{"id":1013952,"date":"2020-01-16T13:38:15","date_gmt":"2020-01-16T13:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.pressenza.com\/?p=1013952"},"modified":"2020-01-16T13:43:46","modified_gmt":"2020-01-16T13:43:46","slug":"pisa-testung-mittelmass-und-umgekehrte-fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pressenza.com\/de\/2020\/01\/pisa-testung-mittelmass-und-umgekehrte-fragen\/","title":{"rendered":"PISA-Testung, Mittelma\u00df und \u201eumgekehrte\u201c Fragen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zwar ist die Schule ein wichtiger und unverzichtbarer Lebensbereich, um Wissen und kulturelle Fertigkeiten zu erwerben, aber bei weitem nicht der einzige. Kinder und Jugendliche brauchen nicht den ganzen Tag \u00fcber Schulunterricht, sondern auch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr Familie, Freundschaften und Natur.<\/strong><\/p>\n<p>\u201ePISA-Klatsche\u201c, \u201eDramatische Mittelm\u00e4\u00dfigkeit\u201c, \u201eExperten geschockt\u201c,\u201eDeutsche Sch\u00fcler fallen zum zweiten Mal in Folge weiter zur\u00fcck\u201c, so lauteten im Dezember 2019 die Schlagzeilen zur Ver\u00f6ffentlichung der siebten PISA-Testung. Unsere 15-j\u00e4hrigen Sch\u00fcler*innen erreichten in Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften wieder nur Leistungen knapp \u00fcber dem OECD-Durchschnitt. Also nichts anderes als Mittelma\u00df, und das im ehemaligen Land der \u201eDichter und Denker\u201c, bei gro\u00dfem Abstand zur Weltspitze und einem ausgesprochen hohen Anteil von Sch\u00fcler*innen mit \u00e4u\u00dferst mangelhaften Leistungen. So schaffte jede*r F\u00fcnfte Jugendliche in den Lesefertigkeiten nur das Grundschulniveau oder scheiterte in Mathematik und Naturwissenschaften schon an einfachen Aufgaben.<\/p>\n<h4>Ungerechtigkeit<\/h4>\n<p>Im selben Atemzug wurde, wie bei bisher jedem PISA-Vergleich, von den meisten Politiker*innen die Ungerechtigkeit des deutschen Bildungssystems beklagt: Der Schulerfolg &#8211; in der jetzigen Testung ganz besondere das Leseverst\u00e4ndnis &#8211; h\u00e4ngt weiterhin stark von der sozialen Herkunft der Sch\u00fcler*innen ab.<\/p>\n<p>Es darf &#8211; lautete es \u201eim Chor\u201c &#8211; nicht sein, dass Kinder von gebildeten und vor allem wohlhabenden Eltern deutlich bessere Chancen f\u00fcr Schullaufbahn und Beruf haben! Deshalb muss diese Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus Elternh\u00e4usern mit niedrigem sozialem Status endlich beendet werden.<\/p>\n<p>Nach den fr\u00fcheren PISA-Testungen wurde, neben einer l\u00e4ngeren gemeinsamen Schulzeit, als \u201eL\u00f6sung\u201c die schnelle und fl\u00e4chendeckende Umwandlung der \u201ealtmodischen\u201c Halbtagsschulen in alle Sch\u00fcler*innen &#8211; nach Einsch\u00e4tzung vieler Bildungsexpert*innen &#8211; weitaus besser f\u00f6rdernde Ganztagsschulen gefordert. Trotz der starken Zunahme an Ganztagsbeschulungen seit der ersten PISA-Studie vor fast 20 Jahren konnten aber hierdurch die Schulleistungen der schwachen Sch\u00fcler*innen nicht deutlich verbessert und vor allem die \u201esoziale Bildungsungerechtigkeit\u201c in unserem Land nicht aufgehoben werden.<\/p>\n<p>Aufgrund der fehlenden Wirksamkeit und der mangelhaften personellen und finanziellen Ausstattung des Ganztagsschulsystems soll hier einmal \u201eanders herum\u201c gefragt werden: Ist die Aufhebung der Benachteiligung von Sch\u00fcler*innen aus Familien mit niedrigem sozialem Status \u00fcberhaupt das Ziel von Politik und Wirtschaft? Oder geht es nicht vielmehr darum, f\u00fcr die bei immer mehr Familien aus rein finanziellen Gr\u00fcnden notwendige Vollzeit-Berufst\u00e4tigkeit beider Elternteile ihre Kinder und Jugendlichen den ganzen Tag \u00fcber in Schulen \u201eunterzubringen\u201c?