{"id":1102290,"date":"2020-05-07T19:52:58","date_gmt":"2020-05-07T18:52:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1102290"},"modified":"2020-06-01T12:46:13","modified_gmt":"2020-06-01T11:46:13","slug":"die-freiwillige-corona-app","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/05\/die-freiwillige-corona-app\/","title":{"rendered":"Die \u201cfreiwillige\u201d Corona-App"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Bundesregierung setzt f\u00fcr eine schrittweise R\u00fccknahme der Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen auf eine breite Akzeptanz f\u00fcr die herunterladbare App zur nachtr\u00e4glichen Kontaktrekonstruktion Infizierter.<\/strong><\/p>\n<article>Die (berechtigte) Angst vor dem Virus wird benutzt, um einem Grossteil der Bev\u00f6lkerung \u201efreiwillig\u201c ein autorit\u00e4r hochwirksames Werkzeug zu verabreichen.Wir kritisieren in diesem Artikel die technische Konstruktion der App, aber auch ihre sozial-technokratischen Konsequenzen. Selbst wenn das Protokollieren von Kontakten vollst\u00e4ndig pseudonym erfolgen w\u00fcrde, m\u00fcssen wir dringend vor dieser App warnen. In dem Moment, wo (sogar anonyme) Verhaltensdaten fl\u00e4chendeckend anfallen, sind die pr\u00e4diktiven Modelle, die damit trainiert werden, dazu in der Lage, ganze Populationen in Risikogruppen einzuteilen und algorithmisch zu verwalten. Hinzu kommt, dass ein simples Software-Update die App in ein wirksames Tool zur individuellen Zugangsbeschr\u00e4nkung verwandelt. Daher unser klares Nein zur Corona-App!Ein internationales Team bestehend aus rund 130 Wissenschaftler*innen, IT-Entwickler*innen, Datenschutzerbeauftragten und Soldat*innen arbeiten derzeit in einem Projekt mit dem Namen Pan European Privacy-Protecting Proximity Tracing (PEPP-PT) an einer Software, welche die SARS-CoV-2-Virusverbreitung einschr\u00e4nken soll. Beteiligt sind aus Deutschland unter anderem das Robert-Koch-Institut (RKI), das Heinrich-Hertz-Institut (HHI) und das Bundesamt f\u00fcr Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte begleitet die Entwicklung und Soldat*innen der Bundeswehr helfen bei den Tests. Bis auf RKI sind sie auf der Website des Projekts nicht gelistet. Das HHI ist unter Fraunhofer subsumiert. Bislang sind Forscher*innen und Institute aus acht L\u00e4ndern an der Entwicklung beteiligt: Belgien, D\u00e4nemark, Deutschland, Frankreich, Italien, \u00d6sterreich, Spanien und die Schweiz.Um die Ausbreitung einzud\u00e4mmen, sollen Kontaktpersonen von Infizierten fr\u00fchzeitig gewarnt werden. Wenn Menschen Symptome zeigen, dann haben sie das Virus bereits weitergegeben. Deshalb sollen nach einer positiven Diagnose alle Handybesitzer benachrichtigt werden, deren Ger\u00e4te in der N\u00e4he des Erkrankten waren. Wenn es viele einzelne Ans\u00e4tze und Software-L\u00f6sungen gibt, die jeweils nur ein kleiner Teil der Bev\u00f6lkerung nutzt, kann das Konzept nicht aufgehen. Deshalb soll eine gemeinsame Grundlage entstehen, die m\u00f6glichst schnell eine kritische Gr\u00f6sse erreicht. Die Rede ist von einer gemeinsamen Plattform: einer Client\/Server-Referenzimplementierung, aber auch von einem Softwareger\u00fcst auf dem Smartphone-Apps aufsetzen k\u00f6nnen.Diese Smartphone-Apps, die Nutzer*innen auf ihrem Telefon installieren, bilden einen wesentlichen Teil des Systems. In Deutschland arbeiten RKI und HHI an einer solchen Anwendung. Um Infektionsketten wirksam zu unterbrechen, streben