{"id":1099790,"date":"2020-05-06T14:19:10","date_gmt":"2020-05-06T13:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1099790"},"modified":"2020-05-20T15:20:35","modified_gmt":"2020-05-20T14:20:35","slug":"ueberlegungen-zur-prophylaxe-und-therapie-von-covid-19","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/05\/ueberlegungen-zur-prophylaxe-und-therapie-von-covid-19\/","title":{"rendered":"\u00dcberlegungen zur Prophylaxe und Therapie von Covid-19"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Expos\u00e9 basiert auf einem Fachartikel, erschienen bei Pressenza M\u00fcnchen im April 2020. Er zieht sich wie ein roter Faden durch mein Expos\u00e9 und wird im Folgenden <em>kursiv gedruckt wiedergegeben<\/em>. Zur besseren Lesbarkeit kann ich somit auf die \u00fcbliche Zitierweise verzichten.<\/p>\n<p>Alle anderen Hinweise, Erg\u00e4nzungen, Erl\u00e4uterungen, etc. sind in diesem Schrifttyp gedruckt und stellen die Meinung des Verfassers dar. Sie wurden mit gro\u00dfer Sorgfalt gepr\u00fcft und basieren dar\u00fcber hinaus auf eigenen Erfahrungen. Sie sind kein Ersatz f\u00fcr kompetenten \u00e4rztlichen Rat, z. B. bei bestehender Krankheit. Eine Haftung des Verfassers f\u00fcr etwaige Person-, Sach- und Verm\u00f6genssch\u00e4den wird hiermit ausgeschlossen.<\/p>\n<h3>\u00dcberlegungen zur Prophylaxe und Therapie von Covid-19<\/h3>\n<p><strong>Von Dr. med. Martin Noelke<\/strong><\/p>\n<p>Wir leben in schwierigen Zeiten, erleben t\u00e4glich hautnah, wie das neuartige Coronavirus SARS CoV-2 unser Leben auf den Kopf stellt. Wir sind in Sorge, uns selbst anzustecken und unter Umst\u00e4nden an der sehr gef\u00e4hrlichen Lungenentz\u00fcndung Covid-19, die durch das Virus hervorgerufen wird, zu erkranken. Die Medien berichten tagt\u00e4glich dar\u00fcber, mal rei\u00dferisch, mal besonnen\/informativ. Die meisten von Ihnen verf\u00fcgen bereits \u00fcber ein gewisses Grundwissen hinsichtlich dieser neuen Bedrohung. All das hindert mich jedoch nicht, mir weiterhin meine eigenen Gedanken zu machen.<\/p>\n<p>Ich stehe in besonderer Verantwortung. Als niedergelassener Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin versorge ich eine Vielzahl kranker Menschen auf dem Lande, oft unter erschwerten Bedingungen. 79 hochbetagte Menschen leben in dem Alten- und Pflegeheim in Kirtorf, f\u00fcr deren Wohlergehen und Gesundheit ich in hohem Ma\u00dfe mitverantwortlich bin. \u00dcber 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter geben ihr Bestes, um in Kirtorf und in der Praxis in Homberg trotz Coronakrise eine gute medizinische Versorgung aufrecht zu erhalten. Viele von ihnen stellen mir t\u00e4glich Fragen, was sie tun k\u00f6nnen, um sich nicht anzustecken oder was \u00fcber die beh\u00f6rdlichen Auflagen und Hygieneregeln hinaus sinnvoll sein k\u00f6nnte, vorbeugend im Sinne einer Prophylaxe unternommen zu werden.<\/p>\n<p>Und sie fragen mich, was ich denn pers\u00f6nlich unternehme, um gewisserma\u00dfen an vorderster Front stehend nicht selbst zu erkranken und als schon etwas \u00e4lterer Mitmensch m\u00f6glicherweise einen schweren Verlauf von Covid-19 zu erleiden.<\/p>\n<p>Meine pers\u00f6nliche Prophylaxe entstammt nicht der Apotheke, sondern meiner K\u00fcche, wird seit \u00fcber zehn Jahren fast t\u00e4glich frisch zubereitet und \u00fcber den Tag verteilt getrunken \u2013 doch davon sp\u00e4ter.<\/p>\n<p>Kommen wir zu den j\u00fcngsten Ereignissen: Am 9. April 2020 schickte mir mein Freund G\u00fcnter Grzega folgenden Link:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-1102989 size-full\" src=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Hochdosiertes-Vitamin-C-Pr\u00e4vention-Behandlung-Covid-19.png\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"696\" srcset=\"https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Hochdosiertes-Vitamin-C-Pr\u00e4vention-Behandlung-Covid-19.png 683w, https:\/\/www.pressenza.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/Hochdosiertes-Vitamin-C-Pr\u00e4vention-Behandlung-Covid-19-294x300.png 294w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/04\/hochdosiertes-vitamin-c-zur-praevention-und-behandlung-von-covid-19\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><strong>Link: &#8222;Hochdosiertes Vitamin C zur Pr\u00e4vention und Behandlung von Covid-19?&#8220; &#8211; Pressenza, 08.04.2020<\/strong><\/a><\/p>\n<p>Dieser Artikel erreichte mich im richtigen Moment. Trotz der Mehrarbeit durch die Coronakrise und anderer Projekte wollte ich eine fundierte Patienteninformation hinsichtlich einer guten, fl\u00e4chendeckenden Vitalstoffversorgung unter besonderer Ber\u00fccksichtigung von Vitamin C verfassen, mit besonderem Fokus auf die derzeitige Corona-Pandemie. Dieser \u00fcberaus gut recherchierte Artikel erschienen bei Pressenza hat mir diesbez\u00fcglich sehr viel Arbeit abgenommen.<\/p>\n<p>Wenn Sie in diesem Moment innehalten, um sich zu fragen, ob Ihr Hausarzt Sie jetzt mit einer so banalen Substanz wie Vitamin C langweilen will, noch dazu in diesen schweren Zeiten, dann seien Sie versichert, dass ich genau dies nicht beabsichtige. Stellen Sie sich stattdessen auf ein unterhaltsames, manchmal kurzweiliges Lesevergn\u00fcgen ein, von dem Sie letztlich einen gro\u00dfen Nutzen haben werden.<\/p>\n<p>Mich hat der Titel sofort elektrisiert, wird doch ausdr\u00fccklich auf die Hochdosis Bezug genommen, mit der ich in der Vergangenheit schon sehr gute Erfahrungen gemacht hatte. Wenden Sie sich dieser Thematik zu. Der amerikanische Essayist und Philosoph Elbert Hubbarth hat treffend bemerkt, \u201eKleine Geister interessieren sich f\u00fcr das Au\u00dfergew\u00f6hnliche, gro\u00dfe Geister f\u00fcr das Gew\u00f6hnliche.\u201c Die gro\u00dfen Geister, die sich f\u00fcr das vermeintlich Gew\u00f6hnliche \u2013 eben Vitamin C \u2013 interessiert haben, waren unter anderem der amerikanische Arzt Dr. Frederick Klenner und der Chemiker und Nobelpreistr\u00e4ger Linus Pauling, auf den die sogenannte orthomolekulare Medizin zur\u00fcckgeht.<\/p>\n<p>Kommen wir nun zu dem angesprochenen Artikel, den ich an einigen Stellen etwas gek\u00fcrzt habe, da ich meine Akzente etwas anders setzen wollte, um ihn dann mit eigenen Anmerkungen im Sinne von Einsch\u00fcben zu erg\u00e4nzen.<\/p>\n<blockquote><p><em>Zwei Meldungen aus China Anfang letzten Monat lie\u00dfen aufhorchen: dort haben \u00c4rzte Covid-19-Patienten in kritischen Zustand mit hochdosiertem, intraven\u00f6s injiziertem Vitamin C geheilt. Leider wurde dar\u00fcber bis jetzt in den hiesigen Medien wenig oder nichts berichtet. Dieser Artikel begibt sich auf die Suche nach dem Warum.<\/em><\/p>\n<p><em>Die erste Meldung kommt aus Shanghai. Dort hat das von der Shanghai Medical Association gehostete Netzwerk Chinese Journal of Infectious Diseases am 1. M\u00e4rz 2020 einen Bericht mit Empfehlungen zur Behandlung von Covid-19-Patienten herausgegeben, in dem unter anderem die Therapie mit hochdosiertem, intraven\u00f6s verabreichten Vitamin C offiziell empfohlen wird. Die Dosis wird mit 50 bis 100 mg pro kg K\u00f6rpergewicht pro Tag f\u00fcr leichte und normale F\u00e4lle angegeben, f\u00fcr schwerere F\u00e4lle sogar Dosen von 100 bis 200 mg pro kg K\u00f6rpergewicht und Tag.<\/em><\/p>\n<p><em>Die zweite Meldung aus China ist eine offizielle Erkl\u00e4rung des Second Affiliated Hospital of Xi\u2019an Jiaotong University (Xibei Hospital) in der Provinz Shaanxi. Wir publizieren hier die wichtigsten Ausz\u00fcge daraus:<\/em><\/p>\n<p><em>Hochdosierte Vitamin C-Behandlung bei neuer Corona-Pneumonie \u2013 ver\u00f6ffentlicht am 21.02.2020<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eAm Nachmittag des 20. Februar 2020 wurden weitere 4 Patienten mit schwerer neuer Corona-Pneumonie aus der C10 West-Abteilung des chinesisch-franz\u00f6sischen New City Campus des Tongji-Krankenhauses entlassen (\u2026). Heute wurden 8 Patienten aus dem Krankenhaus entlassen.<\/em><\/p>\n<p><em>Nach 10 Tagen praktischer Untersuchung durch das medizinische Team und wiederholten Diskussionen schlug unsere Expertengruppe einen spezifischen Plan f\u00fcr die Kombination von hochdosiertem Vitamin C zur Behandlung des neuen Coronavirus vor und erzielte gute Ergebnisse bei der klinischen Anwendung. (\u2026) Wir glauben, dass bei Patienten mit schwerer und kritischer neuer Lungenentz\u00fcndung die Vitamin C-Behandlung so bald wie m\u00f6glich nach der Aufnahme eingeleitet werden sollte. Dies liegt daran, dass die Haupttodesursache das kardiopulmonale Versagen ist, das durch erh\u00f6hten akuten oxidativen Stress verursacht wird. (\u2026) Wenn das Virus erh\u00f6hten oxidativen Stress und erh\u00f6hte Kapillarpermeabilit\u00e4t verursacht, kann die fr\u00fchzeitige Anwendung gro\u00dfer Dosen Vitamin C eine starke antioxidative Rolle spielen, Entz\u00fcndungen reduzieren und die Endothelfunktion verbessern. (\u2026) Eine gro\u00dfe Anzahl von Studien hat gezeigt, dass die Dosis von Vitamin C einen gro\u00dfen Zusammenhang mit der therapeutischen Wirkung hat. Unsere bisherigen erfolgreichen Erfahrungen (\u2026) zeigen, dass hochdosiertes Vitamin C nicht nur den antiviralen Spiegel verbessern, sondern vor allem akute Lungenverletzungen (ALI) und akute Atemnot (ARDS) verhindern und behandeln kann.