u00e4stinenser<\/strong><\/p>\n<p>5,6 Millionen pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge <a href=\"https:\/\/www.unrwa.org\/where-we-work\">versorgt das UN-Hilfswerk<\/a> f\u00fcr pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge (UNRWA) im eigenen Land, in Jordanien, im Libanon und in Syrien. Mehr als 800.000 pal\u00e4stinensische Inlandsvertriebene leben auf engstem Raum zusammengepfercht in 19 Lagern im Westjordanland, 1,4 Millionen leben in\u00a0acht Lagern im Gazastreifen. In Jordanien leben rund 2,2 Millionen Pal\u00e4stinenser in\u00a0zehn offiziellen Lagern, im Libanon leben rund 500.000 Fl\u00fcchtlinge in\u00a0zw\u00f6lf Lagern, und in Syrien waren im Januar 2018 offiziell ca. 550.000 pal\u00e4stinensische Fl\u00fcchtlinge in\u00a0neun Lagern registriert. Durch den Krieg sind etwa 110.000, also 20 Prozent von ihnen, in den Libanon und andere L\u00e4nder geflohen.<\/p>\n<p><strong>Mehr zum Thema<\/strong> &#8211; <a href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/meinung\/93720-us-draufgangertum-war-gestern-ausgewogene\/\">US-Draufg\u00e4ngertum war gestern: Ausgewogene Diplomatie macht Russland in Nahost zu beliebtem Partner <\/a><\/p>\n<p><strong>Die Iraker<\/strong><\/p>\n<p>Im Jahr 2018 bezifferte die Weltbank die Zahl der Iraker mit rund 38 Millionen. Die <a href=\"https:\/\/www.unocha.org\/iraq\">j\u00fcngste Statistik<\/a> des UNHCR (M\u00e4rz 2020) weist im Irak 67 Fl\u00fcchtlingslager von Basra \u00fcber Nassirija, Falludscha bis Dohuk im Irak auf. 1,4 Millionen Menschen gelten im Irak als Inlandsvertriebene, mehr als\u00a0vier Millionen Menschen sind auf Hilfe angewiesen. Inlandsvertriebene aus den letzten US-amerikanischen Kriegen und innerirakischen Konflikten leben bis heute quer \u00fcber das Land verstreut.<\/p>\n<p><strong>Die Syrer<\/strong><\/p>\n<p>Vor Beginn des Krieges lebten rund 24 Millionen Menschen in Syrien. Heute leben <a href=\"https:\/\/www.unhcr.org\/sy\/internally-displaced-people\">mehr als\u00a0sechs Millionen<\/a>syrische Fl\u00fcchtlinge in Lagern im Libanon, in der T\u00fcrkei, im Irak und in Jordanien. 6,2 Millionen syrische Inlandsvertriebene leben unter schwierigen Verh\u00e4ltnissen in ihrer Heimat. 2,5 Millionen von ihnen sind Kinder.<\/p>\n<p><strong>Die Jemeniten<\/strong><\/p>\n<p>Im Jemen, dem Armenhaus der arabischen Welt, leben 3,6 Millionen Inlandsvertriebene, mehr als 24 Millionen sind <a href=\"https:\/\/reliefweb.int\/sites\/reliefweb.int\/files\/resources\/Yemen%20-%20UNHCR%20Operational%20Update%2C%2023%20April%202020.pdf\">auf Hilfe angewiesen<\/a>. Die Weltbank gab die Zahl der Gesamtbev\u00f6lkerung im Jemen im Jahr 2018 mit 28,5 Millionen an. Hinzu kommen bis zu 300.000 Fl\u00fcchtlinge aus Somalia, dem Sudan und \u00c4thiopien.<\/p>\n<p><strong>Die humanit\u00e4re Intervention<\/strong><\/p>\n<p>\u00dcber diese Menschen hat sich ein dichtes Netz von privaten, staatlichen und internationalen Hilfsorganisationen gelegt. Was die Menschen brauchen, sind Waffenstillst\u00e4nde und Friedensverhandlungen. Sie brauchen eine menschenw\u00fcrdige Perspektive und Unterst\u00fctzung, um ihr Recht auf R\u00fcckkehr in ihre Heimatl\u00e4nder umzusetzen. Obwohl es wie in Syrien oder im Irak Rohstoffe gibt, obwohl diese L\u00e4nder mit herausragenden Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen brillierten, bleibt Hilfe f\u00fcr den Wiederaufbau der nationalen Infrastruktur und f\u00fcr die R\u00fcckkehr der Menschen aus.<\/p>\n<p>Die Energie westlicher Staaten, die erheblich zu den Krisen und Kriegen beigetragen haben, ersch\u00f6pft sich in der Lieferung von Hilfspaketen und Projektmanagement. Man bringt Wasser in die W\u00fcstenlager und arbeitet Sicherheitskonzepte aus, damit die Menschen dort \u00fcberleben. Und alle Jahre wieder werden &#8222;Geberkonferenzen&#8220; organisiert, um Geld f\u00fcr\u00a0all dies zu sammeln. Das Leben in den Lagern macht die Menschen hoffnungs- und perspektivlos, sie haben keine Arbeit, keine Zukunft. Sie werden krank; junge M\u00e4nner werden drogenabh\u00e4ngig und\/oder radikalisieren sich. Reich werden die Hilfsorganisationen und deren Mitarbeiter, die in den Einsatzgebieten zu neuen Eliten und Autorit\u00e4ten werden.