<\/p>\n<h4>Digitalisierung<\/h4>\n<p>Neben der Ganztagsbeschulung wird seit wenigen Jahren immer st\u00e4rker eine neue \u201eL\u00f6sung\u201c von Politik, Wirtschaft und auch vielen Bildungsexpert*innen propagiert: Die rasche \u201eDigitalisierung\u201c aller deutschen Schulen!<\/p>\n<p>Die Ergebnisse gro\u00dfer empirischer Studien zu den Auswirkungen digitaler Medien (z.B. OECD 2015, \u201eHamburger Netbook Projekt\u201c, \u201e1000&#215;1000 Notebooks\u201c) zeigten aber, dass diese Lernen und Noten der Sch\u00fcler*innen nicht verbesserten, sondern keinen Einfluss hatten oder sogar die Noten verschlechterten. Insbesondere spricht die Studienlage daf\u00fcr, dass der Einsatz digitaler Medien gerade die schwachen Sch\u00fcler*innen noch weiter schw\u00e4cht. Auch f\u00fchrte der Schulunterricht mit digitalen Medien nicht dazu, dass Sch\u00fcler*innen besser mit Computer und Internet umgehen konnten. Die Einf\u00fchrung von Notebooks und Laptops verbesserte also nicht, wie gerade von den Bildungsexpert*innen behauptet, die Medienkompetenz.<\/p>\n<p>Aufgrund der fehlenden Wirksamkeit der \u201eDigitalisierung\u201c des Schulunterrichts soll erneut \u201eanders herum\u201c gefragt werden: Geht es hierbei wirklich um die Verbesserung der Schulleistungen gerade der schwachen Sch\u00fcler*innen und um die \u201eBeseitigung\u201c der sozialen Ungerechtigkeit des deutschen Bildungssystems? Oder nicht vielmehr um wirtschaftliche Interessen, finanzielle Gewinne sowie Einfluss und Macht vor allem der gro\u00dfen Medienkonzerne?<\/p>\n<h4>Soziale Herkunft<\/h4>\n<p>Ist die starke Abh\u00e4ngigkeit des Schulerfolgs von der sozialen Herkunft der Sch\u00fcler*innen beziehungsweise des sozio\u00f6konomischen Status ihrer Eltern (bestimmbar durch die Faktoren \u201eh\u00f6chste schulische und berufliche Qualifikation der Eltern\u201c, \u201eh\u00f6chster Berufsstatus der Eltern\u201c und \u201eEinkommen der Eltern\u201c) aber wirklich eine Ungerechtigkeit? Spricht dies nicht &#8211; ganz im Gegenteil &#8211; daf\u00fcr, wie gut unsere Eltern sind?<\/p>\n<p>Ja, wie gut unsere Eltern in der Erziehung und Bildung ihrer Kinder sind! Wenn sie &#8211; und dies ist der entscheidende Punkt &#8211; \u00fcber die entsprechenden M\u00f6glichkeiten verf\u00fcgen: Gen\u00fcgend Zeit und Geld f\u00fcr ihre Kinder sowie das Wissen, dass bei ihnen nichts vom Himmel f\u00e4llt, sondern alles erlernt und erworben, also \u201egebildet\u201c werden muss. Und daf\u00fcr \u201einvestieren\u201c sie ihren Wohlstand und ihre Bildung in ihre Kinder, vom gesundem Essen und Kleidung, sch\u00f6nen Kinderzimmern, Urlaubsreisen und sinnvollem Spielzeug \u00fcber Geschichten vorlesen sowie zusammen Lesen \u00fcben und vielem, vielem anderen mehr bis zur regelm\u00e4\u00dfigen Teilnahme ihrer Kinder an Musik-, Kunst- und Sportvereinen. (Anmerkung zum Vorlesen: Damit wird die Freude am sp\u00e4teren selber Lesen geschaffen, welche, der wohl \u201ebe\u00e4ngstigendste\u201c PISA-Befund, bei unseren Jugendlichen immer weiter abnimmt).<\/p>\n<p>Wenn Kinder, schon w\u00e4hrend der Schwangerschaft, nicht in gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Gesundheit aufwachsen sowie in ihrer Kindheit die grundlegenden motorischen, kognitiven, sozialen und kulturellen F\u00e4hig- und Fertigkeiten nicht &#8211; vorbildlich vermittelt &#8211; ein\u00fcben und erlernen konnten, ist ein Nachholen im Jugendalter &#8211; aufgrund der Entwicklung und Biologie unseres Gehirns &#8211; fast nicht mehr m\u00f6glich. Dies ist in unserem Land bei jeder\/m f\u00fcnften Jugendlichen, der\/die nicht richtig lesen und rechnen kann und sogar jeder\/m zweiten, dem\/der die Basisfertigkeiten f\u00fcr schulisches Lernen fehlen, der Fall.