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Aktueller Stand aus China und wie es dazu kam<\/em><\/p>\n<p><em>Beide Meldungen sind auch in einem Artikel des amerikanischen Orthomolecular Medicine News Service zusammengefasst. Dort erfahren wir zudem von aktuell laufenden Studien zur intraven\u00f6sen (IV)-Therapie mit Vitamin C:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDr. med. Richard Z. Cheng, ein chinesisch-amerikanischer Facharzt, arbeitet eng mit medizinischen und staatlichen Beh\u00f6rden in ganz China zusammen. Er war ma\u00dfgeblich daran beteiligt, die Durchf\u00fchrung von mindestens drei chinesischen klinischen IV-Vitamin-C-Studien (IV=intraven\u00f6s, also \u00fcber die Vene verabreicht \u2013 Anmerkung des Verfassers) auf den Weg zu bringen, die derzeit durchgef\u00fchrt werden. Dr. Cheng ist gegenw\u00e4rtig in Shanghai und setzt seine Bem\u00fchungen fort, noch mehr chinesische Krankenh\u00e4user dazu zu bewegen, eine Vitamin-C-Therapie mit hohen oralen Dosen sowie intraven\u00f6s durchzuf\u00fchren.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em>Tats\u00e4chlich schreibt Dr. Cheng auf seiner Seite Cheng Integrative Health Center Blog, dass bei einem Online-Meeting mit \u00c4rzten und Wissenschaftler zur Behandlung von Covid-19-Patienten die Empfehlung f\u00fcr die Therapie mit intraven\u00f6sem Vitamin C von Dr. Mao, Mitglied des Experten Teams des Shanghai Public Health Center, kam, der seinerseits seit \u00fcber 10 Jahren Patienten mit Vitamin C gegen Pankreatitis, Sepsis, zur Wundheilungen nach Operationen und gegen andere Krankheiten behandelt. Er regte auch die Behandlung von Covid-19-Patienten in Shanghai an. Man habe dort alle behandelten Patienten geheilt, wobei es keine Todesf\u00e4lle gab.<\/em><\/p>\n<p><em>Warum haben wir davon in den gro\u00dfen westlichen Medien noch nichts geh\u00f6rt?<\/em><\/p>\n<p><em>Der Artikel \u00fcber die beiden Meldungen aus China, die \u00fcbrigens unter den jeweils angegebenen Links verifizierbar sind, indem man den chinesischen Text in eine \u00dcbersetzungsmaschine eingibt, wurden zwar von einigen Portalen, wie der Plattform f\u00fcr alternative Medizin greenmedinfo.com oder in einzelnen Artikeln aufgegriffen. Doch in den gro\u00dfen Standard-Medien wird dar\u00fcber augenscheinlich nicht berichtet.<\/em><\/p>\n<p><em>Im Gegenteil, gibt man einmal die Schlagw\u00f6rter \u201cVitamin C\u201d und \u201cCorona\u201d in die Suchmaschine ein, kommt eine gr\u00f6\u00dfere Anzahl an Warnungen, dass Vitamin C nicht gegen Corona helfe, sondern im Gegenteil sogar sch\u00e4dlich sei.<\/em><\/p>\n<p><em>Wie kommt das? Es ist doch allgemein bekannt, dass Vitamin C bei Erk\u00e4ltungen, Grippe und Influenzaviren das Immunsystem st\u00e4rkt, zur Heilung beitr\u00e4gt und daf\u00fcr auch angewandt wird.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch S\u00fcdkorea meldet Erfolge und China importiert tonnenweise Vitamin-C<\/em><\/p>\n<p><em>Wir recherchieren weiter und erfahren in einem weiteren Artikel des Orthomolecular Medicine News Service, dass nicht nur aus China Heilerfolge mit Vitamin C kommen, sondern auch aus S\u00fcdkorea, wo \u00c4rzte des Krankenhauses in Daegu von \u00e4hnlichen Erfolgen berichten: \u201eAlle Patienten und Mitarbeiter hier nehmen Vitamin C. Patienten mit Coronasymptomen erhielten 30.000 mg pro Infusion. Einige waren nach zwei Tagen geheilt\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Zudem erfahren wir, dass nach den ersten Heilerfolgen in China gro\u00dfe Mengen an Vitamin C nach Wuhan gebracht wurden. Tats\u00e4chlich schreibt der niederl\u00e4ndische Chemie-Konzern DSM am 3. Februar 2020 auf Twitter: \u201eGestern haben wir 50 Tonnen immunit\u00e4tssteigerndes Vitamin C von unserem DSM-Werk in Jiangshan in die Provinz Hubei, deren Hauptstadt Wuhan ist, verschifft\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Je besser man wei\u00df, wonach man sucht, desto mehr Meldungen kommen jetzt ans Tageslicht. Auch die britische Daily Mail und der Express berichten \u00fcber die chinesischen Heilerfolge, letzterer in seinem Artikel \u201eCoronavirus cure: Could Vitamin C be the wonder vaccine? China\u2019s doctors think so\u201c. Dort wird zudem beschrieben, wie Vitamin C bereits in fr\u00fcheren Tests gegen jede Art von Viren erfolgreich eingesetzt wurde. So der amerikanische Kardiologe Dr. Thomas Levy, der Mitglied des \u00c4rztestabs der bekannten Riordan Clinic in Kansas, U.S.A. ist, wo man die IV-Therapie seit 30 Jahren erforscht.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis: Vitamin C wird in der Leber von den meisten S\u00e4ugetieren in acht Syntheseschritten aus Glukose\/Blutzucker synthetisiert. Leider ist den Menschen im Rahmen der Evolution diese F\u00e4higkeit verloren gegangen. Wir sind zwar in der Lage, die ersten sieben Syntheseprodukte zu metabolisieren, jedoch ist es nicht m\u00f6glich, das siebte Syntheseprodukt in fertiges Ascorbat, eben Vitamin C, umzuwandeln. Das Gen, welches das Enzym Gulonolacton-Oxidase f\u00fcr diesen letzten Stoffwechselschritt aktivieren soll, verbleibt inaktiv. Dieser Verlust kann krank machen, sehr krank sogar. Die bekannteste Vitamin-C-Mangelkrankheit ist der Skorbut und verl\u00e4uft unbehandelt fast immer t\u00f6dlich. In jeder Drogerie\/im Netz k\u00f6nnen Sie Vitamin C als wei\u00dfes, kristallines Pulver kaufen. Es gibt verschiedene Darreichnugsformen. Ich bevorzuge das einfache Ascorbins\u00e4urepulver.<\/p>\n<p>&#8222;Die Auswirkungen dieser Unf\u00e4higkeit, Vitamin C zu synthetisieren sind gro\u00df! Eine umfassende Bev\u00f6lkerungsstudie der Cambridge University schlussfolgerte, dass viele Erkrankungen unserer krankheitsanf\u00e4lligen Bev\u00f6lkerung mit niedrigen Vitamin-C-Werten im Blut assoziiert sind.<\/p>\n<p>Die Cambridge-Studie zeigte, dass Individuen mit den h\u00f6chsten Vitamin-C-Werten eine nur halb so hohe Sterblichkeit aufwiesen wie jene mit den niedrigsten Werten \u2013 dies galt f\u00fcr alle Todesursachen.\u201d (zitiert nach Thomas E. Levy: Superheilmittel Vitamin C, Seite 52)<\/p>\n<p>Und jetzt wird es richtig interessant: \u201c\u2026 in der Wildnis und selbst auf Bauernh\u00f6fen produzieren gesunde S\u00e4ugetiere deutlich mehr Vitamin C. Eine ausgewachsene Ziege\u2026produziert t\u00e4glich 13.000 Milligramm Vitamin C. Und die US-Regierung empfiehlt immer noch eine Tagesdosis von nur 75-90 Milligramm! Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen Vitamin-C-synthetisierende Tiere unter erheblichem Druck die Produktion von Vitamin C drastisch erh\u00f6hen, auf das Zehnfache (oder mehr) des Basisniveaus. Wenn Ziegen einer lebensbedrohlichen Krankheit oder schwerer Toxizit\u00e4t ausgesetzt sind, k\u00f6nnen sie pro Tag ganze 100.000 Milligramm Vitamin C produzieren!\u201d (Thomas E. Levy: S. 54).<\/p>\n<p>100 Gramm Vitamin C pro Tag \u2013 das alles folgt offenbar einem uralten genetischen Programm, welches die Hochregulation der Vitamin C Synthese bei Erkrankungen, Vergiftungen etc. fordert. Und dies ohne jeden Hinweis auf eine Vergiftung, wie sie gelegentlich postuliert wird.<\/p>\n<p>Schlussfolgerung<\/p>\n<p>&#8222;Das sind die Fakten: Die meisten Tiere synthetisieren ihr eigenes Vitamin C \u2026 \u2013 Vitamin-C-synthetisierende Tiere produzieren bezogen auf ihr K\u00f6rpergewicht viel mehr Vitamin C, als die von der Regierung empfohlene Tagesdosis von 90 Milligramm. \u2013 Vitamin-C-produzierende Tiere erh\u00f6hen die Produktion radikal, sobald sie mit schweren gesundheitlichen Herausforderungen zu k\u00e4mpfen haben. \u2013 Menschen sind nicht in der Lage, Vitamin C herzustellen, und sind anf\u00e4lliger f\u00fcr Erkrankungen als Wildtiere. \u2013 Bei Individuen mit den h\u00f6chsten Vitamin-C-Werten im Blut ist ein sehr niedriges Sterblichkeitsrisiko zu beobachten.\u201d (Thomas E. Levy: S. 55).<\/p>\n<p>Die vielf\u00e4ltigen Funktionen des an \u00fcber 15.000 Stoffwechselvorg\u00e4ngen beteiligten Vitamin C, seine Rolle bei Mangelzust\u00e4nden und Krankheiten hier darzulegen, w\u00fcrde den Rahmen dieses Expos\u00e9s v\u00f6llig sprengen. Ich verweise auf den \u00fcberaus lesenswerten Beitrag von Regina Garloff\u00a0 \u201cVitamin C \u2013 die Wahrheit \u00fcber das wichtigste aller Vitamine\u201d im Internet. Doch auf die wichtigsten Effekte von Vitamin C auf das Immunsystem muss ich im Hinblick auf unseren Titel an dieser Stelle kurz eingehen. Vitamin C ist f\u00fcr die Funktion des Immunsystems von gr\u00f6\u00dfter Bedeutung:<\/p>\n<p>\u201cVitamin C verbessert die \u2026 \u2013 Interferonproduktion \u2013 Phagozytenfunktion \u2013 Zytokinproduktion durch die wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen \u2013 zellvermittelte Immunantwort \u2013 Stickstoffmonoxidproduktion durch Phagozyten \u2013 Vermehrung von T-Lymphozyten und B-Lymphozyten \u2013 Antik\u00f6rperproduktion \u2013 Aktivit\u00e4t der nat\u00fcrlichen Killerzellen \u2013 Prostaglandinbildung etc \u2026 \u2013 es sammelt sich gezielt in wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen an \u2013 neutralisiert Histamin \u2013 neutralisiert oxidativen Stress\u201d (Thomas E. Levy: S. 159 f.).<\/p>\n<p>Vitamin C findet sich interessanterweise auch in erh\u00f6hten Konzentrationen in den Alveolen (Lungenbl\u00e4schen). Dies ist nicht verwunderlich, da sich in diesem Bereich viele Entz\u00fcndungsprozesse abspielen, und Vitamin C naturgem\u00e4\u00df hier eine eminent wichtige Rolle spielt. Dazu passt auch, dass neben dem Spiegel von Vitamin C auch der von Glutathion \u2013 ebenfalls eines der st\u00e4rksten bekannten Antioxidantien \u2013 erh\u00f6ht ist.