die Forscher*innen eine Nutzer*innenbasis von etwa 60 Prozent der Bev\u00f6lkerung an. In Deutschland w\u00e4ren das 50 Millionen Menschen. Bislang gibt es in Deutschland keine App, die nicht auf Smartphones vorinstalliert ist und bewusst heruntergeladen werden muss, die so viele Nutzer*innen hat. Allerdings k\u00f6nnte auch ein geringerer Anteil helfen, die Ausbreitung zumindest zu verlangsamen. Laut Bitkom besitzen 81 Prozent aller Menschen in Deutschland \u00fcber 14 Jahren ein Smartphone. Normale Handys und \u00e4ltere Ger\u00e4te unterst\u00fctzen den n\u00f6tigen Bluetooth-Standard noch nicht.Insbesondere Senior*innen, f\u00fcr die das Virus besonders gef\u00e4hrlich ist, k\u00f6nnen nur zum Teil gewarnt werden. Deshalb denken die Forscher dar\u00fcber nach, k\u00fcnftig auch Bluetooth-Armb\u00e4nder oder andere Wearables zu verteilen. Einer repr\u00e4sentativen Umfrage (Stand 31.03.2020) zufolge, w\u00fcrden mehr als 70 Prozent der Befragten so eine App auf jeden Fall oder wahrscheinlich nutzen. Die Mehrheit gibt an, den Aufforderungen der App nachkommen zu wollen und sich in Quarant\u00e4ne zu begeben, sollten sie mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen sein. Umfragen zufolge w\u00e4re ein Grossteil der Bev\u00f6lkerung in Deutschland bereit, einen Teil ihrer Privatsph\u00e4re aufzugeben, um das Virus zu stoppen. Die PEPP-PT-Plattform soll am 7. April fertiggestellt werden. RKI und HHI wollen die App f\u00fcr deutsche Nutzer *innen etwa eine Woche sp\u00e4ter ver\u00f6ffentlichen.<\/p>\n<p>Das System soll als Gegenentwurf zu den repressiven und invasiven Ans\u00e4tzen anderer L\u00e4nder verstanden werden. Anstatt massenhaft sensible Standortdaten zu sammeln, Nutzer*innen zu \u00fcberwachen oder Infizierte an einen digitalen Corona-Pranger zu stellen, soll PEPP-PT komplett freiwillig und datenschutzfreundlich sein. Die Betreiber versprechen, die Privatsph\u00e4re von Nutzer*innen der Software zu sch\u00fctzen. Die Identit\u00e4t der Nutzer*innen bleibt zu jedem Zeitpunkt gesch\u00fctzt heisst es: weder \u00c4rzt*innen noch die Betreiber der Plattform k\u00f6nnen Einzelpersonen identifizieren. F\u00fcr gute PR sorgen Zeitungen, die sogar von einer anonymen Nutzung schreiben, obwohl es sich um eine Pseudonymisierung handelt. Das PEPP-PT-Modell scheint auch nicht zu 100 Prozent Privacy-by-Design zu erfordern. Die Spezifikationen und den Quellcode gibt es laut der bisher sehr informationsarmen Webseite aktuell allerdings nur als Mitglied des Konsortiums.<\/p>\n<p>Wir sagen: Code und alle Dokumente offenlegen, sonst glauben wir gar nichts. Und nicht nur irgendeine Client-Referenzimplementierung, sondern die ganze Spezifikation und den ganzen Server-Code. Full docs or shut the fuck up!<\/p>\n<h3>Kritik 1: Technische Details<\/h3>\n<p>Folgende technische Details beruhen auf den wenigen Informationen der PEPP-PT-Website und Berichten von Netzpolitik.org.<\/p>\n<p>Die Apps weisen jedem Ger\u00e4t eine vor\u00fcbergehend g\u00fcltige, authentifizierte und zuf\u00e4llig generierte Identifikationsnummer (ID) zu. Die tempor\u00e4r, zuf\u00e4llig erzeugte ID funktioniert als Pseudonym, welches die Identit\u00e4t zuverl\u00e4ssig sch\u00fctzen sollen. Sie wird in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden ge\u00e4ndert (die Rede ist von 30 Minuten) und sollen nicht mit dem Telefon in Verbindung gebrach werden k\u00f6nnen. Des Weiteren soll niemand im Nachhinein herausfinden k\u00f6nnen, welche Person sich hinter einem solchen Pseudonym verbirgt. Jedes PEPP-PT-Telefon (gemeint ist ein Smartphone auf dem die App installiert ist) sendet \u00fcber eine kurze Entfernung mit Bluetooth-Funktechnik (Bluetooth-Low-Energy) seine aktuelle ID und scannt gleichzeitig die Umgebung und erfasst, welche anderen Smartphones mit installierter PEPP-PT-Software sich in Reichweite befinden.