Zohran Mamdani ist weiterhin dabei, die Versprechen einzulösen, die er anlässlich seiner Wahl zum ersten sozialistischen Bürgermeister von New York gegeben hat. Nach der Steuer auf Zweitwohnsitze von Superreichen hat er nun einen Plan bekanntgegeben, mit dem er die langwährende Immobilienkrise der Stadt lösen will:
„Wir sind dabei, 200.000 neue erschwingliche Wohnungen für die Bürger:innen New Yorks zu bauen“, erklärte er während einer Pressekonferenz. „Wir nutzen alle zur Verfügung stehenden Mittel, um die Immobilienkrise zu lösen. Block by Block (Block für Block, Anm. d.Ü.) ist der ehrgeizigste Wohnungsbauplan, den dieses Jahrhundert gesehen hat. Und den die Bürger:innen New Yorks seit Jahrzehnten fordern.
Wir sind dabei, die Eigentümer:innen betrügerischer Immobilien zu verfolgen. Wir sind dabei, zehntausend gut bezahlte Arbeitsplätze zu schaffen. Wir sind dabei, neue Möglichkeiten zu eröffnen, ein Eigenheim zu erwerben. Wir sind dabei, 5,6 Milliarden Dollar in Sozialwohnungen zu investieren – die größte Geldinvestition der Stadt in der jüngsten Geschichte.“
Deshalb erzwang er gerichtlich, dass die Firma Amazon, Eigentum von Jeff Bezos, einem der reichsten Männer der Welt, 9 Millionen Dollar an ausstehenden Geldbußen an die Stadtverwaltung von New York zahlte. Diese Geldbußen wurden dadurch verursacht, dass die Lieferwagen (von Amazon, Anm. d. Ü.) den Motor länger laufen ließen, während sie auf den Straßen der Stadtviertel hielten, als es gesetzlich erlaubt ist (3 Minuten, nicht mehr).
„Die Firma Amazon hat ein Kapital von 2 Billionen Dollar, aber sie hat sich nicht herabgelassen, die 9 Millionen Dollar, die sich an ausstehenden Geldstrafen angesammelt haben, zu bezahlen, obwohl seine Lastwagen illegal unsere Luft verschmutzt haben und die Einwohner:innen New Yorks dazu gezwungen haben, ihre Abgase einzuatmen. Jeden Dollar, den sie den Bürgern dieser Stadt schulden, haben wir zurückgeholt – und wir werden das weiter so machen. In New York unterliegen Unternehmen den gleichen Bestimmungen wie jede andere Person. Kein Unternehmen – so groß oder so mächtig es auch ist – steht über dem Gesetz“, erklärte Mamdani auf der Plattform X.
Die Übersetzung aus dem Portugiesischen wurde von Dirk Harms vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!