<\/p>\n<p>In seinem Buch \u201cSuperheilmittel Vitamin C\u201d berichtet Dr. Levy von sehr vielen Patienten, aber auch von Studien, bei denen Vitamin C eingesetzt wurde. Bereits auf den ersten Seiten erw\u00e4hnt er die Erkrankung des neuseel\u00e4ndischen Farmers Allan Smith. Mister Smith erkrankte 2009 im Rahmen der Schweinegrippe (Influenza-Virus H1N1) an einer Pneumonie (Lungenentz\u00fcndung). Die Erkrankung nahm einen \u00e4u\u00dferst schweren Verlauf, so dass er beatmet werden musste. Nach fast vierw\u00f6chigem, k\u00fcnstlichen Koma sahen seine behandelnden \u00c4rzte aufgrund des Lungenversagens keine \u00dcberlebenschance mehr. Er sollte nicht weiter beatmet werden, und \u201cman sollte ihm erlauben zu sterben\u201d.<\/p>\n<p>Die Angeh\u00f6rigen jedoch widersetzten sich dieser Meinung und forderten die intraven\u00f6se Gabe von hochdosiertem Vitamin C. Nach einer ersten Gabe von nur 25 Gramm Vitamin C kam es zu einer Besserung, die auch r\u00f6ntgenologisch nachweisbar war. \u201cDie Vitamin-C-Therapie wurde mit einer t\u00e4glichen Dosis von 100 Gramm fortgesetzt. Innerhalb weniger Tage verbesserte sich Allans Zustand dahingehend, dass er autonom atmen und vom ECMO (Anmerkung des Verfassers: Es handelt sich um ein Beatmungsger\u00e4t) getrennt werden konnte\u201d. Innerhalb der n\u00e4chsten Wochen kam es zu einer vollst\u00e4ndigen Genesung.<\/p>\n<p>Dieser Fall wurde im Rahmen einer Gesundheitsdokumentation aus der Reihe \u201c60 minutes\u201d unter dem Titel \u201cliving proof?\u201d (lebender Beweis?) der \u00d6ffentlichkeit kenntlich gemacht. Ich habe mir die Dokumentation auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=xxWCNn1rIRo\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">youtube<\/a> angesehen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der 1940er- und 1950er- Jahre w\u00fctete die Kinderl\u00e4hmung im epidemischen Ausma\u00df in Amerika. \u201cPolio z\u00e4hlt zu einer der ersten Virus-Erkrankungen, die mit hochdosiertem Vitamin C behandelt wurden. Die klinischen Resultate waren beeindruckend und die Reaktion der Medizinergemeinde hierauf war absolut verbl\u00fcffend! Am 10. Juni 1949 pr\u00e4sentierte der Arzt Frederick Klenner in Atlantic City, New Jersey, einen \u00dcberblick \u00fcber seine Arbeit auf dem Gebiet von Polio anl\u00e4sslich der Annual Session of the American Medical Association. Zu diesem Zeitpunkt hatte er 60 von 60 Poliof\u00e4llen mithilfe von injiziertem, hochdosiertem Vitamin C geheilt. Die Virusinfektionen wurden in einem Zeitfenster von 72 Stunden durch h\u00e4ufige Injektionen massiver Dosierung von Ascorbins\u00e4ure behandelt und geheilt. Dr. Klenner, \u201cIch denke, wenn man Poliomyelitis-Patienten Vitamin C in derart hoher Dosierung \u2013 6.000-20.000 Milligramm innerhalb von 24 Stunden \u2013 verabreicht, ist keiner von ihnen gel\u00e4hmt und es gibt keine weiteren Verst\u00fcmmelungen oder Epidemien durch Poliomyelitis.\u201d<\/p>\n<p>\u201cPolio geheilt! Innerhalb von 72 Stunden! Einfache Vitamin-C-Injektionen! Keine weiteren Verkr\u00fcppelungen! Keine Epidemien mehr! Schockierenderweise gibt es keine Fragen, Herausforderungen und Anregungen mehr, das Verfahren zu erforschen \u2026 nicht einmal die anwesenden \u00c4rzte stellten Fragen!\u201d (Thomas E. Levy: S. 33 f.)<\/p>\n<p>Mich selbst wundert das nicht. Das vermeintlich Gew\u00f6hnliche findet eben kein Geh\u00f6r (Elbert Hubbarth). Ignoranz und Zynismus sind nun mal zutiefst menschliche Eigenschaften, leider auch bei uns \u00c4rzten.<\/p>\n<p>M\u00f6glicherweise kennen einige von Ihnen das Krankheitsbild der G\u00fcrtelrose. \u00dcblicherweise kommt es nach anf\u00e4nglichen Schmerzen im Verlauf eines z. B. Interkostal (Zwischenrippen-) Nerven zu \u00e4u\u00dferst schmerzhaften L\u00e4sionen der Haut.<\/p>\n<p>\u201cVor mehr als 50 Jahren gelang es einem Arzt, G\u00fcrtelrose-Infektionen mit einer Kombination von 2-3 Gramm Vitamin C t\u00e4glich via Injektion und der oralen Gabe eines weiteren Gramms Vitamin C zu heilen. Die wahrscheinlich beeindruckendste Studie \u00fcber hochdosiertes Vitamin C und G\u00fcrtelrose wurde im Jahr 1950 ver\u00f6ffentlicht. Der Forscher berichtete von einem kompletten R\u00fcckgang der Erkrankung bei 327 von 327 G\u00fcrtelrose-Patienten durch eine Behandlung mit Vitamin C \u2013 innerhalb von 72 Stunden nach der ersten Behandlung.\u201d (Thomas E. Levy: S. 35).<\/p>\n<p>1963 ver\u00f6ffentlichten Wissenschaftler die Ergebnisse bahnbrechender Untersuchungen \u00fcber Vitamin C als potentielle Therapie bei Herpes-Infektionen. Ihre Studie zeigte klar auf, dass Vitamin C ein wirksames Mittel gegen Viren ist. Es t\u00f6tete jedes bekannte Herpes-Virus ab, an dem es getestet wurde \u2013 auch jenes, das die G\u00fcrtelrose verursacht. Zus\u00e4tzliche Tests best\u00e4tigten die Ergebnisse im Jahr darauf. Zudem untermauerten weitere Studien diese Befunde (Thomas E. Levy: S. 34 f.). An dieser Stelle m\u00f6chte ich darauf hinweisen, dass Dr. Levy in seinem Buch \u201cSuperheilmittel Vitamin C\u201d 1269 wissenschaftliche Arbeiten zitiert.<\/p>\n<p>Als ich das Buch 2017 zum ersten Mal las, habe ich es an dieser Stelle ungl\u00e4ubig zur Seite gelegt. Verschiedene Virusinfektionen wie Influenza, Polio, Herpes und Zoster (G\u00fcrtelrose) innerhalb relativ kurzer Zeit mit einem jedermann zug\u00e4nglichen Mittel zur Heilung zu bringen, das wollte und konnte ich nicht glauben. 327 von 327 Patienten geheilt?! Ich habe mir eine gewisse Begeisterungsf\u00e4higkeit f\u00fcr medizinische Themen bewahrt, jedoch verf\u00fcge ich \u00fcber einen \u00e4u\u00dferst gesunden Skeptizismus. Ich f\u00fchle mich der Wissenschaft zutiefst verbunden, wei\u00df aber auch um den Wert der eigenen Erfahrungen. Ich beschloss ganz einfach, Dr. Levy auf den Zahn zu f\u00fchlen. Der n\u00e4chste Patient mit G\u00fcrtelrose w\u00fcrde irgendwann kommen. Ich musste nicht lange warten.<\/p>\n<p>Am 22.12.2017 bat mich die Tochter einer hochbetagten Patientin, nach ihrer Mutter zu schauen. Sie habe eine G\u00fcrtelrose, sei nicht transportf\u00e4hig, es gehe ihr au\u00dferordentlich schlecht, sie habe schlimme Schmerzen. Nach der Vormittagssprechstunde besuchte ich die alte Dame. Sie war in einem sehr reduzierten Allgemeinzustand und beklagte starke Schmerzen. Es war eine Blickdiagnose: Herpes Zoster!<\/p>\n<p>Ich erkl\u00e4rte der Familie mein Vorhaben. An drei Tagen wollte ich jeweils 15 Gramm Vitamin C intraven\u00f6s verabreichen, sonst nichts! Die Familie stimmte zu, insbesondere die Tochter, die in einer Spezialambulanz arbeitete, wo Vitamin C ebenfalls intraven\u00f6s zu Therapiezwecken eingesetzt wurde. Ich legte der alten Dame einen intraven\u00f6sen Zugang, infundierte zwei Fl\u00e4schchen mit 7,5 Gramm Ascorbins\u00e4ure und verabschiedete mich.<\/p>\n<p>Was sich dann ereignete, erinnere ich so, als sei es gestern geschehen. Am n\u00e4chsten Morgen suchte ich die alte Dame auf. Sie sa\u00df \u00e4u\u00dferst vergn\u00fcgt an ihrem Fr\u00fchst\u00fcckstisch, lud mich auf eine Tasse Kaffee ein und berichtete strahlend, dass bereits gestern in den fr\u00fchen Abendstunden der Schmerz aufgeh\u00f6rt h\u00e4tte. Dann bat ich um eine kurze Befundkontrolle. Ich traute meinen Augen nicht: Wo ich gestern noch einen bl\u00fchenden Herpes gesehen hatte, fand sich keine 20 Stunden sp\u00e4ter eine v\u00f6llig glatte Haut, so glatt wie die Haut an der Innenseite der Unterarme, wo die Haut des Menschen bekannterma\u00dfen am glattesten ist. Dort, wo sich vorher die Blasen befanden, fanden sich jetzt kleine burgunderrote Flecken, die bei Ber\u00fchrung nicht schmerzten. Ich konnte es nicht fassen! Wieder legte ich einen Zugang, infudierte 15 Gramm Ascorbins\u00e4ure und versprach, am n\u00e4chsten Morgen wiederzukommen.<\/p>\n<p>Am Morgen des 24. Dezembers sa\u00df meine Familie mit Kindern und Enkeln am Fr\u00fchst\u00fcckstisch \u2013 ich war im Nachbardorf, um Vitamin C bei einer alten Dame zu infundieren. An diesem Morgen war ihre Haut weiterhin v\u00f6llig glatt, die vormals burgunderroten Flecken waren jetzt hellrosa. Meine Patientin beklagte keinerlei Schmerzen! Ich infundierte erneut 15 Gramm Ascorbins\u00e4ure. Da ich dem Frieden jedoch nicht traute, \u00fcbergab ich dem Ehemann 30 Tabletten, die jeweils 1.000 Milligramm Vitamin C enthielten. Ich wies ihn an, seiner Frau f\u00fcr f\u00fcnf Tage jeweils zwei Tabletten morgens, mittags und abends zu geben, um diesen sch\u00f6nen Behandlungserfolg gewisserma\u00dfen zu stabilisieren.<\/p>\n<p>Am Weihnachtstag rief ich den Ehemann an. Er berichtete, dass seine Frau keinerlei Schmerzen h\u00e4tte und dass die Flecken jetzt abblassen w\u00fcrden. Er berichtete weiterhin, dass seine Frau jetzt wieder morgens viel besser ihre Finger bewegen k\u00f6nne, die doch seit Jahren eine gewisse Morgensteifigkeit aufwiesen.