<\/p>\n<p>Wenn sich zwei Ger\u00e4te n\u00e4her kommen, speichern die Apps die tempor\u00e4re ID des jeweils anderen Smartphones. Die Ann\u00e4herung von Telefonen anderer PEPP-PT-Benutzer wird durch die Messung von Funksignalen (Bluetooth usw.) realisiert. Die Daten bleiben zun\u00e4chst verschl\u00fcsselt auf dem Smartphone, niemand kann darauf zugreifen, heisst es. Aufgrund der geringen Informationen ist offen, wie das konkret kryptographisch umgesetzt wurde. Nicht jede Ann\u00e4herung wird gespeichert. Nur wenn sich PEPP-PT-Telefon A \u00fcber einen epidemiologisch ausreichenden Zeitraum in der N\u00e4he von PEPP-PT-Telefon B befindet (die Rede ist von 15 Minuten in 1,5 Metern Entfernung), dann wird die aktuelle tempor\u00e4re ID von Telefon B, in der verschl\u00fcsselten, lokal auf dem Telefon gespeicherten Ann\u00e4herungsgeschichte (Proximity-Historie) von A gespeichert (und umgekehrt).<\/p>\n<p>Offen bleibt, ob die Wahl von 15 Minuten eine sinnvolle Zeitdauer ist, denn Anhusten im Bus oder im Gesch\u00e4ft dauert nur wenige Sekunden, Kurzgespr\u00e4che 1-2 Minuten. Das reicht auch schon f\u00fcr die Ansteckung. Offen bleibt auch was konkret gespeichert wird. Laut PEPP-PT-Website werden keine Geolokalisierung, keine pers\u00f6nlichen Informationen, einzigartige Ger\u00e4tekennungen wie die IMEI-Nummer des Smartphones oder andere Daten protokolliert, die eine Identifizierung des Benutzers erm\u00f6glichen w\u00fcrden. Weiter heisst es: Die pseudonyme Ann\u00e4herungsgeschichte kann von niemandem eingesehen werden, auch nicht vom Benutzer von Telefon A. \u00c4ltere Ereignisse in der Ann\u00e4herungsgeschichte werden gel\u00f6scht, wenn sie epidemiologisch unbedeutend werden.<\/p>\n<p>\u201cWir messen nur, wie lange und wie nahe sich zwei Personen begegnet sind\u201d, sagt Thomas Wiegand, der das HHI leitet. Wo das Treffen stattgefunden habe, sei dem Virus egal. \u201cDas sind die einzigen Informationen, die epidemiologisch von Bedeutung sind.\u201d Nach 21 Tagen werden die Daten automatisch gel\u00f6scht. Statt auf Tracking setzt PEPP-PT auf Tracing \u2013 es sollen nicht die Bewegungen von Menschen verfolgt, sondern nur ihre Kontakte nachverfolgbar werden. Auf dem Smartphone entsteht eine Liste mit IDs mit Zeitstempeln, hinter denen sich Personen verbergen, die man selbst angesteckt haben k\u00f6nnte, oder von denen man Viren erhalten haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Um Fehlalarme zu reduzieren, haben die Forscher*innen alle weit verbreiteten Smartphonemodelle untersucht und die Signalst\u00e4rke der Funktechnik gemessen, da sie sich teils unterscheidet.