Das Rentenpaket 2025 ist ein Gesetz, das am 1. Januar 2026 in Kraft trat und die Stabilisierung des Rentenniveaus bis 2031 auf 48 Prozent sowie die vollständige Gleichstellung der Kindererziehungszeiten vorsieht. Es soll die gesetzliche Rente als tragende Säule der Alterssicherung sichern und Anreize für das freiwillige Weiterarbeiten im Rentenalter schaffen. Soweit die offizielle Definition.
Aber selbst diese im EU-Vergleich geradezu ärmliche „Stabilisierung“ wird aktuell durch fast irrwitzig zu nennende Diskussionen der politischen Eliten in Frage gestellt. Bundeskanzler Friedrich Merz hat dies mit seiner Aussage bei einer vor einigen Tagen stattgefundenen Veranstaltung des Deutschen Bankenverbandes „Die gesetzliche Rente kann künftig nicht mehr als eine Basisabsicherung sein“ erneut bekräftigt. Der Weg in eine Altersarmut für viele Bürgerinnen und Bürger scheint immer mehr Realität zu werden.
Grundsätzlich falsche Ansätze
Dass einige Experten diese „Renten-Reformen“ nicht als sinnvoll und zielführend für eine gelingende Zukunft der Gesellschaft einstufen, lässt auf eine zielführende Diskussion hoffen. Zwar sei davon auszugehen, dass bei der Einführung weiterer „Privat-Renten-Modelle“, wie sie die derzeitige Regierung propagiert, die genossenschaftlichen Banken und die öffentlich-rechtlichen Sparkassen kompetente und faire Aufklärung für die Kundinnen und Kunden garantieren werden. Dies verhindere aber keineswegs die grundsätzlich falschen Ansätze der aktuellen Diskussion für ein sicheres und auch in Krisenzeiten stabiles privatisiertes Renten- und Pensionssystem.
Der Irrsinn bei der aktuellen Diskussion zeige sich vor allem auch durch die Tatsache, dass ganz banale Wahrheiten einer Volkswirtschaft nicht einmal ansatzweise diskutiert werden. Die Realität des Umlageverfahren, bei dem dieses Geld fast vollständig – bis auf die sinnvollen Rücklagen für Krisenzeiten – durch die Umverteilung sofort wieder in den Wirtschaftskreislauf fließt, finde keine Erwähnung, so die Kritik.
Weiterer wirtschaftlicher Einbruch
Das „Ansparen“ für das „Private Deckungsverfahren“ dagegen entziehe dem Wirtschaftskreislauf massiv diese Anspar-Gelder und verstärke damit den Abschwung, zumindest im Bereich der Konsumwirtschaft. Gerade Deutschland würde wegen dieses mehrheitlichen intellektuellen Defizits zum Thema „Wirtschaft und Geld – den Kreislauf verstehen“ bei Umsetzung der aktuellen Privatrenten-Pläne mit großer Wahrscheinlichkeit einen weiteren massiven wirtschaftlichen Einbruch erleben.
Die Redaktion des Wirtschaftspolitikmagazins MAKROSKOP hat nun in diesem Zusammenhang eine auf Wissenschaft und Praxis beruhende fundierte Analyse der Rentenfrage verfasst. Auf zwanzig Seiten bietet das „MAKROSKOP-Rentenpaket“ eine umfassende und faktenbasierte Erklärung der massiven Vorteile des Umlageverfahren und der unausweichlichen Risiken der privatwirtschaftlichen Ansparmodelle.
Fehlende Generationengerechtigkeit
Die Pläne der aktuellen Rentendiskussion müssten vor allem von den jungen Mitbürgerinnen und Mitbürgern verstanden werden, denn gerade sie würden nicht nur durch die geplanten zusätzlich höheren Privat-Rentenbeiträge aktuell um Einkommen gebracht, sondern auch noch in eine unsichere Altersversorgung gepresst, so die Expertenmeinung.

Den Beitrag zum „MAKROSKOP“-Rentenpaket mit PDF-Downloadmöglichkeit finden Sie hier:
https://makroskop.eu/142026/rentenpaket-paketboten-gesucht/










