Am Freitag, dem 28. August, versammelten sich Tausende Menschen am Lincoln Memorial zum Marsch „Defend the Vote“. Anlass war der 63. Jahrestag des Washingtoner Marsches „für Arbeit und Freiheit“ von 1963, bei dem Martin Luther King seine historische Rede „I Have a Dream“ hielt.
Die von Reverend Al Sharpton vom National Action Network, dem Drum Major Institute von Martin Luther King III und mehr als 90 Gewerkschafts-, Studierenden-, religiösen und zivilgesellschaftlichen Organisationen einberufene Demonstration prangerte die von der Trump-Regierung und den republikanisch regierten Bundesstaaten betriebenen Einschränkungen des Wahlrechts an, die von der konservativen Mehrheit des Obersten Gerichtshofs unterstützt werden. Die Einschränkungen der Briefwahl und die Auflösung von Wahlbezirken mit schwarzer Bevölkerungsmehrheit könnten die für November vorgesehenen Zwischenwahlen beeinflussen.
Neben Reverend Sharpton und Martin Luther King III sprachen auch Senator Bernie Sanders, die Abgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez, der demokratische Minderheitsführer im Repräsentantenhaus Hakeem Jeffries und die Gouverneurin von Virginia, Abigail Spanberger.
Bernie Sanders, der bereits am Marsch von 1963 teilgenommen hatte, erinnerte daran: „Der Marsch auf Washington und die Bewegung von Dr. King haben den Lauf der amerikanischen Geschichte verändert. Jetzt sind wir an der Reihe.“
Alexandria Ocasio-Cortez beendete die Veranstaltung mit einer leidenschaftlichen Rede: „Sie wissen, dass wir den Fortschritt für ganz Amerika voranbringen, wenn die Afroamerikaner:innen ihre politische Macht voll ausüben. Und genau das versuchen sie zu verhindern … In diesem November kommt die erste Welle … und dieses Mal wollen wir alles gewinnen.“
Die Übersetzung aus dem Italienischen wurde von Kornelia Henrichmann vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!