<\/p>\n<h4>Mittelma\u00df<\/h4>\n<p>Der Staat muss &#8211; so schreibt es die UN-Kinderrechtskonvention verbindlich vor &#8211; das \u201eRecht des Kindes auf Bildung\u201c auf der \u201eGrundlage der Chancengleichheit\u201c anerkennen und verwirklichen. Dies bedeutet f\u00fcr alle Kinder bestm\u00f6gliche Bedingungen, in Schwangerschaft, Kleinkinder-, Kindergarten und Schulzeit. Dabei kann die \u201eChancenungleich\u201c schon in der Zeit der Schwangerschaft &#8211; und zwar lebenslang wirksam &#8211; gesetzt werden, zum Beispiel durch eine ungesunde und \u00fcberm\u00e4\u00dfige Ern\u00e4hrung, Alkohol- und Drogenkonsum oder eine dauerhafte Stressbelastung der Mutter. Diese fr\u00fchen Benachteiligungen k\u00f6nnen auch erst in der Kleinkinder- sowie Kindergartenzeit entstehen oder, wenn schon vorhanden, noch weiter verst\u00e4rkt werden. Negativ wirksam sind dabei besonders eine &#8211; aufgrund unzureichender Personalausstattungen &#8211; mehr oder weniger nur Versorgung von Kleinkindern in Krippen, eine geringe Anregung und Bildung in zu gro\u00dfen Kindergartengruppen, eine \u201eDauerbesch\u00e4ftigung\u201c schon kleiner Kinder mit digitalen Medien sowie eine l\u00e4nger dauernden psychische St\u00f6rung eines oder sogar beider Elternteile.<\/p>\n<p>Da solche ung\u00fcnstigen Entwicklungsbedingungen in unserem Land bei mehr als einem Viertel aller Kinder vorliegen und der Staat die n\u00f6tige Unterst\u00fctzung &#8211; von Familienhebammen, Gemeindeschwestern und aufsuchenden Ma\u00dfnahmen der Jugendhilfe bis hin zu intensiver fr\u00fchkindlicher Sprachf\u00f6rderung &#8211; bei weitem nicht ausreichend gew\u00e4hrt, versagt er in seiner Aufgabe und Pflicht, \u201edie Pers\u00f6nlichkeit, die Begabung und die geistigen und k\u00f6rperlichen F\u00e4higkeiten des Kindes voll zur Entfaltung zu bringen\u201c (UN-Kinderrechtskonvention) .<\/p>\n<p>Sind dann aber &#8211; wieder \u201eanders herum\u201c gefragt &#8211; nicht Staat und Politik nur Mittelma\u00df, und nicht unsere Sch\u00fcler*innen sowie ihre Eltern und Lehrer*innen?<\/p>\n<h4>Die Konsequenzen<\/h4>\n<p><em>Schulkinder und Lebensraum<\/em><\/p>\n<p>Wir sind keine Maschinen oder Computer, sondern Lebewesen. \u00dcber viele Schuljahre hinweg &#8211; wie im jetzigen Schulsystem \u00fcberwiegend n\u00f6tig und verlangt &#8211; stundenlang still sitzen und abstraktes Wissen lernen mu\u0308ssen hat nur wenig mit lebendigen Vorg\u00e4ngen und Prozessen zu tun.<\/p>\n<p>Zwar ist die Schule ein wichtiger und unverzichtbarer Lebensbereich, um Wissen und kulturelle Fertigkeiten zu erwerben, aber bei weitem nicht der einzige. Kinder und Jugendliche brauchen nicht den ganzen Tag \u00fcber Schulunterricht, sondern auch gen\u00fcgend Zeit f\u00fcr Familie, Freundschaften, Natur, einfach nur Spielen und Faulenzen, Sportvereine, Cho\u0308re, Musikschulen und vieles mehr, um zufrieden und glu\u0308cklich zu sein und sich in Gemeinschaften sozial verhalten zu lernen.<\/p>\n<p><em>Eltern und sozialer Status<\/em><\/p>\n<p>Der Staat muss alle Eltern in die Lage versetzen, ihre Kinder sicher und gesund sowie in \u201eGl\u00fcck, Liebe und Verst\u00e4ndnis\u201c (UN-Kinderrechtskonvention) auswachsen zu lassen. Dies geht nicht ohne ausreichende Zeit f\u00fcr Kinder und Familie sowie ausreichende finanzielle Mittel.