<\/p>\n<p>Diese Krankengeschichte mit ihrem \u00fcberaus erfreulichen Ausgang hat mich dann \u00fcberzeugt. Endlich hatte ich ein Mittel, was bei viralen Erkrankungen eingesetzt werden konnte, zur Verf\u00fcgung. Viel wichtiger: Im Gegensatz zu vielen anderen Medikamenten, die h\u00e4ufig eine Reihe von Nebenwirkungen aufweisen \u2013 die auch tats\u00e4chlich h\u00e4ufig auftreten \u2013, verbunden mit gelegentlichen Wechselwirkungen, ist die Behandlung mit Vitamin C ungiftig, preiswert und \u00e4u\u00dferst einfach durchzuf\u00fchren, auch bei oraler Gabe in Eigenregie. Ich habe Vitamin C in der Folgezeit h\u00e4ufig eingesetzt, insbesondere bei Erkrankungen wie Zoster ophthalmicus (Herpes Zoster des Sehnerven) und anderen viralen Erkrankungen. Doch zur\u00fcck zu unserem Leitartikel, zur\u00fcck zu Corona und Covid-19:<\/p>\n<blockquote><p><em>Und noch eine Meldung erschien in diesen Tagen: Wie die New York Post berichtet, werden inzwischen Corona-Patienten auch in den Krankenh\u00e4usern und Kliniken des Staates New Yorks mit intraven\u00f6sem Vitamin C behandelt. Diese Meldung wird auch von Newsweek und in deutscher Sprache vom schweizerischen Magazin Nau Media best\u00e4tigt. Warum also wird hochdosiertes Vitamin C so derma\u00dfen ignoriert?<\/em><\/p>\n<p><em>Was ist also dran, und warum werden diese Meldungen nicht breit und \u00f6ffentlich diskutiert, wenn hier doch die M\u00f6glichkeit besteht, Menschen zu heilen und vor dem Tod zu bewahren? Was spricht so sehr gegen Vitamin C und welche wissenschaftlichen Erfahrungswerte dazu gibt es wirklich?<\/em><\/p>\n<p><em>Eine Antwort finden wir in einem Artikel des Minnesota Spokesman-Recorder. Darin beschreibt die \u00c4rztin Dr. Alyse Hamilton, dass die Behauptung, hochdosiertes Vitamin C sei gef\u00e4hrlich, auf eine inzwischen anzuzweifelnde Studie zur\u00fcckgeht, die besagt, es k\u00f6nne Nierensteine hervorrufen. Sie verweist auf einen weiteren Kollegen, den medizinischer Leiter der bereits oben erw\u00e4hnten Riordan Klinik in Kansas, Dr. Ron Hunninghake, der sagt, er habe \u00fcber die Jahrzehnte zehntausende Patienten mit der Vitamin-C-IV-Therapie geheilt (mit Injektionen von bis zu 300.000 mg) und so gesehen m\u00fcsste Kansas das weltweite Zentrum der Nierensteine sein. In all den Jahren habe es aber nur einen einzigen Patienten gegeben, der Nierensteine entwickelt hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Nun stellt sich die Frage: Selbst wenn die Behauptung der Studie wahr sein sollte, w\u00e4re es angesichts der aktuellen weltweiten Situation nicht trotzdem besser, kritische Covid-19 Patienten erst einmal zu heilen, anstatt sie zu verlieren, und dann hinterher eine \u2013 heutzutage relative komplikationslose \u2013 Nierensteinentfernung durchzuf\u00fchren?<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese Frage erlaubt nur eine einzige Antwort: Ja! Die Kritiker jedweder Vitamin-C-Therapie f\u00fchren immer wieder als Argument an, dass hochdosiertes Vitamin C zur Nierensteinbildung f\u00fchre. Die Evidenz (wissenschaftliche Gewissheit) f\u00fcr diese These ist sehr, sehr d\u00fcrftig. Es gibt sehr viele andere Faktoren, welche die Bildung von Nierensteinen f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Doch lassen Sie es mich mit einem Umkehrschluss versuchen. Wenn die These, dass hochdosiertes Vitamin C die Bildung von Nierensteinen bei Menschen f\u00f6rdert, stimmt, dann m\u00fcssten doch Individuen, die st\u00e4ndig \u00fcber eine ausreichende Vitamin-C-Versorgung verf\u00fcgen, f\u00fcr Nierensteine pr\u00e4destiniert sein. Nehmen wir die Hausziege mit ihren 13.000 mg endogener Produktion an Vitamin C. Die Frage dr\u00e4ngt sich auf, ob dieses Tier (oder ein Schaf\/Hausschwein) generell zu Nierensteinen neigt bzw. ob diese Krankheit bei diesen Tieren h\u00e4ufig ist? Klare Antwort einer befreundeten, sehr versierten Tier\u00e4rztin, \u201cNein \u2013 allenfalls in seltenen F\u00e4llen etwas Harngrie\u00df, aber keine Nierensteine!\u201d Es gibt weiterhin keine pathophysiologische Erkl\u00e4rung f\u00fcr diese These. Sie beruht in erster Linie auf Kasuistiken (Beschreibungen von Krankheitsf\u00e4llen), aus denen m\u00f6glicherweise die falschen Schl\u00fcsse gezogen worden sind.<\/p>\n<p>Damit ist f\u00fcr mich die Diskussion bzgl. der Nierensteine beendet. Dennoch regt sich an vielen Stellen \u2013 insbesondere im Internet \u2013 Kritik an jedweder Therapie mit Vitamin C. Aus der F\u00fclle der Kritiker sticht ein Harvardprofessor hervor, der behauptet, \u201cNo, megadoses of vitamin C will not cure corona-virus (\u00fcbersetzt: Nein, Vitamin-C-Megadosen werden das Coronavirus nicht heilen). Dieser Beitrag findet sich im Netz unter www.forbes.com\/sites\/stevensalzberg\/2020\/03\/29\/no-megadoses-of-vitamin-c-will-not-cure-coronavirus\/#58e143691a4a<\/p>\n<p>Auch Professor Steven Salzberg f\u00fchrt zun\u00e4chst an \u201c\u2026 megadoses carry the risk of kidney stones.\u201d (\u00fcbersetzt: Megadosen tragen das Risiko von Nierensteinen mit sich). Diese These hat zun\u00e4chst nichts mit dem Coronavirus und der aufgestellten Behauptung zu tun, soll aber wohl dazu dienen, eine m\u00f6gliche, wirksame Therapieoption, eben die Behandlung mit hoch dosiertem, intraven\u00f6s verabreichten Vitamin C, zu diskreditieren. Nun gewinnt aber eine falsche These nicht an Wahrheitsgehalt, indem sie immer und immer wiederholt wird. Das wird \u00fcbrigens seit Jahrhunderten in Wissenschaftskreisen versucht. Der Jenenser Mediziner und Hochschullehrer Georg Wolffgang Wedel (1645-1721) beklagte schon seinerzeit, \u201cMedicina nihil aliud est quam continua innovatio in antiqua ignorantia\u201d (\u00fcbersetzt: Die Medizin ist nichts weiter als die st\u00e4ndige Wiederholung der alten Unwissenheit).<\/p>\n<p>Professor Salzberg fordert weiter \u201c\u2026 to first improve some genuine evidence. We haven\u2019t seen anything like that for Vitamin C\u201d (\u00fcbersetzt: Wir brauchen zun\u00e4chst einen echten Beweis. Wir haben noch nichts dieser Art f\u00fcr Vitamin C gesehen).<\/p>\n<p>Es gibt gen\u00fcgend wissenschaftliche Evidenz, eben Gewissheit f\u00fcr die Therapie mit Vitamin C. Ich verweise auf <a href=\"https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pubmed\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">PubMed<\/a>. Wenn Sie Vitamin C oder Ascorbate oder ascorbic eingeben, wird mit Stand vom 15.04.2020 auf 73.671 items\/Artikel verwiesen. Wenn Professor Salzberg Evidenz f\u00fcr Vitamin C bei Corona einfordert, dann sollte er sich ganz einfach gedulden und die Ergebnisse der laufenden Studien abwarten. Doch nein, er nimmt das Ergebnis vorweg: Megadoses of Vitamin C will not cure Coronavirus. Er kann also die Zukunft vorhersagen und schreibt dann weiter, \u201call the chances that it will have any effect are, based on past experience, close to zero\u201d. (\u00fcbersetzt: All die Chancen, dass dies irgendeinen Effekt haben wird, basierend auf den vergangenen Erfahrungen, n\u00e4hern sich der Null).<\/p>\n<p>Wenn Professor Salzberg sich mit eben dieser \u201cpast experience\u201d, eben vorangegangener Erfahrung, auf die er h\u00e4tte zur\u00fcckgreifen k\u00f6nnen, auseinander gesetzt h\u00e4tte, dann w\u00e4re er nicht zu dieser Einsch\u00e4tzung gekommen.<\/p>\n<p>Zusammenfassend ist festzustellen, dass er seine in der \u00dcberschrift aufgestellte These mit keinem einzigen Argument belegt hat. Sie f\u00fchrt eo ipso in die Irre: Kein Arzt kuriert ein Virus (Corona). Er versucht vielmehr, Krankheiten (Covid-19) zu kurieren. F\u00fcr mich bleibt zu hoffen, dass die doppelte Verneinung seiner These letztlich die positive Aussage zul\u00e4sst, dass Vitamin C tats\u00e4chlich \u2026 zumindest einen Nutzen stiftet.<\/p>\n<p>Ich habe \u00fcber ihn nachgelesen. Er ist kein Arzt, hat wahrscheinlich nie eine Vitamin-C-Infusion angeh\u00e4ngt. Er kennt nicht die Not der \u00c4rzte, die oft h\u00e4nderingend am Krankenbett stehend nach einer Therapieoption suchen, insbesondere wenn es sich dann noch um eine Infektion mit Viren handelt, gegen die laut medizinischem Konsens kein Mittel hilft (Ausnahmen sind sicher spezifische Virustatica bei einzelnen, ausgew\u00e4hlten Krankheitsbildern).<\/p>\n<p>Doch weiter zu den anderen Kritikern: Es wird immer wieder behauptet, \u2026<\/p>\n<ul>\n<li>es g\u00e4be keine Studien: Auch das ist v\u00f6llig irref\u00fchrend, betrachtet man die \u00dcberf\u00fclle von Studien, die existieren. Um die \u00fcber 71.000 Artikel zu lesen, die PubMed anf\u00fchrt, h\u00e4tte ich tagaus, tagein seit meiner Approbation t\u00e4glich f\u00fcnf Arbeiten lesen m\u00fcssen. In diesem Zusammenhang f\u00e4llt mir eine interessante, medizinhistorische Facette ein: Eine der allerersten medizinischen Studien, von denen wir \u00fcberhaupt Kenntnis haben, betrifft eben dieses Vitamin C. Der Schiffsarzt James Lind konnte im Rahmen einer kleinen Studie mit zw\u00f6lf Seeleuten beweisen, dass der Saft von Apfelsinen und Zitronen Skorbut zu verhindern vermag. Apfelsinen und Zitronen enthalten bekannterweise viel Vitamin C.<\/li>\n<li>es w\u00fcrden keine Nachweise f\u00fcr die Wirksamkeit erbracht. Diese Kritiker sollen sich ganz einfach informieren, sonst nichts. Es gibt \u2013 wie oben dargelegt \u2013 jede Menge Studien. \u00dcberall auf der Welt, insbesondere auch in Amerika, sind viele \u00c4rzte t\u00e4tig, die ihre Therapieerfahrungen publizieren bzw. ins Netz stellen.<\/li>\n<li>Vitamin C sei unsicher. Auch das ist v\u00f6llig falsch, es sei denn, es w\u00fcrde beim Anlegen einer Infusion unsauber gearbeitet. Vitamin C wird im Organismus der meisten Wirbeltiere gebildet, ist essentiell, warum sollte dieses wichtigste aller Vitamine unsicher sein. Ich gehe auf diese unsinnige These nicht weiter ein und verweise auf die vorliegende Literatur.