<\/p>\n<p>Soldat*innen der Bundeswehr haben geholfen, die Technik so zu kalibrieren, dass sie etwa erkennt, ob zwischen den beiden Kontaktpersonen eine Glasscheibe oder andere Hindernisse waren, die eine \u00dcbertragung des Virus verhindern. Eine zuverl\u00e4ssige Genauigkeit der Aussage, ob jemand innerhalb eines Radius von 1,5 Metern war oder nicht, mittels Bluetooth ist \u00e4usserst zweifelhaft. Nutzung der Ann\u00e4herungsgeschichte<\/p>\n<p>In dem Fall, dass eine Benutzer*in nicht getestet wird oder negativ getestet wurde, bleibt die Ann\u00e4herungsgeschichte auf dem Telefon des Benutzers verschl\u00fcsselt und kann von niemandem eingesehen oder \u00fcbertragen werden. Wenn allerdings best\u00e4tigt wurde, dass die Benutzer*in von Telefon A SARS-CoV-2-positiv ist, (also in der Regel bereits an Covid-19 erkrankt ist), dann soll diese Person ihre aktuelle bis dato lokal gespeicherte ID-Liste in der Ann\u00e4herungsgeschichte auf einen nationalen zentralen Server \u00fcbermitteln. Das ist nicht ohne weiteres m\u00f6glich. \u00c4rzt*innen, Labore und Gesundheitsbeh\u00f6rden m\u00fcssen die Meldung best\u00e4tigen.<\/p>\n<p>Es braucht also zwingend eine positive Diagnose. Dann setzen sich die Gesundheitsbeh\u00f6rden mit Benutzer*in A in Verbindung und stellen ihr eine TAN zur Verf\u00fcgung, die sicherstellt, dass potenzielle Malware keine falschen Infektionsinformationen in das PEPP-PT-System einschleusen k\u00f6nnen. Die Schnittstelle soll verschl\u00fcsselt und geheim funktionieren, sodass die Identit\u00e4t der Erkrankten gesch\u00fctzt bleibt. Die Benutzer*in verwendet diese TAN, um freiwillig Informationen an den Server des nationalen Dienstleisters zu \u00fcbermitteln, in Deutschland beispielsweise beim Robert-Koch-Institut, die die Benachrichtigung von PEPP-PT-Anwendungen erm\u00f6glichen, die in der Ann\u00e4herungsgeschichte aufgezeichnet und somit potenziell infiziert sind. Noch ist die Rede davon, dass alles freiwillig passiert. Nur falls die Nutzer*in zustimmt, erf\u00e4hrt der zentrale Server, mit welchen anderen tempor\u00e4ren IDs dieses Smartphone in Kontakt war. Der soziale Druck wird ausgeblendet.<\/p>\n<h3>Was passiert mit den Daten auf dem Server?<\/h3>\n<p>Das Konsortium schreibt, da die Ann\u00e4herungsgeschichte pseudonyme Identifikatoren enth\u00e4lt, kann der Server aus diesen IDs nicht aufl\u00f6sen, welche Menschen sich dahinter verbergen, er kann aber alle betroffenen Kontaktpersonen \u00fcber die App benachrichtigen und auffordern, sich testen zu lassen.<\/p>\n<p>Diese Benachrichtigung kann dabei ganz ohne Ansehen der Personen verschickt werden, die die Smartphones nutzen. Denn um eine Nachricht auf dem Smartphone anzeigen zu k\u00f6nnen sind keinerlei personenbezogene Daten erforderlich. Es gen\u00fcgt vielmehr ein sogenanntes Push-Token, eine einzigartige App-Ger\u00e4te-Kennung, um \u00fcber Apples oder Googles Push-Notification-Gateways eine Push-Nachricht auf das Ger\u00e4t zu schicken. Dieses Push-Token wird bei der Installation der App auf dem Handy generiert. Zugleich hinterlegt die App sowohl das Push-Token als auch die tempor\u00e4ren IDs, die sie im Laufe der Zeit aussendet, auf einem zentralen Server. Auf diese Weise k\u00f6nnen die Smartphones allein anhand von tempor\u00e4ren IDs und Push-Tokens adressiert werden, ohne dass die Identit\u00e4t der Personen feststellbar w\u00e4re, die diese Smartphones bei sich tragen. Dazu ist es aber notwendig, dass zu jedem Account Push-Token und alle generierten aktuellen temp\u00f6r\u00e4ren IDs inklusive Zeitstempel, wann sie generiert wurden, auf dem Server liegen. Es muss dem Server vertrauen entgegen gebracht werden, dass er nach 21 Tagen epidemiologisch irrelevante Daten l\u00f6scht \u2013 und nicht f\u00fcr Big-Data-Zwecke weiterhin speichert. Sobald man die das Push-Token mit Daten des Providers verkn\u00fcpfen w\u00fcrde (Push-Token-Zuordnung zu Gr\u00e4te-ID, IMEI, oder Rufnummer), w\u00e4re eine Zuordnung leicht.