<\/p>\n<p>Daraus ergibt sich aus den Ergebnissen der PISA-Testungen ein ganz anderer Weg: Kein \u201eKorrekturversuch\u201c erst im Schulalter, sondern die Anhebung des niedrigen sozio\u00f6konomischen Status so vieler Eltern &#8211; um f\u00fcr alle Kinder von Anfang an bestm\u00f6gliche Entwicklungs- und Umgebungsbedingungen zu schaffen.<\/p>\n<p>F\u00fcr alle Kinder, das hei\u00dft gerade auch f\u00fcr diejenigen unter ihnen, deren Eltern die n\u00f6tige Zeit und die n\u00f6tigen finanziellen Mittel fehlen oder die aufgrund von \u00dcberforderung (alleinerziehend, Pflege der eigenen Eltern u.v.a.), somatischen Erkrankungen oder psychischen St\u00f6rungen dazu nicht in der Lage sind (und dabei, bei Bedarf, ein personell und finanziell von Staat und Politik deutlich besser ausgestattetes Jugendhilfesystem ben\u00f6tigen).<\/p>\n<p>Dies w\u00fcrde in unserem Land einen grundlegenden Wandel bedeuten. Denn das bestehende und von der Politik gef\u00f6rderte und subventionierte Wirtschafts- und Finanzsystem ben\u00f6tigt f\u00fcr maximale Gewinnspannen und Renditen \u201ekosteng\u00fcnstige\u201c Arbeitskr\u00e4fte und damit so niedrige Geh\u00e4lter (auch f\u00fcr Erzieher*innen und Lehrer*innen) wie m\u00f6glich. Und ebenso m\u00f6glichst viele Konsumenten f\u00fcr die gro\u00dfen Lebensmittel-, Bekleidungs-, Unterhaltungs- und Medienkonzerne sowie &#8211; und hier \u201eschliesst sich der Kreis\u201c &#8211; f\u00fcr digitale Medien wie Computer und Videospiele, Konsolen und Handys.<\/p>\n<p><em>Digitale Medien und \u201eKreidezeitalter\u201c<\/em><\/p>\n<p>Beim Einsatz digitaler Medien kommt es auf das Alter und die bisherige Entwicklung eines Kindes an. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen Schulen modern mit Hightech ausgestattet werden, mit Whiteboards, PCs, Notebooks und Tablets. Aber es m\u00fcssen die Lehrer*innen im Zentrum stehen und &#8211; vor allem in den ersten Schulklassen &#8211; das \u201eKreidezeitalter\u201c beibehalten bleiben, bis alle Kinder selbst lesen, mit der Hand schreiben, mit dem Kopf rechnen und mit ihrem Gehirn selbst\u00e4ndig denken k\u00f6nnen. Selbst\u00e4ndig! Denn f\u00fcr die Beherrschung aller schulischen Fertigkeiten sind die gemeinsamen und aufeinander abgestimmten Entwicklungen des motorischen und der sensorischen Neuronensysteme (also nochmals betont: Lesen mit den Augen, Schreiben mit der Hand, Rechnen mit dem Kopf) grundlegend. Darauf aufbauend k\u00f6nnen sich Denkprozesse, Vorstellungen, Abstraktionen und Logik, Planung und Schlussfolgerungen ausbilden &#8211; und vor allem auch das Hinterfragen und Infrage stellen k\u00f6nnen von Wahrnehmungen und Informationen aller Art.<\/p>\n<p>Wenn diese Entwicklungsprozesse nicht m\u00f6glich sind &#8211; und durch den zu fr\u00fchen Gebrauch digitaler Medien zudem noch \u201eausgelassen und \u00fcbergangen\u201c werden &#8211; sind Manipulation und Fremdbestimmung \u201ealle T\u00fcren ge\u00f6ffnet\u201c. Dies f\u00fchrt &#8211; wieder \u201eanders herum\u201c &#8211; zur Frage: Ist nicht gerade dieser Einfluss \u00fcber Kinder und Jugendliche die Absicht von Politik wie der gro\u00dfen Wirtschaftskonzerne? Um von klein an \u201edressierte\u201c Staatsb\u00fcrger*innen, Arbeiter*innen und Konsument*innen \u201egrosszuziehen\u201c?