In einem einzigen Augenblick ist sie von uns gegangen – während eines geringfügigen, beinahe routinemäßigen Eingriffs. Sie ist ohne Vorwarnung gegangen, still und leise. Ohne jemandem zur Last zu fallen, mit jener Diskretion, die ihr so eigen war. Mit der Sanftheit einer Brise und der friedvollen Ruhe einer sternenklaren Nacht ist sie gegangen.
Sie war einer der klarsten Köpfe, von unerschütterlicher innerer Gelassenheit, geprägt von Rechtschaffenheit, Besonnenheit in allem, was sie tat, und einer feinen, zurückhaltenden Sensibilität.
Mit ihr ist eine der großen Leitfiguren des Humanismus gegangen – und eine meiner liebsten Freundinnen.
Auf ihre eigene Weise, ganz im Einklang mit ihrer Lebensart, ohne etwas unvollendet zurückzulassen und vollkommen bereit, in das Immaterielle, das Transzendente, in jenes schönste Licht einzutreten, von dem sie uns so oft Zeugnis abgelegt hat.
Ich bin ihr dankbar für ihre unermüdliche Ermutigung, den Weg der inneren Befreiung und der gesellschaftlichen Transformation weiterzugehen. Ich bin ihr von Herzen dankbar für den inneren Freiraum, der ihre Suche getragen hat und den sie so großzügig mit uns teilte. Ich bin ihr dankbar für ihre Zuneigung, die immer da war – aufmerksam und liebevoll. Vor allem aber bin ich ihr dankbar für ihre beispielhafte Kohärenz.
Möge Frieden in unseren Herzen und Licht in unserem Verständnis sein.
Die Übersetzung wurde vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!