<\/li>\n<li>Der t\u00e4gliche Vitamin-C-Bedarf w\u00fcrde durch die normale Ern\u00e4hrung gedeckt. Was ist eigentlich eine normale Ern\u00e4hrung? Gute Frage: Die Meinungen hierzu liegen meilenweit auseinander. Fakt ist, dass ca. 50-100 mg pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht und pro Tag zugef\u00fchrt werden m\u00fcssen, ob \u00fcber die Nahrung (kaum zu schaffen) oder eben als Kapsel oder Pulver in einem Kaltgetr\u00e4nk. Im Falle schwerer Erkrankung sind 200 mg pro Kg\/Tag erforderlich. Die orale Aufnahme von Vitamin-C-Pulver ist auf etwa sechs bis zehn Gramm begrenzt, da sich sonst Probleme mit der Resorption einstellen k\u00f6nnen, was ggf. Durchf\u00e4lle nach sich zieht. Die sog. liposomale Zubereitung erlaubt jedoch h\u00f6here orale Dosierungen. Unbedingt wichtig: Da Vitamin C sehr hitzeempfindlich ist, darf das Getr\u00e4nk nie erhitzt werden. Vitamin C wird dann unwirksam. Die deutsche Dosierungsempfehlung mit 100-120 mg Gesamtdosis pro Tag liegt im Gegensatz zur amerikanischen nur unwesentlich h\u00f6her. Sie ist allenfalls geeignet, Skorbut zu verhindern \u2013 mehr nicht! Therapeutische Effekte, wie zum Beispiel bei gravierenden viralen Erkrankungen, sind nicht zu erwarten.<\/li>\n<li>wenn Vitamin C wirksam w\u00e4re, w\u00fcrde es von allen \u00c4rzten verwendet. Diese Aussage beweist zun\u00e4chst gar nichts. Das Nichtanwenden durch die \u00c4rzteschaft ist kein Beweis f\u00fcr die Unwirksamkeit. Fakt ist, dass das therapeutische Potential von Vitamin C vielen \u00c4rzten einfach nicht bekannt ist. Ich selbst habe im Studium nichts \u00fcber Vitamin C geh\u00f6rt oder gelernt. Das erinnert fatalerweise an das jahrzehntelange Schattendasein von Vitamin D. Wir leben hier nun mal auf dem 51. Breitengrad, uns erreichen zu wenige UV-B-Photonen, um Vitamin D in der Haut in ausreichender Menge zu synthetisieren. Bez\u00fcglich Vitamin D hat erfreulicherweise ein Umdenken stattgefunden.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Exkurs: 97-J\u00e4hrige \u00fcberlebt Covid-19 trotz Risikofaktoren<\/strong><\/p>\n<p>Der Arzt Dr. med. Raimund von Helden stellt diesen Fall vor. Er hat sehr viel \u00fcber Vitamin D geschrieben, verf\u00fcgt \u00fcber ein exzellentes Fachwissen und hat ein \u00fcberaus lesenswertes (!) Buch \u00fcber Osteoporose geschrieben (Thomas Klein und Raimund von Helden \u201cOsteoporose als Folge fehlerhafter Ern\u00e4hrung und Lebensweise\u201d). Vitamin D wirkt bekannterma\u00dfen nicht nur im Knochenstoffwechsel, sondern nach der Nierenpassage als Calcitriol auch immunmodulierend und antientz\u00fcndlich. Es hat noch viele, weitere elementare Wirkungen im Stoffwechsel. Vitamin D ist fester Bestandteil meiner eigenen Basismedikation und der vieler Patienten.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"unglaublicher Fallbericht: 97-j\u00e4hrige \u00fcberlebt Coronavirus trotz Risikofaktoren\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/YpqQRbYAjcs?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>Doch nun zur\u00fcck zu unserem Leitartikel, wobei meine letzten Anmerkungen einige Facetten des folgenden Textes vorweggenommen haben.<\/p>\n<blockquote><p><em>Was genau macht Vitamin C in hohen Dosen eigentlich?<\/em><\/p>\n<p><em>Eines der gro\u00dfen Probleme bei Covid-19 Patienten \u2013 wie auch bei Patienten mit anderen Viruserkrankungen \u2013 ist, dass der Vitamin C-Spiegel, der normalerweise in der Tat durch eine gesunde Ern\u00e4hrung abgedeckt werden kann, schnell aufgebraucht ist. Kommen dann noch Entz\u00fcndungen oder vorhandene Vorerkrankungen hinzu, bricht das Immunsystem zusammen und es werden viele Signalstoffe (Zytokine) produziert, es entsteht ein sogenannter Zytokinsturm. Dies f\u00fchrt zu einer enormen Entz\u00fcndungsreaktion, bei der gro\u00dfe Mengen an aggressiven freien Sauerstoffradikalen (Oxidantien) gebildet werden, die dann Zellen und Gewebe sch\u00e4digen, so dass es im schlimmsten Fall zu Organversagen kommt. Genau das passiert bei Patienten, die an einer Infektion mit Covid-19 sterben. Vitamin C ist ein Antioxidans und kann die gro\u00dfen Mengen an freien Sauerstoffradikalen im Falle eines Organversagens einfangen (Quelle: Orthomolecular Medicine News Service).<\/em><\/p>\n<p><em>Erste klinische Studien in China laufen<\/em><\/p>\n<p><em>Eine der von Dr. Richard Cheng erw\u00e4hnten Studien wird derzeit am University Medial Center Zhongnan in Wuhan durchgef\u00fchrt, also dort wo der Virus als erstes ausbrach. Patienten mit Covid-19 erhalten dort ebenfalls hochdosiertes Vitamin C (24.000 mg pro Tag) und zwar sieben Tage lang. Die Behandlung ist Teil einer Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Zhiyong Peng, leitender Krankenhausarzt des Medial Centers in Wuhan, an der 140 Patienten teilnehmen. Sie begann am 14. Februar und soll bis September dauern. Die Studie kann hier in englischer Sprache eingesehen werden. Man hofft auf Zwischenergebnisse in den kommenden Wochen und Monaten und es bleibt zu hoffen, dass diese dann auch von den hiesigen Medien aufgegriffen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Die hochdosierte Verwendung nicht nur von Vitamin C, sondern auch von anderen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen zur Vermeidung und Behandlung von Krankheiten ist schon l\u00e4nger bekannt. Sie ist unter dem Namen Orthomolekulare Medizin zusammengefasst und geht auf den amerikanischen Chemiker und Nobelpreistr\u00e4ger Linus Carl Pauling zur\u00fcck. Aber zur\u00fcck zu hochdosiertem Vitamin C und Corona. Auch bei uns gibt es bereits seit l\u00e4ngerem die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Orthomolekular-Medizin e.V., die sich mit all diesen Dingen befasst. Auf Ihrer Webseite findet man unter dem Reiter \u201eAktuelles\u201c eine Erkl\u00e4rung zur Coronavirus-Therapie. Dort hei\u00dft es unter anderem:<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eCorona-Virus-Infektionen sind erfolgreich behandelbar. Und zwar mit intraven\u00f6sen Vitamin-C-Infusionen. Alle Virusinfekte sind so therapierbar\u201c und weiter: \u201eDie \u00fcbrigen etablierten Ma\u00dfnahmen wie H\u00e4nde waschen, Mundschutz, Desinfektion von T\u00fcrklinken und Haltegriffen sind genauso wichtig. Quarant\u00e4ne wurde seit Jahrhunderten erfolgreich eingesetzt, ist aber mit sehr hohen Einschr\u00e4nkungen der Menschenrechte verbunden. Eine optimale Epidemiebek\u00e4mpfung unter Einsatz des Ascorbins (Ascorbins\u00e4ure = Vitamin C; Anm.d.Redaktion) w\u00fcrde individuelle und weltwirtschaftliche Folgen deutlich mildern\u201c.<\/em><\/p>\n<p><em>Auch Empfehlungen zur oralen Einnahme als Pr\u00e4vention werden gegeben. An medizinisches Personal gerichtete Empfehlungen f\u00fcr die orale Gabe von hochdosiertem Vitamin C, vorgetragen von Dr. Atsuo Yanagisawa, Pr\u00e4sident der International Society for Orthomolecular Medicine und Leiter des Japanese College of Intravenous Therapy in Tokio, k\u00f6nnen diesem YouTube-Video (Japanisch mit englischen Untertiteln) entnommen werden.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Dosis macht\u2019s<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben also jetzt aus mehreren Quellen geh\u00f6rt, dass hochdosiertes Vitamin C sowohl oral, als auch intraven\u00f6s zugef\u00fchrt werden kann, sowohl zur Pr\u00e4vention als auch zur Therapie im Krankheitsfall. Wichtig ist dabei die richtige Dosierung sowie die konstante Einnahme, damit das Vitamin C seine Wirkung entfalten kann. Die g\u00e4ngigen Empfehlungen sind in der Regel einfach zu niedrig dosiert. Genau das unterstreichen die \u00c4rzte des Xi\u2019an-Jiaotong-Universit\u00e4tskrankenhauses in ihrer Erkl\u00e4rung, und genau das ist auch das entscheidende Kriterium, das die gesamte orthomolekular-medizinische Bewegung als Kernaussage hat.<\/em><\/p>\n<p><em>Orale Einnahme \u2013 verschrieben vom Hausarzt oder zur Pr\u00e4vention selber eingenommen<\/em><\/p>\n<p><em>Die orale Einnahme von hochdosiertem Vitamin C, die sich sowohl zur Pr\u00e4vention also auch zur Behandlung von Patienten mit leichten bis mittelschwerem Verlauf eignet, kann vom Hausarzt in Tablettenform verschrieben werden. In der Tat verschreiben manche niedergelassene \u00c4rzte auch in Deutschland diese Art von Pr\u00e4vention f\u00fcr Risikopatienten mit Vorerkrankungen wie z.B. Diabetes. Wer sich sch\u00fctzen m\u00f6chte, sollte seinen Hausarzt auf jeden Fall auf diese M\u00f6glichkeit ansprechen.<\/em><\/p>\n<p><em>Man kann aber das Vitamin C als Ascorbins\u00e4ure auch selbst einnehmen. Es ist g\u00fcnstig in jedem Drogeriemarkt zu bekommen. Wichtig zu wissen: Oral kann man Vitamin C eigentlich gar nicht \u00fcberdosieren. \u00dcbersch\u00fcssiges Vitamin C, das der K\u00f6rper nicht verwenden kann, wird in der Regel einfach mit dem Urin wieder ausgeschieden. Im schlimmsten Fall bekommt man Durchfall, woraufhin die Dosis entsprechend herabgesetzt werden sollte.