<\/p>\n<p><em>Schule<\/em><\/p>\n<p>Der so gro\u00dfe Erfolg unserer Entwicklungsgeschichte gr\u00fcndet sich auf Vielfalt in allen Bereichen. Der Erhalt dieser Vielfalt an F\u00e4higkeiten, Begabungen und Perso\u0308nlichkeiten ist fu\u0308r uns Menschen \u00fcberlebenswichtig. Deshalb darf es &#8211; entgegen dem Ziel vieler \u201eBundespolitiker*innen\u201c &#8211; kein \u201evon oben verordnetes, einheitliches und normiertes Schulsystem\u201c geben, in das alle Kinder und Jugendliche noch besser \u201eeingepasst\u201c und in eine von Staat, Politik und Wirtschaft vorgegebenen Weise geformt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Das wichtigste, was unsere Schulen brauchen sind aber mehr Lehrer*innen, die den Sch\u00fcler*innen im direkten pers\u00f6nlichen Kontakt das freie, kritische und selbst\u00e4ndige Denken und Handeln lernen und lehren. Denn jede*r Sch\u00fcler*in muss alles selbst unter Anleitung ein\u00fcben, mit Erkl\u00e4rungen unterst\u00fctzt verstehen und schliesslich alleine anwenden lernen, vom Lesen, Schreiben und Rechnen bis zu komplexen Sachverhalten und Zusammenh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>Daf\u00fcr muss grunds\u00e4tzlich eine Personalausstattung fu\u0308r jede Schule mit einem Lehrer*innen zu Schu\u0308ler*innen Verha\u0308ltnis von 1 zu 12 verf\u00fcgbar sowie eine von jeder Schule eigenst\u00e4ndig organisierbare Unterrichtsstruktur mit je nach Fach, Thema oder Zusammensetzung der Sch\u00fcler*innen flexiblen Zeiten und Klassensta\u0308rken m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Die Schule entspricht so unserem Gehirn: eigenaktiv, selbstorganisierend, angepasst an die jeweiligen Umweltbedingungen und offen fu\u0308r die Zukunft. Dies verlangt auch eine Vielfalt in den Schularten, Schwerpunkten und Ausrichtungen der Schulen, entsprechend den Begabungen, Interessen und W\u00fcnschen der Kinder und Jugendlichen sowie ihrer Eltern, den Ideen und Konzepten der Lehrer*innen sowie den Gegebenheiten der Gemeinden, St\u00e4dte oder Regionen.<\/p>\n<p>Dabei ist nicht die Wiedergabe vorgegebener Wissensinhalte oder der messbare Nachweis bestimmter Qualifikationen entscheidend, sondern die volle und harmonische Entfaltung der Pers\u00f6nlichkeit, Begabungen und F\u00e4higkeiten eines jeden einzelnen Kindes &#8211; und dies alles \u201ein gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Umfang\u201c (UN-Kinderrechtskonvention). Daf\u00fcr ist ein breites F\u00e4cherangebot notwendig, mit Betonung auch des Sport- und Musik- sowie des Natur-, Kultur- beziehungsweise Kunstunterrichts.<\/p>\n<p>Nicht zuletzt darf nicht vergessen werden, dass auch Lehrer*innen ein Gehirn besitzen &#8211; und dieses umso zufriedener und glu\u0308cklicher ist, je eigenaktiver, selbstbestimmter und fu\u0308r neues offen es arbeiten kann. Und umso zufriedener und glu\u0308cklicher Lehrer*innen sind, umso besser ist ihr Unterricht &#8211; und umso besser lernen ihre Schu\u0308ler*innen.<\/p>\n<p>Unter solchen Bedingungen entwickelt sich ein Schulsystem ganz von selbst und von sich heraus weiter \u2026<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>\u00dcber den Autor<\/em><br \/>\n<em>Professor Dr. Gunther Moll ist Leiter der Kinder- und Jugendabteilung f\u00fcr Psychische Gesundheit am Universit\u00e4tsklinikum Erlangen. F\u00fcr die Freie\u00a0<\/em><em>W\u00e4hlergemeinschaft Erlangen ist er zudem im Stadtrat.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong><em>Die Erstver\u00f6ffentlichung dieses Artikels erfolgte auf\u00a0 <a href=\"https:\/\/makroskop.eu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">makroskop.eu<\/a> &#8211; Wir bedanken uns f\u00fcr die freundliche Genehmigung zur Publikation.<\/em><\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwar ist die Schule ein wichtiger und unverzichtbarer Lebensbereich, um Wissen und kulturelle Fertigkeiten zu erwerben, aber bei weitem nicht der einzige. 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