Peru, Bolivien, Kolumbien und Ecuador erarbeiten den Anden-Fahrplan zur Prävention und Bekämpfung des illegalen Handels mit Schusswaffen, Munition und Sprengstoffen. Das Treffen fand am Mittwoch, dem 17. Juni, in Quito, Ecuador, statt. Dort wurde der I. Workshop der Kontaktstellen abgehalten, der bis zum 18. Juni am selben Ort fortgesetzt wurde.

„Dies ist ein wichtiger Meilenstein, um gemeinsame Prioritäten zu ermitteln, die in konkrete Ziele und Maßnahmen umgesetzt werden können. Die Andenstaaten arbeiten gemeinsam daran, die subregionale Koordinierung im Kampf gegen den Waffenhandel zu stärken.

Diese Bemühungen werden von der Sicherheitsabteilung der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), dem Regionalen Zentrum der Vereinten Nationen für Frieden, Abrüstung und Entwicklung in Lateinamerika und der Karibik (UNLIREC) und der Andengemeinschaft (CAN) unterstützt und vom Europäischen Auswärtigen Dienst finanziert“, erklärte das ecuadorianische Außenministerium.

Vizeminister Alejandro Dávalos eröffnete den ersten Workshop der Kontaktstellen für den Anden-Fahrplan gegen den illegalen Waffenhandel in Vertretung des Pro-Tempore-Vorsitzes der Andengemeinschaft. Diese Initiative wird die regionale Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich stärken.

Die CAN bekämpft den illegalen Waffenhandel durch die Vereinheitlichung von Registern und die Vernichtung beschlagnahmter Waffen. Durch gemeinsame Sicherheitsoperationen zwischen Peru, Ecuador und Kolumbien konnten transnationale Netzwerke zerschlagen werden, die Sprengstoffe und Waffen über geheime Routen transportierten, um irreguläre Gruppen zu versorgen.

Die Übersetzung aus dem Spanischen wurde von Kornelia Henrichmann vom ehrenamtlichen Pressenza-Übersetzungsteam erstellt. Wir suchen Freiwillige!