<\/em><\/p>\n<p><em>Die Dosierungsempfehlung der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Orthomolekulare Medizin deckt sich hier mit den Empfehlungen von Dr. Alyse Hamilton, die wir schon zur zweifelhaften Studie im Bezug auf Nierensteine in diesem Artikel zitiert haben: 50 Milligramm Vitamin C Pulver pro Kilogramm K\u00f6rpergewicht, das entspricht bei einem Gewicht von 60 kg einer Tagesdosis von 3.000 mg oder 3 g Ascorbins\u00e4ure (ungef\u00e4hr ein schwach geh\u00e4ufter Teel\u00f6ffel), aufgeteilt in drei Gaben pro Tag. Bei Exposition, Risiken bzw. Symptomen ist die Tagesdosis zu erh\u00f6hen, wobei man sich nat\u00fcrlich mit dem behandelnden Arzt absprechen sollte.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Diese R\u00fccksprache mit dem behandelnden Arzt m\u00f6chte ich Ihnen abnehmen. Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde es gen\u00fcgen, ein Gramm Vitamin C als Ascorbins\u00e4urepulver in etwas kalte Fl\u00fcssigkeit einzur\u00fchren und dieses Getr\u00e4nk dreimal t\u00e4glich zu trinken. Klares Wasser bietet sich nicht an, da sich das Pulver nicht aufl\u00f6st und sofort zu Boden sinkt. Besser w\u00e4re also ein Obst- oder Gem\u00fcsesaft, z. B. ein Smoothie. Da ich eine mehrmalige Vitamin-C-Zufuhr pro Tag f\u00fcr elementar halte, aber auch andere wichtige Vitamine, Mineralstoffe und essentielle, unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren nicht vernachl\u00e4ssigen m\u00f6chte, habe ich immer wieder in der K\u00fcche experimentiert. Derzeit bereite ich das Getr\u00e4nk wie folgt zu: In einen gro\u00dfen Mixer gebe ich 60 Gramm kernige Haferflocken, acht Gramm Leinsaat (ganze K\u00f6rner, nicht die geschrotene Saat, da hierbei die sogenannten unges\u00e4ttigten, essentiellen Fetts\u00e4uren vom Luftsauerstoff oxidiert w\u00fcrden), drei Gramm Ascorbins\u00e4ure-Pulver, vier Mandeln, eine Paranuss, zwei Aprikosenkerne und eine Tablette eines Vitamin-Pr\u00e4parats aus dem Drogeriemarkt mit 21 Vitaminen und Mineralstoffen. Alles wird anschlie\u00dfend eine Minute p\u00fcriert. Es resultiert ein pulverf\u00f6rmiges Substrat. Dann gebe ich 150 Gramm einer Mischung aus gefrorenen Heidelbeeren und sonstigen Beeren dazu. Zwei kleine \u00c4pfel (oder ein gro\u00dfer) werden in kleine St\u00fccke geschnitten, dazu gegeben und das ganze bis auf 1,7 Liter mit Wasser aufgef\u00fcllt. Die Mischung wird zwei Minuten p\u00fcriert und anschlie\u00dfend in vier Schraubgl\u00e4ser abgef\u00fcllt. Diese werden verschlossen in den K\u00fchlschrank gestellt. Das erste Glas trinke ich noch vor Arbeitsbeginn, die \u00fcbrigen verteile ich \u00fcber den Tag. Sie sind ideal gegen den kleinen Hunger zwischendurch. Ich f\u00fcge keine Milchprodukte hinzu, da ich grunds\u00e4tzlich keine Milch trinke \u2013 auf die Gr\u00fcnde gehe ich hier nicht ein. Immer wieder mal variiere ich mit den Obstsorten, wobei ich kleine Beeren bevorzuge. Wichtig ist die Fruchtfleischmenge: Mehr als zwei kleine oder ein gro\u00dfer Apfel bzw. \u00e4hnliches Obst wird aufgrund des sonst zu hohen Fruchtzuckeranteiles von mir nicht empfohlen.<\/p>\n<p>Die Zugabe einer kleinen Menge Eiwei\u00dfpulver mit allen Aminos\u00e4uren macht eine besonders angenehme und gut schmeckende Konsistenz, ist aber nicht zwingend notwendig. Ich verwende dieses Eiwei\u00dfpulver, wenn ich gelegentlich einen di\u00e4tetischen \u201cEntlastungstag\u201d einlege und dann den ganzen Tag nichts anderes als dieses Getr\u00e4nk und 1,5 bis 2 Liter gr\u00fcnen Tee trinke.<\/p>\n<p>Ich praktiziere dieses Vorgehen schon seit zehn Jahren. Es scheint mir nicht geschadet zu haben. Mit viel Zeit, Ruhe und Mu\u00dfe (!) stehe ich morgens in der K\u00fcche, r\u00e4t doch der weise Dalai Lama, man solle sich mindestens eine Mahlzeit pro Tag selbst zubereiten. Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen!<\/p>\n<p>Oder doch?! Da sind doch die 79 hochbetagten Seniorinnen und Senioren in Kirtorf, deren Wohlergehen und Gesundheit mir ganz besonders am Herzen liegt. Auch f\u00fcr sie wird jeden Morgen dieses Getr\u00e4nk zubereitet, wobei ich mich mit den K\u00f6chinnen auf ein Basisrezept geeinigt habe. Es enth\u00e4lt im Wesentlichen Haferflocken, pro Person ein Gramm Vitamin C und besagte Vitamintablette sowie immer wieder wechselnde Obstsorten und etwas Milch. Am Mittag wird etwas Vitamin C Pulver in den Nachtisch ger\u00fchrt. Und am Abend folgt wieder ein Vitamin C-Milch-Obst-Mischgetr\u00e4nk, diesmal ohne weiteren Vitaminzusatz.<\/p>\n<p>Das Getr\u00e4nk ist bei den alten Herrschaften au\u00dferordentlich beliebt. Der gesundheitliche Nutzen wurde ihnen erl\u00e4utert. Die Einnahme dieses Getr\u00e4nkes geschieht selbstverst\u00e4ndlich auf freiwilliger Basis. Der gesundheitliche Nutzen, der hier gestiftet wird, geht weit \u00fcber die beabsichtigte prophylaktische Wirkung bei Infektionskrankheiten hinaus.<\/p>\n<p>Ich ermuntere Sie, sich mit dieser Thematik rund um das Vitamin C ausf\u00fchrlich auseinanderzusetzen. Sie werden einen elementaren Nutzen von einer konsequenten, mehrmals t\u00e4glichen Vitamin-C-Zufuhr haben!<\/p>\n<blockquote><p><em>Auch bei der intraven\u00f6sen, der sogenannten IV-Therapie haben wir schon mehrere Empfehlungen geh\u00f6rt, die die \u00c4rzte und Kliniken in China und anderswo abgegeben haben. Verabreicht wird das hochdosierte Vitamin C als Injektion ja ohnehin nur durch einen Arzt oder medizinisch geschultes Personal. Trotzdem ist es wichtig, \u00fcberhaupt zu wissen, dass diese Art von Therapie existiert, selbst wenn sie immer noch angezweifelt wird. Interessantes Detail: Auch in Deutschland ist die intraven\u00f6se Therapie mit Vitamin C keinesfalls un\u00fcblich. Auf dem Portal Naturheilkunde.de findet sich unter dem Reiter \u201eVitamin-C-Infusion\u201c ein Postleitzahlen-Finder\u2026<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Zum besseren Verst\u00e4ndnis m\u00f6chte ich Ihnen nochmals den Unterschied zwischen einer oralen Behandlung mit Vitamin C und der intraven\u00f6sen Behandlung mit hohen Dosen von Vitamin C erl\u00e4utern.<\/p>\n<p>Mit der von einigen Fachgesellschaften empfohlenen Tagesdosis von insgesamt 100-120 Milligramm Vitamin C k\u00f6nnen Sie allenfalls Skorbut erfolgreich verhindern. Ihr Organismus ben\u00f6tigt jedoch h\u00f6here Dosen. Deswegen sind etwa drei Gramm Vitamin C Pulver \u00fcber den Tag verteilt eine gute Dosis, um gesundheitsf\u00f6rdernde Effekte zu bewirken. Wenn Sie jedoch diese orale Dosis immer weiter steigern, nimmt die Resorptionsf\u00e4higkeit Ihres Darmes immer weiter ab. Dies kann sogar zu Durchf\u00e4llen f\u00fchren.<\/p>\n<p>Im Falle einer schweren Krankheit, wenn die oben beschriebene Hausziege ganz einfach ihre Vitamin-C-Produktion steigert, geraten Sie als Mitglied der Spezies homo sapiens ins Hintertreffen. Behandlungen mit 60-100 Gramm k\u00f6nnen erforderlich werden, so wie es vielerorts bereits praktiziert wird. Vitamin C wird dann unter Umgehung des Magen-Darm-Traktes direkt i. v., also intraven\u00f6s in die Vene appliziert, zweckm\u00e4\u00dfigerweise als Infusion. Jetzt befindet es sich direkt in Ihrem Blutkreislauf, als ob es Ihre Leber nach dem beschriebenen uralten Stoffwechselprinzip selbst hergestellt h\u00e4tte. Und das funktioniert!<\/p>\n<blockquote><p><em>Zusammenfassung<\/em><\/p>\n<p><em>Wie kann es sein, dass bei einer globalen, so noch nie dagewesenen akuten Krise, bei der es Zehntausende von Toten und Hunderttausende von Infiziertem gibt, und zu der noch kein Ende abzusehen ist, solche Nachrichten von m\u00f6glichen Heilmethoden und tats\u00e4chlichen Heilerfolgen in China nur in Spezialmedien erw\u00e4hnt werden?<\/em><\/p>\n<p><em>Die in diesem Artikel angef\u00fchrten Quellen und Beispiele f\u00fcr Bef\u00fcrworter der hochdosierten Vitamin C-Therapie im Zusammenhang mit jeder viraler Erkrankung sind nur einige von vielen, die diesen Weg auf Grundlage eigener Forschungen schon seit l\u00e4ngerem anraten, wie z.B. auch der amerikanische Arzt und Forscher Dr. Frederick R. Klenner oder Dr. Suzanne Humphries, amerikanische Internistin und Spezialistin f\u00fcr Nierenkrankheiten, um nur einige zu nennen. Und w\u00e4re die Therapie tats\u00e4chlich so gef\u00e4hrlich, wie in manchen Medien behauptet wird, warum ist sie dann in Deutschland zugelassen und wird auch von vielen \u00c4rzten und Heilpraktikern angewandt?<\/em><\/p>\n<p><em>In einer offenen und aufgekl\u00e4rten Gesellschaft m\u00fcssen doch solche Ergebnisse debattiert werden, noch dazu, wenn die Situation so dringlich ist wie jetzt. Kann es denn wirklich sein, dass der Druck der Pharmaindustrie, die offensichtlich kein Interesse an g\u00fcnstigen, nicht patentierbaren und jederzeit frei verf\u00fcgbaren Mitteln wie Vitamin C hat, tats\u00e4chlich so gro\u00df ist?<\/em><\/p>\n<p><em>Ein kanadischer Arzt, Dr. Ken Walker, der auch unter dem Pseudonym Dr. W. Gifford Jones schreibt, hat es in einem aktuellen Artikel gut auf den Punkt gebracht: \u201eWenn unsere wei\u00dfen Blutk\u00f6rperchen, die Infektionen bek\u00e4mpfen, nicht mit Vitamin C ges\u00e4ttigt sind, sind sie wie Soldaten ohne Kugeln\u201c. Jetzt ist der Zeitpunkt, unseren \u00c4rzten und unserem Pflegepersonal die richtige Munition an die Hand zu geben, um schneller und besser heilen zu k\u00f6nnen, zum Wohle aller!<\/em><\/p>\n<p><em>Dahingehend zum Schluss noch ein interessantes Detail, das in Fachkreisen durchaus bekannt ist: Tiere k\u00f6nnen im Gegensatz zum Menschen Vitamin C selber produzieren, bei normaler Gesundheit bis zu 5 g pro Tag, im Falle einer Infektion jedoch bis zu 100 g pro Tag. In diesem Zusammenhang wird auch verst\u00e4ndlich, warum bei Haustieren von infizierten Patienten das Coronavirus zwar nachgewiesen werden konnte, aber bis jetzt kein einziger Ausbruch bei einem Haustier bekannt ist.