<\/p>\n<h3>Kritik 2: Auch anonym trainieren wir KI<\/h3>\n<p>Die PEPP-PT-App soll nicht auf personenbezogene Daten des einzelnen Individuums zugreifen. Doch die Gefahren entstehen nicht nur unmittelbar bei der digitalen Ausleuchtung Einzelner, sondern dadurch, dass die entstehende Datensammlung algorithmische Verfahren zur Bev\u00f6lkerungsverwaltung erm\u00f6glicht. Pseudonymisierte Massendaten dienen zum Training k\u00fcnstlicher Intelligenzen (KI)z. B. im Kontextvorhersagender Analysen. In dem Moment, wo Verhaltensdaten fast fl\u00e4chendeckend anfallen und (sei es auch anonymisiert) erhoben werden, sind die pr\u00e4diktiven Modelle, die damit trainiert werden, dazu in der Lage, ganze Populationen in Risikogruppen einzuteilen und algorithmisch zu verwalten. Datenbasierte Algorithmen k\u00f6nnen die Gesellschaft dann in unsichtbare soziale Klassen einteilen, zum Beispiel in Bezug darauf, wer aufgrund seiner Bewegungsmuster vermeintlich ein besonderes Sicherheits- oder Gesundheitsrisiko darstellt, weil das Bewegungsprofil erkennen l\u00e4sst, dass jemand das Virus in besonderem Masse verbreitet hat oder wer priorit\u00e4ren Zugang zu knappen medizinischen Ressourcen wie Beatmungspl\u00e4tzen verdient.<\/p>\n<p>Algorithmische Scoring- und Entscheidungsverfahren beruhen auf einem anonymen Abgleich mit den Daten viele anderer Individuen.<\/p>\n<p>Daherkann mensch durch Weitergabe der eigenen (selbst anonymisierten oder pseudonymisierten) Daten potenziell anderen Individuen und Gruppen schaden und umgekehrt durch die Datenweitergabe anderer potenziell selbst betroffen sein. Diese Gefahr wird in der verk\u00fcrzten Debatte um die PEPP-PT-App und auch schon bei der Weitergabe anonymisierter Telekom-Daten oder anonymisierter Google-Positionsdaten ausgeblendet. Sie ist auch nicht Gegenstand wirksamer datenschutzrechtlicher Bem\u00fchungen. So sch\u00fctzt auch die Datenschutzgrundverordnung DSGVO nicht vor der Verwendung anonymisierter Daten f\u00fcr pr\u00e4diktive algorithmische Entscheidungen, Risikoklassifizierung (Scoring) und verhaltensbasierte Ungleichbehandlung von Individuen oder Gruppen. In diesem Sinne tr\u00e4gt jeder, der die PEPP-PT-App nutzt, zu solch einer Ungleichbehandlung bei.<\/p>\n<p>Hier ist die Unterscheidung von anonymen und personenbezogenen Daten \u00fcberholt, weil irrelevant!<\/p>\n<h3>Kritik 3: \u201eFreiwilligkeit\u201c<\/h3>\n<p>\u201cBitte haben Sie Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr, dass wir zu ihrer eigenen Sicherheit und zur Sicherheit unserer Mitarbeiter*innen nur nachweislich nicht-infizierte Personen bef\u00f6rdern k\u00f6nnen.\u201d<\/p>\n<p>So k\u00f6nnte die Erkl\u00e4rung der Deutschen Bahn an allen Automaten und Ticket-Schaltern lauten, die ihre Dienstleistung \u201ebis zum Ende der Corona-Krise\u201c nur Fahrg\u00e4sten mit einer modifizierten PEPP-PT-App anbietet. Die PEPP-PT-App 2.0 w\u00fcrde dazu (wiederum absolut freiwillig und erst bei Einwilligung durch die Nutzer*in) \u201cauf Wunsch\u201d alle Kontakt-Ereignisse direkt an den Server melden \u2013 quasi mit einer Frei-TAN. Weiterhin werden keine pers\u00f6nlichen Daten, also auch keine Ortsdaten aufgezeichnet. Nur wenn sich aus der Echtzeit-Auswertung aller Kontakt-Ereignisse der letzten 14 Tage keine Verbindung zu einer infizierten Person ergibt oder zu einer Person, die zuvor mit einer infizierten Person Kontakt hatte, leuchtet der QR-Code des elektronischen Bahntickets gr\u00fcn, also \u201cwahrscheinlich nicht infiziert\u201d. Das bedeutet gr\u00fcnes Licht wahlweise bei der Fahrkartenkontrolle oder beim Betreten des Bahnhofs.