<\/p>\n<div class=\"article__read-more app-mobile__read-more read-more\">\n<p><a class=\"read-more__link\" href=\"https:\/\/deutsch.rt.com\/inland\/99463-deutschland-setzt-humanitare-fluchtlingsaufnahme-aus\/\"><img decoding=\"async\" class=\"read-more__cover\" src=\"https:\/\/cdni.rt.com\/deutsch\/images\/2020.03\/thumbnail\/5e723d01b480cc79d507008d.jpg\" alt=\"BMI-Sprecher: Deutschland setzt humanit\u00e4re Fl\u00fcchtlingsaufnahme aus\" \/><\/a><\/p>\n<div class=\"read-more__footer\"><span class=\"read-more__title\">Mehr lesen:<\/span><strong class=\"read-more__header\">BMI-Sprecher: Deutschland setzt humanit\u00e4re Fl\u00fcchtlingsaufnahme aus<\/strong><\/div>\n<\/div>\n<p>Hilfe in Kriegs- und Notsituationen ist wichtig. Sie hilft aber nur, wenn es politische Anstrengungen gibt, die Kriegs- und Notsituation rasch zu \u00fcberwinden. Was aber seit dem Zweiten Weltkrieg mit den Pal\u00e4stinensern, den Irakern und Syrern geschieht, ist etwas anderes. Die Lagerhaltung der Fl\u00fcchtlinge im Nahen Osten zerst\u00f6rt Gesellschaften und nationale \u00d6konomien. Schon jetzt gibt es in der arabischen Welt \u2013 einem geografischen Raum gr\u00f6\u00dfer als der Nahen Osten \u2013 Millionen Menschen, die in Armut leben.<\/p>\n<p><strong>Nationale \u00d6konomien st\u00e4rken und regional vernetzen<\/strong><\/p>\n<p>ESCWA, die UN-Kommission f\u00fcr Wirtschaft und Soziales in Westasien mit Sitz in Beirut, hatte bereits am 18. M\u00e4rz vor massiven Folgen der COVID-19-Pandemie <a href=\"https:\/\/www.unescwa.org\/news\/least-1.7-million-jobs-will-be-lost-arab-region-due-coronavirus-pandemic\">gewarnt<\/a>. In der gesamten arabischen Region k\u00f6nnten mindestens 1,7 Millionen Arbeitspl\u00e4tze verloren gehen, hie\u00df es in einer Erkl\u00e4rung.<\/p>\n<p>F\u00fcr das Jahr 2020 erwartet die ESCWA einen Verlust von mindestens 42 Milliarden US-Dollar f\u00fcr die Region. Die Pandemie in der EU und in den USA habe zum wirtschaftlichen Einbruch gef\u00fchrt, der \u00d6lpreis sei gefallen. Die Arbeitslosigkeit werde steigen, so die ESCWA, die Einkommen sinken. Von Januar bis M\u00e4rz 2020 habe die Region fast\u00a0elf Milliarden US-Dollar an \u00d6leinkommen verloren, der weltweite Stopp von Handel und Transport werde diese Zahl erh\u00f6hen. Acht\u00a0Prozent des regionalen Marktes seien eingebrochen, Unternehmen h\u00e4tten 420 Milliarden US-Dollar verloren.<\/p>\n<p>8,3 Millionen Menschen k\u00f6nnten durch die Gefahr einer COVID-19-Pandemie in der arabischen Welt zus\u00e4tzlich in Armut geraten, so eine Sch\u00e4tzung der ESCWA. Das wiederum werde zu Unterern\u00e4hrung und Hunger f\u00fchren. Die Zahl der als arm geltenden Menschen in der Region k\u00f6nnte auf 101,4 Millionen steigen, die Zahl der Unterern\u00e4hrten auf 52 Millionen Menschen.<\/p>\n<p>Besonders betroffen seien Frauen, junge Erwachsene und Tagel\u00f6hner, die weder sozialen Schutz noch eine Arbeitslosenversicherung h\u00e4tten, erkl\u00e4rte ESCWA-Leiterin Rola Dashti. Sie appellierte an die arabischen Regierungen, die Bev\u00f6lkerung zu sch\u00fctzen und einen regionalen Nothilfeplan aufzulegen. Die &#8222;nationalen Ressourcen&#8220; in Produktion und Handel gelte es zu f\u00f6rdern und regional zu vernetzen, um die Bev\u00f6lkerung zu versorgen. Das aber wird noch durch die westliche Politik von milit\u00e4rischen und humanit\u00e4ren Interventionen und Sanktionen verhindert.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Nahe Osten steht vor vielen Problemen. 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