<\/em><\/p>\n<p><em>Fazit<\/em><\/p>\n<p><em>Gleich vorneweg: Selbstverst\u00e4ndlich bleiben die Vermeidung von sozialen Kontakten sowie gr\u00fcndliches H\u00e4ndewaschen und alle weiteren offiziellen Empfehlungen erste und oberste Priorit\u00e4t! Und trotzdem muss immer noch gelten: Wer heilt, hat Recht. Das ist schon seit Hippokrates Zeiten so. Wer sich \u00fcber m\u00f6gliche Heilungswege informieren m\u00f6chte, sollte auch das Recht und vor allem die M\u00f6glichkeit dazu haben, alle Ausk\u00fcnfte einzuholen und sich dann selber zu entscheiden zu k\u00f6nnen!<\/em><\/p>\n<p><em>Dieser Artikel stellt ausdr\u00fccklich keine wissenschaftliche Bewertung dar, sondern lediglich eine journalistische Aufarbeitung dessen, was an Informationen vorhanden ist. Wir w\u00fcrden uns w\u00fcnschen, die mit unseren Geb\u00fchren gut bezahlten \u00f6ffentlich-rechtlichen Medien w\u00fcrden dies ebenso tun.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Lassen wir auch Dr. Levy zu einem Fazit kommen. Er fasst sein Kapitel \u201cHochdosiertes Vitamin C \u2013 Zeit f\u00fcr ein Schlusswort\u201d wie folgt zusammen:<\/p>\n<p>\u201cVitamin-C-Supplementierung ist essenziell. Sie sch\u00fctzt vor gef\u00fcrchteten Pathogenen, bietet eine kosteng\u00fcnstige und wirksame Behandlungsmethode gegen viele Krankheiten und kann jedes Toxin neutralisieren. Dar\u00fcber hinaus kann Vitamin C eine wirksame Antwort auf die schweren Probleme sein, die auf unsere Nation derzeit zukommen. Gute Gesundheit und wirksame Medizin m\u00fcssen unser System nicht zugrunde richten. Menschen m\u00fcssen ihre letzten Jahrzehnte nicht in einer Schlange vor der Apotheke verbringen, um dort eine Handvoll teurer \u201cInstandhaltungs-Medikamente\u201d zu bekommen. Das Pflegeheim muss nicht die letzte Station vor dem Grab sein. Hochdosiertes Vitamin C, das Superheilmittel, kann ein solches Schicksal bei der gro\u00dfen Mehrheit der Bev\u00f6lkerung verhindern. Probieren Sie es selbst aus und teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Ihrem Umfeld\u201d (Thomas E. Levy: S. 138 f.). Doch zur\u00fcck zum Titel dieses Expos\u00e9s:<\/p>\n<p>Bis zum jetzigen Zeitpunkt ist nicht hinreichend gekl\u00e4rt, wie viele Patienten tats\u00e4chlich an dem Coronavirus verstorben sind oder mit ihm. Derzeit werden alle Patienten, die einen positiven Abstrich aufgewiesen haben und in der Folgezeit \u2013 gegebenenfalls auch an anderen Krankheiten \u2013 verstorben sind, als Covid-19-Tote gez\u00e4hlt. Vor Covid-19 habe ich den h\u00f6chsten Respekt. Ein naher Verwandter und Arzt betreut derzeit mehrere Patienten mit Covid-19. Er wies mich darauf hin, wie schnell sich diese Patienten vom Auftreten erster Symptome bis zur Intensivpflichtigkeit verschlechtern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Fall meiner eigenen Erkrankung \u2013 wobei ich hoffe, dass sie aufgrund meiner Konstitution und Prophylaxe nicht eintreten wird \u2013 habe ich mit meinem Kollegen folgendes Vorgehen vereinbart: Nach Anamnese- und Befunderhebung sind Laboruntersuchungen wie Rachenabstriche und Blutentnahme unbedingt erforderlich. Neben den in unserer Praxis \u00fcblichen Entz\u00fcndungsparametern wie BSG, Blutbild mit Differenzialblutbild, CRP und ggf. Procalcitonin soll der Vitamin-C-Spiegel bestimmt werden. Die Blutentnahme und Probenvorbereitung gestaltet sich etwas komplex. Das Probenmaterial ist gefrorenes Heparinplasma. Das Heparinblut muss innerhalb von zwei Stunden nach Entnahme zentrifugiert und das Heparinplasma abpipettiert und eingefroren werden. Falls der Wert im unteren Referenzbereich (4,6 \u2013 14,9 mg\/L) oder darunter liegen sollte, ist die Substitution von Vitamin C gerechtfertigt, und zwar 7,5 g alle drei Stunden intraven\u00f6s. Die Behandlung soll solange fortgef\u00fchrt werden, bis es zu einer deutlichen klinischen Besserung und einem R\u00fcckgang der Entz\u00fcndungsparameter gekommen ist. So w\u00fcnsche ich es f\u00fcr mich, falls die Erkrankung eintreten sollte.<\/p>\n<p>Auf seine rechtlichen Bedenken bin ich eingegangen. \u00dcblicherweise wird auf zu erwartende Risiken umf\u00e4nglich und weitestm\u00f6glich aufgekl\u00e4rt, wenn es sich bei einer Behandlung um eine Neuland- bzw. Au\u00dfenseitermethode handelt, die vom allgemeinen Therapiestandard abweicht.<\/p>\n<p>Viele Kolleginnen und Kollegen sind dann verunsichert, wenn sie einen Behandlungsversuch unternehmen. Ein kurzer Abstecher ins BGB: Der Gesetzgeber nimmt in \u00a7 630a BGB die \u201callgemein anerkannten fachlichen Standards\u201d als grunds\u00e4tzlichen Haftungsma\u00dfstab, bzgl. dessen in \u00a7 630a Abs II BGB jedoch eine \u00d6ffnungsklausel f\u00fcr Haftungsbeschr\u00e4nkungen vorgesehen ist. Davon soll hier vor dem Hintergrund, dass medizinisch Neuland betreten wird und es einen allgemein anerkannten fachlichen Standard bzgl. einer Therapie bei einer schwerwiegenden Erkrankung noch nicht gibt, Gebrauch gemacht werden.<\/p>\n<p>Ich weise ausdr\u00fccklich darauf hin, dass dies kein Ersatz f\u00fcr eine juristische Beratung darstellt. Ich zitiere lediglich aus einem Artikel \u201cAufkl\u00e4rung sowie Haftungsausschluss- und Freistellungserkl\u00e4rung\u201d. Wer sich diesbez\u00fcglich absichern m\u00f6chte, dem sei die entsprechende Literatur bzw. die Rechtsberatung empfohlen.<\/p>\n<p>Ich erkl\u00e4re dies vor dem Hintergrund, dass immer wieder rechtliche Bedenken vorgetragen werden. Wenn jedoch z. B. vor einer Therapie, die auch die Substitution von Vitamin C beinhalten soll, eine entsprechende Untersuchung vorgenommen wird \u2013 in diesem Falle Bestimmung des Vitamin-C-Spiegels -, dann ist auch eine Behandlung mit Vitamin C bei erniedrigten Spiegeln aus meiner Sicht gerechtfertigt.<\/p>\n<p>An dieser Stelle m\u00f6chte ich nochmal auf einen entscheidenden Grundsatz des \u00e4rztlichen Handelns hinweisen: \u201cprimum non nocere\u201d (\u00fcbersetzt: erstens nicht schaden) oder auch nihil nocere. Das vollst\u00e4ndige Zitat geht auf den Arzt Scribonius Largus um das Jahr 50 zur\u00fcck und lautet vollst\u00e4ndig: \u201cprimum non nocere, secundum cavere, tertium sanare\u201d (\u00fcbersetzt: erstens nicht schaden, zweitens vorsichtig sein, drittens heilen).<\/p>\n<p>Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen. Eine Sch\u00e4digung durch intraven\u00f6s verabreichtes Vitamin C halte ich bei sorgf\u00e4ltiger, den hygienischen Standards entsprechender intraven\u00f6ser Verabreichung f\u00fcr ausgeschlossen. Vorsicht ist immer geboten. Ob es letztlich zu einer Heilung kommt, wie es in der Titelzeile des Fachartikels angesprochen wird, sei dahingestellt. Auch Pressenza hat klugerweise hinter die\u00a0 \u00dcberschrift ein Fragezeichen gesetzt. Es muss offen bleiben, ob hochdosiertes Vitamin C zu einem Cotherapeutikum bei infekti\u00f6sen Erkrankungen avancieren wird. Erste Hinweise aus China gibt es bereits. Neben den oben angef\u00fchrten, derzeit laufenden Studien findet man weitere diesbez\u00fcgliche Hinweise unter clinical.trials.gov. Anfang April erreichte mich die Meldung, dass Vitamin C die Dauer der mechanischen Beatmung bei kritisch kranken Patienten verk\u00fcrzen kann:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gelbe-liste.de\/nachrichten\/vitamin-c-verkuerzt-beatmungsdauer\">https:\/\/gelbe-liste.de\/nachrichten\/vitamin-c-verkuerzt-beatmungsdauer<\/a><\/p>\n<p>Auch wenn die Gesellschaft f\u00fcr orthomolekulare Medizin sich in dieser Frage nicht bedeckt h\u00e4lt (siehe oben), betone ich ausdr\u00fccklich, dass ich nicht behauptet habe, dass das Vitamin C diese schwere Form von Lungenentz\u00fcndung heilen kann.<\/p>\n<p>Ein Heilungsversprechen findet sich auch \u00fcblicherweise in keinem Beipackzettel eines Medikamentes. Die Indikation, Dosierungsrichtlinien, Nebenwirkungen, Wechselwirkungen etc. werden dargelegt. Das Versprechen, dass eine z. B. bakteriellen Pneumonie durch die Behandlung mit einem Antibiotikum geheilt wird, werden Sie in keinem Beipackzettel finden.<\/p>\n<p>Zur Eind\u00e4mmung der Pandemie sind nach wie vor das unbedingte Befolgen der gesetzlichen Regelungen wie Reduktion von sozialen Kontakten sowie hygienische Ma\u00dfnahmen wie sorgf\u00e4ltiges H\u00e4ndewaschen, Tragen eines Nasen- und Mundschutzes, Husten- und Niesetikette sehr wichtig und haben eine hohe Priorit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zum Schluss kommen. Vielleicht teile ich Ihnen noch mein Erschrecken \u00fcber den Umgang mit den Kritikern der derzeitigen Corona-Pandemiestrategie mit. Es wird \u00fcber diese Kritiker, zum Teil hochgebildete Spezialisten, die sich weit \u00fcber ihren Tellerrand hinaus Gedanken gemacht haben, abf\u00e4llig gesprochen. Diese Wissenschaftler tragen ihre Gedanken in freier Rede vor, sprachlich geschliffen, gut durchdacht, ohne nach Aufmerksamkeit zu heischen. Davon tr\u00e4umen die meisten Politiker, \u201cdie wohl befugt, aber selten bef\u00e4higt sind\u201d, (frei zitiert nach meinem Schwager, dem verstorbenen Kollegen Professor Dr. med. Karl Rommel).