<\/p>\n<p>Nach dem gleichen Prinzip k\u00f6nnten Einkaufszentren, Konzerthallen, Stadien, \u2026 den Zutritt oder die Bezahlung an der Kasse an die Bedingung kn\u00fcpfen, ein Smartphone mit PEPP-PT-App-Status \u201cGr\u00fcn\u201d vorzuzeigen. Das w\u00e4re eine massive Einschr\u00e4nkung der Bewegungsfreiheit \u2013 wer \u201cfrei\u201d sein will, muss sich der App (und der dahinterstehenden Serverinfrastruktur) unterwerfen. Das istvergleichbar mit einer elektronischen Fussfessel: Freig\u00e4nger m\u00fcssen sie tragen, oder zur\u00fcck in den geschlossenen Vollzug.<\/p>\n<p>Die \u201cfreiwillige\u201d PEPP-PT-App wird damit zum Unterscheidungs-Werkzeug f\u00fcr individuelle soziale Teilhabe. Wer Bahn fahren will, br\u00e4uchte dann diese PEPP-PT-App 2.0. Der Staat \u201cverordnet\u201d diese erweiterte PEPP-PT-App nicht, er stellt sie lediglich zur Verf\u00fcgung. Wirtschaftliche Akteure \u2013 in unserem Beispiel die Deutsche Bahn \u2013 w\u00fcrden ihre Dienstleistung nur denen anbieten, die in diese weiterf\u00fchrende Variante der PEPP-PT-App einwilligen. Regierung und Dienstleister w\u00fcrden dabei ganz im Sinne einer \u00fcbergeordneten Verantwortung f\u00fcr das Gemeinwohl handeln. Wer will da noch meckern \u2026?<\/p>\n<p>Auf dieser Form von \u201cFreiwilligkeit\u201d basieren viele der derzeit erprobten Social-Scoring-Modelle in China. Wer nicht mitmacht, oder die erforderliche Eigenschaft (gem\u00e4ss App, nicht infiziert zu sein) nicht erf\u00fcllt, kann ohne Verbotsverf\u00fcgung \u201cfreiwillig\u201d vom \u00f6ffentlichen Leben ausgeschlossen werden: Die PEPP-PT-App als Ein\u00fcbung individueller Einschluss- \/ Ausschluss-Mechanismen zuk\u00fcnftiger Soziale-Punkte-Systeme auch in Deutschland.<\/p>\n<p>Ein letzter Aspekt ist, dass Daten von denen versprochen wird, dass sie vertraulich behandelt werden, immer wieder zur Strafverfolgung verwendet werden und die Diskussion wird erst aufh\u00f6ren, wenn die Nutzung freigegeben wurde. Wo ein Trog ist, kommen die (Bullen-)Schweine. Beispiele (wie etwa die Kennzeichenerfassung der elektronischen Maut) gibt es viele. Dazu kommt die beh\u00f6rdliche Weigerung bei L\u00f6schung einst erhobener Daten.<\/p>\n<p>Aktuell m\u00fcssen Personen aktiv die Daten in ihrer Ann\u00e4herungsgeschichte freigeben. Aber mit einem Software-Update ist es leicht zu beheben, derart dass immer alle Kontakte hochgeladen werden. So entsteht zum Einen ein riesiger Heuhaufen, der f\u00fcr Big-Data-Zwecke nutzbar ist. Wenn immer alle Kontakt-IDs \u00fcbermittelt werden (also nicht mehr nur freiwillig wenn eine Person infiziert ist), dann kann der Server auch Traces bilden und Verbindungen herstellen, wer wie oft wen trifft. In Zusammenarbeit mit den Telekommunikationsanbietern zur Aufl\u00f6sung von IP-Adressen k\u00f6nnten Strafverfolgungsbeh\u00f6rden, dann aufl\u00f6sen, wer sich hinter den IDs verbirgt.<\/p>\n<\/article>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Bundesregierung setzt f\u00fcr eine schrittweise R\u00fccknahme der Corona-Kontaktbeschr\u00e4nkungen auf eine breite Akzeptanz f\u00fcr die herunterladbare App zur nachtr\u00e4glichen Kontaktrekonstruktion Infizierter. 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