<\/p>\n<p>Das Fachwissen dieser Wissenschaftler ist unbestritten, dennoch werden sie nicht geh\u00f6rt. Es wird \u00fcber sie gesprochen, aber nicht mit ihnen, obwohl sie in der Lage sind, die \u00fcberaus komplexen Zusammenh\u00e4nge klar und verst\u00e4ndlich zu erl\u00e4utern. Sie werden totgeschwiegen. So wird Aufkl\u00e4rung nicht generiert. Ohne das Internet m\u00fcsste sich die breite Bev\u00f6lkerung mit den \u00fcblichen Erkl\u00e4rungen aus den Medien, dem Fernsehen und dem Rundfunk zufriedengeben.<\/p>\n<p>\u201cWas ist Aufkl\u00e4rung?\u201d In diesem Essay erkl\u00e4rt Immanuel Kant, warum sich Menschen mit einem Thema befassen sollen\/m\u00fcssen, auch wenn dies \u00fcber ihr \u00fcbliches Arbeitsgebiet hinausgeht. Sie sollen sich Gedanken machen und diese frei \u00e4u\u00dfern! Kant folgert so \u201cmuss der \u00f6ffentliche Gebrauch seiner Vernunft jederzeit frei sein, und der allein kann Aufkl\u00e4rung unter Menschen zustande bringen.\u201d<\/p>\n<p>Ich hoffe, mit meinen Ausf\u00fchrungen etwas zur Aufkl\u00e4rung der Eingangs gestellten Frage \u201cHochdosiertes Vitamin C zur Pr\u00e4vention und Behandlung von Covid-19?\u201d beigetragen zu haben. F\u00fcr die freie \u00c4u\u00dferung w\u00e4hle ich diesmal das Internet. Es ist manchmal ein anarchisches Instrument, aber es l\u00e4sst die freie Meinungs\u00e4u\u00dferung noch zu.<\/p>\n<p>Ich hoffe, dass dieses kleine Expos\u00e9 Sie zum Nachdenken gebracht und vielleicht auch ein Umdenken bewirkt hat. Der Redaktion von Pressenza spreche ich an dieser Stelle meinen herzlichen Dank f\u00fcr ihre hervorragende Recherche aus und hoffe, dass die wenigen K\u00fcrzungen, die ich vorgenommen habe und die meinem redaktionellen Eifer geschuldet sind, so akzeptiert werden.<\/p>\n<p>Dr. med. Martin Noelke<br \/>\nApril 2020, Homberg\/Ohm<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Post Scriptum, verfasst am 4. Mai 2020<\/strong><\/p>\n<p>Wir werden noch lange \u00fcber Corona reden, sehr, sehr lange! Wir werden viel f\u00fcr die Zukunft und unsere Gesundheit gelernt haben, und wir werden hoffentlich bald auch das Ende dieser Krise feiern k\u00f6nnen. Was stimmt mich so optimistisch? Zun\u00e4chst einmal hat jede Pandemie einen Anfang und ein Ende, auch die von SARS CoV-2. Der H\u00f6hepunkt in Deutschland ist vorbei, die uns mittlerweile allen bekannte Zahl R1 ist schon lange unter 1 gefallen.<\/p>\n<p>Am 26. M\u00e4rz 2020 erschien ein bemerkenswerter Artikel im New England Journal of Medicine. In diesem Journal wird nur erstklassige Wissenschaft ver\u00f6ffentlicht, hier muss der Autor ganz einfach Hochkar\u00e4tiges liefern. Ich fasse den Artikel in den wesentlichen Aussagen kurz zusammen:<\/p>\n<p>\u201eDies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztlich eher denen einer schweren saisonalen Grippe mit einer Todesfallrate von etwa 0,1 % oder einer pandemischen Grippe, wie denen von 1957 oder 1968 \u00e4hneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesf\u00e4lle 9-10% bzw. 36% betrugen.\u201c<\/p>\n<p>Ich bin seit 1984 als Arzt f\u00fcr Allgemeinmedizin auf dem Land t\u00e4tig. Jede Erk\u00e4ltungswelle, ob harmlos oder Influenza, ist irgendwann im April oder Mai abgeklungen. Ich nehme das auch f\u00fcr diese Pandemie an. So habe ich die Entwicklung der Fallzahlen wie viele von Ihnen sehr sorgf\u00e4ltig verfolgt. Am 18. April 2020 habe ich mich im Gespr\u00e4ch mit einem Freund festgelegt, dass wir am 10. Mai 2020 nicht mehr als 180.000-190.000 aktuell Neuinfizierte in Deutschland haben werden. Diese Prognose war fast eine Punktlandung. In diesem Gespr\u00e4ch habe ich auch meine Sympathien f\u00fcr den schwedischen Weg zum Ausdruck gebracht. Ich hoffe\/nehme an, dass SARS CoV-2 in den n\u00e4chsten Wochen in Deutschland verschwinden wird. M\u00f6glicherweise kann es noch zu einigen kleineren, \u00f6rtlichen Ausbr\u00fcchen kommen. Wahrscheinlich wird die Gesamtzahl der aktuell neu Infizierten nicht \u00fcber 200.000 Personen steigen. In unserem Land leben derzeit ca. 83.020.000 Bundesb\u00fcrger. Das w\u00fcrde also bedeuten, dass sich nur ein Individuum von 415 infiziert h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Auch \u00fcber die Sterberate wissen wir jetzt mehr. Professor Streeck hat mit der Heinsbergstudie erstmals belastbare Zahlen ermittelt. Er sch\u00e4tzt die Letalit\u00e4tsquote (also die Anzahl der Individuen, die sich infiziert haben und an der Erkrankung an Covid-19 sterben) zwischen 0,26% und 0,42%.<\/p>\n<p>Letztlich werden wir die Anzahl der Patienten, die tats\u00e4chlich an Corona und nicht mit Corona gestorben sind, nie erfahren. Es ist viel zu wenig obduziert worden. Nur ein Pathologe kann letztendlich mit hoher Wahrscheinlichkeit die tats\u00e4chliche Todesursache ermitteln. \u00dcber die Gr\u00fcnde, warum von offizieller Seite anf\u00e4nglich von Obduktionen abgeraten worden ist, kann man nur spekulieren. Die Medizin h\u00e4tte bez\u00fcglich SARS CoV-2 und Covid-19 durch viel mehr Obduktionen einen unsch\u00e4tzbaren Mehrgewinn an Informationen \u00fcber dieses schwere Krankheitsbild erhalten. Diese Chance wurde vertan!<\/p>\n<p>Auf meinem Schreibtisch steht ein kleines Hinweisschild, \u201eKeine Gespr\u00e4che \u00fcber Politik\u201c. Daran werde ich mich auch heute halten. Politik ist alles andere als mein Kompetenzbereich. Somit rede ich auch nicht \u00fcber die Politiker. Sehr gern h\u00e4tte ich jedoch\u00a0 den Kritikern wie Prof. Bhakdi zugeh\u00f6rt.<\/p>\n<p>So wird uns letztendlich die Statistik nur mitteilen k\u00f6nnen, ob wir im M\u00e4rz und April 2020 im Vergleich zur letzten schweren Grippeepidemie eine \u00dcber- oder Untersterblichkeit hatten oder eben nicht.<\/p>\n<p>Noch ein kleines Zahlenspiel: Im vergangenen Jahr sind 979.959 Bundesb\u00fcrger verstorben, also 2.685 Individuen pro Tag. Am 9. M\u00e4rz 2020 wurden die ersten beiden Covid-19-Todesf\u00e4lle in Nordrhein-Westfalen gemeldet. Seitdem sind 57 Tage &#8211; Stichtag 4. Mai 2020 &#8211; vergangen. In diesem Zeitraum sind also \u00fcber 153.000 Bundesb\u00fcrger verstorben, davon 6.692 (Stand 4. Mai 2020) an oder mit Covid-19. Das gibt nicht nur mir zu denken.<\/p>\n<p>Doch zur\u00fcck zum Titel des Pressenza-Artikels. Warum findet die von Pressenza geforderte Information \u00fcber den Einsatz von Vitamin C bei dieser schweren Erkrankung nicht statt? Auch dar\u00fcber kann man trefflich spekulieren. Es w\u00e4re auch interessant, k\u00fcnftig den Vitamin-C-Spiegel neben anderen Laborparametern bei schwer erkrankten Patienten (Sepsis oder Pneumonie etc.) zu bestimmen.<\/p>\n<p>Ich m\u00f6chte zum Schluss kommen. Mir war es wichtig, meine vielen \u00dcberlegungen\u00a0\u00a0 durch das Schreiben besser zu strukturieren und einen Nutzen zu stiften. Der ein oder andere Leser mag mein Expos\u00e9 ablehnen. Die Einw\u00e4nde meiner Kritiker werde ich aushalten. Darin habe ich Erfahrung, ob in der Behandlung mit ketogener Di\u00e4t bei metastasierenden, soliden Tumoren oder der Behandlung mit Kokosfett bei Alzheimer Patienten, um nur einige zu nennen<\/p>\n<p>Die ersten R\u00fcckmeldungen waren bislang \u00fcberaus positiv. Das hat mich motiviert, k\u00fcnftig diesen Weg weiter zu gehen und vermehrt Patienten in der oben beschriebenen Weise zu behandeln.<\/p>\n<p>Es gibt so viele Ma\u00dfnahmen, die wir unternehmen k\u00f6nnen, um gesund zu bleiben. Diese werde ich 2021 in einem Buchprojekt oder Blog \u201eSo bleiben Sie gesund!\u201c zusammenfassen.<\/p>\n<p>Bis dahin w\u00fcnsche ich Ihnen von Herzen, bleiben Sie gesund!<\/p>\n<p>P.P.S.: Es geht im Rahmen der Wissenschaft nicht nur um Forschung und Lehre, es geht auch um \u00dcberlieferung. Wer sich f\u00fcr Medizingeschichte interessiert, dem sei das Buch von Hans Schadewaldt \u201e\u00dcber die R\u00fcckkehr der Seuchen\u201c empfohlen. Was wir in vielen Facetten derzeit erleben &#8211; es ist alles schon mal dagewesen, ob zu Zeiten der Pest oder der Cholera.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Anmerkung der Redaktion:<\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Wir freuen uns sehr \u00fcber diesen ausgesprochen wertvollen Erfahrungsbericht von Herrn Dr. Noelke und danken ihm f\u00fcr die interessanten und wichtigen Ausf\u00fchrungen sowie die Zusendung des Expos\u00e9s. <\/em><em>Das Original erschien erstmals auf der Webseite seiner Praxis in Homberg\/Ohm und kann hier eingesehen werden: <\/em><\/p>\n<p><strong><em><a href=\"https:\/\/www.noelke-saeger.de\/ueberlegungen-zur-prophylaxe-und-therapie-von-covid-19\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">https:\/\/www.noelke-saeger.de\/ueberlegungen-zur-prophylaxe-und-therapie-von-covid-19\/<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em>Gleichzeitig m\u00f6chten wir hiermit auch andere \u00c4rzte, Heilpraktiker und Mediziner dazu ermuntern, ihre eigenen Erfahrungen zum Thema an die Redaktion zu schicken. Sie werden nach Pr\u00fcfung und R\u00fccksprache gerne und im Interesse der Allgemeinheit auf Pressenza publiziert. Kontakt: redaktion.berlin@pressenza.com<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Expos\u00e9 basiert auf einem Fachartikel, erschienen bei Pressenza M\u00fcnchen im April 2020. Er zieht sich wie ein roter Faden durch mein Expos\u00e9 und wird im Folgenden kursiv gedruckt wiedergegeben. Zur besseren Lesbarkeit kann ich somit auf die \u00fcbliche 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